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wie weit ist das einschläfern von haustieren aus spiritueller sicht o.k.?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von animonda, 9. Januar 2011.

  1. Elaja

    Elaja Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2005
    Beiträge:
    6
    Ort:
    Rheinhessen
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    Nachtrag @sonojo:
    Einige Beispiele:
    Vor einigen Jahren habe ich eine 17 Jahralte Katze aus dem Tierheim geholt. Sie war schon klepprig, aber noch ganz wach im Blick. Nach einer Eingewöhnungszeit (ca. 3 Monate) war es dann so weit und sie war wirklich bei mir angekommen. Sie lebte noch zwei Jahre bei mir. Ausgerechnet an einem Feiertag fing sie dann so stark an, zu leiden, dass ich sie beim Tierarzt habe gehen lassen.
    Das Gleiche mit einer 14 Jahre alten, richtig kranken Katze einer verstorbenen Nachbarin. Ich wollte der Katze einfach ein würdevolles Sterben bereiten. Tja, das tat diese Katze dann fünf Jahre lang nicht, sondern lebte fröhlich vor sich hin. Doch dann, unvermittelt, 'sagte' sie Bescheid. Ich ließ alles stehen und liegen, ging mit ihr zum Tierarzt und dort wurde sie auch prompt eingeschläfert.
    Ich habe letztes Jahr den 6 Jahre alten Hund meiner Großmutter übernommen. Er führt nun ein komplett anderes Leben nicht mehr als alleinherrschende Sofarolle sondern als frecher und sehr agiler Zweithund.
    Ich habe ihn trauern lassen, habe ihm gezeigt, dass ich da bin und ihm Zeit gegeben. Inzwischen ist er ein quicklebendiger Kerl geworden, der mir täglich zu verstehen gibt, dass er das Leben sehr genießt, altersgemäß, aber intensiv.
    Hunde (und übrigens auch Menschen) sind unglaublich anpassungsfähig, wenn man ihnen die Zeit und die Möglichkeiten dazu gibt.
    Und wenn du genau hinschaust, dann kannst du sehen, ob die Entwicklung des Hundes ihn und seine neue Umgebung glücklich macht, oder nicht. Und nur das zählt, nicht deine eigene Trauer um den verlorenen Menschen. Die musst du anders verarbeiten.
    Und wenn Tiere sich nicht noch so wunderbar anpassen könnten, gäbe es nur Tötungsstationen und keine Vermittlungen aus den Tierheimen (ok, das war provozierend, aber mit einem Korn Wahrheit). ;-).

