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Wie schätzt du dich selbst ein?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Jea-International, 1. März 2018.

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Wie schätzt du dich selbst ein bzw. als wer nimmst du dich selbst wahr?

  1. Gott

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  2. Prophet

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  3. Heiliger

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  4. Erleuchteter

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  6. Weiser

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  7. Teufel

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  8. Atheist

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  9. Niemand

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  10. Sonstiges, bitte näher beschreiben

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  1. Lele5

    Lele5 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2010
    Beiträge:
    8.375
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    Als Suchende, die nicht weise genug ist Fallen zu erkennen, reinfällt u. sich immer wieder aufs neue beschmutzt.
    Als Schaf, das noch viele Waschgänge durchlaufen muss ehe es blütenweiss wird, u. wenn überhaupt, nur durch die Gnade Gottes.
    Als astrologisch Behaftete, mit Hörnern u. Stachel, zum Glück mit sympathischen Hausgenossen die dafür sorgen dass ich diese Last tragen kann.
    Als beide Enden einer Linie wo, wenn sie sich treffen, Genie u. Idiotie gleichermassen zu finden sind.
    Als blindes Huhn, das ab u. zu ein Korn findet - aber wenn, dann ist es ein gutes!
     
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  2. Jea-International

    Jea-International Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.179
    Lebt man so nicht in 2 verschiedenen Welten?

    Ich finde, dass man um Inhalte nicht ringen kann.
    Warum auch? Entweder ist was für mich richtig, oder nicht und ein anderer muss und braucht nicht nach meinen Inhalten leben. Wozu also ringen?
    Ich finde es sogar gut, wenn jeder seine eigenen Inhalte in sich selbst findet. Wo auch sonst, wenn man nicht die Marionette von Ideologien werden will, die nur die Wahrheit eines anderen sind?

    Ich empfinde es als authentisch, wenn jeder selbst in sich schaut, was da übrig bleibt, wenn man alle äusseren und manipulativen Faktoren weglässt. Diese Welt ist voller Manipulation. Da will jeder einem anderen seine eigene Wahrheit teuer verkaufen aber das ist seine Wahrheit, als Resultat seiner persönlichen Lebensgeschichte. Meine Lebensgeschichte verlief aber anders, daher kann ich nur meine eigene Lebensgeschichte als mein Weg zur Wahrheit anerkennen.

    Daher scheinen wir beide ja unser ganzes Leben lang meditiert zu haben. Ich empfinde es als ein positives Zeichen. Solltest du, wenn du magst, auch so sehen, denn du bist deinen eigenen Weg gegangen, statt ihn dir vordiktieren zu lassen.
    Das ist die Rolle, die du selbst erwählt hast, statt sie dir anpassen zu lassen.

    Sie haben das Richtige erkannt, fühlten sich damit jedoch so allein. Das wird sie krank gemacht haben.

    Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen die Nähe anderer Menschen, mit denen wir auf gleicher bis ähnlicher Wellenlänge schwingen. Erfährt man da eine Wahrheit und bleibt damit allein, kann es schon den Kopf und Verstand kosten.
    Osho rät ja, in solchen Fällen viel zu meditieren, um innerlich das wieder auszugleichen.

    Die Wahrheit ist rar gesät in einer Welt, in dem kein wirkliches Leben ist, sondern ums Leben bzw. Überleben gekämpft wird.
     
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  3. Jea-International

    Jea-International Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.179
    Wer sagt, dass du nicht blütenweiss genug bist für die Gnade Gottes?

    Wer kann von sich behaupten, dass er die Gnade Gottes selbst erreicht hat, um einem anderen zu sagen, wie er sein muss, um auch dorthin zu kommen?

    Für mich ist bereits "gut", wer durch seine Ansichten und Handlungen einem anderen nicht einfach so schadet. Alles andere wird dem Menschen nur eingeredet, um ihn klein zu halten und davon zu profitieren. So sehe ich das.
     
