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Jehova, der Gott des Regens

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Mellnik, 22. Juni 2020.

  1. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    2.259
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    Ich verstehe, dann meinst du keinen anderen "Faden" = ich verstehe Faden als einen anderen (Themen)Thread.
    Wenn du also andere Beiträge von mir meinst innerhalb dieses Themas hier, so zitiere sie auch, damit
    ich weiß, worauf du dich beziehst und ich direkt darauf eingehen kann.
    Ich persönlich glaube nicht an Götter mit Namen, also kann da nur ein Missverständnis vorliegen.
    Allerdings mag ich symbolhafte Geschichten und begreife schon alles als ein komplexes Zusammenspiel
    innerhalb des Bewusstseins, der Schöpfung und unserer Wahrnehmungen.
    Das Tiefere, das wir hinter und in allem an Wirklichkeit die uns erscheint, vermuten oder auch
    in bestimmten Formen, meist sehr persönlich individuell wahrnehmen, erkennen
    oder einfach erfühlen in uns und in dem was uns begegnet. :)

    Ich gebe dem dann auch gerne Namen, es geht darum, sich ein Bild zu machen, das man zumindest ein wenig
    verstandesmäßig begreifen kann, und daher das tiefere Gefühl dann transportiert.

    Wenn jetzt ein anderer käme und läge mir ein anderes System vor, mit anderen Namen und Bedeutungen,
    so würde ich auch darin wahrscheinlich Vieles erkennen, und dann entsprechend dann auch mit diesen
    Begriffen arbeiten.
    Begegnen einem dann mehrere verschiedene Systeme und man beginnt , gewisse Übereinstimmungen zu erkennen,
    so ist das wie ein "roter Faden", der Vieles begreifbar macht, jedoch müssen die Einzelheiten nicht tatsächlich
    (bestimmte?) Namen haben.
    So ist es auch (für mich) mit "Göttern", "Engeln", Energien, Strukturen usw.


    Ich möchte aber noch zu sprechen kommen auf die Sache mit Luzifer und seiner Sehnsucht nach der Venus.
    Es leuchtet in diesem Zusammenhang ein, wenn wie zum Beispiel beschrieben, Je Howa (um einen Namen zu nehmen),
    als "Jungfrau" gilt und zugleich als Mann und Frau, also vollständig.
    Die Jungfrau ist das (immer) Neue Unberührte , in meinen Augen, man könnte es sicherlich auch als "Morgenstern"
    bezeichnen.
    Für mich steht die Venus für Schönheit, Liebe, aber auch sehr stark Sexualität, in Ausgeglichenheit, es kann auch
    sehr gut für die vollkommene Einigkeit von männlich und weiblich stehen.

    Als wir in die Dualität (Polarität) gingen, also in die Dichte, die zugleich auch die Trennung bedeutet,
    Trennung der beiden Seiten, Trennung der einzelnen Seelen, Trennung von allem usw., was sicherlich aber eben auch
    zugleich für die Möglichkeit sorgt, überhaupt etwas wahrnehmen zu können. Man kennt es, erst bei einigem Abstand
    kann man etwas sehen = genauer betrachten.
    Diese Trennung, wenn sie sich verselbständigt, ist halt auch das Fallen (Luzifers?) der Menschheit zumindest,
    hinein in die Tiefen, die verhindern, dass sie künstlich umgangen werden können.
    Es gibt nur den Weg hindurch durch Wachstum und Reife.
    Innerhalb dessen muss die Sehnsucht nach Rückkehr stark sein, selbst wenn man nicht weiß, wohin eigentlich.
    Sehnsucht nach Partnerschaft, verbindender Sexualität, Glück, Liebe, in höherer Form dann auch einfach nach Gott,
    nach dem Innersten und dem Urzustand.
    Das mag sich ausdrücken in Luzifers Sehnsucht nach der Venus.
    Wobei sie letztendlich, auch wenn sie Mann und Frau im Ausgleich darstellt, eher weiblich ist.
    Den männlichen und daher auch wahrscheinlich eher trennenden Part hat der Planet Mars.

