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Der rote Planet: Wurde die Erde kolonialisiert?

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von zara08, 30. August 2017.

  1. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2016
    Beiträge:
    7.689
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    Ich kann dir versichern: Du bist bestens zu verstehen. Und das nicht nur von mir. Denn es gibt nicht den geringsten Hinweis, dich misszuverstehen, warum du es ignorierst, dass ”die aufgetauchten Bilder und Visionen aus der Tiefe deiner Seele“ etwas vollkommen Anderes sind, als die geistigen Fähigkeiten, mit denen du sie bemerkst.

    Du bist ganz und gar von diesen Bildern fasziniert, anstatt von dem, WOMIT du sie bemerken kannst. Das ist aus deinen Beschreibungen unmöglich zu übersehen oder misszuverstehen.

    Dieses Womit ist das einzige Tool, das du hast, um damit auftauchende Bilder und eine Welt erfahren zu können.
    Warum untersuchst du nicht zuerst dieses Tool, bevor du damit Bilder und eine Welt erfährst?
     
    Seelenfeuer gefällt das.
  2. zara08

    zara08 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2017
    Beiträge:
    114
    Laut indianischem Wissen gab es 5 Erdenzeitalter. Im Goldenen, Silbernen und Bronzenen, sollen die Menschen noch vegetarisch gelebt haben- Die sumerischen Königstafeln bestätigen die Ausagen der Bibel, dass die damaligen ältesten Herrscher über 36.000 Jahre pro Person, aber mit den irdischen Zeitspannen immer weniger lange regiert hätten. Da es heisst, Adam und seine Linie würden direkt von den Göttern abstammen, waren sie gentechnisch "unbearbeitet" und darum langlebig wie ihre ausserirdischen Stammväter. Auch in der Bibel steht, dass die Alterszahlen mit der zunehmenden Zeit immer mehr schrumpften. Der Grund laut Bibel war, dass es "Gott" so wollte.
    Das "ewige Leben und die ewige Jugend" kommen in vielen Mythen vor und besonders im Gigamenschepos wird darauf näher eingegangen Da die alten Götter hochtechnologisch weit entwickelt gewesen sein sollen, die Inder schreiben in ihren Veden sogar von "Städten am Firmament" kannten sie sich auch mit Gentechnologien aus und konnten das zeitlich codierte Zellprogramm,. dass sie den Menschen verpassten, an sich selbst ausschalten oder sie hatten es an sich selbst nie aktiviert.
    In ägyptischen Inschriften kommt die "Himmelsfahrt" des Pharao vor. Er wird von Gott Ra in der Grabkammer geweckt und in den "Himmel" mitgenommen, wo er dann zu einem Stern wird.
    Laut moderner Erkenntnisse könnte das heissen, dass die alten Ägypter eine Cargokultur übernahmen, die sie durch Einbalsamieren von Leichen und mit teuren Grabbeigaben zum Ausdruck brachten. In der Vorkultur dieses Cargobrauches war es wohl so, dass die alten Hochtechnologien in der Unterwelt Götter und Menschen zu lebenden Leichen präparieren konnten um sie dann jederzeit zu erwecken. Darum droht auch Göttin Ischtar im Gilgamensch Epos, dass sie die "Toten in der Unterwelt auferstehen lässt" So kam Gott Ra in die Todesstädte des Pharaos, belebte ihn wieder und nahm ihn mit auf seinen Planet, wo der auserwählte Pharao "ewiges Leben" erfuhr. Die Begriffe "Ewigkeit" in verschiedenen Religionen könnten von mythologischen Berichten stammen. Die Grabbeigaben erhielt der Pharao in der hochtechnologischen Zeit, dass er was auf die lange Reise mitnehmen konnte. (Da ging es meines Erachtens aber nicht um den Tod sondern um eine Raumfahrt. Zum Sterben braucht niemand Grabbeigaben, da er sie nicht mitnehmen kann.)
    Die "Unterwelt" auch Abandon, Hades oder Hel genannt, kommt in alten Mythen vor. Beschrieben werden unterirdische Höhlen, die tief unter der Erde lagen und wo die Götter die Toten ablegten.
    (In China wurde eine weibliche Herrschermumie gefunden. Sie lag in einer uns unbekannten gelben Flüssigkeit. Als die Spezialisten die 5000 Jahre alte Frau untersuchten, stellten sie fest, dass das Gewebe noch elastisch war und so wirkte, als wäre diese vor kurzem erst verstorben)
    Die Pyramidenformen wurden nicht nur in Gizeh oder China und Südamerika entdeckt, sondern es gab sie schon viel früher auf Mars und Mond. (Bilder auf Nasafotos ersichtlich) Darum ist es Fakt, dass das Hitat Recht hat. Dort heisst es, dass Hermes die Pyramiden mit Götterwissen erbaut haben soll. (Gizeh) Die Megalithkultur ist die älteste auf Erden. Gerade in grauer Vorzeit wurden Tonnenquader aus Hartgesteinen, die nur mit Werkzeugen aus Diamante, bearbeitet und geschnitten werden können, schon bearbeitet. Die Steine wurden geschnitten, an oft weit entfernte Orte gebracht und dort bearbeitet. Die vielen Tonnengewichte scheinen für die Macher kein Problem gewesen zu sein.
    (Pyramiden, Pumu Punku, Tihuanaco, etc.) Beherrschten die alten Götter die Antischwerkraft?
    In der Wüste bei Nazca gibt es neben gigantenischen Bodenscharrzeichnungen auch eine Art Neptunzeichen, das die gesamte Höhe und Länge eines Berges verziert. Dieses kann nur mit einer Art Laser von der Luft aus in den Fels gestanzt worden sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2017
  3. zara08

