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Spiegelung

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von nicolina, 15. Mai 2018.

  1. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    13.878
    Ort:
    An der Nordsee
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    Mal ne ganz doofe Frage: Trägst du einen Helm beim Radfahren, zumindest seit deinem Unfall?

    R.
     
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  2. WildSau

    WildSau Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2009
    Beiträge:
    355
    klar kann ich damit was anfangen. schließlich ist ALLES, was wir in der welt wahrnehmen können, ein spiegel dessen, was IN uns vorhanden ist.

    Erkenntnis ist gut. aber sie ist nur der erste schritt.

    was macht man denn in der regel, wenn man etwas erkennt, das man sich selbst einbrockt, was aber nicht gut für einen ist?
    man nimmt es als anlass, etwas zu ändern, so wie du jetzt auch.

    aber ich verrat dir jetzt ein Geheimnis: das bringt nix. ;)

    auf lange sicht betrachtet, kann man selbst nix "dagegen tun". jetzt ist die Erkenntnis frisch, du wirst dich vermutlich ein paar tage lang dran erinnern und dein verhalten anpassen. umsichtiger fahren, langsamer fahren, besser auf dich achtgeben. aber irgendwann wird die Erinnerung verblassen. und in ein paar Wochen hast du vergessen, dass da mal was war, und du rast wieder genauso dahin wie eh und je.

    frustrierend, gell? aber ganz normal. geht allen leuten so, egal was sie sich vornehmen. abnehmen, pünktlich sein, freundlich sein, mit dem rauchen aufhören, weniger im Internet hängen, ... ich denk jeder von uns findet genug Beispiele dafür, wo er vornahm sich zu ändern, und dennoch kläglich scheiterte.

    aber warum ist das so?

    ich verrats dir: weil in unserem inneren, ja in unserem körper gespeichert, ein gefühl existiert, das wir nicht wahrhaben und wahrnehmen wollen. das wir unbewusst ablehnen und weghaben wollen. gegen das wir uns wehren, sodass wir es nicht mal wahrnehmen wollen, es würd uns sonst quälen.
    und warum wollen wir es weghaben? weil es nicht mit unseren Überzeugungen vereinbar ist. weil es nicht zudem bild passt, das wir von uns selbst haben. weil wir denken, wir dürften es nicht haben.

    der antreiber in dir, der immer vollgas gibt, der existiert also lediglich als Reaktion auf ein gefühl, dass du nicht haben willst oder "darfst". der strampelt mit Vollgas dagegen an, so sehr, dass du dich sogar selbst m strassenverkehr gefährdest. nur, eines ist sicher: er kann bis nach Indien und zurückstrampeln - das gefühl dahinter wird deswegen nicht vergehen ...

    klingt noch frustrierender, gell? man kommt ihm einfach nicht davon ...
    aber was tut man da? gibt es denn keinen Ausweg?

    doch, wir haben glück, den gibt es. :)

    es mag paradox klingen, aber der einzige weg, dass sich etwas verändern kann, ist, auf das gefühl zuzugehen.
    solang es ignoriert wird, sucht es wege, sich bemerkbar zu machen.

    [ich merk grad, dass ich jetzt weg muss, deswegen schreib ich später weiter. also, bis dann!]
     
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  3. Miramoni

    Miramoni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2005
    Beiträge:
    1.773
    Ort:
    münchen
    vielleicht ist es der unterschied von
    "in fahrt sein" und
    "im flow sein"
    ?
     
  4. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2017
    Beiträge:
    1.382
    Ort:
    Hamburg
    Das dachte ich bisher auch immer, bis ich mal etwas intensiver in dieses Thema eingestiegen bin.
    Spiegelungen kann man eben auch durch andere Dinge erfahren.
    Ein Beispiel: Angenommen du fährst mit dem Auto und dein Rückspiegel geht kaputt, weil du vielleicht voller Hektik mit einem harten Gegenstand dagegengeknallt bist. So wäre es zumindest einen Gedanken wert....."was in meiner Vergangenheit ist noch nicht heil" oder..."Wo will ich nicht hinschauen, was mit der Vergangenheit zu tun hat"

    Natürlich kann man diese Theorie nicht bei allem anwenden was uns passiert. Ist ja auch nicht immer alles eine Spiegelung. Aber anhand dieses Beispiels wollte ich nur aufzeigen, dass man nicht nur von seinem Gegenüber gespiegelt werden muss.

