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SAMMELTHREAD - <RUNEN>

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Amarok, 7. Mai 2018.

  1. sadariel

    sadariel Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Vielen Dank für diesen Beitrag. :)

    Es wäre durchaus interessant gewesen, eine geistige Brücke zu schlagen von den Ogham- Runen über die eher mündlich überlieferten alten magischen Künste und dann hinüber zu den homöopathischen Reaktionen des mit der jeweiligen Rune verbundenen Baumes. (vgl. Schadabwehr)

    Mich hätte es durchaus interessiert zu erfahren, was die Tanne homöopathisch geschafft hat... und einen Eindruck zu erhaschen, inwiefern sich die überlieferte Tradition und die Innovation in der Wirkung spiegeln.

    Aber wie bereits in anderen Elfenbeintürmen gelernt, werden Systeme so lange in Subsysteme gegliedert, bis die zur Verfügung stehenden Mittel und Methoden ausreichen um das Dings zu studieren.

    Die Sonne scheint und der Wald ruft...

    Bis demnächst
    :)
     
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  2. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ich verstehe hier den Wunsch als Vater des Gedanken; doch über Ogham wurden keine arkanen Künste übermittelt, mal vom neodruidischen Erenn d. 9Jh abgesehen.
    Die Schadabwehr taucht hier erstmalig auf, in Bezug auf eine magische Wirkung.

    Schauen wir uns diesen Schaden einmal näher an:

    Wie schauen denn die alten Plätze hier bei uns aus? Da eine Wallfahrtskirche, dort ein Marterl, hier ein Wegkreuz, da eine kleine Andacht...ich stehe selbst mit dem Christentum nicht auf dem Kriegsfuß. Jene Orte halt hiessen früher nicht St. Martin, Heiliger Georg etc. etc. und wenn man eine Kultur verschwinden lassen will, überschreibt man deren kulturelle Identität. Die Chinesen zeigen prima vor, wie sowas funktioniert.

    Es waren unter 2 Händen voll bedeutsame Druiden, die sich zum Konvertieren entschieden und hier den Grundstein legten: Die alten Wege wurden stets mit der neuen Religion mitgelehrt, 2 gleisig und alle alten Namen wurden bewahrt und der ganze Spaß bis ca. ins 6Jh. Hier haben Druiden als christliche Würdenträger auch erstmalig gewisse Dinge aufgeschrieben, oder was glaubst du steht in so einem Lebor Gab. E. alles drin...es ist halt keine gälisch ursprüngliche Kultur mehr, sondern eine Vermischung, was wiederum den Erhalt/vor Zerstörung sicherte^^ Es gibt auch heute noch diese Steine und Orte, die nicht angerührt werden...da wird zum Teil wild drumherumgebaut...Touristen wollen sich ein Stück von hier und da abbrechen...und verwüsten manche alte Kultstätte.

    Das typische, menschliche Konsumverhalten, ohne Ahnung einer näheren Bedeutung eben...

    Praktizierte Magie ist für den Praktiker im Alltag etwas völlig normales und gerät die Kunst in der Bevölkerung in Vergessenheit, stürzt man sich auf all das Alte, weil man dort zu finden glaubt, was im Alltag so fehlt und dann ist Magie ganz plötzlich etwas Besonderes :D

    Wenn dich Ogham antriggert, so arbeite damit. Du wirst in keinem Buch mehr überliefertes Wissen finden, als es durch die eigene Praxis erfahrbar wäre.

    Gegenwärtige Runenmeister, wie eine Freya Aswynn schrieben ihr Buch, machten ihr Ding; doch wird niemand so Runen wirken können, wie Freya selbst oder sonst jemand anders. Es hat wenig Sinn, Magie so praktizieren zu wollen wie Vorbild XY, ausser vielleicht in einer anfänglichen Lernphase.

    So gibt es auch viele, viele Bluesmusiker, aber jene, die es zu was gebracht haben, kennt man beim Namen und da ist gewiß ein großer Unterschied zwischen einem Miles DAViS und einem B.B.King, obwohl sie doch (so ungefähr) in das selbe Horn stiessen...

