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Zu-Hause-Yoga, während Corona?!

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von Opalregen, 22. März 2020.

  1. Opalregen

    Opalregen Mitglied

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    7. Oktober 2019
    Beiträge:
    54
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    Hallo Ihr Lieben,

    sicher gibt es einige von Euch, die normaler Weise in eine Yoga-Gruppe gehen. Haben diejenigen, die nun zu Hause bleiben (müssen), sich ein spezielles Programm für diese Zeit und eben für daheim zurecht gelegt?
    Nutzt Ihr nun ein online Angebot oder gab es kleine Anleitungen, respektive Übrungsfolgen von Euren Lehrern mit auf den Weg? Habt Ihr dennoch vereinbart, mit Eurer Yoga-Gruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt, jeder bei sich zu Hause aber so eben doch irgendwie gemeinschaftlich zu praktizieren?

    Einen feinen Sonntagabend!
     
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  2. Matangi

    Matangi Sehr aktives Mitglied

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    Zuhause Üben ist sowieso eine gute Idee, mit oder ohne Corona Krise. Ich finde es eigentlich immer schade, wenn nur in einer Gruppe geübt wird, nach einiger Zeit, also, wenn man kein blutiger Anfänger mehr ist, sollte man die Übungen ja soweit verinnerlicht haben, dass man sie auch zuhause selbständig durchführen kann, zumindest die einfacheren.

    Das Online Angebot, zB auf YouTube, ist inzwischen auch riesig, wenn man ohne Ansage doch nicht will oder kann. Da ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei.

    Sehr bekannt ist die sogenannte Rishikesh Reihe, die kann man eigentlich immer machen. So als tägliche Praxis.

    Abfolge: Es beginnt mit einer Atemübung, dann kommt das Aufwärmen, wie immer man das macht, es muss nicht immer der Sonnengruß sein, dann kommt eine Bauchmuskelübung, dann kommt eine Umkehrstellung, dann eine Vorbeuge, dann eine Rückbeuge, dann eine Drehposition, dann eine Gleichgewichtsübung, dann ein Dreieck oder noch mal eine Umkehrposition. Am Ende eine Tiefenentspannung im Liegen. Nach Umkehrstellungen und Rückbeugen empfiehlt sich die Position des Kindes als Ausgleich. Das wäre zB so ein tägliches Minimalprogramm für Zuhause. Meditation passt übrigens gut am Ende nach der Tiefenentspannung.

    Liebe Grüße!
     
  3. Opalregen

    Opalregen Mitglied

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    54
    Stimme Dir voll und ganz zu. Dabei fällt mir die Frage ein, kennst Du das ebenfalls, dass man sich beim alleinigen Praktizieren sehr anders verhält und fühlt als in der Gruppe? Ich meine jetzt gar nicht mal, dass man sich vergleicht und dennoch ist jenes üben allein irgendwie noch mehr nach innen gerichtet, jedenfalls bei mir. Daher bin ich ganz bei Dir, wenn Du schreibst, dass es gut ist, nicht nur in der Gruppe Yoga zu praktizieren.
     
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  4. Matangi

    Matangi Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Opalregen, klar kenne ich dieses Phänomen. Vor allem weil ich als Yogalehrerin in der Gruppe eher die bin, die unterrichtet. ;)

    Für mich selbst praktizieren geht also sowieso nur allein zuhause.
     
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  5. Sonne25

    Sonne25 Sehr aktives Mitglied

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    Der Vorteil beim alleinigen Praktizieren ist auch, dass du die Sequenz speziell auf dich und deine momentanen Bedürfnisse abstimmen kannst.

    Ich denke die Mischung aus beiden machts, in einer Gruppe samt Lehrer sowie die eigene Praxis zu Hause. :)
     
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  6. Opalregen

    Opalregen Mitglied

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    Oh, also keinen weiteren Gruppenaustausch für Dich? Irgendwie hatte ich gedacht, da gibt es, auch unter Lehrern so eine Art Community, die sich gerade jetzt nochmal irgendwie anders zusammen tut?

