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Digitale Nomaden

Dieses Thema im Forum "Andere Völker und Kulturen" wurde erstellt von LynnCarme, 17. April 2017.

  1. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2014
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    deutschsprachig
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    Hallo zusammen!

    Ich lebe neuerdings als digitaler Nomade, das ist eine ganz neumodische Spezies von flexiblen Leuten (Intellektuelle, ITler, Webworker, Journalisten, Sportler, Selbständige, Freelancer usw.), die künftig einen großen Zuwachs erleben wird angesichts der zunehmenden Wegrationalisierung von festen Arbeitsplätzen, man sucht sich neue Nischen und neuartige Arbeitsformen, gerade in Zeiten des Internets, wo ein mobiler Arbeitsplatz etwas Selbstverständliches und künftig irgendwann das Normale sein wird. Schon heute gibt es viele Digitale Nomaden, die ihre (festen) Jobs digital erledigen, die heutige Technik macht es möglich.

    Und ich bin dabei, hab den Sprung gewagt, das Haus wird verkauft, mein ganzes Hab und Gut steckt in einer 5-Quadratmeter-Lagerkabine, zu der ich rund um die Uhr Zugang habe (inkl. Toilette, Strom). Angemeldet bleibe ich über meinen Neffen, wo ich notfalls übernachten kann (inkl. Waschen, geht aber auch in Jugendherbergen, Hostels), wenn ich keine sonstige Übernachtungsmöglichkeit finde. Arbeiten kann ich nebst günstigen Coworking-Arbeitsplätzen in freier Natur oder im Zug (Generalabo, 1. Klasse mit Komfort, Stromanschluss und ausreichend Ruhe), ausgerüstet mit Netbook und mobilem Multifunktionsdrucker (beide mit Akku).

    Es gäbe viel zu verlinken (Websites, Facebook, Netzwerke), aber sucht selbst, wenn es euch interessiert, Stichworte: Digitale Nomaden, Coworking, etc.

    Der Sozialpsychologe Jens Förster wies auch auf den neuen Trend hin:
     
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  2. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

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    Ich bewundere deinen Mut...ich könnte so nicht leben.
     
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  3. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Und welche Örtlichkeiten willst Du bereisen?
    Also zum Hund, irgendeine zuverlässige Beziehung ist nicht verkehrt und wenn Du nicht ständig im Flugzeug sitzt, gehts. Mein Dobermann frisst für 70€ im Monat, das geht eigentlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2017
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  4. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    @LynnCarme
    Warum möchtest du so leben?
     
  5. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

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    Die ganze Schweiz. Das reicht mir als mein Revier (wozu ich über das Generalabo vollen Zugang habe bis in die Berge rauf), wobei die typischen digitalen Nomaden auch noch andere Länder bereisen, aber das wäre mir im Moment zu teuer und bisher gefiel es mir in der Schweiz immer noch am besten. Außerdem hab ich schon noch feste Verpflichtungen, z. B. meine Nichte, der ich regelmäßig Nachhilfe gebe. Sie könnte überall mitreisen mit mir, ich hab extra ein Begleitabo für sie gelöst, aber sie ist nicht so leiselustig mit fast 10.

    Allein schon eine Tages-Hundefahrkarte in der Schweiz entspräche der Hälfte Deines monatlichen Fressbudgets. Also ne, liegt nicht drin. Bei aller Tierliebe. Ich hab trotzdem vor, zuverlässige Beziehungen zu Menschen zu pflegen. Ich fahr ja nicht ins Ausland und die Schweiz ist in einem halben Tag durchquert. :D
     
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  6. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

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    Es hat sich durch die Umstände so ergeben, wodurch ich zu dieser neuen Lebensform fand und merkte, dass dies die Zukunft ist, worauf ich mich einstelle, so ähnlich wie sich die ersten PC-Fans mit dem Internet beschäftigten und sich so die ersten digitalen Berufe entwickelten. Ich möchte für mich und meinen Neffen am Ball bleiben, auch wegen Selbständigkeit etc. Es mag eine Umgewöhnungsphase erfordern, aber ich habe die Hürden gut genommen und bin abgesichert durch meinen Neffen, bei dem ich als Untermieterin jederzeit übernachten kann. Wir wollen beide bewusst sparen für unsere Zukunft in der Selbständigkeit. Es ist auch befreiend, mit so wenig auskommen zu können.
     