    Die arkane Kunst ist nicht festgeschrieben; sie offenbart sich durch das, was sie mit dir macht, weil du etwas mit ihr machst.
    Mehr Wissen als das, wirst du in verstaubten Büchern nicht finden...nicht wegen Geheimhaltung, sondern einfach weil es keinen Sinn macht, etwas aufzuschreiben...es sei denn, ein Praktizierender will Sehnsüchte bedienen und damit die eigenen Taschen füllen...das sind dann die Magi der Neuzeit... xD

    Aithnichidh an truaighe a daoine fhèin.
    (Misery knows it's own people)

    LG, Tiger
     
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  3. vejreth_

    vejreth_ Sehr aktives Mitglied

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    wer soll des bloß machen, gell'...

    daher suche ich immer was ich finde (bemühe mich zumindest)
    manchmal gefällt mir gar nicht, wie ein Thema beginnt
    dann gehe ich dem doch nach, und mache
    meine Entdeckungen
     
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  4. vejreth_

    vejreth_ Sehr aktives Mitglied

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    an für sich schon, kann aber nicht jeder aus seinem Repertoire
    locker in andere Bereiche rüber schwingen

    und dann sind auch noch die Wünsche da, was man gerne lesen
    möchte / worüber und wie die anderen bitteschön schreiben sollen
     
  5. vejreth_

    vejreth_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    3.298
    @Holztiger o.a.

    und woher kommt es, wie man eine Rune beim Anwenden richtig zeichnen soll??
    ist es alt oder neu(erfunden)?
     
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  6. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

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    Das Witzige hierzu ist, daß dich Snorris Schriften (Edda) fragen, ob du weißt, wie man Runen richtig ritzt, ob du weißt wie...etc. etc.

    Ein Patentrezept hierzu wäre etwas spiess(berger)ig, nicht?:D Also derlei Dinge kamen erst später...Runenmagie für Dummies...

    Der Snorri eines 13Jh; in einem christianisierten Island...wie könnte es anders sein...Edda in altisländischer Sprache verfasst...hat sich da noch etwas bedeckter gehalten^^

    Odins Runenlied (Drangur)

    Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum
    Neun lange Nächte,
    Vom Speer verwundet, dem Odin geweiht,
    Mir selber, ich selbst,
    Am Ast des Baumes, dem man nicht ansehn kann
    Aus welcher Wurzel er sproß.

    Sie boten mir nicht Brot noch Met;
    Da neigt ich mich nieder
    Auf Runen sinnend, lernte sie seufzend:
    Endlich fiel ich zur Erde.

    Hauptlieder neun lernt ich von dem weisen Sohn
    Boelthorns, des Vaters Bestlas,
    Und trank einen Trunk des teuern Mets
    Aus Odhroerir geschöpft.

    Zu gedeihen begann ich und begann zu denken,
    Wuchs und fühlte mich wohl.
    Wort aus dem Wort verlieh mir das Wort,
    Werk aus dem Werk verlieh mir das Werk.

    Runen wirst Du finden und Ratestäbe,
    Sehr starke Stäbe,
    Sehr mächtige Stäbe,
    Erzredner ersann sie, Götter schufen sie,
    Sie ritzte der hehrste der Herrscher.

    Odin den Asen, den Alfen Dain,
    Dwalin den Zwergen,
    Alswid aber den Riesen; einige schnitt ich selbst.
    Weißt Du zu ritzen ? Weißt Du zu erraten ?
    Weißt Du zu finden ? Weißt Du zu erforschen ?
    Weißt Du zu bitten ? Weißt Opfer zu bieten ?
    Weißt Du wie man senden,
    weißt wie man tilgen soll ?

    Besser nicht gebeten, als zu viel geboten:
    Die Gabe will stets Vergeltung.
    Besser nicht gesendet, als zu viel getilgt;
    so ritzt es Thundr zur Richtschnur den Völkern.
    Dahin entwich er, von wannen er ausging.
    Lieder kenn ich, die kannt die Königin nicht
    Und keines Menschen Kind.
    Hilfe verheißt mir eins, denn helfen mag es
    In Streiten und Zwisten und in allen Sorgen.

    Ein andres weiß ich, des alle bedürfen,
    Die heilkundig heißen.

    Ein drittes weiß ich, des ich bedarf
    Meine Feinde zu fesseln.
    Die Spitze stumpf ich dem Widersacher;
    Mich verwunden nicht Waffen noch Listen.

    Ein viertes weiß ich, wenn der Feind mir schlägt
    In Bande die Bogen der Glieder,
    So bald ich es singe, so bin ich ledig,
    Von den Füssen fällt mir die Fessel,
    Der Haft von den Händen.

