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Das Problem der Karmalehre

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von FragendeFrage, 1. Oktober 2017.

  1. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

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    Wenn schon, dann nicht nur was wir tun, sondern auch das was wir unterlassen.
    Zuzugucken, wenn Menschen geschädigt werden wäre das Selbe in grün.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2018
  2. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

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    Ich persönlich halte nicht viel von Krama, aber , wenn überhaupt, dann kommt es immer noch darauf an unter welchen Bedingungen/Umständen Jemand etwas mit seinem Körper/Geist/Rede tut.
    Ist er/sie in Bedrängnis, in Unanehmlichkeiten verwickelt, gar in einer schweren Lebenssituation/Krise oder Dergleichen, dann kann man das Ganze schon wieder relativert in de Tonne kloppen, und das sog. "Karma" liegt ganz woanders gelagert, und wir landeten hier bei soetwas wie Notwehr. Hier fehlt Wollen/Absicht, Genugtuung bei Schädigung etc....alles was sog. karmische Handlungen letzlich ausmachten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2018
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Der Begriff "beobachten" kommt aus dem Bereich "Wahnehmen nach außen". Und dadurch, dass er einen Bezug zum Auge hat, entsteht logischerweise die Dualität/Trennung von Beobachter und Beobachtetes. Wenn ich dafür z.B. den Begriff Fühlen nehmen würde, wäre diese Trennung nicht so klar zu erkennen da Fühlen sich nach innen richtet , aber auch da gibt es den Akt des Fühlens und den Inhalt des Fühlens. Auch bei der Beschreibung, mir wird etwas bewusst, gibt es den, dem "etwas - Inhalt" bewusst wird. Wie kann ich eine Erkenntnis beschreiben, die ohne Trennung in der Erkenntnis passiert? Es ist eigentlich nur "Bewusstheit" ohne Angabe von etwas, was bewusst ist. Wir möchten Bewusstheit beschreiben, aber es geht eigentlich nicht.

    LGInti
     
  4. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    In diesem (buddhistischen) Kontext ist „Unterlassen“ ebenfalls ein „Tun“. Und Nichthandeln ebenfalls eine Tat – die Ergebnisse hervorbringt.
     
  5. Prot

    Prot Aktives Mitglied

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    K-PAX
    Du beschränkst den Begriff "Beobachten" auf seine physische Bedeutung: Was man mit den Augen sehen kann und deshalb nach außen richtet. Das ist aber hier nicht "beobachten" gemeint. "Beobachten" bedeutet hier: Alles, was man wahrnehmen kann. Dazu gehören auch Gefühle. Aber diese können nicht "innerer" sein als der Beobachter, der diese wahrnimmt. Deshalb sind auch Gefühle von dem Standpunkt des Beobachters außen.
    Ja, Bewusstsein kann nicht gleichzeitig Inhalt des Bewusstseins sein. Von daher ist das, was man in Wirklichkeit ist nichts, was man whrnehmen und deshalb beschreiben könnte. Wir sind nicht der Körper, nicht die Gedanken, nicht die Gefühle, nicht die Seele, usw.

    "Du bist weder Erde, noch Wasser, noch Feuer, noch Luft, noch Raum. Du bist der Beobachter dieser fünf Elemente als Bewusstsein. Dies zu verstehen, ist Befreiung. (3)

    Wenn Du dich von der Identifikation mit dem Körper befreist und entspannt in und als Bewusstsein verweilst, wirst Du in genau diesem Moment glücklich sein, in Frieden, frei von Bindung. (4) ...

    Du bist der eine Beobachter und als solcher warst Du in der Tat immer frei. Deine einzige Bindung war, dass Du jemand anderen für den Beobachter hieltest. (7) ...

    Atman ist der einige Zeuge, das alles durchdringende, vollkommen freie Bewusstsein - tatenlos, ungebunden, wunschlos und in Frieden mit sich selbst. Nur in der Illusion scheint er in samsara verstrickt zu sein. (12)"
    http://ashtavakra.de/

    :)
     
  6. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    Wenn ich mich selbst beim Rasieren beobachte, ist es nützlich, dabei in einen Spiegel zu schauen.

    Der Spiegel befindet sich zwar außerhalb von mir, dient aber dennoch vorzüglich als Medium, „Einblicke“ durch Außenstehendes über mich selbst zu gewinnen.

    Im übertragenen Sinne könnte man sogar die Welt an sich - als einen Spiegel betrachten, der einen mehr über sich selbst erfahren lassen könnte – wenn man sich Interaktionen (also nicht nur mit neutralen egolosen „leeren“ Dingen) gegenüber aufgeschlossen fühlt. So ist jedenfalls meine momentane Überzeugung. ;)
     
  7. Laerad

    Laerad Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.594
    Nun Gänseblümchen ist ein bewusst harmloses Beispiel was du vorgibst.;)
    Anders ist es dann schon wenn einer ein Baby vergewaltigt und dann behauptest er kommt einfach so damit durch.
    Sicher wird der Kreislauf nie enden wenn nicht ein Verzeihen stattfindet.
    Verzeihen stoppt Karma.

    Handlungen kommen immer von Innen die dann im Außen sichtbar werden.

    Meine Erkenntnis von Karma da es in diesem Leben ein Thema für mich ist schon bevor ich überhaupt wusste was Karma ist oder es sowas gibt.
    Es kommt immer auf mich an und wie ich reagiere niemals auf den anderen.
    Kann ich mir verzeihen, ist das schwerste was ein Mensch tun kann.
    Bin ich wütend auf eine Person, ist sie für mich gestorben, erschaffe ich damit mein Karma mit ihr welches ich dann so lösen muss dass ich wenn ich an sie denke bestenfalls ein liebevolles Gefühl habe oder sie nichts mehr negatives in mir auslöst.

    Kein Ego will etwas von Karma wissen aber das Ich beabsichtigt mit sich im Reinen zu sein.
     
    Leopold o7 gefällt das.
  8. Prot

    Prot Aktives Mitglied

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    16. Februar 2007
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    K-PAX
    In Wirklichkeit, bist du der Spiegel, der sich mit etwas, was er reflektiert identifiziert. :)
     
  9. Leopold o7

    Leopold o7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2017
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    6.232
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    Paradies
    Was als viele wahrgenommen wird, ist real nur EINS....
    eines Körpers Glieder denke ich ...
     
  10. Leopold o7

    Leopold o7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2017
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    Vergebung erlöst vom Karma, vom negativen Karma halt ....
     
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