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  4. Lele5

    Lele5 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2010
    Beiträge:
    8.375
    Vor 30 Jahren hätte ich gesagt die ZJ, denn da musst ich den grössten Teil meiner Kindheit u. Jugend verbringen.
    Heute sagen es mir meine gehässigen Gedanken wenn mal wieder etwas nicht so läuft wie ich es gerne hätte.
    Niemand.
    Dank Luthers 500-Jahre-Reformationsjubiläum habe ich wenigsten endlich verstanden dass man nix aus sich selbst heraus machen kann.
    "sola fide"
    Von Mensch zu Mensch ist das bereits "gut" aber noch lange nicht genug.
    Sören Kierkegaard sagte 1x
    "Wer ästhetisch lebt, sieht überall als Inhalt der Zukunft nur Möglichkeiten; wer ethisch lebt, sieht überall Aufgaben."
    Je älter ich werde, desto mehr schiebt sich das Ethische bei mir in den Vordergrund u. ich packs einfach nicht.
    Veganismus bspw. kommt allein schon deshalb nicht für mich in Frage weil eine regelrechte Religion daraus gemacht wird.
    "Ihr Gott ist der Bauch" (Phil. 3,18-20)​


    Da bleibt für mich Berthold Brechts Lied von der Unzulänglichkeit.
     
  5. Jea-International

    Jea-International Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2018
    Beiträge:
    2.179
    Wenn du wem was Gutes tun kannst, ist es schön, es zu tun. Wenn nicht, tue ihm nichts Böses und du hast auch dann was Gutes getan. Sich zu etwas zwingen oder beauftragt fühlen, ist m.A.n. weniger förderlich.


    Wo ein Wille ist, dort ist immer ein Weg. Glaube und Liebe sollten nur genau das wollen.
    Martin Luther schrieb, was Martin Luther von seinem Leben kannte. Du führst das Leben von Lele.


    Es wird viel gemunkelt unter den Menschen.

    Unzulänglichkeit ist relativ: Im Vergleich zu wem oder was?
    Muss man sich denn ständig mit wem oder was vergleichen, messen und wiegen?

    Reicht es nicht, einfach mal so den Augenblick zu geniessen, eine Tasse Tee trinken, ein schönes Lied hören, im Forum lesen und schreiben,..................einfach nur sein.
    Ist das nicht schön genug? :)
     
  6. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    15.869
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    Nordhessen
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    Unterschiedliche Umwelten erfordern ein unterschiedliches Verhalten. Im Wald lebe ich ein anderes Leben als in der Betonwüste. Allein ein anderes als in Gemeindschaft. Und so ist es auch unterschiedlich, wenn ich hier im Forum schreibe, oder mich im RL unterhalte. Im RL habe ich alle Sinne zur Verfügung und kann Gestik, Mimik, Sprachmodulation etc beobachten. Ich reagiere sofort, hier kann ich mir Dinge erst mal durch den Kopf gehen lassen. Hier hab ich nur die Schrift zur Verfügung und muss zwischen den Zeilen lesen um auch nonverbale Infos zu erkennen.
    Kennst du es nicht, wenn du in dir um eine Entscheidungen ringst? Du willst etwas, kennst aber auch Kritikpunkte daran und musst abwägen, was du nun machst? Dies nenne ich ein ringen.
    Das wäre die harte Linie, du weisst immer was richtig und falsch ist, weil du ein felsenfestes Weltbild hast, es gibt immer nur weiß oder schwarz. Das braucht tatsächlich kein "ringen".
    Da stimme ich dir völlig zu. Jeder lebt nur sein eigenes Leben und muss die Entscheidungen seines Lebens selber fällen und dafür braucht jeder sein eignes Weltbild, welches sich aber auch im Laufe des Lebens verändern kann.
    Wenn man sie weglassen will. Die Stimmung in mir, die ein sonniger Frühlingsmorgen in mir auslösen kann, will ich nicht verdrängen nur weil er manipulativ von außen erzeugt wurde, genauso geht es mir beim Lächeln eines Babys oder dem Lachen meiner Partnerin. Manipulation beschreibt einfach nur das Ergebnis von Aktion - Reaktion in Verbindung mit meinem Weltbild und mit meinem Unbewussten, z.B. mit Ängsten. Wie ich diese Manipulation bewerte, die permanent in einem Austausch mit Umwelt stattfindet, entscheidet darüber, ob ich sie ablehne oder annehme.
    Völlig klar!
    Ja jeder sollte seinen eigenen Weg gehen und jeder hat die Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen (Manipulation).

    [Zum Thema Manipulation: du kennst sicher das Milgram-Experiment?] Das Fazit aus diesem Versuch ist, genau seine eigenen Motivationen zu erkennen, jederzeit sein Bauchgefühl bewusst zu haben. Und eigene Reaktionen bewusst zu gestalten. Den Mut zu haben, zu eigenen Überzeugungen zu stehen. Und all dass kann nur gelingen wenn ich mich selber gut genug kenne und eigene Werte auch lebe.

