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Dramatisches Inektensterben

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Amant, 3. März 2017.

  1. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    5.088
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    Insektensterben Der Trend geht zur sauberen Frontscheibe

    Die Zahl der Insektenarten ist in Deutschland drastisch gesunken. Auch deshalb sind die Biodiversitätsforscher alarmiert: Denn es fehlt noch ein solides Monitoring.

    17.04.2016, von Christian Schwägerl

    "Die Daten sind beunruhigend. Sammelten sich etwa 1989 zwischen Mai und Oktober in einer der Fallen noch 1,4 Kilogramm Insekten unterschiedlichster Arten an, waren es im selben Zeitraum im Jahr 2013 nur noch 294 Gramm."

    "Im Vergleich zum Rückgang in den Honigbienenbeständen, der wegen des Lebens in Bienenstöcken leichter zu dokumentieren ist, hat der allgemeine Rückgang von Insekten in der Landschaft bisher erstaunlich wenig Aufmerksamkeit bekommen. Liegt das vielleicht daran, dass viele Menschen Insekten für schädlich, gefährlich oder mindestens unangenehm halten und denken, es sei ganz gut, wenn es weniger davon gäbe und die Windschutzscheiben durch insektenlose Landschaften sauber bleiben?"

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/immer-weniger-insekten-in-deutschland-14173292.html

    Was ein solches Insektensterben und dieser dramatische Rückgang nach sich zieht, ist wohl nur wenigen bewusst.

    Vogelsterben Deutschland 2017? Ursachen: Insektensterben, Agrargifte, Naturzerstörung, Katzen, Verkehr oder Windenergie & Rabenvögel?

    15.02.2017
    [​IMG]

    http://www.bund-rvso.de/vogelsterben-ursachen.html

    Was sagt ihr dazu?

    Guten Morgen :morgen:
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2017
    Valerie Winter, taftan, Anevay und 3 anderen gefällt das.
  2. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Berlin
    Ähnlich wie bei der globalen Erwärmung werden Viele zuerst denken, es ist vordergründig angenehm weniger Insekten zu haben, so wie es auch angenehm ist dass es wärmer wird und es reduziert die Heizkosten.

    Doch natürlich hat Beides unabsehbare Folgen für das gesamte Ökosystem. Die Arten, die normalerweise von Insekten gefresssen wurden werden sich vermehren. Damit auch die Bakterien. Multiresistente Bakterienstämme, bei denen kein Antibiotika mehr hilft, sind auf dem Vormarsch.

    Andere Tiere, die sonst Insekten fressen werden aussterben. Vögel lassen nicht mehr ihren wertvollen Guano auf Pflanzen fallen und vieles Andere mehr.

    Die Welt wird sich weiter ändern, doch wir können kaum noch etwas daran ändern. Es ist bereits geschehen, es ist zu spät.
     
    Artur und Mrs. Jones gefällt das.
  3. GrauerWolf

    GrauerWolf Guest

    Daß ich das als jemand, der extrem viel draußen ist, schon seit Jahren beobachte...
     
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  4. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
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    Berlin
    "Die Ratten verlassen als Erste das sinkende Schiff" hiess es früher. Heute könnte das Insektensterben Vorbote kommenden Unglücks sein.
     
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  5. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    9.302
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    Drachenlandewiese
    Nicht könnte, sondern IST. Es ist eine Frage der Zeit.
    Es gab in den USA einen Test (und nein, ich habe keinen Link dazu, weil der gesperrt wurde) eines Privatmannes, der hat veranlasst, dass aus "seinem" Wald alle Vögel verbannt wurden. Dazu war eine akribische Vorarbeit notwendig, aber irgendwie haben sie es dann doch geschafft. Man wollte untersuchen, welche Auswirkungen das hat.
    Heraus kam traurigerweise, dass die Knospen der Blätter sich nicht mehr öffneten, die Bäume blieben kahl. Nach 1,5 Jahren musste man das Experiment abbrechen, um den Wald zu retten.
    Die Wechselwirkung zwischen Vogel und Baum ist bisher nicht bekannt gewesen. Und jetzt, da sie hätte bekannt werden können (sollen?), verbot man deren Veröffentlichung.
    Wenn nun also die Insekten sterben, sterben auch die Vögel, sterben auch die Wälder... sterben auch wir.
     