    Ganz liebe Grüße auch von meinem 'kleinen' Hund, Elaja
     
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  2. madma

    madma Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2010
    Beiträge:
    4.495
    Was ist das so schön diese Worte zu lesen,ich kann es gar nicht fassen,ja,sie haben Seelen wie wir auch,behandelt man sie ...neben sich.. und nicht unter
    sich...genau,wie du es beschrieben hast..ist es ein würdevolles Leben,für
    unsere Gefährten...fängt es doch schon an,holt man z.b.einen Welpen ab,
    mal grad 8-12Wochen alt,nur des Spielens sich bewusst,mit seinen Geschwistern und die Liebe seiner Mutter,dann kommt Mensch..ach,wie süss..
    nimmt dieses zitternde Wesen,wohl aus Angst dies so ist...knallt ihn eine
    Kiste in den Kofferaum,oder Rückbank... so hat dieses Leben schon das
    erste Trauma erlebt...ANGST,PANIK,TRENNUNG...man muss doch einfach
    nur ein bischen nachdenken...nimmt man diesem Welpen das,muss man ihn nur
    auf den Schoß holen,legt sein Köpfchen ans eigene Herz..schon hat mein eine
    inne Bindung aufgebaut...würde man einen 8Wochen alten Säugling wegnehmen von seiner Mutter,er merkte es nicht...was ich damit sagen
    will,haben sie sehr früh schon Verstand und ein Denken,vor Allem eine Seele.
    Wieviele werden denn schon schon mit 6 Monaten eingeschläfert,nur weil
    die Körpermaße nicht so stimmen,wie vorgesehen,oder die Hüfte hat einen
    kleinen Schaden...oft bei Schäferhunden...,ab in die Tonne beim Tierarzt
    zur Weiterverarbeitung für Kosmetik....
    Hab ich mein Leben lang schon Hunde und Katzen,nicht ein Hund davon,hat jemals ins Haus gemacht,Möbel angeknabbert,,Kinder gebissen,,,sie bekamen
    nicht einen Schlag,,,waren und sind immer glückliche Tiere,leider hat oft
    menschliche Willkür dazugeführt,dass sie früh sterben mussten,auch die
    Katzen...nicht zu verkraften,hab ich eine Geschichte hier aufgeschrieben,sein Sterben,war so grausam,mit ihm hatte ich meine erste NTE und Jenseitserscheinung...er blieb bei mir...aber das gehört jetzt hier nicht hin.
    Habe meine Tiere übrigens alle beerdigt.
    Seit 1Jahr kämpfe ich um das Leben,meines jetzigen Freundes,kann ich ihn
    verstehen ohne Worte und er mich,es war so oft schon kurz davor,diesesmal ließ mich der Tierarzt dauernd im Stich und ich dachte mir,nicht schon
    wieder durch menschliche Willkür und dachte wieder um...was tut man
    beim Menschen....es rettete ihm jedesmal das Leben..lag er im November
    bereits im Koma,so legte ich mich neben ihn,wie er es auch tat,war er krank.spürte sein Herz,dass kräftig noch schlug,wich nicht von seiner
    Seite,nach 2Tagen wollte ich ihm die erlösenden Spritzen selber geben,ja,die hatte ich mir geholt..ich entscheide und er...plötzlich stand er wieder auf,als wäre nichts gewesen..er wollte noch nicht gehen..kämpfte er mit..nein,er
    hatte und hat keine Schmerzen,dass merke ich,zittert er dann und möchte extra Schmuseeinheiten..und er sagt es mir.
    Behandle ich ihn immer noch selber,spüre und sehe ich,es ist bald soweit,
    aber,ich weiss,er hat ein schönes Leben gehabt und er wird genau,wie
    alle anderen,immer in dem Moment,wo ihre Hülle beerdigt werden soll,
    zu mir kommen und sich verabschieden,jederzeit mich besuchen....was
    viele immer noch nicht wissen,ihre Seelen gehen ins selbe Licht,wie die
    Unseren,dort gibt es keine Unterschiede...egal,ob Mensch oder Tier,im
    Licht sind alle gleich..würde der Mensch das mal verstehen,selbst wenn sie
    ihre Tiere halbtot prügeln,schenken diese arme Wesen immer noch Liebe.
    Haben viele vergessen,zuerst war das Tier...dann,der Mensch...
    Lasst sie LEBEN,sind es euch anvertraute Seelen..würdig sterben,eure Bindung lässt euch verstehen..Liebe allen Leben gilt...
     
  3. madma

    madma Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2010
    Beiträge:
    4.495
    So darf er friedlich einschlafen,in meinen Armen,kam ohne Angst und geht ohne Angst...und kommt mich besuchen....ist es nicht so,als könnte man,
    wie gewohnt seinen Alltag nachgeht,es fehlt doch etwas,wo ich war,
    war auch er,sie sind doch alles für einen,Freund,engster Vertrauter,Kamerad,lacht mit mir und weint mit mir,bleibt bei mir,wenn
    ich traurig oder krank bin...mein grösster Beschützer,ohne Zwang...er
    weiss einfach immer,was ich fühle..wer ich bin..lacht er mich an..die Augen funkeln und zeigt er seine Zähnchen...ach sovieles...erst,wenn sie wirklich JA sagen,wissen sie,es ist Zeit,nur dann darf man es wagen...sie zu erlösen...wie
    es jedem LEBEN GEBÜHRT
     
  4. thekoa

    thekoa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2011
    Beiträge:
    15
    dankeschön für deinen post. er tut mir sehr gut in meinem momentanen trümmerhaufen. :(
     
  5. mdelajo

    mdelajo Guest



    Es gibt keine spirituelle Sicht, es gibt nur deine Sicht. Und die musst du selbst herausfinden, kannst dich hier kundig machen, und, und, und.

    Aber die Entscheidung mußt du selbst tragen, ungeachtet dessen, was in irgendwelchen Büchern steht.

    Am besten mit dem Tier zusammen, so haben mein Kater und ich es gemacht und glücklicherweise brauchte ich die Entscheidung zur Spritze nicht treffen, dafür haben wir sie aber vorher auf andere Art getroffen. Im Einvernehmen.

