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Spiegelung

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von nicolina, 15. Mai 2018.

  1. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    ja, das ist es bestimmt. Aber mir gehte es da wie dir...ich fühle mich mit dem Helm echt unwohl. Aber unvernüftig ist es allemal.
     
  2. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

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    29. August 2017
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    Im Übrigen hatte ich heute nun tatsächlich einen kleinen Unfall mit dem Rad.
    Es passierte am Straßenübergang. Ich war auch ganz langsam und ein anderer radfahrer kam mir entgegen, sah mich nicht richtig und bog direkt vor meiner Nase auf einmal links ab.
    Tja, und da stießen wir zusammen, bzw mein Rad fuhr direkt in seines. Ihm ist nichts passiert, aber ich bin gefallen. Zum Glück nicht schlimm, nur der Ellenbogen ein wenig angeditscht.
    Schon komisch, oder?

    Aber da ich von der Stimmung nicht so negativ wie gestern war, blieb ich trotzdem freundlich und konnte sogar noch ein wenig mit dem anderen Radfahrer scherzen. Ihm war es aber extrem unangenehm.

    Und mein rad ist zum Glück auch heil geblieben :)
     
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  3. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    Ich kenne das von den hiesigen Radfahrern "Wenn es mal eine HelmPFLICHT gibt, fahre ich nicht mehr mit dem Rad". Eine logische Erklärung hat keiner für seine (in meinen Augen hirnlose) Ablehnung. Die Kinder bekommen einen Helm auf, die Alten fahren ohne Helm daneben. Das muss mir mal einer erklären.

    Ich kenne eine Frau, die sich einen Schädelbasisbruch bei einem Fahrradunfall (Zusammenstoß mit einem anderen Rad auf dem separaten Radweg) zugezogen hat und heute, ca 3 Jahre danach ungefähr so wie ein einigermaßen wiederhergestellter Schlaganfallpatient ist. Verzögerte Bewegungen, verzögerte Sprache und Reaktion .... aber immerhin hatte sie die Freiheit ohne Helm zu fahren.

    Diese Beinahe-Unfälle von denen du schreibst, gab es vielleicht schon immer, sie sind dir evtl nur nie aufgefallen weil du mit dem sicheren Gefühl unterwegs warts, dass DIR nix passieren kann. Inzwischen bist du eines besseren belehrt.

    R.
     
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  4. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

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    Da hast du absolut recht!!!!
    Nee, das würde für mich nicht infrage kommen, dass ich so argumentiere.
    ich weiß, dass ich wirklich jetzt da mal in die Pötte kommen muss und konsequent Helm trage

    ja, das ist wirklich schlimm :unsure:

    Nein, die gab es in dieser geballten Form wirklich nicht. Und ich muss dazu sagen, dass ich wirklich seit meinem Unfall vorsichtig fahre. Ich achte sogar auf die Autofahrer und denke für sie mit. Vorsichtig auch an parkenden Autos vorbei mit genügend Abstand, falls mal eine Autotür aufgehen sollte.

    Und mein Unfall damals passierte sozusagen im Schrittempo. Der Autofahrer hat misch schlichtweg nicht gesehen bei Tageslicht als er in die Einfahrt einfuhr.
    Das Resultat war, dass ich einen kleinen Bruch am Sprunggelenk hatte, woraus jedoch eine chronsiche Erkrankung wurde. Es folgten ein 3/4 Jahr schlimme Schmerzen, nur Krücken, heftige Medikamente.
    Als es endlich besser war und ich die Medis absetzen , ich wieder laufen konnte, da wurde ich schwanger und unter der Schwangerschaft sprang diese Krankheit auf den anderen Fuß über, was mir 7 Ärzte in einem Konsil bestätigt haben. Es folgte ein halbes Jahr Rollstuhl und noch schlimmere Schmerzen, wobei ich null Schmerzmittel nehmen konnte weil eben schwanger.

    Glaube mir, das hat mich demütig werden lassen. Auch dass ich wieder gesund wurde und ich wieder laufen kann. Das war und ist für mich keine Selbstverständlichkeit.
     