    zara08 Aktives Mitglied

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  4. zara08

    zara08 Aktives Mitglied

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  5. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    in den weiten des Universums
    Kann schon sein, denn Salomon war ja mit der Königin von SABA zusammen und wenn er sie besuchte, dann war er am gleichen Tage da.
    Zu dieser Zeit gab es nur Kamele die für diesen Weg von ca. 3000 km sechs Wochen brauchten.
    Es gab in der Vergangenheit sehr hochentwickelte Völker. Z. B. Griechen und Ägypter, und noch andere.
    Woher kam ihr Wissen?
     
  6. zara08

    zara08 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2017
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    114
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    @Druide Merlin, leider hast du das Thomasevangelium nicht in Betracht gezogen. Dieses gehört genauso dazu wie die anderen Evangelien, auch wenn es von der Kirche nicht anerkannt ist.

    file:///C:/Users/demo/AppData/Local/Microsoft/Windows/Temporary%20Internet%20Files/Content.IE5/QFZXKXS8/Thomas-Evangelium.pdf

    Das Evangelium nach Thomas (1) Dies sind die geheimen Worte, die Jesus, der Lebendige, sprach und die Didymus Judas Thomas niedergeschrieben hat. Und er sprach: „Wer die Bedeutung [έρµηνεία] dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.“ (2) Jesus sprach: „Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet; und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist, wird er verwundert sein, und er wird über das All herrschen.“ (3) Jesus sprach: „Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das Königreich ist im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch vorangehen. Wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden die Fische euch vorangehen. Aber das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, daß ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht erkennt, dann seid ihr in der Armut, und ihr seid die Armut.“ (4) Jesus sprach: „Der betagte Mensch wird nicht zögern, ein kleines Kind von sieben Tagen zu fragen nach dem Ort [τόπος] des Lebens, und er wird leben. Denn viele Erste werden Letzte werden, und sie werden ein einziger werden.“ (5) Jesus sprach: „Erkenne, was vor dir ist, und was dir verborgen ist, wird dir enthüllt werden. Denn es gibt nichts Verborgenes, was nicht offenbar werden wird.“ (6) Seine Jünger [µαθητής] fragten ihn und sprachen zu ihm: „Willst du, daß wir fasten? Und wie sollen wir beten und Almosen geben? Und von welchen Speisen sollen wir uns fernhalten?“ Jesus sprach: „Lügt nicht, und, was ihr haßt, das tut nicht; denn alles ist offenbar im Angesicht des Himmels. Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und es gibt nichts Bedecktes, das bleibt, ohne enthüllt zu werden.“ 2 Das Evangelium nach Thomas (7) Jesus sprach: „Selig [µακάριος] ist der Löwe, den der Mensch ißt, und der Löwe wird Mensch werden. Und verflucht sei der Mensch, den der Löwe frißt, und der Löwe wird Mensch werden.“ (8) Und er sprach: „Der Mensch gleicht einem weisen Fischer, der sein Netz ins Meer warf. Er zog es aus dem Meer voll von kleinen Fischen; unter ihnen fand er einen großen, schönen Fisch, der weise Fischer. Er warf alle kleinen Fische zurück ins Meer und wählte den großen Fisch ohne Bedenken. Wer Ohren hat zu hören, möge hören!“ (9) Jesus sprach: „Siehe, da ging ein Sämann hinaus, füllte seine Hand und warf [die Samen]. Ein Teil davon fiel auf den Weg, die Vögel kamen, sie aufzusammeln. Andere fielen auf den Felsen, und sie schlugen keine Wurzeln in der Erde und brachten keine Ähren hervor zum Himmel. Und andere fielen auf die Dornen, sie erstickten die Saat, und der Wurm fraß sie. Und andere fielen auf die gute Erde, und sie brachte gute Frucht hervor; sie brachte sechzig Maß und hundertzwanzig Maß.