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Das Problem der Karmalehre

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von FragendeFrage, 1. Oktober 2017.

  1. Prot

    Prot Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Was Inkarnationen überdauert ist das Bewusstsein. Solange es noch nicht reines Bewusstsein ist, sondern sich scheinbar in dem einen oder anderen Zustand befindet, wird dieser Zustand sich auswirken, bzw. entsprechende Illusionen erzeugen, die es dann für "real", also als von sich aus vorgegeben, hält. In einem zweiten Schritt, ignoriert es, dass es der Ursprung dieser Illusionen ist und identifiziert sich mit diesen: Körper, Gefühle, etc. Diese Identifikation ist das EGO und stellt den EGOISTISCHEN Zustand des Bewusstseins dar. Das EGO will dann die, ursprünglich vom Bewusstsein erzeugte Illusion kontrollieren und verhält sich entsprechend. Es wird die Auswirkungen seiner Handlung erleben und wie es "Realität" manipulieren kann. Dieser Bewusstseinszustand wird in die nächste Inkarnation übertragen, falls es vorher nicht aufgelöst wird. Die Auflösung würde bedeuten, dass das Bewusstsein erkennt, dass es selber der Ursprung des EGOs darstellt sowie der Illusionen, die es für real hält. Sowie also EGO nur eine Illusion ist, so ist auch entsprechend Karma eine Illusion, dem dieses EGO untersteht.

    Aus christlicher Sicht wird das EGO aufgeben, indem es Gott übergeben wird (Gottes Werkzeug). Das Bewusstsein ist dann nur noch der Zeuge Gottes und scheint wie im Geiste "wiedergeboren" zu sein (und nicht im Körper). Dass Bewusstsein mag dann in dieser "Welt" sein (diese wahrnehmen) aber nicht von dieser Welt (sie ist nicht Ursprung des Bewusstseins).
    Alles was scheinbar "Innen" ist, ist Teil der Illusion, wahrgenommenes Objekt und desshalb so aussen wie alle anderen wahrgenommenen Objekte. Das Bewusstsein ist das Zentrum, der Mittelpunkt, dass "Innerste" von dem alles andere wahrgenommen wird, was selber nur weiter außen liegen kann.
    Was Bewusstsein ist, kann nicht vom Bewusstsein wahrgenommen werden. Das was von Bewusstsein wahrgenommen wird, kann selber nicht Bewusstsein sein. In deinem Fall identifiziert sich dein Bewusstsein mit etwas, das es wahrnimmt: Die Erde, die Physis.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2018
  2. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    Ja - Unser Kopf (plus müder Rest des Körpers) befindet sich (physikalisch) in der Welt – und die individuell gefilterte (geistige/intellektuelle Interpretation der Außen-)Welt ist in unserem Kopf (physikalischem Hirn) verortet.
     
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  3. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    Das glaube ich auch. Allerdings wird mein „Nachfolger“/meine „Nachfolgerin“ sich dann nicht mehr an „mich“ erinnern können. Neues Hirn, neues Glück. :weihna1

    Nur der neutrale „Beobachter“/die „Seele“ bleibt ein und dasselbe. Aber vielleicht kann das „neue“ Ich dann trotzdem - in Form von Visionen – ein Bild von dessen „Vorgänger“ erhaschen. Das wären dann zwar keine wirklichen Erinnerungen im klassischen Sinne – sie könnten sich aber dennoch so anfühlen und Einfluss auf das Weltbild nehmen– obwohl nicht wirklich dem eigenen gegenwärtigen, vergänglichen Hirn entsprungen.
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Die Interpretation der Außenwelt - ja so sehe ich das auch trotzdem ist es ja so, dass die physischen Sinne ja nach "außen" gerichtet sind und in diesem Außen ja auch agiert reagiert, geformt, geschöpft, schlicht gelebt wird, ganz egal wie es "dort" wirklich ist.

    LGInti
     
  5. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
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    15.482
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    Nordhessen
    Ich denke schon wir bringen was mit, aber was und wie, und woher? Ganz sicher hat natürlich die Kultur, Gesellschaft und Zeit und auch die Eltern einen Einfluss, ich bin mir aber sicher, dass es nicht Zufall ist wo wir landen. Und die Vorstellung von Karma in einem extrem engen Rahmen von Individualität halte ich für unwahrscheinlich. Vielleicht sammeln wir ja im "Jenseits" aus einem Pool einige Karmabausteine, die wir dann im Leben erledigen.

    LGInti
     
  6. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    Ja, und bei den anderen Köpfen (Egos), die um uns rum sind – und um die wir ja gleichfalls alle rum sind – wird das vermutlich auch nicht anders sein. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2018
  7. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    Frankfurt/Main
    Da kann man unzählig viele Theorien drüber aufstellen. Beweisen oder es wirklich wissen, könnte es ja ohnehin keiner. Wär ja auch langweilig, so ganz ohne philosophieren - finde ich. :)
     
  8. Prot

    Prot Aktives Mitglied

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    K-PAX
    Das ist aber ein interessanter Traum. :)
     
  9. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

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    1.984
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    Passt vielleicht nicht ganz hier in die Diskussion, aber viel mir ganz spontan zu ein:

     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2018
  10. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.984
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    ES ist Beides, da Bewusstsein ohnehin alles durchdringt und quasi die Geburtsstätte von allem das erscheint ist - die wahre Natur ist jedoch nie ein Etwas , das man beobachten könnte. Alles was du beobachten kannst, kannst nicht du sein, denn sonst wärest du Zwei. Beobachter und Beobachtes. Das Beobachtete muss gewissermaßen außerhalb dessen liegen was es beobachtet. Und muss damit -in seiner wahren Natur- etwas anders sein.
     
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