    :morgen:
     
  6. Lovely

    Lovely Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2011
    Beiträge:
    22
    Ort:
    Österreich xD
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    Hallo,

    aus meiner Sicht ist das Einschläfern von Haustieren ok wenn es nur mehr Schmerzen hat bzw haben würde. Denn so würde man etwas "gutes/helfendes" tun, man erloesst es von seinen Schmerzen. Und wenn man es nie vergiesst, und man sich immer an das "gute" erinnert und an das was man erlebt hat wird es sich auf seine ART und WEI?E bedanken. Und dann kann man stolz auf sich sein das man es von seinem Leid erlösst hat, denn das können nicht viele.

    Lovely <3 (=herz)
     
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  7. marlon

    marlon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2008
    Beiträge:
    2.573
    es ist keine spirituelle Sicht, sondern eine vom Menschen erfundene Lösung...ob diese o.k war werden wir wohl erst irgendwann erfahren, den eigentlich ist es genauso unnatürlich wie Menschen ihr Leben künstlich zu verlängern, oder Krebsbehandlungen legen sich im Grunde ja auch gegen den geplanten Lebensverlauf der uns somit gewisse Erfahrungen erpart oder abändert, wie auch immer...bleibt die Frage ob das ganze uns Menschen irgendwann die Endabrechnung macht wie wir es gerne tun, oder es anders agiert.
     
  8. Aprology

    Aprology Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2005
    Beiträge:
    1.020
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    AT
    wenn die 19jährige Katze am Ende nur mehr Blut kotzt und Schmerzen hat oder eine andere an Fibrinose erkrankt ist, einen Wasserbauch hat, nix mehr essen kann, gelbe Augen hat und qualvoll die letzten Tage verendet wäre...... da ist Einschläfern schon die "humanere" Option, nur das leider das Einschläfern für Kleintiere nicht zuHause stattfindet, sondern in fremden Umfeld..... im übrigen wartet man eh immer bis zum Schluss, bevor man eine derartige Entscheidung trifft. Ich finde auch an Euthanasie nichts Schlimmes, wenn Menschen es selbst für sich entscheiden können, so wie es in der Schweiz möglich ist.
     
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  9. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Ja mal ehrlich: Natürlich ändert man etwas, wenn man leidet. Wär ja blöd das nicht zu tun.
    Wenn es mir gut geht, dann bin ich ja glücklich und zufrieden sein. Warum sollte ich diesen Zustand ändern wollen?



    Ja, da musst du wohl selber lachen bei diesem Absatz.
    Ich auch ... :D

    Gut, dass du das Ironieschild dazu gestellt hast. Ich hätt sonst wirklich gedacht, du meinst das ernst ....



    Also so richtig schön leiden lassen, nicht mal Medikamente geben, damit die Schmerzen evtl. ein bisschen nachlassen.

    Weia .... wirklich sehr spirituell .....


    :confused:
    Zippe
     
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  10. Tüpfelchen

    Tüpfelchen Mitglied

    Registriert seit:
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    @ Black Wolf
    Ich schaue auch nur sporadisch vorbei, mußte bei der Lektüre des "Du sollst nicht töten - Ergusses" aber sofort an dich und die damaligen Diskussionen denken.

    Eigentlich gibt es auf solche Sachen gar nichts zu antworten. Es ist doch nur der Versuch, sich durch Gebote und Verbote von jeder eigenen Entscheidung und Verantwortung zu drücken.

    Das Leben wird dadurch doch ganz einfach. Einfach für jede Gelegenheit eine Regel und an die hält man sich, komme was da wolle. Man muß sich keine Gedanken machen und keine Entscheidungen treffen. Die Veranwortung trägt in dem Falle ja der Ersteller der Regel, in diesem Fall Gott, auf den sich ja nun wirklich lässig jegliche Veranwortung abschieben lässt.

    Ob es wirklich Menschen gibt, die aufgrund so einer aufgestellten Regel Tiere einfach leiden lassen? Ich denke schon, zum Glück kenne ich keine davon persönlich. Die meisten Menschen die ich kenne, versuchen in solchen Fällen das Beste für ihre Tiere zu tun. Aufgrund eigener Entscheidung und eigener Verantwortung. Auch wenn diese Entscheidungen immer wieder unendlich schwer fallen.
     
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