“ (10) Jesus sprach: „Ich habe ein Feuer auf die Welt [κόσµος] geworfen, und siehe, ich bewache es, bis es brennt.“ (11) Jesus sprach: „Dieser Himmel wird vergehen, und der über ihm wird vergehen. Und die Toten sind nicht lebendig, und die Lebendigen werden nicht sterben. In den Tagen, in denen ihr aßet von dem, was tot ist, machtet ihr daraus, was lebendig ist. Wenn ihr im Licht sein werdet, was werdet ihr tun? An dem Tag, als ihr eins wart, seid ihr zwei geworden. Aber wenn ihr zwei werdet, was werdet ihr tun?“ (12) Die Jünger sprachen zu Jesus: „Wir wissen, daß du uns verlassen wirst. Wer ist es, der groß über uns werden soll?“ Jesus sprach zu ihnen: „Wo auch immer ihr herkommt, geht zu Jakobus, dem Gerechten, dessentwegen Himmel und Erde entstanden sind.“ (13) Jesus sprach zu seinen Jüngern: „Vergleicht mich, sagt mir, wem ich gleiche.“ Simon Petrus sprach zu ihm: „Du gleichst einem gerechten [δίκαιος] Engel [ά̉γγελος].“ Das Evangelium nach Thomas 3 Matthäus sprach zu ihm: „Du gleichst einem weisen Philosophen.“ Thomas sprach zu ihm: „Meister, mein Mund ist völlig unfähig auszusprechen, wem du gleichst.“ Jesus sprach: „Ich bin nicht dein Meister. Da du getrunken hast, bist du trunken geworden von der sprudelnden Quelle, die ich vermessen habe.“ Und er nahm ihn und zog sich zurück und sagte ihm drei Worte. Als Thomas aber zu seinen Gefährten zurückkehrte, fragten sie ihn: „Was hat dir Jesus gesagt?“ Thomas sprach zu ihnen: „Wenn ich euch eines der Worte sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr Steine nehmen und sie nach mir werfen, und ein Feuer wird aus den Steinen hervorkommen und euch verbrennen.“ (14) Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr fastet, werdet ihr euch eine Sünde erschaffen; und wenn ihr betet, werdet ihr verurteilt werden; und wenn ihr Almosen gebt, werdet ihr an euren Geistern [πνευ̃µα] Schlechtes [κακόν] tun. Wenn ihr in irgendein Land geht und in den Gebieten wandert, wenn man euch aufnimmt, dann eßt, was man euch vorsetzt, und heilt die Kranken unter ihnen. Denn das, was hineingeht in euren Mund, wird euch nicht verunreinigen. Aber das, was euren Mund verläßt, das ist es, was euch verunreinigen wird.“ (15) Jesus sprach: „Wenn ihr den seht, der nicht geboren ist vom Weibe, werft euch auf euer Antlitz und verehrt ihn, jener ist euer Vater.“ (16) Jesus sprach: „Die Menschen denken wohl, daß ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu bringen. Und sie wissen nicht, daß ich gekommen bin, um Zerwürfnisse auf die Erde zu bringen, Feuer, Schwert, Krieg. Denn es werden fünf sein in einem Hause: drei werden gegen zwei und zwei gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und sie werden allein dastehen.“ (17) Jesus sprach: „Ich werde euch geben, was kein Auge gesehen und was kein Ohr gehört und was keine Hand berührt hat und was nicht im menschlichen Sinne aufgekommen ist.“