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  7. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

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    3.595
    Also ist Deine Nichte schulpflichtig, hm. Ein Dauerzugabo kostet doch ebenfalls zigtausend? Schläfst Du dann im Schlafwagon? So ganz kann ich mir das noch nicht vorstellen.
    Hm, die Schweiz würde mich zum Geld verdienen auch reizen, aber "dütsche" Gastarbeiter sind ja nicht mehr sonderlich beliebt und als Mensch zweiter Klasse bin ich noch zu eitel, pfhh.
     
  8. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

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    Also so schlimm ist es nicht, ich höre unterwegs mehr andere Sprachen als Deutsch. Ohne Scherz. Die Hälfte der Schweizer war durchaus für die Freizügigkeit, die mögen die Deutschen ganz gerne, ich gehöre zu dieser Gruppierung, abgesehen davon dass ich selbst deutsche Großeltern habe. Wenn Deutsche Integrationsprobleme haben, liegt es auch daran, dass sie sich nicht integrieren wollen, ganz im Gegensatz zu vielen Anderssprachigen, die mehr Handlungsbedarf diesbezüglich erkennen. Irgendwie kommen die Deutschen mit der Vorstellung, dass die Schweiz nur ein Anhängsel von Deutschland ist. Und genau das ist der Irrtum und entsprechend der Kulturschock groß. Ich kenne viele Deutsche, die sich superwohl fühlen in der Schweiz. Diejenigen Deutschen mit Problemen können sich nicht so ganz einfinden in die schweizerischen Gepflogenheiten, pflegen auch kaum Kontakte zu Schweizern, sondern sich selbst ab, lästern teilweise sogar über die Schweizer, weil in D angeblich alles besser sei (außer den Löhnen LOL). Aber das kenn ich auch von Italienern (hab auch welche in der Familie). Da herrscht ein Dünkel, als wär auf einmal der Schweizer 2. Klasse. Das sind eben typische Integrationsprobleme, die in der zweiten Generation aufhören, da integriert, auch sprachlich.

    Dieser Dünkel ist gegenseitig, es gibt auch wirklich sehr unsympathische Schweizer, die am liebsten alle Ausländer weghaben wollen. Aber die Jüngeren haben da weniger Ängste.

    Ein Begleitabo für meine Nichte kostet im Jahr nur ein paar Franken, ich selbst zahle das Generabo in monatlichen Raten. Billig ist es nicht, aber damit hab ich einen tauglichen Arbeitsplatz (geheizt, 1. Klasse, Ruhezone, stundenlang Strom zum Aufladen der Akkus, sehr wichtig!) mit bester Aussicht. Aber ich schlafe nicht im Zug. Dafür ist die Schweiz zu kurz LOL, d. h. dafür müsste ich Fahrten bis nach Deutschland oder andere Nachbarländer planen, dort gäbe es Nachtzüge, doch gäbe es da Zuschläge, ist mir derzeit zu teuer, wäre aber vielleicht später eine Option, wenn ich die Länder wirklich bereisen und anschauen will.

    Mit Auto wär´s wohl billiger (ich fahre allerdings kein Auto), auch wegen den vielen Campingmöglichkeiten, sogar Dauerplätze für Jahre. Meine Schwester hatte früher einen Freund mit einem solchen Campingdauerplatz, direkt an einem Schweizer See. Viele digitale Nomaden sind wie Du mit Kastenwagen unterwegs. Aber es gibt auch solche wie ich, die sich auf die Bahn spezialisiert haben. :)
     
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  9. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

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    13.534
    das ist ja mal ne Gute Idee, würde mir auch gefallen, nur bin ich jetzt zu alt dazu....ja, die Schweiz ist schnell durchquert, vielleicht schaust du mal bei mir vorbei...:)
     
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  10. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    zwischen burgen, klöstern und reben
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    Naja, dass 'dütschi' nicht sonderlich beliebt sein sollen, sehe ich gar nicht, sie werden vielmehr bewundert und beneidet.
    Dass ihnen dies von neiderseite nicht nur sympathien einbringt, ist logisch, bedeute aber keinesfalls, dass sie 'menschen zweiter klasse' sind.

    Ich arbeite mit vielen deutschen zusammen, bin auch befreundet und habe es mit allen sehr gut, bin zudem selbst ne halbe. Im krankenhaus sitzen an den meisten zentralen (kader)stellen deutsche.
    Von zweiter klasse keine spur und wenn, wär's eher umgekehrt.
     
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