1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Warum können Leute nicht einfach einen Arzt konsultieren?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Joey, 16. Mai 2017.

  1. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2015
    Beiträge:
    4.706
    Ort:
    In der Mitte
    Werbung:
    Ja und nein. Der Satz, der in mir aufkommt, ist: macht das das Kind lebendig?
     
    Hatari gefällt das.
  2. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    9.205
    Nein, natürlich nicht. Aber wer derartig überheblich und selbstherrlich praktisch am eigenen Kind experimentiert und im laufenden Prozess dieses offensichtlichst fehlschlagenden Experimentes (sorry, so muss man das echt nennen, denn nix anderes ist es praktisch) immer noch nicht aktiv wird, der muss mE. so tief festgefahren sein in seiner Überzeugung, dass es fraglich ist, ob der Tod des Kindes nun wirklich ein *Denkzettel* für sie war. So sicher wäre ich mir da nicht, auch wenn es im Bericht heisst, dass die Leute anders gehandelt hätten, wenn sie die Folgen hätten erahnen können, nach Angaben der Mutter.
     
    LalDed, Joey, flimm und einer weiteren Person gefällt das.
  3. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2015
    Beiträge:
    4.706
    Ort:
    In der Mitte
    ...sagen dann auch viel über die Anwälte *denk.
     
  4. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    11.073
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Schade, eine weitere Option hast du nicht genannt:
    ich gehe davon aus, dass du die meisten der genannten Begriffe kennst und wollte aufzeigen, dass es nicht nur die subjektive Wahrnehmung ist, sondern noch ganz viele weitere Faktoren dazukommen, die unsere menschliche Wahrnehmung beeinträchtigen/ fälschen/ trügen/ verzerren

    Noch kann ich dir zustimmen, aber ich denke, dass wir das "ich"vermutlich ganz anders definieren.

    Und da ist der Punkt, der den Unterschied zwischen uns ausmacht:

    Ich empfinde es so, dass die Wissenschaften uns unsere Würde geben, sie müssen sie nicht "zurückgeben", weil sie sie uns nie "genommen haben".

    Um dein Beispiel der Selbterkenntnis aufzugreifen: wie kann ich das auch nur ansatzweise, wenn ich um all diese gennanten Mechanismen NICHT weiß?
    Für mich hieße das, dass ich mir ordentlich etwas vormachen würde und ich wäre böse über Menschen, die mehr wissen (wissenschaftliches) und mich nicht darüber aufklären würden, mich also weiter im Dunkeln herumtapsen ließen. Sicher läßt sich das nicht auf ein Forum übertragen, aber sicherlich in den realen privaten Bereich.

    "Bewußt werden"(Vorsicht - das kann mitunter für jeden etwas ganz anderes bedeuten) kann ich mir doch nur, wenn ich um alle Hintergründe dazu weiß - d.h., wenn ich das Wissen habe, diesen "gefühlten" Bewußtwerdungsprozess auch einordnen zu können, d.h. darum zu wissen, dass ich mich mit einem solch sehr subjektivem Prozess auch arg auf Glatteis bewegen kann, weil ich nur ein Mensch bin und all den genannten Wahrnehmungsfehlern unterliege.

    Ich persönlich gehe so weit, dass ich froh bin, dass ich weiß, dass Bewußtwerdungsprozesse/ Selbsterkenntnis u.ä. nur einen geringen, auf jeden Fall zeitlich begrenzten Wert haben, weil ich flexibel bleibe - ich lerne ständig dazu, verändere mich ständig und würde niemals von einer "statischen Ireland" mit überdauernden Persönlichkeitsstrukturen ausgehen (ok, in meinem Alter ist nicht mehr alles drin^^, aber einges geht noch).

    Vielleicht sind wir inhaltlich gar nicht sooo weit auseinander, nennen "es" nur anders?
     
    Bukowski gefällt das.
  5. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2013
    Beiträge:
    14.803
    Ort:
    Hessen
    Das kann und will ich dir jetzt überhaupt nicht glauben :)
     