    (18) Die Jünger sprachen zu Jesus: „Sage uns, wie unser Ende sein wird.“ Jesus sprach: „Habt ihr denn schon den Anfang entdeckt, daß ihr nach dem Ende fragt? Denn dort, wo der Anfang ist, dort wird auch das Ende sein. Selig, wer am Anfang stehen wird, und er wird das Ende erkennen und den Tod nicht schmecken.“ (19) Jesus sprach: „Selig ist, wer war, ehe er wurde. Wenn ihr mir zu Jüngern werdet und meine Worte hört, werden diese Steine euch dienen. Denn ihr habt fünf Bäume im Paradies, die von Sommer und Winter unberührt bleiben, und deren Blätter nicht abfallen. Wer sie erkennt, wird den Tod nicht schmecken.“ (20) Die Jünger sprachen zu Jesus: „Sage uns, wem das Himmelreich gleicht.“ Er sprach zu ihnen: „Es gleicht einem Senfkorn, kleiner als alle Samen. Wenn es aber auf beackerte Erde fällt, bringt es einen großen Zweig hervor und wird zum Schutz für die Vögel des Himmels.“ (21) Mariham sprach zu Jesus: „Wem gleichen deine Jünger?“ Er sprach: „Sie gleichen kleinen Kindern, die sich auf einem Feld niedergelassen haben, das nicht ihnen gehört. Wenn die Besitzer des Feldes kommen, werden sie sagen: Gebt uns unser Feld zurück. Sie entkleiden sich vor ihnen, damit sie es ihnen überlassen und ihnen ihr Feld zurückgeben. Deswegen sage ich: Wenn der Herr des Hauses weiß, daß er kommen wird, der Dieb, wird er wachen, ehe er kommt, und wird ihn nicht eindringen lassen in das Haus seines Königreiches, damit er seine Sachen hinfortträgt. Ihr aber, seit wachsam angesichts der Welt, gürtet eure Lenden mit großer Kraft [δύναµις], damit die Räuber keinen Weg finden, zu euch zu kommen. Denn der Nutzen [Mangel?], den ihr erwartet, wird eintreten. Möge unter euch ein weiser Mann sein. Als die Frucht reifte, kam er schnell mit seiner Sichel in der Hand, und mähte sie. Wer Ohren hat zu hören, möge hören.“ (22) Jesus sah Kleine, die gesäugt wurden. Er sprach zu seinen Jüngern: „Diese Kleinen, die gesäugt werden, gleichen denen, die ins Königreich eingehen.“ Sie sprachen zu ihm: „Werden wir als Kleine ins Königreich eingehen?“ Das Evangelium nach Thomas 5 Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr die zwei zu eins macht und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem einzigen macht, so daß das Männliche nicht männlich und das Weibliche nicht weiblich ist, und wenn ihr Augen macht anstelle eines Auges und eine Hand anstelle einer Hand und einen Fuß anstelle eines Fußes, ein Bild [ει̉κών] anstelle eines Bildes, dann werdet ihr in [das Königreich] eingehen.“ (23) Jesus sprach: „Ich werde euch auswählen, einen aus tausend und zwei aus zehntausend, und sie werden als ein einziger dastehen.“ (24) Seine Jünger sprachen: „Zeige uns den Ort [τόπος], an dem du bist, da es notwendig ist für uns, daß wir ihn suchen.“ Er sprach zu ihnen: „Wer Ohren hat, möge hören! Es ist Licht drinnen im Menschen des Lichts, und er erleuchtet die ganze Welt. Scheint er nicht, ist er Finsternis.“ (25) Jesus sprach: „Liebe deinen Bruder wie deine Seele [ψυχή], bewache ihn wie deinen Augapfel.“ (26) Jesus sprach: „Den Splitter im Auge deines Bruders siehst du, den Balken aber in deinem Auge siehst du nicht. Wenn du den Balken aus deinem Auge ziehst, dann wirst du sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen.“ (27) Jesus sprach: „Wenn ihr euch nicht der Welt enthaltet, werdet ihr das Königreich nicht finden. Wenn ihr den Sabbat nicht als Sabbat beachtet, werdet ihr den Vater nicht sehen.“ (28) Jesus sprach: „Ich stand in der Mitte der Welt und erschien ihnen im Fleisch [σάρξ]. Ich fand sie alle trunken, ich fand keinen unter ihnen durstig. Und meine Seele war betrübt über die Söhne der Menschen, da sie blind in ihrem Herzen sind und nicht sehen; denn leer sind sie in die Welt gekommen und leer suchen sie, die Welt zu verlassen. Nun aber sind sie trunken. Wenn sie ihren Wein abschütteln, werden sie bereuen.“
