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Karma, Hilfe zur Entwicklung des Christlichen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Solis, 20. November 2017.

  1. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Zwar sprechen wir bei uns von "Schicksal", doch Karma hat eine weitergehende Bedeutung. "Schicksal" ist gedanklich abgetrennt von Reinkarnation, was folgenschwere Bedeutungen hat für das, was "Auferstehung" genannt wird.
     
  2. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Wie kann man sich das Verhältnis zwischen Schicksal und Karma nur rechtens vorstellen? Ist Schicksal vielleicht eine bereinigte Form des Karmas? Sind die Asiaten mit ihrem Karmagedanken und der mit ihm verbunden Reinkarnation rückständig geblieben und haben den Anschluss an das Christentum nicht geschafft?
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Nach meinem Verständnis werden mit dem Schicksal die Ereignisse in unserem Leben vorbestimmt, während es beim Karma um einen Weg geht, der gegangen werden muss. Die christliche Auferstehung hat eigentlich nichts mit dem fernöstlichen Reinkarnationsgedanken zu tun.

    Nach christlichem Verständnis wird am Jüngsten Tag die Seele eines Verstorbenen wieder mit seinem unversehrten Körper vereint. Bei der Reinkarnation hingegen vergeht der Körper und die Seele wird mit irgendeinem anderen Körper für ein neues Dasein verbunden. Das bedeutet also nicht, dass eine Seele in ihrem nächsten Leben auch wieder als Mensch geboren wird.

    Im Buddhismus ist es aber nicht die Seele, die inkarniert, sondern das Karma. Das alles aber nicht mit einer Seelenwanderung verwechseln, denn da ist die Seele ein eigenständiges Wesen, das auch einen lebenden Körper verlassen und besetzen kann. Wegen des Kastenwesen, das eng mit Reinkarnationsgedanken verbunden ist, halte ich diese Gedanken für eine Lebensgestaltung nicht sonderlich förderlich.


    Merlin
     
  4. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Christus als Retter der Welt

    Es kann etwas in einem hohen Maße nicht stimmen, wenn sich christlich wähnende Menschen, eine völlig konträre Ansicht haben gegenüber Karma und seiner Reinkarnation. Beide Ansichten stehen derart nebeneinander, dass es nicht möglich scheint, beide Auffassungen einander ergänzend zu kombinieren und das Entsetzen der scheinbar christlichen Auffassung, die von der Auferstehung nach dem jüngsten Tag spricht oder aber ggf. von der ewigen Hölle, durch eine menschengerechte, menschenfördernde, menschenliebende und somit sinnvolle Interpretation zu ersetzen, ohne in eine alberne Liebe-Sentimentalität zu versinken, wie sie üblicherweise vertreten wird.

    Einen ersten Hinweis erhielt ich durch das Weihnachtslied "O du fröhliche, o du selige", worin es heißt: "Welt ging verloren, Christ ward geboren". Das Lied meint also, dass die Welt verloren ging, aber stattdessen Christus geboren worden sei. Es meint also, dass Christus der Retter der Welt sei. - Aber kann man damit was Sinnvolles anfangen?
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Lieber Solis,

    hinter der Passionsgeschichte Jesus steht ja eigentlich, die Botschaft vom nahen mittelbaren oder nahe Herbeikommen des Reich Gottes (Parusie). Deshalb ist diese Geschichte auch so stark mit den Propheten verbunden, die dieses Herbeikommen mit dem leidenden Knecht Gottes in Verbindung setzten.

    Wie auch in der Offenbarung beschrieben wird, soll dabei die verdorbene Welt ausgelöscht werden, damit dieses Himmelreich einziehen kann. Das wird dann in dem besagten Lied allegorisch umschrieben. Mit der Geburt des Christus hatte nach diesem Verständnis, das erhoffte Ende der alten Welt begonnen.

