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Tiere sind genauso eine Seele wie wir

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Pfeil, 7. August 2017.

  1. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Hundeesser bedeutet indisch Kastenloser, daher war ich so frei, das für Deutsche besser verständlich zu übersetzen.

    Aus dem Vers wird aber deutlich, dass der Weise alle Wesen mit gleicher Sicht sieht. Also auch alle Kasten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2017
  2. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

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    Ein solcher Kastenloser könnte, hinreichende Intelligenz vorausgesetzt, so lange warten, bis aus dem verwesenden Hundekörper viele bunte und gesunde Pflanzen und Kräuter gewachsen sind. Die könnte er dann ernten, lecker zubereiten und sie verspeisen und darauf hoffen, dass er mit diesem Abwarten in die nächst höhere Kaste aufsteigt.
    Das zeigte, das er gewillt ist, an der großartigen spirituellen Entwicklung teilzunehmen. Ohmmmmmm ... :)
    Aber nööö, der brät sich lieber einen Pfiffi oder Waldi und denkt sich "Rama Dama Ding Dong".
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2017
  3. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Du hast das Prinzip schon in etwa verstanden, wie es in den alten Schriften dargestellt wurde. Man wurde tatsächlich in eine bestimmte, klar definierte Kaste geboren und kam dort normalerweise in dieser Inkarnation nicht raus.

    Heute hält man sich jedoch für schlauer obwohl sich dass in der Realität nicht bestätigt. Denn es gibt hier und heute auch das Kastensystem, wenn auch manche es nicht wahrhaben wollen. Dann stellt man im Nachhinein fest, dass die Regeln des Kastensystems doch richtig sind.
     
  4. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

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    Ich halte das indische Kastensystem für kein geeignetes Verhalten, um damit geistige Weiterentwicklung zu dokumentieren oder vorzuleben.
    Mit Kasten kontrolliert und blockiert man gewollt Menschen. Das ist ihr wahrer Zweck.

    Kein höher als der Mensch entwickeltes Lebewesen schreibt einem Gleichartigen vor, was es zu essen hat, oder wie es sich kleiden sollte, oder in welche Richtung es seine Gebete vorzutragen hat.
     
  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Das Kastensystem ist ein universelles Prinzip, die Hierarchie, das übrigens auch in der Tierwelt gilt. Womit wir wieder beim Thema sind.

    Überall im Universum ist alles in Hierarchien geordnet. Jedes Wesen hat übergeordnete Instanzen, auch wenn es das nicht wahrhaben will. Die momentane Kastenangehörigkeit ist in gewisser Weise tatsächlich eine Blockierung, die verhindert, dass man nicht plötzlich unkontrolliert aufsteigt auf Positionen für die man in keiner Weise die Qualifikation hätte.

    Man könnte wie der Hauptmann von Köpenick, der eigentlich Schuhmacher war, plötzlich behaupten man wäre ein hoher Beamter, Soldat oder Politiker. Doch wird das langfristig schief gehen, da eine solche Position lange Vorbereitung erfordert und schon von Kindheit an erlernt werden muss.

    Tatsächlich hat man heute von den Gesetzen her weitgehende Freiheit, was man essen, anziehen oder in welche Richtung man beten soll. Doch in vielen Fällen erweist es sich als nützlich den Regeln seiner jeweiligen Religion zu folgen.
     
  6. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

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    Plötzliches unkontrolliertes Aufsteigen, - was für eine interessante Formulierung. :)
    Womit erfolgt denn ein im Gegensatz dazu KONTROLLIERTES Aufsteigen, von dem du da sprichst? Mit einer Leiter? Oder einem Hochsprung? Oder doch mit einer Rakete?
     
    Pfeil gefällt das.
  7. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Vielleicht ist das nur eine Vorstellung, die aus dem materialistischen Bewusstsein kommt.
     
  8. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Berlin
    Einfach indem man den für seine Kaste vorgeschriebenen Regeln folgt steigt man automatisch allmählich auf. :)
     
  9. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

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    Angenommen, die indische Bevölkerung entschließt sich, mit allen Folgen und Konsequenzen, selbst mit der Option eines Bürgerkrieges, das Kastensystem abzuschaffen. Wäre ja nicht das erste Mal, das einem Volk es gelingt, sich gegen ein bestehendes Obrigkeitssystem aufzulehnen und es erfolgreich abzuschaffen. Das wäre dann doch gleichbedeutend damit, dass der Aufstieg ein Ende hätte. Sozusagen ´ne Abkürzung und die Aufstiegs-Automatik wäre abgeschafft, nicht wahr?

    Eine verlockende Idee.

    Und damit beende ich meine Anmerkungen dazu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2017
  10. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    In der Tat ist die Geschichte der Menschheit die Geschichte der Auflehnung der unteren Kasten gegen die oberen, wie ich ich in meinem Blog beschrieben habe.

    Auch in Indien ist das Thema uralt und erreichte mit Mahatma Gandhi einen Höhepunkt. Er wollte das Kastensystem abschaffen was natürlich nicht gehen kann. Es wurden nur die Maharajas mit Politikern ersetzt. wie überall in der Welt die Könige und Kaiser ersetzt wurden. Gandhi wurde von einem orthodoxen Hindu ermordet, was allerdings auch nichts wirklich änderte.

    Das Kastensystem muss sich immer wieder mit anderen Namen durchsetzen, weil es nicht anders geht. Es muss immer einen Chef geben und viele Untergebene, grob vereinfacht dargestellt.

    Wie ein Schiff auf der offenen See bei Sturm. Wenn die haushohen Wellen sich auftürmen muss das Schiff einen fähigen Kapitän haben, der klar sagt wo es lang geht. Und nur einen Einzigen. Wären da mehrere Kapitäne, einer sagt Steuerbord, einer Backbord, einer nach Vorne, einer nach Hinten, dann ist das Schiff zum Untergang verurteilt.
     
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