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Gegenwart, Zeit und Raum

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Inti, 16. Dezember 2017.

  1. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
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    Das EwigSeiende erschafft durch sein Wirken in der materiellen polaren & dualen Welt DAS für Sich, in Dem das EwigSeiende sich illusionär befindet.
    Das EwigSeiende SELBST ist nicht in Dualität & Polarität und IST Dualität & Polarität auch nicht.
    Das EwigSeiende wirkt in der materiellen polaren & dualen Welt wie ein Narr.
    Das EwigSeiende wirkt in der materiellen polaren & dualen Welt wie ein Kind was erwachsen werden muss.
     
  2. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    7.346
    Danke, jetzt bin ich im Bilde :)
     
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  3. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    18.273
    Das ist die Natur jedes Verstandes. Er dreht sich im Kreis, die Wahrheit bleibt ihm unsichtbar. Dabei klingt es bloß wie ein Paradoxon, weil wir in unserer Sichtweise immer eine Perspektive einnehmen müssen. Wir können gar nicht ermessen, wie es ist, alles aus keiner Perspektive zu sehen.
    Theorie, weiter nichts. Die Zukunft ist noch gar nicht vorhanden, also kann in ihr auch nichts vollendet sein.
    Naja, du trennst Vollendung und Vollkommenheit (siehe Zitat) oder fügst sie zusammen (siehe vorheriges Zitat), wohl ganz so, wie es dir passt.
    Möglicherweise nimmst du es doch nicht so ernst damit, bei Paradoxen an deine Grenzen zu stoßen. :D Hauptsache, es sind deine Paradoxa, nicht wahr? :sneaky:

    Ja, da stimme ich dir zu, gleichwohl es mit meiner Aussage nichts zu tun hat.

    Was ich bei dir bemerke, ist, dass du ständig versuchst, Aussagen anderer in dein Schema zu pressen. Du kannst gar nicht anders. Letztlich können es nur wenige anders. Aber du versteckst es nicht einmal. :)

    Für den Denkapparat zumindest nicht. ;)
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Nordhessen
    Du wirst doch auch sehen, dass die Menschheit bestimmte Entwicklungen machte, oder? Und das kann man umschreiben und bildhaft darstellen oder halt mit Metaphern beschreiben. Und vielfach sind Mythologien keine scifi-Geschichten, die sich jemand ausgedacht hat, sondern bildhafte Beschreibungen von tatsächlichen Entwicklungen/Prozessen.

    Und dabei kann man nicht nachvollziehen ob es einzelne Menschen waren oder ob es an verschiedenen Stellen passierte oder wie schnell sich Erfindungen/Entdeckungen/Erkenntnisse/Fähigkeiten ausbreiteten. Die Menschheit hat irgendwann die Nutzung des Feuers erlernt und solche Entwicklungen passieren nicht von heute auf morgen, sondern erfordern immer eine bestimmte Zeit. Der Beginn der Nutzung des Feuers fand vor einigen 100tausend Jahren statt, aber selbst Feuer entzünden konnten die Menschen erst vor ca 30 000 Jahren. So auch die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten und damit verbunden der Eintritt in die Bedeutung von Dualität/Trennung/Logik/Verstand für den Menschen.
    Ja so sehe ich das auch
    Diese Schöpferkraft, die auch den Menschen betraf war erst unbewusst im Menschen aktiv und wurde erst während der Entwicklung des Menschen bewusster und irgendwann war dann klar, dass der Mensch anfing Gut und Böse zu trennen - dieser Übergang wird in den mythologischen Geschichten beschrieben mit dem "Vertreiben" aus dem Paradies.
    Dieses "Paradies" war die Beschreibung eines seelisch-geistigen Zustandes und nicht die Beschreibung eines real-physischen Garten Edens, wo einem die Trauben in den Mund wachsen.
    Sehr richtig
    :D

    Dazu braucht es lediglich ein bestimmtes Einfühlungsvermögen, was nicht mit der Ratio sondern mit der intuitiven Erkenntnis vonstatten geht.