    (7) Jesus sprach: „Selig [µακάριος] ist der Löwe, den der Mensch ißt, und der Löwe wird Mensch werden. Und verflucht sei der Mensch, den der Löwe frißt, und der Löwe wird Mensch werden.“ (8) Und er sprach: „Der Mensch gleicht einem weisen Fischer, der sein Netz ins Meer warf. Er zog es aus dem Meer voll von kleinen Fischen; unter ihnen fand er einen großen, schönen Fisch, der weise Fischer. Er warf alle kleinen Fische zurück ins Meer und wählte den großen Fisch ohne Bedenken. Wer Ohren hat zu hören, möge hören!“ (9) Jesus sprach: „Siehe, da ging ein Sämann hinaus, füllte seine Hand und warf [die Samen]. Ein Teil davon fiel auf den Weg, die Vögel kamen, sie aufzusammeln. Andere fielen auf den Felsen, und sie schlugen keine Wurzeln in der Erde und brachten keine Ähren hervor zum Himmel. Und andere fielen auf die Dornen, sie erstickten die Saat, und der Wurm fraß sie. Und andere fielen auf die gute Erde, und sie brachte gute Frucht hervor; sie brachte sechzig Maß und hundertzwanzig Maß.“ (10) Jesus sprach: „Ich habe ein Feuer auf die Welt [κόσµος] geworfen, und siehe, ich bewache es, bis es brennt.“ (11) Jesus sprach: „Dieser Himmel wird vergehen, und der über ihm wird vergehen. Und die Toten sind nicht lebendig, und die Lebendigen werden nicht sterben. In den Tagen, in denen ihr aßet von dem, was tot ist, machtet ihr daraus, was lebendig ist. Wenn ihr im Licht sein werdet, was werdet ihr tun? An dem Tag, als ihr eins wart, seid ihr zwei geworden. Aber wenn ihr zwei werdet, was werdet ihr tun?“ (12) Die Jünger sprachen zu Jesus: „Wir wissen, daß du uns verlassen wirst. Wer ist es, der groß über uns werden soll?“ Jesus sprach zu ihnen: „Wo auch immer ihr herkommt, geht zu Jakobus, dem Gerechten, dessentwegen Himmel und Erde entstanden sind.“ (13) Jesus sprach zu seinen Jüngern: „Vergleicht mich, sagt mir, wem ich gleiche.“ Simon Petrus sprach zu ihm: „Du gleichst einem gerechten [δίκαιος] Engel [ά̉γγελος].“ Das Evangelium nach Thomas 3 Matthäus sprach zu ihm: „Du gleichst einem weisen Philosophen.“ Thomas sprach zu ihm: „Meister, mein Mund ist völlig unfähig auszusprechen, wem du gleichst.“ Jesus sprach: „Ich bin nicht dein Meister. Da du getrunken hast, bist du trunken geworden von der sprudelnden Quelle, die ich vermessen habe.“ Und er nahm ihn und zog sich zurück und sagte ihm drei Worte. Als Thomas aber zu seinen Gefährten zurückkehrte, fragten sie ihn: „Was hat dir Jesus gesagt?“ Thomas sprach zu ihnen: „Wenn ich euch eines der Worte sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr Steine nehmen und sie nach mir werfen, und ein Feuer wird aus den Steinen hervorkommen und euch verbrennen.“ (14) Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr fastet, werdet ihr euch eine Sünde erschaffen; und wenn ihr betet, werdet ihr verurteilt werden; und wenn ihr Almosen gebt, werdet ihr an euren Geistern [πνευ̃µα] Schlechtes [κακόν] tun. Wenn ihr in irgendein Land geht und in den Gebieten wandert, wenn man euch aufnimmt, dann eßt, was man euch vorsetzt, und heilt die Kranken unter ihnen. Denn das, was hineingeht in euren Mund, wird euch nicht verunreinigen. Aber das, was euren Mund verläßt, das ist es, was euch verunreinigen wird.“ (15) Jesus sprach: „Wenn ihr den seht, der nicht geboren ist vom Weibe, werft euch auf euer Antlitz und verehrt ihn, jener ist euer Vater.“ (16) Jesus sprach: „Die Menschen denken wohl, daß ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu bringen. Und sie wissen nicht, daß ich gekommen bin, um Zerwürfnisse auf die Erde zu bringen, Feuer, Schwert, Krieg. Denn es werden fünf sein in einem Hause: drei werden gegen zwei und zwei gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und sie werden allein dastehen.“ (17) Jesus sprach: „Ich werde euch geben, was kein Auge gesehen und was kein Ohr gehört und was keine Hand berührt hat und was nicht im menschlichen Sinne aufgekommen ist.“
     