  5. the_pilgrim

    the_pilgrim Sehr aktives Mitglied

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    Suhlkuhle, Wildsau
    :umarmen:

    Gut, dass alles gut ausgegangen ist - aber ein Helm hätte für den Fuß keinen Unterschied gemacht. Was ist die Alternative? Ganzkörperpanzerung?

    Ich nehme lieber Verletzungen in Kauf und fühle mich frei beim Radfahren, aber nur im normalen Straßenverkehr. Würde ich Radsport betreiben, würde ich DA auch einen Helm aufsetzen, ohne Einwände und ohne einen zweiten Gedanken.
     
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  6. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Wie ich sagte, die Argumentation sieht teilweise auch so aus, dass der Helm meine Konzentration stört und daher Unfälle wahrscheinlicher macht.

    Trotzdem sagte ich, dass es wohl sicher einen Nettogewinn gibt in Sachen Sicherheit, halte aber nichts von einer Helmpflicht.

    Außerdem ja, fühle mich damit auch unwohl. Anschnallgurte im Auto sind lange nicht so störend, bzw. eigentlich gar nicht. Kann mir wirklich vorstellen, dass Leute nicht mehr das Rad nehmen würden, wenn sie Helme benutzen müssten. Denke nicht, dass man das wollen sollte.
     
  7. SPIRIT1964

    SPIRIT1964 Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    1.768

    Hallo Nicolina,

    ja ich kann das nachvollziehen. Ich handhabe das auch so - für mich ist das Bewusstsein. Was Dir diese Umstände sagen wollen, kannst Du am Besten selber deuten. Denn nur Du kennst Deine Lebensumstände so im Detail.

    Wenn ich mir unsicher bin, nehme ich in einer Meditation noch Kontakt mit meiner inneren Stimme auf und frage, was sie mir damit sagen will. Nach einiger Übung kommen da sehr stimmige Antworten.

    Aber ich möchte Dich noch auf einen anderen Umstand aufmerksam machen: Ich hab Deinen Thread gelesen auch von dem Unfall und den schmerzhaften Komplikationen vor Jahren, den er nach sich zog und es kam in mir der Gedanke hoch, ob da bei Dir nicht immernoch (unterbewusst) Angst mitschwingt - vor einem Unfall und den Schmerzen. Du wirst ja selber wissen, dass Energie der Aufmerksamtkeit folgt und so würde es mich nicht wundern, wenn Du das nicht vlt anziehst mit Deinen Gedanken.

    Mein Tipp wäre also Dein Gehirn neu zu programmieren. Weg von Unfall haben, hinzu sicher unterwegs sein. Das soll jetzt kein Freibrief sein, dass Du als Kamikaze unterwegs bist. Das Bewusstsein, des vorsichtigen Fahrens hast Du ja schon integriert, wie ich las. Es geht einfach drum, weg von 'Unfall' zu programmieren, ich bin sicher unterwegs, komme wohlbehalten an meinem Ziel an. Das kannst Du auch meditativ 'vorerleben'.

    Vlt kannst Du damit was anfangen ;)
    lG, Spiri
     
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  8. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2017
    Beiträge:
    1.382
    Ort:
    Hamburg
    Hallo @SPIRIT1964

    ja, das denke ich auch, dass man am Besten die Antwort darauf in sich selbst findet. Manchmal brauche ich auch immer ein paar Tage um darauf zu kommen und es können auch neue Gedanken hinzukommen. Gestern kam mir zB noch ein neuer Gedanke, nämlich der, dass es auch viel mit Kontrolle zu tun hat, denn ich fahre schon länger immer recht kontrolliert beim Fahren, da ich wie gesagt immer auch gezwungen bin für die anderen mitzudenken.

    Ich wohne ja in Hamburg und mein Weg zur Arbeit führt mich schon durch belebte Straßen mit viel Verkehr und es gibt Autofahrer, andere Radfahrer und selbst Fußgänger, die häufig absolut unkonzentriert agieren und somit auch andere gefährden.

