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TCM vs. Ayurveda

Dieses Thema im Forum "Traditionelle östliche Medizin" wurde erstellt von **Mina**, 26. August 2020.

  1. **Mina**

    **Mina** Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2018
    Beiträge:
    947
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    Danke euch beiden für eure Antworten. Ich hab sie längst gelesen, aber musste sie erst etwas auf mich wirken lassen und war gleichzeitig die letzten Tage sehr gestresst. Sie waren sehr inspirierend.

    @brazos Ich hab es jetzt nicht so im Kopf, aber bist Du hochsensibel (oder hast Du schon mit dem Gedanken gespielt)? Musste bei Deinem U-Bahn-Beispiel daran denken :)

    @Holztiger Siehst Du, und genau da fängt mein Problem an: Indischen Tanz finde ich ziemlich spannend. Ich denke dann aber schon weiter von wegen "Der Tanz kommt aus dem Hinduismus und wenn ich jetzt nicht (mehr) permanent vegetarisch lebe, missbrauche ich deren Religion für mein Wohlbefinden, ohne die Achtung zu besitzen, mich gänzlich deren Werten anzupassen." (Ich weiß, nicht jeder Hindu ist Vegetarier, aber wenn, dann richtig ^^).
    So gehts mir übrigens mit jeder Religion, was ein weiterer Grund ist, weshalb ich mich noch nicht zu Yoga durchringen konnte.
    Wenn ich was praktiziere, muss ich auch ein wenig von der Philosophie dahinter überzeugt sein und will nichts nur für mein Wohlbefinden "benutzen" wie es mir gerade passt. Mir gehts mit dem Christentum ähnlich. Und mit anderen Religionen/Praktiken, von denen ich manche durchaus sinnvoll oder einleuchtend finde. Ich weiß auch, dass das irgendwie engstirnig oder kleinkariert klingt. Aber das weiter auszuführen, würde an dieser Stelle wohl erstmal den Rahmen sprengen ;)

    Zu den anderen Aspekten schreibe ich vermutlich noch. Ich muss darüber noch etwas nachdenken und ein bisschen weiter recherchieren :)

    Danke euch beiden jedenfalls ebenfalls, auch fürs Durchlesen ;) !
     
  2. alles dreht sich

    alles dreht sich Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2020
    Beiträge:
    46
    Es ist, finde ich, ein großer Vorteil unserer Zeit, nicht super dogmatisch an diese Dinge herangehen zu müssen - also seine religiösen Bedürfnisse individueller auf sich abgestimmt ausleben zu können. Es gibt sicherlich viele Wege, die Alten, die diese Religionen in die Welt gebracht haben, zu würdigen. Zum Beispiel: Ihre Methoden und Ansätze umzusetzen - sich mit ihnen zu beschäftigen.

    Wenn ich jedenfalls ein Sektenführer (oder so) sein würde, wäre ich ziemlich pissed, wenn du dir einfach alles, was ich sage, 1:1 aneignest und dem folgst, ohne deine eigene Würze beizugeben. ^^
     
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  3. **Mina**

    **Mina** Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2018
    Beiträge:
    947
    Eigentlich sehe ich das genauso wie Du, weil mein Glaube samt meinen Erfahrungen ziemlich synkretistisch ist.
    Mir ging es (auch spirituell) am besten in meinen Anfängen, wo ich alles bunt gemischt hatte, je nach meiner Verfassung und Intuition. Mein Glaube (und meine Erfahrungen) beruhen zT auf dem Christentum, zT auf Schamanismus, zT auf Hinduismus, Buddhismus und neuen religiösen Bewegungen. Wobei ich grundsätzlich mehr der Erfahrungs-Typ bin und es eh nicht so gern sehr dogmatisch mag, sondern lieber selbst probiere und erfahre, statt "glauben" zu müssen. (Oder anders: Ich glaube nur, was ich sehe/erfahre. :) ).
    Das Problem ist, dass diverse Richtungen untereinander teilweise jetzt nicht sooo offen eingestellt sind oder die jeweils "andere" Seite als "gefährlich" o.ä. betrachten. Als ich mich damit noch nicht auseinandergesetzt hatte, gings mir gut und ich war spirituell gut weitergekommen. Mal banal beschrieben: Wenn ich mich Jesus näher fühlen wollte, ging ich in die Kirche, wenn ich mein Krafttier finden wollte, machte ich eine schamanische Meditation und wenn ich von allem mal "runterkommen" wollte, ging ich zu einer Zen-bewanderten Praktikerin und wenn ich mich dem Auslöser (obs Ursache ist, weiß ich nicht ;) ) meiner Spiritualität zuwenden wollte, hörte ich mir Shiva preisende Lieder an.
    Ich wollte da eigentlich schon einen eigenen Thread aufmachen, weil mich das alles mittlerweile wurmt. Denn je ahnungsloser ich bzgl. Hintergründe war, desto optimistischer und enthusiastischer war ich. Mittlerweile geht das kaum mehr, da ich ja an alles Mögliche glaube (bzw. Erfahrungen in mehrere Richtungen machte). Neuere wissenschaftliche Forschungen zur Person Jesus gehen zB davon aus, dass Jesus nie eine eigene Religion etablieren, sondern nur das Judentum reformieren wollte. Mit dem Judentum als Religion kann ich jetzt nicht sooo viel anfangen, mit Jesus als Person schon. Wenn ich jetzt allerdings zB ihm zu Ehren ein Kreuz tragen würde, würde ich mir schon wieder denken "Puh, er hätte das wahrscheinlich gar nicht gewollt." (Und dann muss ich gleich an "Das Leben des Brian" denken ;) ), und ich würde mich fragen, ob das Kreuz (oder Pentagramm oder Hand der Fatima etc.) mich schützt, oder ob es ein schlechtes Omen ist, weil im Namen einiger Symbole schon so viel Blut vergossen wurde. Das sind nur Beispiele. Es ist eigentlich noch etwas verzwickter (weil ich teilweise recht konkrete Gruppen/Meister im Auge habe).

