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An die Empathen hier, wie geht Ihr mit Negativität um?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Mirea, 2. Februar 2018.

  1. urany

    urany Guest

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    Ich finde auch, dass "Empath" ein Unwort ist. Damit wird eine völlig unnütze Kategorie von Mensch erschaffen, anstatt die Prozesse verstehen zu wollen, die bei der Empathie ablaufen.

    Empathische Wahrnehmung und Mitgefühl sind erst mal nicht dasselbe, auch wenn sie im Idealfall dieses impliziert, und insbesondere jüngere Menschen mögen da noch eine Schulung vor sich haben. Aber ich selbst bin auch noch daran, einfach weil Negativität in meiner Geschichte eine grosse Rolle spielte.

    Salopp gesagt, ist doch Empathie mitgehen, (mit etwas von jemandem). Und die Fragen wären, mit was, wie und warum wird da mitgegangen. Es kann ja auch psychologisch-taktisch angewendet werden, und wird es auch, beispielsweise in der Wirtschaft oder in der Psychotherapie.

    Oder inwiefern spielt Sympathie und Antipathie eine Rolle, wenn jemand empathisch wahrnimmt? Ich habe schon von Verliebtheiten (auch Empathie, oder?) gehört und habe selbst mal eine erlebt, denen eine leichte Form von Antipathie zugrunde lag.

    Unmittelbare empathische Wahrnehmung wird durch Empfindlichkeit und Negativität geschult, und das ist gut so.
    Es sei denn, man ist schon vollkommen. :)
     
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  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    16.580
    Ort:
    Nordhessen
    Stimmt schon, ich finde es auch nicht gut, wenn man Begriffe benutzt um Menschen zu klassifizieren, d.h. abzustempeln. Aber der Begriff Empath ist für mich einfach nur die Beschreibung einer Eigenschaft, die ein Mensch mehr oder weniger entwickelt hat und ich persönlich finde, das ist eine sehr gute Eigenschaft.
    Das stimmt, bei der Empathie geht es vor allem um Wahrnehmung, beim Mitgefühl wie das Wort schon ausdrückt um die Beteiligung von Gefühlen, d.h., dass man nicht nur die Seelenlage des Gegenüber erkennt, sondern sich auch "einfühlen" kann. Aber ich denke es gibt da Überschneidungen.
    Ein Empath oder auch ein Mitfühler ist kein perfekter oder Guter Mensch einfach nur wegen dieser Eigenschaften und auch kein schlechter Mensch beim Fehlen dieser Eigenschaften. Und auch ich bin immer wieder mal von Empfindlichkeiten geplagt.
    klar - auch das - Manipulation wird möglich, wenn ich weiß wie man was erreichen kann - wenn man die Schwächen und Stärken des Gegenübers kennt.
    Klar - da hängt noch viel mehr mit dran. Sympathie und Antipathie wäre ein eigenes weites Feld. Weißt du, wie in dir Sympathie und Antipathie entsteht? Welche Faktoren spielen eine Rolle? Auch hier wieder wird alles gelenkt von Prägungen, Mustern, Glaubenssätzen, Erlebnissen, etc.
    Wer empfindlich ist und Negativität kennt (und das ist sicher jeder) kann davon lernen, wenn der Feind nicht nur im Außen gesucht wird. Und Vollkommenheit sehe ich nur als für Menschen unerreichbares Ideal.

    LGInti
     
  3. urany

    urany Guest


    Sehe ich auch so. Wobei aber auch Mitgefühl und sich einfühlen können nicht unbedingt das selbe sind. Der glückliche, zufriedene Mensch mit dem weiten Herzen, der den Launen und Unzulänglichkeiten von traurigen, mürben und gestressten Zeitgenossen spontan mit Gelassenheit, einem Lächeln oder sogar aufmunternden Worten begegnet - der also, welcher im besten Fall in jedem von uns, zumindest zeitweise, steckt - ist nicht das gleiche Mitgefühl, welches beim Reflektieren über sich und andere Menschen entsteht und Verstehen oder - beim Ausdrücken dessen - Verständnis genannt wird.


    Sind wir doch alle. Die Empfindlichkeiten sind aber nur die Türen an der Oberfläche zu etwas, was tiefer liegt. Was die negative Konnotation des so genannten Empathen bei Einigen ausmacht, ist meiner Meinung nach das, dass dieser im schlechteren Fall unter seinen eigenen Empfindlichkeiten wirklich leidet.
    Soll ihm das verübelt werden? Naja, wenn einer ständig jammernd daher kommt...begreiflich.

    Ja, ganz viele Faktoren spielen eine Rolle.
     
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  4. Mondauge

    Mondauge Sehr aktives Mitglied

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    22. Februar 2016
    Beiträge:
    1.198
    Ist das so?
    Dürfte ein Empath nicht ohne sich noch fragen zu müssen erkennen, spüren, was hier in diesem Fall, die Kassierein bewegt sich unfreundlich zu verhalten?

    Wahgenommen wurde die Unfreundlichkeit bei der nun gefragt werden könnte welche Probleme die Kassiererin hat oder ich selbst, wenn ich sie so wahrnehme.
    Könnte bei Empathie diese Frage gar wegfallen?
     
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  5. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    14.966
    Nein. Weil Empath zu sein eben nicht zwanghaft heißt, nicht auch empfindlich zu sein.
     
  6. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
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    14.966
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    Nur, wenn er darin bereits geschult ist.
     
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  7. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Sehr aktives Mitglied

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    Anders: Empathen sind nicht automatisch beim Du. Empfindsame Menschen sind automatisch beim Du, wegen ihrer Muster.
     
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  8. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    14.966
    Ich würde aber stark zwischen Empfindlichkeit und Empfindsamkeit unterscheiden.
     
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  9. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Drachenlandewiese
    Mein Fehler, stimmt.
    Empfindsamkeit gehört zur Empathie. :D
     
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  10. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

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    Das ist das Problem der Identifikation, Du spürst, was der andere spürst, aber Du verkennst, dass Du es bist, der das spürt und hast daher nicht das Gefühl der Kontrolle. Da das Gefühl von jemand anderem zu kommen scheint, behandelst Du es auch so, Du reagierst darauf, bekommst vielleicht Angst, Wut, willst es nicht haben, wehrst Dich dagegen usw., welche Reaktionsarten das auch immer sind. Durch die Reaktion gehst Du zwangsläufig auf Distanz zu dem Gefühl, Du stellst Dich ihm gegenüber und das verstärkt noch die Distanz zu dem Gefühl, das eigentlich aus Dir kommt und nicht vom anderen. Du bist es, der fühlt und wahrnimmt, was auch immer sich aussen zeigt, immer bist es Du, der wahrnimmt. Die Lösung ist, das Gefühl ganz zu erspüren, nicht zurückschrecken, nicht darauf reagieren, es erlauben zu sein, es nehmen, wie es ist, sehen , wo es herkommt, welche Qualität es genau hat, dann merkst Du, dass es Du bist, aus dem es kommt und es nichts Fremdes, Bedrohliches ist und so kann es sich dann ganz natürlich auflösen, denn vor Dir selber musst Du keine Angst haben. Das geht erst langsam, dann immer schneller, bis es Dich gar nicht mehr tangiert, die Gefühle "anderer" zu spüren, es sind dann einfach nur Gefühle mit einer bestimmten Intensität und Dauer und sonst nichts weiter.
     
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