    Nun ist es so, dass ich derzeit leider echt in einer Lebenssituation bin, wo ich wirklich viel mit Kontrolle zu tun habe. Das Radfahren ansich bedeutet für mich eigentlich die totale Freiheit und momentan auch die einzige Freiheit die ich für mich und meinen Kopf habe. Nun erfahre ich aber aktuell - oder es fühlt sich für mich so an - dass ich jetzt selbst bei dieser Tätigkeit mal wieder stark mit dem Kontrollieren beschäftigt bin, was mich stresst.

    Ja, das ist ein guter und eigentlich auch logischer Gedanke von dir :)
    Der Unfall liegt schon über 10 Jahre zurück und in der ersten Zeit danach war es auch so. Da hatte ich schon Schiß, wenn ich als Beifahrer im Auto saß und andere Autos zu dicht an einen rankamen. Nach und nach hat es sich ein wenig aufgelöst und wurde besser. Was jedoch geblieben ist, ist, dass ich es auch heute noch nicht ertrage, wenn -egal ob als Radfhrer oder Fußgänger- wenn mir Autos zu dicht auf die Pelle rücken. Zum Beispiel wenn du über die Ampel gehst und die Autos nicht genügend Abstand beim Halten haben oder noch mal schnell vor dir drüber fahren. Das ist wirklich geblieben, dass ich das nur schwer aushalten kann, bzw da kann ich echt gut noch an die Decke gehen.

    Die Angst selber beim Fahren, die ist auf ein normals und gesundes Maß an Vorsicht geschrumpft, so dass sie mich eigentlich nicht mehr behindert hat.
    Es war nur der Umstand, dass es wirklich so massiv in den letzten Tagen gehäuft vorkam, dass ich es zum Anlaß nahm, mal genauer hinzuschauen.

    Mit der Spiegelung ansich ist es ja so, dass du meist dann weißt dass es eine Spiegelung ist, wenn ein gewisses Gefühl in dir entsteht. Wenn du zB eine Spiegelung durch einen Menschen oder eine Konfrontation mit diesem hast....wenn du spürst, da entsteht eine Aufregung in mir, ich werde wütend, etc, weil der andere was gesagt oder getan hat, dann ist es häufig so, dass es eine Spiegelung ist. Kannst du aber ganz gelassen damit umgehen und in dir entstehst nichts wo du das Gefühl hast, du müsstest auf Angriff gehen, dann hat es nichts mit dir zu tun.

    Ein Beispiel: Ein Kollege von mir ging neulich ohne zu grüßen an mir vorbei. Beachtete mich überhaupt nicht, obwohl ich zuvor gegrüßt hatte und wir beide auch ganz alleine waren. Ich fand das komisch, spürte in mich hinein und stellte fest, ok, ist so, berührt mich aber nicht. Es schwang nix nach. Machte mir später auch keine weiteren Gedanken darüber also gehörte es auch nicht zu mir sondern war nur seins. Es hätte ja auch gut sein können, dass es für mich darum ging "hey, wo bist du gerade unachtsam, wen beachtest du gerade eigentlich nicht, wen übersiehst du" Dem war aber nicht so, also konnte ich das Gefühl gut von mir fernhalten und gelassen mit der Situation sein.

    Nun versuche ich sowieso immer einen Sinn hinter jedem Geschehniss zu sehen. Damals bei meinem Unfall, bzw den Schmerzen und der daraus resultierenden Immobilität in der Schwangerschaft damals als es sich auf den anderen Fuß übertrug und ich wirklich zum Schluß gar nicht mehr laufen konnte und gezwungen war im Rollstuhl zu sitzen, hatte es auch eventuell was Gutes. Ich war bereits über 40, also Risikoschwangerschaft. Wer weiß, wäre ich nicht so zur Ruhe gewungen worden, ich hätte mich garnantiert überanstrengt und wer weiß, eventuell das Kind verloren.