  7. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

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    15. Februar 2015
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    Ort:
    in den weiten des Universums
    Eia, eia, @zara08 viiiiel zu lang um es zu lesen.
    In der Kürze liegt die Würze.
     
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  8. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Wer mag, kann sich ja einmal im anfügten Link die 114 Verse des Thomas-Evangeliums etwas lesbarer anschauen. Man wird dort aber nichts über das Wirken Jesus erfahren. Keine Taufe, nichts von dem Menschen am See Genezareth, nichts vom Leiden der Passion oder einer Auferstehung Jesus. Ja und damit verliert auch der Bezug von Jesus zu dem leidenden Knecht Gottes aus den Prophezeiungen von Jesaja und Jeremia seinen Sinn.

    Ich erinnere an das Glaubensbekenntnis der frühen Christen, in dem der Tod und die Auferstehung Jesus ein zentraler Punkt der Lehre war und heute noch ist. Wen wundert es also, wenn dieses Evangelium zu keiner Zeit Eingang in die unterschiedlichen Kanons der christlichen Gemeinden finden konnte.

    http://www.meyerbuch.com/pdf/Thomas-Evangelium.pdf


    Merlin
     
  9. McCoy

    McCoy Sehr aktives Mitglied

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    Du meinst wohl diesen "Kandelaber von Paracas":

    https://en.wikipedia.org/wiki/Paracas_Candelabra

    Die Erdzeichnung ist rund 200m groß. Was spricht dagegen, dass sie von Menschen in Handarbeit erstellt wurde, bzw. was deutet darauf hin, dass sie "nur mit einer Art Laser von der Luft aus in den Fels gestanzt" worden sein kann?
     
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  10. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Ich jedenfalls spreche nicht von einem antiken Leben, aber von Artefakten, die auf Fotos der Mars-Rover zu sehen sind und die eindeutig zeigen, dass es kulturbegabte Wesen auf dem Mars gegeben hat.
     
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