    Liebe Grüße :)
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    An den Ufern der Logana
    Eigentlich hatte ich das nicht als Scherz gemeint. Was mich jetzt an Deiner Interpretation von JHWH etwas verwundert, dass Du Deinen Gott Je Howa nennst, weil Dich der Begriff Jehova nicht so recht anspricht. Ich würde mich jedenfalls fragen, was mir damit meine innere Stimme sagen möchte. Begeisterung in der Seelenwelt sieht nach meinem Verständnis anders aus – klingt eher nach einem Kompromiss.

    Unabhängig davon bin ich nicht der Ansicht, dass JHWH schon seit Anbeginn mit dem Gedanken „Ich bin, der ich bin“ erfüllt gewesen war.


    Merlin
     
  3. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

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    Es ist nicht "mein Gott", lieber Druide, da hast du wohl was falsch verstanden. Wenn du dir mal meinen Beitrag richtig ansiehst, so kannst du erkennen,
    dass ich lediglich auf die Worte von "Coloradonna" einging, die hier darüber etwas gepostet hatte. :)
     
  4. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    2.259
    Hier nochmal allgemein zu Dingen, die mich inspiriert hatten, was hier in den Texten so vorkam, ging mir nochmal etwas durch den Kopf. :)

    Wenn man von Gott als die Alleinheit ausgeht, alles war eins und vollkommen (wahrscheinlich eher eine Art Jenseits-Gedanke von etwas das parallel immer da ist).

    Die erste Abspaltung trat ein, um Leben zu erschaffen. Luzifer war der strahlendste Ausdruck des vollkommenen Göttlichen.

    Er war wie die / eine Sonne, die zur Supernova wird. Sie wird riesig von weißem Licht, zieht alle Planeten aus ihrem ursprünglichen System
    in sich hinein und bildet mit ihnen gemeinsam einen neuen feurigen Planeten, vielleicht die Geburtsstunde der Erde.
    Wir wissen, dass die Erde erst glühend heiß war und langsam und allmählich abkühlen musste, bevor biologisches Leben auf ihr möglich wurde.

    Durch diese Trennung und quasi Widerspruch gegen Gott, tauchte Luzifer tief hinab, wie schon manchmal hier ausgedrückt, um die Schöpfung
    zu verankern. Er konnte seine ursprüngliche Wesenheit als strahlender Ausdruck Gottes nicht mehr wahrnehmen, also übernahm Erzengel
    Michael diese Aufgabe.
    Nun hatte das Ganze aber einen Unterschied. Denn Gott war nicht mehr das All-eine (aus der Sicht des Menschen) , sondern teilte sich auf in
    gut und böse.
    Luzifer stand nun für das Böse, Michael für das Gute. Somit vertrat Michael den "guten Gott" gegen Luzifer der anderen Seite.

    Irgendwann kam, wie hier erzählt, Christus in diese Welt, das heißt, dass ein Mensch es schaffte, das Göttliche in sich zu aktivieren.
    Christus soll (nach diesem Denken) ansich in jedem oder in vielen Menschen erwachen, als ihr wahres tieferes Selbst und ihre Rückerinnerung
    an ihr eigenes wahres Wesen und Ursprung.
    Wenn nun Michael beginnt, begonnen hat, das Göttliche bzw. das möglich göttliche im Menschen zum Ausdruck zu bringen,
    so ist das wie eine Umschaltung, bei der auch langsam und allmählich Luzifer wieder positiv integriert wird, so dass ursprüngliche All-Einheit
    wieder entstehen kann.
    So habe ich Ausführungen von @parsival hier verstanden. Ich kann Vieles von dir nicht unbedingt nachvollziehen oder evtl. es genauso sehen.
    Aber Manches zwischendurch hat mir hier jetzt guten Aufschluss gegeben und so scheints, mir geholfen. :)
    Darum Danke.
     