    Ein fünftes kann ich: fliegt ein Pfeil gefährdend
    Übers Heer daher,
    Wie hurtig er fliege, ich mag ihn hemmen,
    Erschau ich ihn nur mit der Seele.

    Ein sechstes kann ich, so wer mich versehrt
    Mit harter Wurzel des Holzes:
    Den andern allein, der mir es antut,
    Verzehrt der Zauber, ich bleibe frei.

    Ein siebentes weiß ich, wenn hoch der Saal steht
    über den Leuten in Lohe,
    Wie breit sie schon brenne, ich berge sie noch:
    Den Zauber weiß ich zu zaubern.

    Ein achtes weiß ich, das allen wäre
    Nützlich und nötig:
    Wo unter Helden Hader entbrennt,
    Da mag ich schnell ihn zu schlichten.

    Ein neuntes weiß ich, wenn Not mir ist
    Vor der Flut das Fahrzeug zu bergen,
    So wend ich den Wind von den Wogen ab
    Und beschwichtige rings die See.

    Ein zehntes kann ich, wenn Zaunreiterinnen
    Durch die Lüfte lenken,
    So wirk ich so, dass sie wirre zerstäuben
    Und als Gespenster schwinden.

    Ein elftes kann ich, wenn ich zum Angriff soll
    Die treuen Freunde führen.
    In den Schild fing Ichs, so ziehn sie siegreich
    Heil in den Kampf, heil aus dem Kampf,
    Bleiben heil wohin sie ziehn.

    Ein zwölftes kann ich, wo am Zweige hängt
    Vom Strang erstickt ein Toter,
    Wie ich ritze das Runenzeichen,
    So kommt der Mann und spricht mit mir.
    Ein dreizehntes kann ich, soll ich ein Degenkind
    In die Taufe tauchen,
    So mag er nicht fallen im Volksgefecht,
    Kein Schwert mag ihn versehren.

    Ein vierzehntes kann ich, soll ich dem Volke
    Der Götter Namen nennen,
    Asen und Alfen kenn ich allzumal;
    Wenige sind so weise.

    Ein fünfzehntes kann ich, das Volkroerir der Zwerg
    Vor Dellings Schwelle sang:
    Den Asen Stärke, den Alfen Gedeihn,
    Hohe Weisheit dem Hroptatyr. Ein sechzehntes kann ich, will ich schöner Maid
    In Lieb und Lust mich freuen,
    Den Willen wandl ich der Weißarmigen,
    Dass ganz ihr Sinn sich mir gesellt.

    Ein siebzehntes kann ich, dass schwerlich wieder
    Die holde Maid mich meidet.
    Dieser Lieder, magst Du, Loddfafnir,
    Lange ledig bleiben.
    Doch wohl Dir, weißt Du sie,
    Heil Dir, behältst Du sie,
    Selig, singst Du sie !

    Ein achtzehntes weiß ich, das ich aber nicht singe
    Vor Maid noch Mannesweibe
    Als allein vor ihr, die mich umarmt,
    Oder sei es meiner Schwester.
    Besser ist was einer nur weiß;
    So frommt das Lied mir lange.

    Des Hohen Lied ist gesungen
    In des Hohen Halle,
    Den Erdensöhnen Not, unnütz den Riesensöhnen.
    Wohl ihm, der es kann, wohl ihm, der es kennt,
    Lange lebt, der es erlernt,
    Heil allen, die es hören.



    (Quelle: Die Edda: Die heiligen Lieder der Ahnen von Wilhelm Jordan)



    Man betrachte hierbei das Leid, das durchschritten wird, ehe eine gewisse Einsicht in die arkanen Künste erfolgt. Hier wäre übrigens auch wieder so eine Schnittstelle zu @curcuma 's thread mit der Berührung mit dem Tod.

    Bei den alten Kelten war es noch so, daß die ohnehin nicht alt wurden...aber wer zu einer gewissen Zeit noch keine Vision hatte, rammte sich das Schwert gerne schon mal in den eigenen Leib, zwecks Visionsförderungsmaßnahme...und ist oft...dabei einfach nur gestorben...doch dann gab es auch Hoffnung...und Odin...^^

    Daraus zu schliessen, adaptiert für die Jetzt-Zeit, war es wohl für die alten Kelten schlimmer, ein Leben ohne Einsicht/Vision zu führen als schlichtweg im Krieg oder anderwertig zu sterben.
    Geht man etwas weiter hinauf in den Norden, war es bei den alten Germanen nicht viel anders, wobei jene zu ihrer Zeit als die gefürchtetsten Krieger galten und dementsprechend auch der Brauch noch martialischer...