    Die Rishikesh-Reihe kannte ich tatsächlich auch, nur nicht unter dem Namen, hab gerade mal gegoogelt. Vielen Dank für diese Wissenserweiterung!
     
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  7. Opalregen

    Opalregen Mitglied

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    Absolut, ja. Wobei ich da auch das Glück hatte, eine Yoga-Lehrerin zu haben, die auf ebendas einging.
     
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  8. Matangi

    Matangi Sehr aktives Mitglied

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    SO Steiermark
    Ich praktiziere, wie gesagt, immer schon gerne alleine, eben wegen den Möglichkeiten, den eigenem Rhythmus und das eigene Tempo zuzulassen und der Möglichkeit, spontan kreativ zu sein. Ich mag es, wenn der Impuls von allein aus meinem Inneren kommt, welche Übung die Einheit Körper/Seele Geist gerade will oder braucht, und arbeite, wenn ich etwas Neues lernen will, mit Büchern, Bildern oder YouTube Videos. Was aber nicht heißt, dass ich etwas gegen andere Yogalehrer habe, bitte nicht falsch verstehen.

    Ich muss aber dazu sagen, dass ich schon seit dreißig Jahren praktiziere und natürlich, während meiner Lehrerausbildung war ich schon in Gruppen. Die meisten Yogastile sind wegen der schweren Fibromyalgie, die ich in den letzten Jahren entwickelt habe, aber sowieso nichts mehr für mich. Außer Iyengar Yoga natürlich. Da habe ich mich voriges Jahr ziemlich hineinvertieft, und habe viele Übungen am Sessel aus dem Netz zusammengetragen und damit experimentiert.

    Was den Effekt hatte, dass ich jetzt erst wieder eine sanfte Rishikeshreihe -auch ohne Hilfsmittel-machen kann. Das war für mich wie ein Wunder :)

    Das Sesselyoga hat mich dadurch so überzeugt, als Aufbaumöglichkeit für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder starken Bewegungseinschränkungen, dass ich mich in Zukunft auch beim Unterrichten darauf konzentrieren und es weitergeben möchte. Für (relativ) Gesunde und Fitte gibt es wahrlich schon genug Yoga Angebot, ich sehe da also eine Lücke. Weil viele chronisch Kranke oftmals sowieso nicht in eine Gruppe gehen können, weil das zu anstrengend ist oder auch zu kostspielig, habe ich auch das ganze vorige Jahr an YouTube Videos herumgebastelt, aber es ist (noch) nichts daraus geworden. Technisch bin ich eine absolute Null, leider. Aber ich bleibe dran. Vielleicht schaffe ich es noch.

    Die Rishikeshreihe wurde von Yoga Vidya etwas modernisiert und heißt dort Yoga Vidya Grundreihe. Ein brauchbares, verlässliches Gerüst, innerhalb dessen man sehr viel variieren kann. Auf allen Sufen, Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene. Es gibt aber natürlich auch X andere gute Grundreihen. Eigentlich zu viel. Die Qual der Wahl. ;)
     
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  9. Sonne25

    Sonne25 Sehr aktives Mitglied

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    Das ist gut :)

    Abgesehen von den vielen Youtube Angeboten bieten nun einige Studios und Vereine live online Klassen zum Mitmachen an. Die Einrichtungen wollen halt auf diesem Wege versuchen, zumindest ein bisschen etwas zu verdienen. Was ich auch verstehen kann. Die Kosten laufen ja dennoch weiter.

    Selbstverständlich ist es nicht mit einer "echten" Klasse zu vergleichen aber ich finde diese Option, für all jene die eine verbale Unterstützung benötigen, gut. Denn der Vorteil gegenüber den gängigen YouTube Videos ist, dass der vertraute Lehrer zu einem spricht.. :)
     
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