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Tiere sind genauso eine Seele wie wir

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Pfeil, 7. August 2017.

  1. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
    Beiträge:
    3.693
    Ort:
    Berlin
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    Das Thema kam kürzlich hier auf, wo @Valerie Winter und @Loop darüber schrieben. Es kann eigentlich gar keinen Zweifel daran geben, dass Tiere genauso eine Seele sind wie wir. Das lässt sich mit schier endlosen Tatsachenberichten belegen, dass sie nachdenken, Freude und Leid empfinden, kurz im Prinzip genauso sind wie wir.

    Das wird auch in vielen Stellen der Veden deutlich. Dort heisst es, die Seele ist ein immaterielles Teilchen von der Grösse einer zehntausendstel Haaresspitze. Dieses Teilchen ist wie ein Funke von Gottes Energie. Es kann in alle nur denkbaren Körper eingehen, also in Halbgötter, Menschen, Tiere, Pflanzen, Mineralien, was auch immer.

    So kommt es zu der Vorstellung der Seelenwanderung, bei der Seelen zunächst in einfache Lebensformen inkarnieren und dann in immer höher entwickelte Körper eingehen, Wobei der irdische menschliche Körper noch lange nicht die Endstation ist.

    Menschen und Tiere sind in vieler Hinsicht oft sehr viel ähnlicher als viele das wahrhaben wollen. Das sieht man an unzähligen Einzelheiten des Verhaltens, wie dem Sozialsystem von Schimpansen oder Wölfen, wo man sich manchmal direkt an Menschengruppen erinnert fühlt. Aber auch die Sprache ist oft gar nicht so unähnlich der menschlichen. Ich behaupte, ich kann manchmal Tiere verstehen, was sie sagen wollen, auf eine intuitive, fast telepathische Art. Das dürften sehr viele Hunde- und Katzenbesitzer kennen.

    Auch Krishna selber macht in der Gita keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen einem Halbgott, einem Menschen und einem Tier. Das wird nicht nur in Kapitel 10 deutlich, wo er in einer langen Liste Wesen aufzählt, in denen er sich besonders sieht. sondern auch im 5. Kapitel:

    "Der demütige Weise sieht kraft wahren Wissens einen gelehrten Brahmanen, eine Kuh, einen Elefanten, einen Hund und einen Kastenlosen mit gleicher Sicht." (Bhagavad-Gita 5.18)
     
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  2. Valerie Winter

    Valerie Winter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2017
    Beiträge:
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    Ort:
    Zwischen den Dimensionen
    *Verkneift sich die Tränen*

    Ja, @Pfeil

    Du hast damit Recht, die Tiere haben eine Seele, genau wie wir Menschen und das kann nicht bestritten werden, wenn man sie nur genug beobachtet. Sie fühlen, leben und haben auch eigene Gedanken wie wir, mein Leo träumt auch oft schlecht und wimmert dann im Schlaf, wecke ich ihn dann und knuddele ihn, wirft er sich in meinem Arm und krallt sich ganz feste. Er ist dann wie ein verängstigtes Kind, was froh ist, wenn "Mama" da ist.

    Sie sind dem Menschen so sehr ähnlich, sie können nur eine Seele besitzen, sonst wäre das nicht möglich.
     
  3. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
    Beiträge:
    3.693
    Ort:
    Berlin
    Sogar Vögel sind oft erstaunlich intelligent. Als mit die klügsten Vögel gelten Raben und Krähen:

    "Einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge sind Raben und Krähen die Vögel mit der größten Intelligenz. Beispielsweise zeigen sie in Experimenten die Fähigkeit, komplexe Handlungen zu planen. Beim Verstecken von Futter zeigen sie sowohl große Merkleistungen als auch die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen. Ein Rabe scheint zu wissen, dass ein Futterversteck nur dann sicher ist, wenn er beim Verstecken nicht beobachtet wird. Zudem legen Raben ein erstaunliches Lernverhalten an den Tag (Herstellung von Werkzeug, Nutzen des Straßenverkehrs zum Knacken von Nüssen und Früchten, wobei sie die von Autofahrern überfahrenen Nüsse an roten Ampeln aufsammeln). Kurz nachdem das Verhalten bei einem Individuum festgestellt worden war, wurde es auch in einem Radius von mehreren Kilometern um den Entdeckungsort herum beobachtet. Dies wird als Beweis für ein bisher ungeahnt schnelles Lernvermögen interpretiert."