  5. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

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    2.259
    Noch ein kleiner Nachtrag, weil ich von Christus sprach als das "Erwachen" oder zu sich kommen des Menschen.
    Natürlich kann das auch völlig andere Namen haben und Ausdrücke. Es muss auch nicht kirchlich oder religiös sein.
    Existiert unabhängig davon und geht viel tiefer.
    Es gibt bestimmt viele Glaubens- und Religionsrichtungen, so wie auch jedwedes Nichtglauben bzw. anders denken.
    Ein jeder geht , in meinen Augen, seinen eigenen Weg, und sollte, meine ich, seiner inneren Führung vertrauen.

    Liebe Grüße
     
  6. parsival

    parsival Sehr aktives Mitglied

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    1.349
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    darauf kommt es auch nicht an!

    es freut mich jedenfalls,
    wenn auch nur so wenig, so doch an dem impuls mit- beizutragen,
    etwas in diese richtung anzuregen.

    inhaltlich ist es nicht ganz das was ich diesbezüglih mitzuteilen versuche.
    aber es geht schon in die richtung.
    mehr kann man wohl auch nicht erwarten.:)

    der andere ist zum glück kein lehrer eimer,
    in den man seine ( vermeintliche(?)..+/-) weisheit reinschütten kann.

    und auch nicht soll
     
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  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    :unsure:

    Bei Moses 2. Moses 3[14] steht zwar, dass Gottes Name „Ich-Werde-Sein“ (JHWH) sei – aber ist dem so?

    2. Moses 3[14] Gott sprach zu Moses: ICH WERDE SEIN; DER ICH SEIN WERDE. Und sprach: Also sollst du den Kinder Israels sagen: ICH WERDE SEIN (JHWH) hat mich zu euch gesandt. [15] Und Gott sprach weiter zu Moses: Also sollst du den Kindern Israels sagen ...

    Ich denke, dass der Schlüssel zu dem Name JHWH, im Heiligen Geist liegt. In den hebräischen Texten wird dieser Geist als Ruah bezeichnete, dass sich als Windhauch übersetzen lässt. Darüber hatte ich ja auch schon in meinem Beitrag #29 geschrieben, so auch über die Schasus und ihrem Stammesgott JHW.

    Es ist nun so, dass sich hinter diesen Buchstaben eigentlich das Wort Jahw steht. Ein Wort aus den alten semitischen Sprachen, das sich als ein Wind oder Windhauch übersetzen lässt. In all seinen schriftlichen Abwandlungen wird er jedoch mit dem Göttlichen verbunden. Schon lange vor Moses wird dieser Gott Jahw in ägyptischen Quellen, aber auch in Ugarit erwähnt.

    Es besteht da also zwischen Jahwe, Jahw und dem Ruah eine Gemeinsamkeit, auch im ethnischen Sinne. Eine Gemeinsamkeit, die jedoch anfänglich nicht mit dem Schöpfergott El verbunden war.

    Die Begegnung Moses mit Gott dürfte eine gewisse Wahrheit in sich tragen, indem die Heimat Jahwes in den Wüstenregionen im Seir-Gebirge südöstlich des Toten Meeres und dem Sinai gelegen haben dürfte.

    Ein Gott also, der als ein heiliger Windhauch allgegenwärtig ist, die Dinge erfüllt, bestimmt und bewegt. Dieser Gedanke spiegelt sich ja auch in der Genesis wider, indem der Heilige Geist über dem Wasser schwebt (bzw. streicht). Ist das nicht ein Geist, in dem sich die Heimat- und Rechtlosen mit ihren Hoffnungen wiederfinden können?