    Aber du musst es ja nicht als wahr anerkennen, es ist einfach meine Erkenntnis und nicht deine.

    LGInti
     
  5. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
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    8.175
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    Berlin
    Vorsicht...das essen der Frucht kostete die unsterblichkeit...und das ist auch auf jeden einzelnen zu übertragen, also die umkehr dessen ist bei jedem GLEICH

    ..wirklich und in echt...dies wieder rückgängig zu machen ist der schritt ins paradies, wirklich und in echt...ja das ist eine metapher wofür genau...das hat etwas mit Kundalini/Lebenkraft zu tun...diese gehört eigentich jemanden anderes, unserere Seele....ich erwähnte ja schon shakti und Shiva...ohne Shakti/Lebenskraft ist Shiva tod.
    die goldenen Äpfel die nur für die Götter bzw Gott sind
    das hat was mit Kundalini zu tun,

    wir selber sind ein Baum jeder einzelne...wir selbst sind der dunkle Wald indem allerhand komisches Zeugs passiert und der Baum in der Mitte meint jemanden ganz betimmten. spider-2324074_960_720.jpg
     
  6. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    7.202
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    Jenseits von Gut&Böse
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    Wir können garnicht ermessen, wie es ist, alles aus einer Perspektive zu sehen. So ist es richtig ausgedrückt.
    Denn da wo keine Wahrheit ist, dreht sich nur der Verstand im Kreis.
    Wie bei deiner Aussage:
    >>>Eingangs sprach ich noch davon, dass Vollkommenheit in einem Zustand sei, kein Zustand selbst; nun schreibe ich, dass Vollkommenheit nicht in einem Zustand zu finden sei, sondern der Zustand in der Vollkommenheit.
    Beides sagt dasselbe, klingt aber wie ein Widerspruch, weil es das mentale Paradoxon der Aufhebung der Dualität beinhaltet.
    Es ist ein Perspektivwechsel vom Zustand hin zu dem, der den Zustand wahrnimmt und danach dahinter, wo kein Zustand mehr ist.<<<

    Aber ich frag dich mal direkt: Worin siehst du denn den Unerschied zwischen Vollkommen und Vollendet ?

    Achso Theorie !?
    Und was du geschriebe hast, was ich oben zitierte, ist keine Theorie?

    Klar ist die Zukunft noch nicht vorhanden, deshalb ist die Vollkommenheit ja auch erst ein vollendeter Zustand in der Zukunft.
    Der Begriff Vollkommenheit beschreibt einen Präsens im Futur 1 : "es wird vollendet werden" und dabei liegt die Vollkommenheit immer in der Zukunft.


    Du suchst nach Widersprüchen in meinen Aussagen :D
    Ich füge Vollendung und Vollkommenheit dort zusammen, wo sie zusammen gehören. Nämlich in die Zukunft der Vollendung.
    Denn das Vergehen ist ja ein temporärer Prozess, welcher vollkommen mit der Vollendung erst endet.
    Wir verwenden oft und schnell Begriffe ohne uns dabei wirklich über den Sinn der Begriffe bewusst zu sein, wie du mit dem Begriff Vollkommenheit.

    Hier sprichst du aber eindeutig nur von dir Selbst :)

    Was du "mein Schema" nennst, nenne ich "meine Bewusstheit".
    Ich zwinge meine Bewusstheit aber nicht auf, was du negativ `pressen` nennst.
    Aber du hast in der Hinsicht recht, dass ich garnicht anders kann als meine Bewusstheit zu artikulieren. Warum sollte ich meine Bewusstheit hier im Forum auch verstecken? Es ist doch hier ein Esoterikforum :)

    Und auch nicht für das Bewusstsein bzw. die Bewusstheit, wenn es von diesem Denkapparat nur gesteuert wird.
    Es ist in meinen Augen die gesunde Mischung aus Denkapparat und Bewusstheit, die goldene Mitte eben; so wie der Weg das Ziel ist.
     