    Inti und Hatari gefällt das.
  6. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2015
    Beiträge:
    6.384
    Ort:
    in den weiten des Universums
    Werbung:
    Wenn ein Arzt einen Fehler macht, dann liegt es nicht an der subjektiven oder objektiven Wahrnehmung.
    Ein Arzt ist für mich kein Wissenschaftler, höchstens er forscht.
    Ein Arzt kann mir genau so meine Würde nehmen. Die Verherrlichung dieses Berufszweiges kommt mir vor wie aus dem 18. Jahrhundert-
    Es gibt auch andere Berufe bei denen es genau so lange dauert, wie wenn ein Arzt studiert.
    Ist er dadurch ein fehlerfreier Mensch?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Mai 2017
    SoulCat gefällt das.
  7. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.445
    Ort:
    Nordhessen
    wahrscheinlich ist das so. Sollte man dies ändern? Und wenn ja wie? Wenn unschuldige Kinder unter der Inkompetenz ihrer Erziehungsberechtigten leiden müssen, dann sollte man dort eingreifen. Z. B. könnte man die U1-9-Untersuchungen für Kinder zur Pflicht machen.
    Ich persönlich sehe Schulmedizin nicht als verächtlich genutzten Begriff. Er sagt das aus was ist, nämlich dass die Ausbildung der Mediziner auf ganz bestimmte schulisch/universitäre Art und Weise passiert. Und dieser Ausbildung liegt ein ganz bestimmtes Weltbild zugrunde.
    Wenn hier user einen threat gegen Schulmedizin aufmachen, dann wohl deshalb um Bestätigung zu bekommen, das was ich auch bei dir annehme.
    Dass es immer etwas zu kritisieren gibt ist klar, egal ob Schulmedizin oder Naturmedizin, aber das ist noch lange kein Grund um zwei konträre Lager zu formieren.
    Ist in Ordnung - ich hab auch immer schon den Eindruck, dass du versuchst nicht einseitig blind (im Gegensatz zu doppelblind :D ) zu sein.
    Verständlich finde ich das schon, wenn Menschen dorthingehen, wo sie sich gut aufgehoben fühlen. Fehlentscheidungen entstehen, wenn man sich selber Scheuklappen anlegt. Deshalb halte ich es für wichtig, eigene Weltbilder immer wieder zu überprüfen.
    :D
    Sie haben sich nicht nur für eine Seite entschieden, das wäre noch nicht so schlimm, sondern sie haben sich (bis es zu spät war) gegen die andere Seite entschieden, was der eigentliche Fehler war. Für etwas zu sein, ist doch nicht zwingend damit verbunden, gegen etwas anderes zu sein.
    Ich bin für die Naturheilkunde, vor allem was das Menschenbild und das zugrundeliegende Weltbild betrifft, aber das erzwingt nicht eine allumfssende Gegnerschaft gegen die Schulmedizin.

    LGInti
     
    Bukowski, regen... und Hatari gefällt das.
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.445
    Ort:
    Nordhessen
    Hi danke - ja mal sehen wie aktiv ich sein werde.

    LGInti
     
    Bukowski und Damour gefällt das.
  9. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.445
    Ort:
    Nordhessen
    Das was wir momentan wahrnehmen, erkennen, für wahr halten ist das momentan mögliche - wenn wir aber wachsam sind und bereit, uns selber zu erkennen, dann können wir dazulernen. Und das halte ich für ganz wesentlich, es ist ein subjektiver Vorgang, der in uns passsiert. Wenn wir aber übzeugt sind, dass subjektives immer unwahr und das sogenannte objektive immer wahr ist, dann ist die Arbeit am eigenen Sein, am eigenen Selbst obsolet.
    weiß ich nicht - könnte sein - ist es nicht so, dass das Ich das Subjekt ist, welches subjektiv handelt? Oder glaubst du dass du in dir objektives Sein bist/hast? Objekt bist du doch nur für andere.
    Ja da ist wohl der Untertschied. Ich sehe es schon so, dass die Naturwissenschaft mit ihrer Objektivität (dem Betrachten "von außen") das Subjektive als nicht ernstzunehmend degradiert und disqulifiziert hat.
    Mir geht es nicht darum die Naturwissenschaft und ihre Erkenntnisse zu negieren oder abschaffen zu wollen. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse interessieren mich sehr, vor allem im Bereich Neurowissenschaften und Psychologische Erkenntnisse. Aber die Ebene des Subjektiven rückt auch in der Psychologie an den Rand. Oft interessieren beim Subjektiven nur mögliche Manipulationsmöglichkeiten. Das sind hoch aktuelle und gefragte Informationen. Aber dabei geht es ganz selten um Hilfe zur Selbsthilfe, was ich als Auftrag der Psychotherapie sehe. Meist geht es doch nur darum,einen nicht mehr richtig funktionierenden Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren, anstatt ihn in seinem subjektiven Sein zu fördern um selbstbestimmt eigene Wege gehen zu können.
    Nein ich muss nicht alle Hintergründe wissen, wenn ich mich auf den Weg der Bewusstheit begebe. Warum sollte ich schon zu Beginn meiner Suche perfekt sein? Wichtig ist lediglich das Bewusstsein, dass es ganz anders sein kann als ich es momentan erlebe, das reicht.
    Wir könnten es doch so handhaben wie es in der Naturwissenschaft gehandhabt wird, nämlich das was momentan erkannt ist ist das was im Augenblick möglich ist zu erkennen. Es wartet noch viel was erkannt werden kann/will, aber das tangiert die momentane Naturwissenschaft nicht. Man fühlt sich als Wissenschaftler immer als auf der momentan höchst-möglichen Stufe des Wissens und Erkennens.

    Komischerweise ist der einzelne Wisenschaftler als Subjekt an genau diesem Punkt, trotzdem negativiert er das subjektive. Das zu betrachten ist sehr lustig.
    Jeder Bewusstwerdungsprozess im Subjektiven Sein ist ein Schritt den ich gehe, so wie der Naturwissenschaftler auch seine Schritte auf dem Feld der Objekte geht.
    Ja das könnte sein

    LGInti
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Mai 2017
    magdalena, regen... und Damour gefällt das.
  10. SoulCat

    SoulCat voll Licht und Liebe Mitarbeiter

    Registriert seit:
    18. Juni 2013
    Beiträge:
    8.417
    Ort:
    Tirol
    Werbung:
    Genau.

    Und es gibt gute Ärzte, die auch etwas Intuition mit bringen.

    Und es gibt jene, die einfach nur Symptome in einer Datenbank suchen. Das kann ich auch und jedes Expertensystem.

    Natürlich gibt es auch jene Ärzte, so es nur um den eigenen Verdienst geht. Wie in jeder anderen Branche auch.
     
    Hatari gefällt das.
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen