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Wege der Poesie

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Adamas, 9. August 2011.

  1. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Das Hamsterrad, dass wir wohl alle kennen, so schön in Worte verpackt, macht es einem schon fast wieder sympathisch. :)

    Menschlich eben...
     
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  2. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Genau das ist es, lieber Tolkien.
     
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  3. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Schön dass Du wieder "an Bord" bist, lieber Adamas! :)
     
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  4. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Beschränktes Leben

    Gib Acht auf dich o Menschenkind
    denn deine Tage sind gezählt,
    ein kleiner Virus, sacht und lind,
    sucht ständig jemand den er quält.

    Ist auf der Suche, auf der Jagd,
    um jemand auch den Tod zu bringen,
    oder damit er ihn nur plagt
    und fertig macht vor allen Dingen.

    Indem er alles Leben hier
    fast schon mit einem Fluch belegt
    und eingesperrt fast, wie ein Tier,
    der Mensch nur vor Problemen steht.

    Vor jenen, die durch seiner selbst
    ihn ins Prekäre nun geführt
    und alles jetzt Gedanken wälzt,
    wie man die Plage los jetzt wird.

    Und wo das nur geschehen kann
    weil Dummheit nicht zu Schmerzen führt,
    ja selbst durch ärgsten Seuchenbann
    die Welt auch nicht gescheiter wird.

    Adamas
     
  5. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Herbstempfinden

    Schon zeigt der Herbst sein Farbenspiel
    und ziehen Nebel über Land,
    was einst uns war des Sommers Ziel,
    es rückt nun langsam an die Wand.

    Wo, was des Tage Länge brachte
    im Lauf des Mondes wieder schwand,
    und wo dereinst die Sonne lachte,
    sich uns die Kälte wiederfand.

    Und wo damit auch unser Leben
    wie immer neue Wege geht,
    da es uns einfach nicht gegeben,
    was lebenslang für Wärme steht.

    Denn wie schon auch das Jahr sich neigt,
    neigt sich damit auch unser Streben
    und wenn für uns der Herbst sich zeigt,
    ist auch ein Abschied bald gegeben.

    Adamas
     
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  6. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Altweibersommer

    Spinnenfäden vor dem Fenster,
    zart streift sie der Sonne Strahl,
    so wie gleißende Gespenster,
    zieh’n sie über Berg und Tal.

    Treiben hin wie die Gedanken,
    einfach durch den Lauf der Welt,
    halten stille, oder schwanken,
    wie dem Winde es gefällt.

    Und sind dennoch frei zu bleiben
    klammern sie sich einmal fest,
    wenn des sanften Hauches Treiben,
    sie aus seinem Spiel entlässt.

    Dann lässt staunend sich erkennen,
    was uns meist verborgen bleibt,
    dass, was unscheinbar wir nennen,
    oft die schönsten Seiten zeigt.

    Adamas
     
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  7. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Abschied vom Sommer

    So lebe wohl der du so schön gewesen
    denn deine Zeit sie schwindet nun dahin.
    Wo Monden lang das wunde Herz genesen,

    ergibt sich bald die Frage nach dem Sinn.


    Nach all der Wärme die du uns gegeben
    und die genossen voller Seligkeit
    verliert die Seele rasch ihr Sonnenschweben,

    wird sie nicht mehr in Sommerlaune weit.


    Erweckt die Kühle einfach nicht das Leben,
    wie auch die Freude die dein edles Werk.
    Bleibt eigentlich nur einzig das Bestreben,
    dir nachzutrauern wenn dein Fehlen stört.


    Trägt das Gemüt wohl wieder Trauerbänder,
    so wie alljährlich wenn der Abschied winkt.
    Ist uns dein Abgang, in die andern Länder,
    noch immer etwas wo die Stimmung sinkt.


    Doch geh nur fort es ist ja so geschrieben
    und sicher auch für alle Menschen schwer.
    Ein schwacher Trost, der einzig noch geblieben,

    ist nur das Wissen um die Wiederkehr.

    Adamas
     
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  8. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Der Flug des Lebens

    Viel zu schnell vergeht das Leben,
    läuft die Zeit uns stets davon,
    geht dem Ende man entgegen,
    steckt das Dasein voller Hohn.

    Steht schon von Geburt an fest,
    dass uns Endlichkeit gegeben
    und sich hier nichts ändern lässt,
    da dies die Bestimmung eben.

    Lauert schon in jungen Jahren
    uns der Tod auf allen Wegen,
    welcher, zählt man die Gefahren,
    jede Stunde uns zugegen.

    Sieht man alle Lebensstunden
    wie im Fluge stets vergehen
    und das Glück, das wir gefunden,
    oft genug im Wind verwehen.

    Steht man schneller an der Schwelle
    als man sich das vorgestellt,
    lebt man darum auf die Schnelle,
    da ja jeder Tag schon zählt.

    Und stellt mit Bedauern fest,
    dass vorbei was erst begonnen,
    aber sich nicht ändern lässt,
    einfach - weil zu schnell zerronnen.

    Adamas
     
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  9. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Fröstelnd

    Wie fröstelnd ist der kalte Hauch
    der Odem der das Leben nimmt
    und seit Äonen, wie es Brauch,
    des Sensenmannes Botschaft bringt.

    Wo ungeachtet einer Welt
    die alles nur den Tod nicht meint,
    er dennoch reiche Ernte hält,
    so paradox es auch erscheint.

    Und alles nur geschehen kann
    da jeder stets im Stillen stirbt,
    damit der Masse Lebenswahn,
    auf keinen Fall gefährdet wird.

    Zu störend wäre wohl ein Bild
    das Sterben für normal erklärt,
    ja Gott behüte dann vielleicht,
    das auch noch jedem widerfährt.

    Dabei und dieses ist der Schrei
    stirbt mancher nur vor Übermut.
    Wo Dummheit und wo Tollerei,
    ist solches fast schon Jugendgut.

    Adamas
     
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  10. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Gedanken

    Nichts ist mehr so wie es einst war
    als dich der Jugend Träume führten.
    Als Tage noch veränderbar
    und nicht des Lebens Härte spürten.

    Nichts blieb erhalten von dem Drang
    der damals Hindernisse räumte,
    da jugendlicher Überschwang
    wie Sekt im Lebensglase schäumte.

    Nichts siehst du heut was du erfahren
    und dir einst Lebenswürze schien,
    es schwand in all den vielen Jahren
    wie Eis in Sonnenglut dahin.

    Nichts hat von damals sich erhalten
    wo völlig anders nun dein Weg,
    was ließe sich auch noch gestalten
    wenn überall das Alter steht?

    Nichts wird mehr so wie es einst war,
    das steht in jedem Falle fest.
    Mit Schwermut wirst du es gewahr,
    dass sich daran nichts ändern lässt.

    Adamas
     
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