  7. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    7.202
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
    Mythologien sind für mich Mythologien, weil diese bildhaften Beschreibungen eben keine Tatsachen beschreiben.
    Vielleicht haben wir aber auch nur eine unterschiedliche Aufassung von dem Begriff der Mythologie.
    Ein Mythos ist in meinen Augen die schilderung der Vergangenheit, um sie in ein gegenwärtiges zeitgemässes und verständliches Bild ein zu rahmen.
    Mehr nicht !

    Aber wenn die Wissenschaft real nachweisbar aufzeigen kann, dass der Mythos nicht der Realität entspricht, dann sollte man sich, meiner Ansicht nach, irgendwann mal entscheiden. Sich nämlich entscheiden ob ich den alten Weg der Mythen weiter verfolge oder offen für Neues und Unbekanntes bin.
    Ich weiss, das Alte und Überlieferte gibt immer Sicherheit. Das Neue und Unbekannte gibt immer Unsicherheit.
    Dabei sollte man, natürlich nur meiner Ansicht nach, auch immer den Gesamtkontext in dem Mythos beachten; wenn unsere Urahnen von einem wahren Baum der Erkenntnis aßen, dann sicher nicht in der Dimension in der WIR heute leben.

    Die "Vertreibung" aus dem Paradies ist ja die Metapher, welche mit der Schöpferkraft der ersten bewusst-unbewussten Menschen aktiviert wurde.
    Die Entwicklung des Menschen, vor allem im Bezug zur Aufklärung ist ja gerade mal 300 Jahre alt.
    Ich sag es mal so: 95% der Menschheit befindet sich bewusstseinsmäßig heute noch im Mittelalter. Und selbst das Spätmittelalter ist älter als 300 Jahre.

    Na Gott sei Dank dass du das so schreibst. Ich hatte schon an dir gezweifelt ;)

    Naja, es kommt aber auch immer darauf an wie man sich ausdrückt.
    Denn wenn die eigenen physischen Signale des Ausdrucks nicht mit dem Einfühlungsvermögen des Anderen stimmig sind, dann hilt die beste Empathie nichts.
    Denn Empathie ist, natürlich nur in meinen Augen weil es meine Erfahrung ist, eine gesunde Mischung aus Denkapparat und Bewusstheit, die goldene Mitte eben; so wie der Weg das Ziel ist.
     
  8. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

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    18.273
    Perspektiven setzen voraus, dass sie nur Facetten des Ganzen sind. Das ist ihre Natur.
    Wir können niemals alles aus einer Perspektive sehen, denn entweder sehen wir alles aus keiner Perspektive - weil es dann keine Perspektiven gibt - oder wir sehen perspektivisch nur einen Ausschnitt.
    Fakt ist, wir können nicht ermessen, alles aus keiner Perspektive zu sehen; also weder alles zu sehen, noch aus keiner Perspektive.

    Welch ein Pauschalurteil, schade. Da glaubst du doch glatt "alles" aus "einer" Perspektive sehen zu können.

    1. Die Kunst der Lüge liegt in der Manipulation durch verdrehte Logik, denn welche Lüge hält besser als eine Halbwahrheit?
    2. Nichts ist leichter in die Irre zu führen als unser Verstand. Und zwar genau deshalb, weil wir überzeugt sind, dass es nicht so ist.
    3. Noch kein wahres Gefühl wurde vom Verstand "verstanden". Der Verstand dreht sich hier im Kreis. Deiner Argumentation nach wäre dort keine Wahrheit und wir wären gefühllose Wesen.

    Ich komme daher zu dem spontanen Schluss, dass ich mit deiner Sichtweise nichts mehr zu tun haben will und lösche die zweite Hälfte meiner gerade formulierten Antwort. Ciao! :zauberer2
     
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  9. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Jenseits von Gut&Böse
    Du bist kein Zauberer. Du gibst den Zauberer nur vor !
    Du bist der Zauberlehrling, der die Geister die er rief nun nicht mehr los wird.
     