    Der alte Snorri, auch wenn er ein alter Sack ist, war zu seiner Zeit bereits sowas wie eine neuheidnische Erscheinung, besinnend auf was Altes, aber keiner ungebrochenen Linie des Alten heraus geboren.
    Die isländische Sprache hat etwas wundeschönes, malerisches, das dem chinesischen ähnelt und in der deutschen Übersetzung etwas flöten geht, aber egal...

    Kurz: Abhängig davon, wieviel Bedeutung du in die Runenmagie legst, werden die Runen für dich eine Bedeutung haben / oder auch nicht.

    Wenn dich die Geister die Runenmagie lehren, arbeite nur mit den Runen, die dir geschenkt werden und ignoriere alles andere und seien es nur 5 Runen; offenbarte (geschenkte) Runen von drüben haben die größte Macht.

    Und wenn dem nicht so ist...suchst du dir eine X-beliebige Autorität in deinen Augen oder experimentierst mit den Runen selbst...wieviele Möglichkeiten gibt es, Isa zu ziehen? Ich kann ein Tier immer mit oder gegen den Haaransatz des Fells streicheln...wenn dich das Tier mag, wird es dir trotz Vergehen seinen Unmut äussern, dich aber nicht beissen und mit einem Tier, zu dem garkein Vertrauensverhältnis besteht, würde ich niemals arbeiten...bei manchen Runen muss man da etwas vorsichtiger sein, als bei anderen...xD

    Die Runen sind nicht nur Werkzeug, sie sind lebendig / Wesenheit. Begegne den Runen niemals in Ungewissheit oder Angst...das ist unnötig...aber zeige ihnen Respekt, dann respektieren sich vielleicht auch deine Bedürfnissse.

    Amituofo, Tiger
     
  7. der_eichenmann

    der_eichenmann Mitglied

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    16
    entschuldige ich wollte keine unruhe stiften! ich habe jetzt eine eigene diskussion für ogham und das baumalphabet aufgemacht: http://www.esoterikforum.at/threads/ogham-runen-und-das-baumalphabet.227340/
     
  8. vejreth_

    vejreth_ Sehr aktives Mitglied

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    28. Februar 2018
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    mir ist z.B. nicht klar was damit gemeint ist, kann die richtige Zeit sein
    kann auch die Technik betreffen
    macht aber nichts, irgendwann klärt's sich

    ok

    bins ja auch sonst gerne, dennoch besten Dank für den Hinweis
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2019
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  9. vejreth_

    vejreth_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2018
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    du doch nicht ;)
     
  10. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
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    Rúnatal þáttr Óðinn


    Veit eg, að eg hékk
    vindga meiði á
    nætur allar níu,
    geiri undaður
    og gefinn Óðni,
    sjálfur sjálfum mér,
    á Þeim meiði,
    er manngi veit,
    hvers hann af rótum renn.

    Við hleifi mig seldu
    né við hornigi,
    nýsta eg niður,
    nam eg upp rúnar,
    æpandi nam,
    féll eg aftur Þaðan.

    Fimbulljóð níu
    nam eg af inum frægja syni
    BölÞórs Bestlu föður,
    og eg drykk of gat
    ins dýra mjaðar,
    ausinn Óðreri.

    Þá nam eg frævast
    og fróður vera
    og vaxa og vel hafast.
    Orð mér af orði
    orðs leitaði,
    verk mér af verki
    verks leitaði.

    Rúnar munt Þú finna
    og ráðna stafi,
    mjög stóra stafi,
    mjög stinna stafi,
    er fáði fimbulÞulur
    og gerðu ginnregin
    og reist Hroftur rögna,

    Óðinn með ásum,
    en fyr álfum Dáinn,
    Dvalinn dvergum fyrir,
    Ásviður jötnum fyrir,
    eg reist sjálfur sumar.

    Veistu hve rísta skal?
    Veistu hve ráða skal?
    Veistu hve fáa skal?
    Veistu hve freista skal?
    Veistu hve biðja skal?
    Veistu hve blóta skal?
    Veistu hve senda skal?
    Veistu hve sóa skal?