    Merlin
     
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  8. parsival

    parsival Sehr aktives Mitglied

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    es gibt auch einen zusmmenhang zwischen yhwh
    und dem hl. geist. dieser lässt sich allerdings NICHT
    durch rein philologischen und etymologischen ableitungen ershliessen.

    erst wenn man diesen zusammenhang konkret und aus der sache selbst erfasst,
    dann findet man es auch in den worten in denen es überliefert wurde so, dass es auch sinn macht.

    solche überlieferte worte ALLEIN haben im grunde denselben wahrheitswert

    wir knochenfunde, aus denen man jahrtausende danach versucht etwas über
    die menschen oder tiere herauszufinden. man kann damit etwas darüber herausfinden,

    allerdings nur das was an diesen wesen das TODE darstellt.

    so wie heute noch bei lebenden menschen etwa die knochen den tod darstellen, der neben dem lebendigen
    und besselte erst den ganzen menschen ausmacht. nimmt von dem heutigen menschen nun das lebendige und beseelte weg,
    dann bleibt nur das tote übrig.

    denk doch mal konkret wie es es ist, wenn heute jemand allein aus dem was ein anderer in einem internetforum schreibt
    versuchen wollte, etwas über den ganzen menschen zu erfahren, der da geschrieben hat.

    gut, bei manchen zügen des menschen mag das ja hinreichend sein. aber den ganzen menschen
    wird man allein aus der bekanntschaft über ein solches forum nie kennen.

    übrigens finde ich durchaus auch, dass - wenn schon ..- man yhvh eigentlich eher als " windgott"
    bezeichnen müsste, denn als " regengott".

    aber vorsicht mit den schlussfolgerungen daraus.....
     
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  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Hallo @parsival,

    Nach meinem Verständnis dürfte in den besagten Versen (#77) die Wahrheit darin liegen, dass schon den Schreibern die ursprüngliche Sinnhaftigkeit von JHWH nicht mehr bewusst war. Der Name „Ich-Werde-Sein“, besagt lediglich, dass dieser Gott JHW, der Gott aller Israeleliten werden soll.

    Die zeitliche Distanz zu den Ursprüngen von JHW bis zur Verfassung der Schriften war für eine mündliche Überlieferung einfach zu groß. Zudem hatten sich die jüdische Gesellschaft und das Verhältnis zu Gott über die Zeit grundlegend verändert.

    Schon alleine, die jüdische Tradition den Namen JHWH nicht mehr auszusprechen, hatte sicherlich seinen Teil zum Vergessen beigetragen. Für eine monotheistische Ausrichtung der Gesellschaft hatte es ja gereicht, dass mit Jahwe dieser eine Gott gemeint sein soll.

    Wir reden ja auch schon von Gott und verbinden ihn in der Regel mit dem biblischen Gott, ohne etwas über die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes „Gott“ zu wissen (ghutom = ein Wesen, das angerufen wird).

    In der Vergangenheit war es üblich den Kindern mit ihrem Namen eine Losung für ihr Leben mit auf den Weg zu geben, deshalb finde ich gerade der Name Jahwe so interessant. Er erzählt uns eine Geschichte und Geisteshaltung jener, die mit ihm vertraut waren und damit lebten: Die Söhne und Töchter des Windes?

    Merlin
     
  10. parsival

    parsival Sehr aktives Mitglied

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    und wer sollen deiner ansicht nach diese schreiber denn gewesen sein?


    ich gehe davon aus es war moses, der eine offebarung von dem hatte( symbolysich brennender dornbusch)
    der sich selbst " ich bin der ich bin" nannte.

    und nicht " ich werde sein" sondern ICH BIN

    nach deiner theorie halt...
    also, ich nicht! dass für mich der yhvh ein anderer ist als der im johannes evangelium " vater" genannte,
    habe ich hier im forum schon gefühlte 1000 mal geschrieben. deshalb werde ich jetzt auch nicht zum 1001 mal
    das mit den elohim und dem eloah wiederholen..

    aber du versuchst es halt immer wieder:cool:




    für m-ich ist es das ich, das heute in jedem von uns ist.
    halt in seinem mondenaspekt.

    den sonnenaspekt bekommt unser ich
    von den anderen sechs elohim, deren geist als gesamtheit christus
    bei seiner menschwerdung mit auf die erde gebracht hat.
     
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