    Sie sieht man auch hier in Berlin noch öfter. Vermutlich werden sie auch noch da sein wenn die Menschen schon ausgestorben sind, ähnlich wie Ratten. Während kleinere Singvögel doch anscheinend seltener werden. Früher gab es hier auf dem grrossen Ahorn vor meinem Fenster ein vielstimmiges Morgenkonzert. Heute ist es manchmal nur Einer. Da habe ich mal ein paar Minuten genau zugehört. Es ist schon erstaunlich welch grossen Laut-Wortschatz so ein kleiner Vogel hat. Es klang wie Sätze, in denen er etwas erzählt.

    In mir erschienen Bilder von saftigen Maden unter der Rinde eines bestimmten Baumes. Von Reisen in ferne Länder und den vielen Gefahren die dort lauern. Dieser kleine Vogel erschien mir wie ein ganz grosser Held, der zahllosen übermächtigen Feinden die Stirn bietet. Und wenn diese Helden alle ausgestorben sind wird es auch der Mensch nicht mehr lange machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. August 2017
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  4. Valerie Winter

    Valerie Winter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ja, denn wir sind alle miteinander verbunden, und ohne die Tiere oder die Natur wird auch der Mensch nicht überleben. Alles gehört zusammen und bildet einen Kreislauf des Lebens, reisst man dort ein Glied der Kette oder mehrere Glieder heraus, wird diese Kette zerstört und somit alle Exitenz vernichtet.
     
  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
    Beiträge:
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    Ort:
    Berlin
    Du hast schon viel verstanden. :)
     
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  6. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    seh ich auch so und weis man schon sehr lange, steht nämlich auch in der Bibel...allerdings ist da noch ein Unterschied zwischen Haben und Sein.

    ...1. Mose 1,30 steht : «Aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, allem, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich jedes grüne Kraut zur Nahrung gegeben!
     
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  7. Valerie Winter

    Valerie Winter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2017
    Beiträge:
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    Ort:
    Zwischen den Dimensionen
    Ja, die Tierkommunikation, welche ich auch beherrsche, nicht nur bei meiner Katze auch bei fremden Tieren, sie ist für mich der Beweis der tierischen Seele. Sie antworten uns Menschen auch, wenn wir nur genau genug hinhören, was sie uns zu sagen haben.
     
  8. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Berlin
    Das ist wol auch eine Übersetzungsfrage. Doch es muss so sein. dass das eigentliche Wesen das oben erwähnte unvorstellbar winzige immaterielle Teilchen ist. Nur das ist unsterblich. Der jeweilige materielle Körper ist ja vergänglich.
     
  9. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Berlin
    Man braucht nicht immer Worte um sich zu verstehen. Die eigentliche Kommunikation findet auf einer tieferen Ebene statt. Das wird auch in vielen Berichten aus der spirituellen Welt beschrieben. Dort ist es gar nicht möglich etwas anderes zu sagen als man insgeheim denkt. Dann gibt es nur die unmittelbare Kommunikation der Seele. Es ist wie Telepathie.

    Darum ist es so wichtig, sich schon in diesem Leben daran zu gewöhnen immer die Wahrheit zu sagen. Die Lüge ist der eigentliche erste Anfang vieler Vergehen. Wenn man es zurückverfolgt stand oft am Anfang eine winzige, kaum bemerkte Lüge. Das erkennt man manchmal erst sehr viel später. Eine winzige Lüge kann im Endeffekt dem ganzen Leben eine andere Richtung geben.
     
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  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Ja, mancher hat halt vergessen, woher er kommt. Leider hat sich der Mensch selbst auf einen Sockel gestellt, um sich anbeten zu können. Etwas, bei dem bedauerlicherweise die Bibel den Steigbügel hält. Nein, es steht in 1 Moses 1[30] nichts von einer Seele der Tiere, vielmehr ist in 1 Mo 1[28] die Rede davon, dass der Mensch sich alles Getier auf Erden untertan machen solle.

    Ich denke, dass es andere Religionen gibt, bei denen die Achtsamkeit gegenüber den Mitgeschöpfen auch sichtbar wird. Versöhnlich stimmt mich jedoch beim Christentum Franziskus von Assisi, dem man nachsagt, er hätte auch zu den Vögeln gepredigt.

    [​IMG]
    Von Giotto di Bondone, Gemeinfrei,
    https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=93865


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