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Aufstellung "nicht angenommen"

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Alana Morgenwind, 6. September 2008.

  1. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

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    Hi Alana.

    Aber dir ist schon klar, dass du dir das selbst so ausgesucht hast, oder ? Im Grunde schreibst du es selbst, wenn man aufmerksam liest: Wenn du dich selbst achtest und dir Wert gibst, wirst du solche Situationen im Außen nicht mehr erleben.

    Daher muss es alle Formen von Menschen, Therapeuten und Aufstellern geben, damit jeder von uns das finden kann, was er braucht. Insofern könntest du dem "Freund" vergeben und auch den anderen Beteiligten, weil sie im Grunde für dich genauso da waren, wie du sie an diesem Tag gebraucht hast ...
     
  2. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

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    Natürlich, Mara, das habe ich weiter oben schon geschrieben, was ich daraus gelernt habe.
    Vor allem mußte ich zuerst mal mir selbst vergeben, daß ich das alles mit mir geschehen ließ. Das halte ich oft für wichtiger, als den anderen zu vergeben - das müssen sie für sich selbst tun, falls sie überhaupt sehen können, jemanden verletzt zu haben.
    Spinnt man diesen Gedanken weiter - was dann? Dann ist auch mein Verhalten genau das Richtige für andere.
     
  3. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
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    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    Ja - da hast du sehr wahrscheinlich Recht - erst einmal sich selbst vergeben - der Rest kommt von allein.

    Dennoch hab ich das Gefühl, du hast mich nicht verstanden, Alana. Es ist völlig schnuppe, was die anderen getan oder gelassen haben - denn DU hast es dir so gewählt, somit haben sie gar nicht anders handeln können, als sie gehandelt haben ...

    Es ist oft sehr subtil, wie wir uns unsere Kisten immer wieder zurechtbauen, damit sie uns passen. Wenn du erkennst, dass du selbst es bist, der dir keinen Wert gibt, der sich nicht achtet - dann kann es dir passieren, dass du mit den gleichen Menschen die gleiche Situation völlig anders erlebst ... wenn du dich selbst achtest und liebevoll mit dir umgehst - so wie du bist - dann kann sich alles verändern.

    die Frage ist, ob du das überhaupt willst. Das ist nämlich meistens der Punkt des Knackus :) ;) ...
     
  4. Suena

    Suena Aktives Mitglied

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    1.835
    Prinzipiell sehe ich es ähnlich - nur speziell in diesem Fall und in diesem Thread kann man das nicht so anwenden - denn von einem Aufstellungsleiter erwarte ich mir schon, dass er objektiv agiert.

    Gehst Du zu einem Zahnarzt, passiert es Dir ja auch nicht, dass er Dir, weil Du Dich im realen Leben schlecht wehren kannst, gegen Deinen Willen alle gesunden Zähne rausreisst. Denn er ist ein Zahnarzt und sollte wissen, was er tut.

    Liebe Grüße
    Suena
     
  5. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    Doch Suena ... genauso passiert das meines Erachtens im Reallife. Die gesunden Zähne sind maybe etwas übertrieben - obwohl ich auch sowas schon gehört habe (derjenige wurde dann zu einem (kostenspieligen) Gebiß überredet) - aber je nach dem, wie ich mit mir umgehe, gehen auch andere mit mir um - auch mein Zahnarzt - auch meine Therapeuten, meine Lehrer, meine Familie, mein Partner.

    So erlebe ich das.

    Und sag mal ehrlich. Kannst du "andere" ändern ? Es ist schon möglich - aber sie müssen dann wollen - wann will das jemand ? Wenn du ihm "wert" bist, dass er sich für dich ändert ... aber andere können auch "Nein" sagen und was dann ? Dann fühlt man sich hilflos und machtlos. Es ist ein Teufelskreis, weil selbst wenn der andere bereit wäre sich zu ändern - würde man selbst nichts davon haben, solange man die Resonanz in sich selbst nicht ebenfalls ändert ... dann kann man die Veränderung beim anderen nicht "nehmen" - man geht auseinander oder trifft sich nicht mehr und man selbst trifft dann wieder Leute, die so sind wie eh und je und von denen man meint, dass sie sich verändern müßten oder anders sein, handeln, denken, fühlen müssten als sie es tun.

    Nur sich selbst kann man ändern ... da hat man die Macht - ungeteilt :) ...
     
  6. Suena

    Suena Aktives Mitglied

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    1.835
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    Nein, definitiv nein - das wäre anwendbar bei kleineren Beispielen, wenn ich z.B. grade zum Bäcker laufe um Brötchen zu holen - aber nicht, wenn es um eine Aufstellung geht.

    Hier DARF ich als Klient erwarten, dass der Aufsteller meine mangelnde Abgrenzung NICHT ausnützt.