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  10. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Mythologieen und damit deren "bildhafte Beschreibungen" haben die Eigenschaft, dass es Bildergeschichten sind, die nicht genau das abbilden, was gemeint ist, es es ist nicht eins zu eins die Tatsache, die beschrieben wird, sondern es sind Geschichten wie Gleichnisse. Wenn man die Beschreibung von Engeln hernimmt und sie als Wesen mit Flügeln beschreibt, dann haben diese Wesen nicht wirklich Flügel, sondern es ist eine Beschreibung dafür, dass sie sich frei wie Gedanken bewegen können. Und so ist es auch mit der Paradiesgeschichte. Es geht nicht darum, verbotenes vitaminreiches Obst zu essen, sondern es geht darum in sich etwas zu integrieren, so wie es mit Nahrung halt passiert. Und das, was in dieser Geschichte beschrieben wird, ist das Integrieren eines evolutionären Entwicklungsschrittes der Menschheit. So sehe ich zumindest das.
    Komisch das verstehe ich jetzt nicht - das sehe ich doch auch so.
    Die Menschen die diesen Passus in der Bibel geschrieben haben, haben etwas aus der Vergangenheit der Menschheit beschrieben und es in die Geschichte des "Vertreibens" aus dem Paradies gepackt/verpackt.
    Wenn Wissenschaft sinnvolle Exegese betreibt, wird sie erkennen, dass es bei den benutzten Begriffen einer Geschichte nicht immer nur um real-faktische Bedeutung geht (wortwörtlich), sondern dass dort Botschaften erkennbar sind, welche interpretiert werden müssen. So ist es mit den Märchen und so ist es mit den Mythen der Völker.
    Und dass die Menscheit eine geistig-seelische Evolution hinter sich hat sieht auch die Wissenschaft als Fakt. Die mythologische Geschichte dazu ist halt diese Paradiesgeschichte.
    Was willst du mir damit sagen? Ich bin der Unsichere, der dem Neuen ängstlich gegenüber steht? Was hat meine Interpretation der Paradiesgeschichte damit zu tun, ob ich dem Neuen (was ist denn dieses Neue?) ängstlich gegenüber stehe oder nicht???
    Die Dimension des "Damals" gibt es auch heute noch, aber wir haben sie nicht mehr "im Blick" - wenn wir vom Baum des ewigen Lebens essen würden, kämen wir wieder in diese Dimension.
    Es ist ein langer Prozess - viel länger als du hier darstellst und die sogenannte "Aufklärung" ist nur die Spitze dessen, was schon viele Jahrtausende vorher begann. Die geistige Entwicklung, die man auch in der Vermehrung der Hirnmasse des Homo erectus erkennen kann, war erst ein lansamer Prozess, der dann immer flotter vonstatten ging und erst mit der Aufklärung neigt sich der Prozess der Vertreibung aus dem Paradies dem Ende zu. Nun beginnt (schon seit einiger Zeit) ein gegenteiliger Prozess, der mythologisch betrachtet als "das essen vom Baum des ewigen Lebens" bezeichnet werden kann. Religiöse, schamanische, magische Impulse aber auch Psychotherapie u.a. sind Impulse in diese Richtung.
    :D

    Ich gehöre nicht zu den Menschen, die den mind verteufeln, nur weil er versucht unseren Blick auf göttliches zu vernebeln. Dazu haben wir Menschen viel zu lange daran gearbeitet, ihn zu entwickeln und ich finde, er ist ein Geschenk des Himmels und ein wunderbares Handwerkszeug. Was uns aber nicht daran hindern sollte die Entwicklung anderer Fähigkeiten wie Intuition, den Weg des Herzens etc. zu unterschätzen.

    LGInti
     
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