    Bei dem Karma-Gedanken geht es ja im Grund auch wieder nur um dieses Schul- und Sühneprinzip, in dem das Karma von einem guten und schlechten Lebenswandel abhängt. So wird damit die Hölle in ein etwas anderes Kleid gesteckt, indem durch die Reinkarnation das Leid immer wieder durchlebt werden muss.

    Ich frage mich da schon, ob ich eine solche rastlose Seele sein möchte, die im ewigen Laufrad des Samsara keine Ruhe finden kann? Meiner Hoffnung entspricht das jedenfalls nicht. Eventuell sollten wir einfach einmal auf dieses Schuld- und Sühneprinzip verzichten, denn ein zugefügtes Leid wird damit nicht ungeschehen, also wird auch die Schuld nicht geringer. Wir könnten dann bei einem mit Leid Geprüften auch nicht mehr auf die Frage kommen, mit welcher Schuld er sich in seinem letzten Leben wohl beladen hatte.

    Sehnen wir uns denn nicht alle nach einem Garten Eden – wäre das am Ende unseres Daseins nicht eine Hoffnung, in der wir aufgehen können?



    Merlin
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Servus Merlin!


    Daran möchte ich gerne anknüpfen und dazu ein paar Worte sagen:

    Der soziale Standard in jener Zeit ist gar nicht so nebensächlich gewesen.
    Denn er ist der Anfang von jeder Veränderung im Wohlbefinden des Volkes.
    Darum meine ich, noch bevor man eine Schule installiert die Kranke heilen kann,
    ist es unbedingt erforderlich die Schere zwischen Armen und Reichen zu behandeln.
    Eine Handvoll war damals machtvoll und reich. Der Rest galt als armselig.
    Der Mittelstand wurde erst danach „erfunden“.
    Dazu gehört es nicht nur machtvoll zu agieren, sondern auch Verantwortung zu übernehmen.

    Die Idee dieses Verlangen aus der Position eines Hohepriesters voranzutreiben war damals gar nicht so abwegig,
    egal ob die Erringung dieses Vorpostens auf demokratischer Ebene aus dem Volk erzielt werden konnte,
    oder einfach aus der adeligen Vererbungsmechanik.

    Und am Ende aller Turbulenzen ist der Meister dann nach INDIEN gewandert – ja freilich!?


    A)

    Nein, nein, es ist da schon um die Bedingungen der eigenen Abstammung gegangen.
    Ein Heiler der lehrte, aber seiner eigenen taubstummen Mutter nicht helfen konnte,
    der soll Blinde sehend gemacht und Tote zum Leben erweckt haben?
    Also wieder nur ein „Fachidiot“, wie so viele andere auch von uns?

    B)

    In der weiteren Folge erblich belastet in der Aussprache durch einen „dicken Gaumen (!)“.
    So wird man unverständlich, aber nicht im Inhalt vielleicht, sondern in der Aussprache.

    C)

    Zum Schluss verweise ich noch auf die alles begründende Vorgeschichte, zur Nahtoderfahrung des Nazaräners.
    Sie konnte nicht so einfach und direkt präsentiert werden, denn die besagte Steinigung war gar nicht so sehr im religiösen Milieu angesiedelt,
    das war eher ein Zufallstreffer in der Begegnung, sonders vorwiegend betraf es damals Vorwürfe in der gesundheitlichen Vererbung des Nazaräners,
    oder viel mehr das Fehlen der gesundheitlichen Funktionstüchtigkeit. Ihm wurde vom Schwiegervater die Schuld angelastet am Sterben der Braut.
    Die hat von oben herab kein einziger zurückgebracht.

    Denn Bilder entstehen in einer Gemeinschaftsproduktion – aus dem Jenseits.
    Beispielsweise von den Aposteln, oder aus der Schule und Umgebung von Johannes,
    eventuell auch aus einer Kombination von Aposteln und Johannesjüngern.
    Etwas weniger kann sehr viel mehr sein.

