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wie weit ist das einschläfern von haustieren aus spiritueller sicht o.k.?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von animonda, 9. Januar 2011.

  1. Black_Wolf

    Black_Wolf Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2017
    Beiträge:
    67
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    Das ist der Punkt. Kein echter Tierfreund macht sich diese Entscheidung leicht. Und oft zweifelt man noch Wochen lang, ob man richtig gehandelt hat. Letztlich kann man sich nur in sein geliebtes Tier einfühlen, ob da noch Lebensqualität vorhanden ist. Wenn das Leben nur noch eine Qual ist, ein langsames Dahindämmern und Sterben, dann hat ein Tier ein Recht darauf, daß es sein zweibeiniger Lebensgefährte sanft und schmerzlos auf die Große Wanderung geleitet.

    Wer das nicht tut, gar aus durchgeknallten, "spirituellen" Pseudogründen, der macht sich des brutalsten Egoismus schuldig und ich hoffe, daß demjenigen von den Geistern die Rechnung präsentiert wird und daß er mal qualvoll und jämmerlich, gefesselt an medizinische Apparate, bevormundet von Medizinern regelrecht krepiert.

    Wie ich schon früher schrieb, Treue und Loyalität ist keine Einbahnstraße...
    Leider steht einem Zweibeiner dieser Weg nicht offen. Keine geliebte Seele hilft einem im Zweifelsfall aktiv hinüber, wenn er/sie nicht im Knast landen will. Das kann man nicht von jemandem, den man selber liebt, erwarten und nur nur zusehen, eigene Vorbereitungen getroffen zu haben, dem Tod selbstbestimmt entgegenzutreten...

    Black Wolf
     
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  2. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    30.556
    Ort:
    Wien
    Unsere Hündin, die wir wegen Krebs einschläfern lassen mussten, ist eine Woche später meiner Mutter erschienen, also ihr Geist oder ihre Seele, und hat meiner Mutter ihre Liebe und Dankbarkeit und Erleichterung gezeigt, und wie gut es ihr jetzt geht.
     
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  3. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
    2.908
    Ort:
    Wald und Wiese
    ja, genauso ist es... und damit beweist man dem besten Freund seine innigste Liebe... auch wenn es noch so weh tut........ alles andere wäre purer Egoismus...
     
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  4. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    20.249
    Wenn ich anstatt kranker, lebensfeindlicher und schmerzvoller Alternative euthanasiert werde, werde ich dem Schöpfer danken, bei Gott!
    OK - ich schreibe dann ein Buch.
     
  5. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    14.097
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    Jeder der dagegen ist, ein Tier von seiner Qual zu befreien, hat weder das Leben noch die Liebe verstanden,
    statt einem Herz, einen Stein in der Brust.
     
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  6. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    10.525
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    Ausserdem wären diese Tiere die eingeschläfert werden in der Natur bereits viel früher gestorben da sie sich in der Regel auf keinen Fall noch mit Futter versorgen oder mit der Herde mitlaufen können.

    Sie bekommen also im Vergleich zur Existenz in der Natur durch menschliche Versorgung, Tiermedizin usw zusätzliche Lebenszeit geschenkt. Und das dann zu beenden, wenn es untragbare Schmerzen und Qualen bedeutet ist dann nur angemessen.
     
  7. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2015
    Beiträge:
    869
    Ort:
    München
    Beim Menschen hat das Leid einen höheren Sinn, beim Tier jedoch nicht. Daher ist es das beste, ein Tier, dessen Leid nicht (mehr) zu beheben ist, durch den Tod zu erlösen...
     
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  8. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    3.806
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Der höhere Sinn ist mir verständlich, wenn auch nicht immer. So liegt ein Mensch bis zu seinem Tod jahrelang im Wachkoma, ohne jegliche Aussicht, seinem Leid abhelfen oder lindern zu können. Die Medizin hat es zwar geschafft, sein Leben gerettet zu haben, aber zu welchem Preis? - Da frage ich mich nach dem höheren Sinn. Müsste man solch einem Menschen nicht wie einem unrettbar verletzten Tier abhelfen?
     
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  9. Crazy Horse

    Crazy Horse Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2017
    Beiträge:
    50
    Ja.
     
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  10. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2015
    Beiträge:
    869
    Ort:
    München
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    Dein geschilderter Fall liegt auf einer anderen Ebene; hier muss selbstverständlich dann, wenn der unerträgliche Schmerz dem Tode unmittelbar vorangeht und der Sterbende weder die innere Kraft zum Weiterleben noch die Möglichkeit zur klaren Selbst-Entscheidung über Leben oder Sterben besitzt, oder wenn das Bewusstsein bereits erloschen ist, die Erlösung durch die aktive Sterbehilfe geleistet werden. Gar keine Frage. -

    Den wirklichen Sinn von Schmerz und Leid für den Menschen hat Rudolf Steiner mehrfach dargelegt, leicht zu finden z.B. auf der Anthroposophie-Seite "Forum für Anthroposophie, Waldorfpädagogik und Goetheanistische Naturwissenschaft". Auch ich selber habe im Forum Gesundheit allgemein, Thema "Gift und Gegengift-Theorie", S. 8, Nr. 73 mit meinen Worten die Sache - hoffentlich verständlich - angesprochen.
     
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