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  6. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.571
    Ort:
    Berlin
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    Das habe ich schon lange gewusst, dass die vorrangige Aufgabe der Politik im 20. Jh. nicht der kalte Krieg war, auch nicht die Kluft zwischen Arm und Reich zu vergrössern, sondern der Umweltschutz. Aber auf mich hört ja keiner. :D
     
    Loop, .#Gescholog#, NuzuBesuch und 4 anderen gefällt das.
  7. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    12.869
    Diese Nachricht hat mir heute morgen auch zu denken gegeben. :(
     
    Artur gefällt das.
  8. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    7.869
    Ort:
    Wien
    Die Überschrift ist tatsächlich sehr signifikant. Früher musste man auf Langstreckenfahrten bei jedem Tanken, alle 300-400km, die Frontscheibe putzen, weil man kaum mehr durchgesehen hat. Heute ... einige wenige "Patzer" auf der Scheibe, vorwiegend von Bienen oder Wespen.
    Wir haben keine Hirschkäfer mehr, nicht einmal mehr die eher lästigen Erdäpfel- oder Rosenkäfer.

    Schuld daran sind Monokulturen in der Landwirtschaft, sind Spritzmittel, die die Tiere in kleine letzte Refugien abdrängen. Und das auch, obwohl neben Bienen, Wespen und Hummeln auch sehr viele Käferarten zur Befruchtung von Blumen und Bäumen beitragen.

    Die Frage ist nur, wie ändern wir es? Die Aufstände gegen Monsanto und Co. halten sich in Grenzen, und es gibt nur wenige Staaten, die hier effektiv Widerstand entgegensetzen. Bei uns in Europa wird die Gentechnik halt gegen den Willen des Volkes über die Hintertür eingeführt. Bauern müssen dies sinnlosen und kontraproduktiven Spielchen mitspielen, um ihre eigene Existenz nicht zu gefährden.

    Um da was zu verändern muss jeder Einzelne etwas tun. Beginnend beim Boykott von Unternehmen über politischen Druck bis hin zu aktiver Unterstützung der in diesen Bereich tätigen Organisationen.
     
  9. Artur

    Artur Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Mai 2012
    Beiträge:
    1.444
    Ort:
    Kosel (in der Nähe von Eckernförde)
    Der Mensch als Auslöser des sechsten Massensterbens

    Das gegenwärtige Problem ist also nicht, dass Arten aussterben, sondern dass derart viele Arten aussterben, und zwar in Größenordnungen, wie man es bislang nur bei den fünf Massensterben der Erdgeschichte beobachtet hat.

    Heute ist aber nicht ein Meteorit der Grund: Das sechste Massensterben löst der Mensch aus. Denn wir verändern die Ökosysteme der Tiere und Pflanzen schnell, großflächig und gründlich. Wir beuten die natürlichen Ressourcen aus, führen fremde Arten in abgelegene Ökosysteme ein, verschmutzen die Umwelt, ändern das Weltklima, und die immer weiter anwachsende Spezies Mensch erobert auch noch die entlegensten Winkel des Planeten, in denen sich Tiere und Pflanzen bislang ungestört entwickeln konnten.

    Fauna und Flora können diesem Druck kaum noch standhalten: 83 Prozent der Erdoberfläche werden inzwischen auf die eine oder andere Art vom Menschen genutzt. Dadurch hat sich die Aussterberate im Vergleich zu ruhigeren erdgeschichtlichen Zeiten um das 100- bis 1000fache erhöht.



    aus: http://www.naturefund.de/erde/atlas..._sechste_massensterben_der_erdgeschichte.html

    :zauberer2artor
     
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  10. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    5.088
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    Tja, können wir es noch ändern mit einer solchen Menge an Faktoren, die da mitspielen? Schau Dir das Desinteresse der Menschen an, hier im Forum ist ja jetzt auch nicht DER Hype bei Umweltthemen oder Tierschutzthemen oder ähnlichem zu verzeichnen, dann die Punkte, die Du angesprochen hast.

    Ist uns, der Menschheit noch zu helfen?

    "Wenn Du hier eintrittst, lasse alle Hoffnung fahren ...." Dantes Göttliche Komödie, die hat was.

    Ich komme gerade von draußen rein, die ersten Mücken haben mich umschwärmt auf der Brachwiese. Wenn es denn eine bliebe, zum Ko**** diese Baupläne. Ich werde noch aktiv werden müssen.

    "Wenn Du hier eintrittst, lasse alle Hoffnung fahren ...." stirbt die Hoffnung zu letzt?
     
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