    Sie wurde aus dieser Geschichte gelöscht wie Echnaton in Ägypten.
    Sogar die Erinnerungsmechanik des Nazaräners zu ihr wurde vorsorglich übermahlt (!),
    mit der Installierung nun nur noch auf seine Person allein bezogen (Eucharistie).


    Selbstverständlich ist man heute bemüht und hebt Magdalena aus der Taufe …

    In diesem Abschnitt dreht es sich um Schadensbegrenzung.
    Für einen philosophischen Humanismus den wir heute angeblich alle leben,
    und der namentlich in der Antike erfunden wurde.
    Verbunden mit den unterschiedlichsten Interessen der einzelnen Beteiligten.
    Zur Bildung und Anhäufung von Reserven für das persönliche eigene Leben - und sonst Nichts und Niemanden.

    … und ein :weihna1

    -
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Wie kommst Du darauf, dass Maria taubstumm war? Hat Du vergessen, dass sie bei der Hochzeit in Kanaan zu Jesus sprach: „Sie haben keinen Wein mehr.“ Maria spricht auch bei Lukas1[34,38,46] und das vor der Geburt Jesus. Es werden wohl die Evangelisten gewesen sein, die Paulus Worte vorweggenommen hatten, in der er davon sprach, dass die Frauen in der Gemeinde schweigen sollten.


    Merlin
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Schon etwas von "Gebärdensprache" gelesen?

    Es gibt nur zwischenmenschliche Kontakte, die als Gespräche verkauft werden.
    Kein Vorlesen oder Aufschreiben.
    Nicht einmal ein Stimmungsbild der eigenen religiösen Gesinnung,
    die von der Allgemeinheit abweicht, etwa so:

    "Meiner Meinung nach ist die Taufe völlig überflüssig. Ich werde sie nicht absolvieren.
    Da wird man nur nass, und wenn Du zum Unglück auch noch Pech hast, dann scheint die Sonne nicht an jenem Tag."

    Die Geschichte mit dem Wein?
    Sie ist doch erst entstanden, als das Gerücht der Gesprächsverweigerung bereits im Umlauf gewesen ist - oder nicht?
    Das war nicht wirklich ein Herausreißer - eher die Akzeptanz eines Weines aus dubioser Quelle.

    Ich reklamiere ferne:

    Kein letztes Abendmahl,
    keine Wiederholung des Weinwunders als besondere Motivierung;
    sondern viel mehr ein Hinweis, es war einmal der Wein aus dem Hause des Nazaräners;
    aber in Jerusalem natürlich nicht mehr.
    Unmittelbar in der Gesellschaft eine Übereinstimmung, in Galiläa.
    Denn im Gleichklang gibt es keine ernsthafte Beschuldigungen irgendwelcher Art.

    Oder etwa so?

    "Hmm, der Wein ist gut! Aber Deine Gesundheit lässt trotzdem zu Wünschen übrig, und das kommt nicht vom Wein."
    (Es gibt 56 Todesgefahren die vom Wein hervorgerufen werden können; und ja, ich rauche noch immer Zigaretten.)

    ... und ein :)

    -
     
  9. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Der liebe Solis verzweifelt seit Tagen daran, hier auch nur irgendein Wort zu verstehen.
     
  10. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

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    Mit Welt ist hier nicht die Erde gemeint, sondern das Reich Luzifers. Die Erde und und alle auf ihr lebenden Wesen gehörten damals zu Luzifers Machtbereich. "Mein Reich ist nicht von dieser Welt", sagte Jesus - um dies klar zu belegen.

    Es war eben Aufgabe Jesu Christi, die Erde und all ihre Lebewesen Luzifer zu entreissen - wodurch für ihn die Welt verloren ging. Für die Menschen ist es seit der Erlösung durch Jesus Christus wieder möglich, ins Reich Gottes einzugehen.

    Ja, Christus hat ein Menschenleben auf sich genommen und uns errettet.

    lg
    Syrius
     
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