    Und erwähnen möchte ich auch unbedingt, dass ich mit allem nicht meine, dass Dinge passieren, weil man selber daran Schuld ist und deshalb uns negatives widerfährt. So nach dem Motto: selber Schuld
     
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  5. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2017
    Beiträge:
    1.382
    Ort:
    Hamburg
    @WildSau
    ich weiß was du meinst und mir ist durchaus bewußt, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist und auch ganz schnell wieder in seine alten Mustern rutschen kann.

    Ist so wie mit den Bauchschmerzen, weil man zuviel gegessen hat. >In dem Moment des Schmerzes beteuert man sich selbst, dass man nie wieder zu viel auf einmal in sich hineinschlingen wird.
    Ist der Schmerz jedoch weg, hat man die guten Vorsätze schon wieder vergessen und verhält sich beim nächsten Mal wahrscheinlich wieder ähnlich ungehalten.

    Aber es ist durchaus auch möglich, dass man dauerhaft was verändert an sich oder Umständen. Daran gleube ich und es ist mir auch schon in der ein oder anderen Sache gelungen.
     
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  6. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.382
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    auch gut möglich :)
     
  7. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2017
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    1.382
    Ort:
    Hamburg
    Ich muss gestehen, nur wenn ich Rennen fahre, weil es da dann Pflicht ist.
     
  8. the_pilgrim

    the_pilgrim Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2016
    Beiträge:
    7.817
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    Suhlkuhle, Wildsau
    Gutes Beispiel. Gerade beim Essen ist es für mich besonders deutlich geworden, dass ich nur umzudenken brauche, dann folgt das Handeln automatisch. Als ich mich eine Weile mit dem Gedanken beschäftigt habe "ich esse nur bis ich satt bin, dann höre ich auf, egal ob der Teller leer ist, egal wie lecker es ist und egal, was ggf. Gastgeber*innen denken" gab es zuerst dauernd Teller mit großen Resten oder halb gegessene Stullen. Unschön, aber ich bin dabei geblieben. Nach einer Weile hatte ich dann das Gefühl für die richtige Menge, so dass inzwischen auch nur noch selten große Reste bleiben, ab und an kleine.

    Klar, es gibt Menschen, die mir nicht glauben, dass es mir richtig gut geschmeckt hat, wenn ich nur kleine Portionen esse, aber ich esse nicht mehr dem Wohlgefühl anderer zuliebe mehr als mir gut tut. Das ist eine der vielen gesellschaftlichen Absurditäten und ich mache da nicht länger mit.
     
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  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Saarland
    Ich bin nie auf größeren Straßen Fahrrad gefahren. Das war mir immer zu gefährlich. Habe stattdessen den Bürgersteig benutzt. Leute die mich anschnauzen, das war mir immer noch lieber. ;)

    Riskiert habe ich aber auch was damals. Vor allem in Mountainbike Rennen mit Freunden halt.
    Bin zwar nicht so mutig, aber mir selbst habe ich immer noch mehr vertraut als anderen.

    Die dummste Idee war aber sicher, als wir Fangen mit dem Rad gespielt haben. Auch wenn es auf einem kleineren Platz war, wo man nicht zu schnell unterwegs sein konnte, bin ich natürlich (konnte echt nicht gut gehen) mit meinem Bruder zusammen gekracht. Uns ist nicht wirklich was passiert. Die Fahrräder waren aber kaputt. :cautious: Macht sowas nicht zu Hause liebe Kinder :D (hilft vermutlich nicht).

    Mir würde das jedenfalls einfach sagen, dass die Straßen zu gefährlich sind...
    Aber habe im Moment kein Fahrrad mehr, und schon lange nicht mehr gefahren.

    P.S: Wo wir dabei sind, irgendwas vorne oder auf dem Gepäck mitnehmen was in die Speichen geraten kann, ist auch sehr wenig zu empfehlen. Hat mir den "schlimmsten" Unfall mit dem Fahrrad gebracht. Aber zum Glück auch nur einen großen Bluterguss vom Pedal in die Waden. Schön war es trotzdem nicht...
     
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
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    Mir ging es immer so, dass ich das Gefühl hatte, dass das klobige Ding meine Konzentration stört (durch Schweiß und Druck usw.). Um Macho-Gehabe ging es mir nicht, hat mich einfach gestört. Und verminderte Konzentration wäre auch nicht hilfreich gewesen.

    Vermutlich ist das Gesamtrisiko mit Helm trotzdem geringer, aber gut, so habe ich es mir selber erklärt.
     
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