    Und auch in der Zeit nach der Geburt war ich noch 3 Monate ziemlich bewegungseingeschränkt und konnte nur Liegen oder Sitzen. Somit hatte ich aber alle Zeit der Welt für mein Kind im Wochenbett. Ich musste ja nicht den Haushalt schmeißen, Einkaufen gehen und solche Dinge. Ich konnte mich ganz und gar zu 100% auf meinen Sohn konzentrieren. Und gleichzeitig war er aber auch der Ansporn für mich, dass ich wieder fit werde, wieder Laufen kann, denn ich wollte so gerne mit ihm raus, den Kinderwagen schieben.

    Im nachhinein habe ich also nicht mit meinem Schicksal gehadert sondern konnte dem auch etwas positives abgewinnen.

    Aber bitte nicht falsch verstehen...lieber wäre es mir natürlich gewesen, wenn ich die ganze Zeit über gesund gewesen wäre, das ist ganz klar. Ist im Übrigen auch nicht so witzig in eine Geburt zu gehen, wenn dein Schmerzgedächtnis eh schon am Anschlag ist. Das war schon heftig :)

    Das ist ein guter Tipp von dir - danke :)
    Das werde ich jetzt gleich bei meinem Weg anfangen zu trainieren

    Liebe Grüße
     
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  9. Nicole295

    Nicole295 Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    249

    Liebe @nicolina.. wie schrecklich.. ich hoffe Sehr, dass es deinem Ellenbogen und dir natürlich, soweit gut geht !?
    Außerdem wünsche ich dir gute Besserung.


    Ich habe auch einen Patienten, der einen schweren Fahrradunfall hatte.. vom Auto angefahren (Autofahrerin hatte Handy am Steuer und ist zusätzlich viel zu schnell gefahren).
    Dieser Patient hat wirklich alles verloren.. sein gesamtes Leben.
    Er kann nicht mehr arbeiten.. seine Musik nicht mehr spielen.. seinen Sport und seine Bewegung nicht.. Freunde, Familie (Frau, Kinder).. im Moment selbst sein zu Hause.. und umd und.. dieser Patient wünscht sich (glaube ich), dass er den Unfall nicht überlebt hätte.

    Es ist einfach nur schrecklich.. was passieren kann.. und in welchem Ausmaß. Aber ich denke nicht, dass ein Helm bei bestimmten Unfällen soviel verhindern könnte.

    Ich selbst hatte damals beim Blitzeis auch einen Radunfall.. ich bin zum Glück als erstes auf die Schulter aufgeschlagen.. Schlüsselbeinbruch.. und hatte dennoch eine Riesen Beule am Kopf vom Sturz.

    Diese Helmsache ist grenzwertig.. ich denke, es muss einfach jeder für sich selber entscheiden, wie er es machen möchte und wie er sich wohl dabei fühlt.

    Theoretisch kann man auch als Fußgänger hinfallen, blöd aufkommen und sich am Kopf verletzen.

    Ich wünsche euch einen angenehmen Freitag.
     
  10. nicolina

    nicolina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2017
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    Liebe @Nicole295

    vielen lieben Dabk für deine guten Wünsche :)
    Am Donnerstag tat es noch ganz schön weh, jetzt geht es aber wieder.

    Das mit deinem Patienten tut mir sehr leid und diese Handysache am Steuer ist echt schlimm geworden. Mittlerweile sind es aber auch schon die Fußgänger, die ihre Nase nur noch ins Handy halten beim Laufen und oftmals nichts drumherum mitbekommen.

    Das mit dem Helm...ja, ein gewisser Schutz ist da und ich halte es auch für vernünftig einen zu tragen.
    Aber wie du ja auch an deinem schlimmen Unfall festgestellt hast, können auch andere Körperregionen fies betroffen werden bei einem Sturz.

    Ist deine Schulter denn inzwischen wieder gut und vollständig verheilt?

    Nun kann ich dir zwar keinen schönen Freitag mehr wünschen, jedoch einen schönen Samstag :)

    Liebe Grüße
     

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