    Auf die Gefahr hinauf, dass Du meinst, es wäre auch übertrieben - wenn ich als Patient zu einem Zahnarzt gehe, darf ich auch erwarten, dass er mich korrekt behandelt. Wurscht, welches Naturell mein eigen ist.;)

    Da würdest Du auch nicht sagen: Selbst schuld, hat sich nicht gewehrt, schicken wir den nächsten hin...

    Lg
    Suena
     
  7. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    Liebe Alana!

    Und soll ich Dir was sagen? Ich glaube Dir.

    Denunziation ist ein beliebtes manipulatives Mittel, um Kritiker ganz elegant, ganz schnell und effizient unglaubwürdig werden zu lassen. Auf das einmal geschaffene Bild der rachsüchtigen Unerhörten fallen viele Menschen herein. Einmal ausgesprochen, bleibt das in den Köpfen hängen - und zwar völlig unabhängig davon, ob es eine freie Erfindung zu Manipulationszwecken ist oder nicht. Das wird dann gar nicht mehr überprüft.

    Ok, ich wiederhole es: Ich glaube Dir - Du hast diesen Thread eröffnet, um Klarheit über diese Aufstellung zu bekommen - DAS ist das Motiv, das ich sehe - nicht mehr und nicht weniger.

    Liebe Grüße
    Suena
     
  8. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

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    Bayern
    Na ja, das hab ich bereits weiter oben geschrieben. Daß ich das erkannt habe nach all den Geschehnissen. Nur nehme ich mir auch das Recht, gerade weil ich es erkannt habe, zu erzählen, darüber zu reden und nicht einfach die große Verzeiherin zu spielen. Denn das hab ich ja lange genug getan, alles verstanden, alles verziehen, mich selbst nicht ernst genug genommen in dem, was ich spüre.

    Um deine Frage weiter unten zu beantworten: Nachdem das alles vorbei war, habe ich tatsächlich Menschen getroffen, die ganz anders sind. Die mich bestärkt haben in dem, was ich bin. Die mich nicht als fehlerhaft sehen, sondern als Mensch mit Ecken und Kanten, so wie es jeder von uns ist und die nicht von mir verlangen, völlig perfekt zu sein. Es haben sich auch die Menschen in meinem engen Umfeld ein wenig umstellen müssen, was aber recht reibungslos ging.

    Alles in allem stimme ich dir zu, daß es letztendlich unsere eigene Entscheidung ist. Nur - erstmal müssen wir soweit kommen, das auch wirklich zu begreifen, das zu verinnerlichen . Vorher nützen alle Worte nichts. Und es ist ein heikles Thema, erinnert mich auch an den SaiBaba-Thread, wo es um Mißbrauch ging. Wie soll z.B. ein Kind wissen, daß es seine eigene Wahl ist? Auch wenn sich jeder alles selbst erschafft, so geht es doch auch um Recht oder Unrecht - und die Entscheidung kann dann jeder wieder für sich selbst treffen, wie er handelt. Unrecht nicht zu benennen halte ich nicht für richtig.

    LG, Alana
     
  9. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
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    6.747
    Ort:
    Bayern
    Danke Suena, das weiß ich wirklich zu schätzen. Aber es ist eben so einfach, für alles eine einfache , wenn auch abgedroschene Erklärung zu haben und in einer Schublade abzulegen. Mir machts nichts weiter aus, dazu hab ich eh zuviel erlebt.

    Liebe Grüsse, Alana
     
  10. SammyJo

    SammyJo Guest

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    Hi,

    ich habe jetzt diesen und die davorliegenden Threads verfolgt und möchte dazu nur eines sagen:

    Soweit ich es weiß, verbietet es sich für seriöse Psychologen u.a. Vertreter dieses Berufstandes, im engeren (Freundes/Bekannten/Vertrauten-) Kreis zu therapieren oder therapieähnliche Sitzungen, Aufstellungen etc. vorzunehmen.

    Aufgrund emotionaler Involviertheit kann da gar nichts Gutes dabei herauskommen, ich finde so etwas sehr bedenklich. Das weitere ist die Anzahl von vier Personen, ist das nicht etwas wenig? Bin bei Aufstellungen zwar nicht im Thema, scheint mir aber so.

    Nach allem, was ich hier gelesen habe, bekomme ich allerdings noch viel größere Bedenken, ob sich das hier alles im rechten Rahmen abspielt oder abgespielt hat.

    Ähm, weiteres erspar ich euch hier, aber ich denk mir meinen Teil.

    Dir, Alana, alles Gute. Mara hat schon recht, daß man irgendwie mit so etwas resoniert und solche Situationen anzieht, aber jetzt isses auch gut, oder?

    :umarmen:
     
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