    Ich fürchte eher, Sektenführer würden sich um mich reißen, nur wäre ich viel zu verkopft, als dass ich mich auf eine Lehre einlassen würde/könnte/wollte und würde die Anführer so lange mit "Aber wie kann man daran glauben, wenn das doch so und so erforscht wurde" oder "Aber warum sollte ich XY tun" quälen, bis sie mich entnervt wieder freilassen würden. :D :D (Hab selbst mal Sektenaussteiger betreut, vermutlich - wahrscheinlich sogar - denke ich deshalb so kompliziert und hinterfrage und verkopfe alles, und wenn es noch so dämlich ist).

    Grundsätzlich sehe ich es wie Du. Ich finde sowieso, dass jeder seinen individuellen Weg finden muss und dass es im Endeffekt nur eine Wahrheit gibt, zu der vermutlich viele Wege führen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2020
  4. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    5.982
    Ort:
    Voralpen, Aut
    Für wen willst du denn tanzen? Machst du das für dich, oder muß es jemand anders gut gefallen?^^

    Indien ist die Mutter vieler Weisheiten, tagesaktuell aber ist die Vergewaltigungsrate junger Mädchen und Frauen extrem hoch und es gibt auch noch andere Mißstände, die von gröberer Natur sind, als kein Vegetarier zu sein :D

    Der indische Tanz ist die Mutter allen magischen Wirkens; - besteht aus Bewegungen, die Geometrien erschaffen, umschliesst die Architektur des Raumes; mit dir im Zentrum...ohne das "Ich" zu strapazieren, ganz im Gegenteil...

    Die indische Tänzerin erzählt eine Geschichte gleich einem Mandala; dabei handelt es sich aber nicht bloss um eine nacherzählte Geschichte, sondern um eine Geschichte, die du erzählst und zwar zum jetzigen Zeitpunkt, so wie du bist und nicht so wie du gerne sein möchtest, oder glaubst, sein zu müssen, um überhaupt erst einmal einsteigen zu dürfen - nur was in uns ist, kann gegenwärtig zum Ausdruck/zur Entfaltung/Entwicklung gebracht werden. In China gibt es hierzu ein schönes Sprichwort aus dem Glückskeks: "Wege entstehen, indem man sie geht."

    Niemand anders beschreibt den indischen Tanz besser als jemand, der diesen praktiziert:

    http://www.polylog.net/fileadmin/docs/polylog/35_thema_Sriram2.pdf

    Schlimmstenfalls kannst du im zarten Alter von 90 Jahren einmal behaupten, im Leben zum Glück nichts falsch gemacht zu haben (aber leider auch nichts richtig :winken1:)

    Einfach loslegen, Madame! ...wenn etwas stimmig ist und zieht, gibts ein Flow-Erlebnis...bei Dingen, die uns weniger oder nicht so sehr berühren, schwindet das Interesse;
    Die Kunst besteht vielleicht darin, sich für etwas begeistern zu können, Neues anzunehmen, auch wenn es nicht wie ein perfektes Tetrissteinchen grad in die Reihe (in den Kram) passt...xD

    Come as you are!^^

    LG Tiger
     
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  5. brazos

    brazos Sehr aktives Mitglied

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    3.489
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    Wien
    interessant, daran habe ich noch nie gedacht. Vielleicht kommt das bei mir nur hie und da zum Vorschein.
     
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  6. **Mina**

    **Mina** Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2018
    Beiträge:
    947
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    Danke sehr, Dein Beitrag ist wirklich sehr inspirierend! :) :)

    Nicht jeder, der hochsensibel ist, muss es immer in allen Bereichen sein :) (Aber ich möchte Dir nichts einreden ;) ).
     
    Holztiger und brazos gefällt das.
  7. brazos

    brazos Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2005
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    3.489
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    Wien
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    interessanter Punkt.
    Apropos Tanzen, mir hat Capoeira mal gut gefallen.
     
    Marcellina, Holztiger und **Mina** gefällt das.
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