    Betra er óbeðið
    en sé ofblótið,
    ey sér til gildis gjöf.
    Betra er ósent
    en sé ofsóið.
    Svo Þundur um reist
    fyr Þjóða rök,
    Þar hann upp um reis
    er hann aftur of kom.

    Ljóð eg Þau kann
    er kannat Þjóðans kona
    og mannskis mögur.
    Hjálp heitir eitt
    en Það Þér hjálpa mun
    við sökum og sorgum
    og sútum gervöllum.

    Það kann eg annað
    er Þurfu ýta synir
    Þeir er vilja læknar lifa.

    Það kann eg Þriðja
    ef mér verður Þörf mikil
    hafts við mína heiftmögu.
    Eggjar eg deyfi
    minna andskota,
    bítat Þeim vopn né velir.

    Það kann eg ið fjórða
    ef mér fyrðar bera
    bönd að bóglimum.
    Svo eg gel
    að eg ganga má,
    sprettur mér af fótum fjötur
    en af höndum haft.

    Það kann eg ið fimmta
    ef eg sé af fári skotinn
    flein í fólki vaða,
    flýgura hann svo stinnt
    að eg stöðvigak
    ef eg hann sjónum of sék.

    Það kann eg ið sjötta
    ef mig særir Þegn
    á rótum rásviðar,
    og Þann hal
    er mig heifta kveður,
    Þann eta mein heldur en mig.

    Það kann eg ið sjöunda
    ef eg sé hávan loga
    sal um sessmögum.
    Brennurat svo breitt
    að eg honum bjargigak,
    Þann kann eg galdur að gala.

    Það kann eg ið átta
    er öllum er
    nytsamligt að nema.
    Hvar sem hatur vex
    með hildings sonum,
    Það má eg bæta brátt.

    Það kann eg ið níunda
    ef mig nauður um stendur
    að bjarga fari mínu á floti.
    Vind eg kyrri
    vogi á
    og svæfik allan sæ.

    Það kann eg ið tíunda
    ef eg sé túnriður
    leika lofti á.
    Eg svo vinnk
    að Þeir villir fara
    sinna heimhama,
    sinna heimhuga.

    Það kann eg ið ellefta
    ef eg skal til orustu
    leiða langvini.
    Undir randir eg gel
    en Þeir með ríki fara,
    heilir hildar til,
    heilir hildi frá,
    koma Þeir heilir hvaðan.

    Það kann eg ið tólfta
    ef eg sé á tré uppi
    váfa virgilná.
    Svo eg ríst
    og í rúnum fák
    að sá gengur gumi
    og mælir við mig.

    Það kann eg ið Þrettánda
    ef eg skal Þegn ungan
    verpa vatni á.
    Munat hann falla
    Þótt hann í fólk komi,
    hnígura sá halur fyr hjörum.

    Það kann eg ið fjórtánda
    ef eg skal fyrða liði
    telja tíva fyrir.
    Ása og álfa
    eg kann allra skil,
    fár kann ósnotur svo.

    Það kann eg ið fimmtánda
    er gól Þjóðrörir
    dvergur fyr Dellings durum.
    Afl gól hann ásum
    en álfum frama,
    hyggju Hroftatý.

    Það kann eg ið sextánda
    ef eg vil ins svinna mans
    hafa geð allt og gaman.
    Hugi eg hverfi
    hvítarmri konu
    og sný eg hennar öllum sefa.

    Það kann eg ið sautjánda
    að mig mun seint firrast
    ið manunga man.
    Ljóða Þessa
    mun Þú Loddfáfnir
    lengi vanur vera.
    Þó sé Þér góð ef Þú getur,
    nýt ef Þú nemur,
    Þörf ef Þú Þiggur.

    Það kann eg ið átjánda
    er eg æva kennig
    mey né manns konu,
    allt er betra
    er einn um kann,
    Það fylgir ljóða lokum,
    nema Þeirri einni
    er mig armi ver
    eða mín systir sé.

    Nú eru Hávamál kveðin
    Háva höllu í,
    allÞörf ýta sonum,
    óÞörf jötna sonum.
    Heill sá er kvað,
    heill sá er kann,
    njóti sá er nam,
    heilir Þeir er hlýddu.

    LG Tiger
     
    Oberon LeFae gefällt das.

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