    Wahrheit ist nicht gesät, sie ist nicht im Außen. Wahrheit findet man immer nur in sich, sie ist subjektiv. Wir meinen nur, dass die sogenannten Fakten die Wahrheit seien, aber Fakten sind ohne Leben, Leben bekommen sie nur in uns durch die Bedeutung, die diese Fakten für uns haben.

    LGInti
     
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  7. Jea-International

    Jea-International Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    2.179
    Meist ist das so, wenn die Emotionen und der Verstand unterschiedliche Signale setzen.
    Nach Freud sind bei solchen Entscheidungen das Es und das Über-Ich unterschiedlicher Meinung und das Ich pendelt hin und her.
    Bei mir ist das Es sehr stark und setzt sich meist durch.

    Hat nichts mit schwarz oder weiss, sondern eher mit Es oder Über-Ich zu tun. Als Fühl-Mensch komme ich nicht drumherum, das Es den Vorrang zu geben.

    Jeder Mensch ist ein Unikat, wie ein Fingerabdruck mit seiner höchst persönlichen Lebensgeschichte.
    Man könnte auch sagen, dass jeder Mensch der einzige Experte seines eigenen Lebens ist, da keiner "das Leben" so gut kennt, wie er selbst. Deswegen kann bzw. sollte man seine eigenen Entscheidungen alleine treffen.


    Siehe unten. :)

    LG
    Jea
     
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    15.869
    Ort:
    Nordhessen
    Diese Einteilung reicht mir nicht und ist mir zu mechanistisch und zu unlebendig. Emotionen sind tatsächliche Vorkommnisse im Leben und somit Teil des Lebens, aber man kann sie im Es oder aber auch im Überich finden. Es heißt ja im Über-ich seien die Gebote und Verbote angesiedelt, dies würde ich als die Prägungen bezeichnen, die man aus seiner Kindheit und Jugend mitschleppt. Die müssen als Erwachsener hinterfragt und auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft wurden. Auch jede Kultur und Gesellschaft schafft solche Gebote und Verbote, die eine Gesellschaft normieren. Solche Normen werden meist von Jugendlichen gebrochen im Namen der Freiheit, Selbstfindung und Selbstbestimmung. In diesem Über-ich sind auch die Werte angesiedelt, deren Übertretung emotionale Probleme beim Einzelnen erzeugt, wenn sie integriert sind. Werte und Verhaltensnormen sind der Kitt jeder Gemeinschaft.
    In diesem Über-ich ist also jede Menge enthalten, was mehr oder weniger wichtig ist, aber auf jeden Fall bewusst gemacht werden sollte. Ebenso ist auch das ES zu betrachten. Es ist nicht einfach das Gefühl oder die Emotion, sondern es sind die Wünsche, Hoffnungen, Erwartungen an das Leben und die Umwelt. Diese aber werden wieder von den Werten und Prägungen des ÜberIch gesteuert und sind geformt vom Temperament und der Mentalität desjenigen.

    Deshalb arbeite ich lieber mit den Begriffen der Werte, der Prägungen, den Emotionen und dem Ich, welches dazwischen steht, sich alles bewusst macht und die Entscheidungen trifft.
    Bei mir ist das so, dass das Ich die Entscheidung mit dem Verstand trifft, aber die Emotion hat das letzte Wort, wenn sie nicht zustimmen kann geht das nicht.
    Das passiert sowiso, die Frage ist, wie ich zu diesen Entscheidungen gelange.
    siehe oben :)

    LGInti
     
  9. Thaisen

    Thaisen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2016
    Beiträge:
    358
    huhu

    Also ich bin Gott und weil ich das weiß bin ich ein erleuchteter :)
    Erwacht "bin ich" nur halb, weil ich bisher nur mitm Mind intuitiv verstanden habe das es kein Ich gibt.
    Arbeite gerade mit einem Guide bei LU daran es auch in direkter Wahrnehmung zu erkennen.
    Trotzdem hat mein Weg sozusagen gerade erst begonnen.
     
  10. Jea-International

    Jea-International Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2018
    Beiträge:
    2.179
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    Du schreibst so fröhlich.....:D....vielleicht liegt das auch an deinem Avatar, dass ich das so wahrnahm. :)

    Wie würdest du das Gott-Sein, Erleuchtet-Sein und Erwacht-Sein beschreiben?
    Was unterscheidet diese Zustände von anderen menschlichen Zuständen?
     
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