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Quantengedöhns und Schamanismus

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von kyolong, 8. Juni 2018.

  1. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2018
    Beiträge:
    12.809
    Ort:
    Niederösterreich
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    Danke. Was ich da alles lerne!
     
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  2. Uranie

    Uranie Guest

    (y)
     
  3. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2012
    Beiträge:
    12.828
    Alte Kamelle.

    Und ich sach dir, auch wenn man "einen Sachverhalt" verstanden hat und auch erklären kann, bedeutet das noch lang nicht, dass man ihn umsetzen kann. Meist ist es ein theoretisches Verständnis, bzw. auch Abstraktion. Nur die Umsetzung und Praxis zum Verständnis schafft wahres Durchdringen: dann ist ein verstandesmäßig erfasster Sachverhalt ein Erfahrenhaben.Und erst dann hat man ihn vollkommen begriffen. Nur die Praxis oder ein selbst Erleben läßt Einen einen Sachverhalt wirklich erfassen. Dann ists aber auch kein Sachverhalt mehr, sondern ein Wahrnehmen und Durchdrungen haben der Wirklichkeit.
    Nur: wie willst du da die Brücke zum Schamanismus spannen, Herr Brückenbauer?

    Zudem gebe ich dir zu bedenken, dass es sich nicht um eine Simulation der Welt handelt, sondern schlicht: verschiedene Einflüsse schaffen verschiedene Situationen/Möglichkeiten. Es sagt nix Anderes wie, dass die Teilchen durch Beobachten beeinflusst werden. Sie können nicht nur durch Beobachten beeinflusst werden, sonder auch durch Handlung. Und deswegen ist auch Geistheilung möglich. Und hier hast du auch schon eine Brücke im Grunde.

    Brücke zum Schamanismus aus deiner Sicht?
    (Bedenke dabei: deine, von mir zitierte Aussage, ist eine Andere)

    Eine Simulation ist vereinfacht gesagt ein: als ob-Durchspielen, oder "Schein, Verstellung, Täuschung".

    Beim "Als-ob-Durchspielen" wird etwas (ein Ablauf) simuliert, Das/Der zu komplex ist, um es/ihn theoretisch oder mit Formeln berechnen zu können. Spielt man einen Ablauf/Handlung durch, sammelt man für das reale Geschehen mögliche Variablen, die einem bei der reellen Handlung/Ablauf nützlich sein können.

    Bei Verwendung des Begriffs als Schein, Verstellung oder Täuschung gibt man zu verstehen, dass man "Etwas" für eine Illusion hält.

    Illusion bezeichnet eine falsche Wahrnehmung oder Interpretation der Wirklichkeit.

    Nun kann man zwar sagen, dass so Mancher die Wirklichkeit illusionär wahrnimmt und sich selbst täuscht, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es da nicht so Manche gibt, die sich nicht täuschen und die Wirklichkeit so wahrnehmen können, wie sie wirklich ist. Zwar vllt. sehr sehr selten umfassend, aber es ist möglich sich zu ent-täuschen.

    Jemand, wie du, der meint, die Welt und Alles sei nur eine Illusion, macht es sich, m.E.n., zu einfach.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juni 2018
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  4. kyolong

    kyolong Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2018
    Beiträge:
    929
    Ja. Aber das Alter der Kamelle macht ja ihren Geschmack nicht weniger einprägsam :)

    Ja genau. Was du da beschreibst ist die Sprache es "Es macht dich erleben". Die Sprache der Reisen, Träume und Visionen. Keine begriffliche Sprache. Geistersprache.

    So: Doppelspaltexperiment
    Wellenfunktionen (nicht manifest) werden erst bewusster Beobachtung in (Materie) Teilchen. Ohne bewusste Beobachtung bleiben sie immateriell (Wellenfunktion). Ergo: Erst das Vorhandensein von Bewusstsein erzeugt Materie ----> "Geist über Materie" ---> "Magie" ----> Magie in kyolongs subjektivem Erleben ----> Schamanismus.

    Ja. Das wäre eine danneine gute Brücke für etwa einen Energetiker :)

    Das würde ich nicht so sehen. Von innen betrachtet (als Teil einer Simulation) ist eine Simulation absolut -real. Zu einer Simulation kann eine Realität erst dann werden wenn sie von einem Standpunkt außerhalb von sich selbst betrachtet werden kann. So lange man dies nicht kann, man also Teil der Simulation ist, ist sie keine. Innerhalb des Simulation betrachtet bleibt die Simulation das was sie ist: Realität.

    Ja, das kann man durchaus so sehen. Und wenn man diese Welt aus der Begrifflichkeit der Simulation begreifen möchte (zwingt einen ja keiner zu) dann würde diese Beobachtung etwas über die Aufgabe unserer Realität/Simulation aussagen.

    Also ich kann dir versichern wenn ich mit dem Kopf an die Wand renne wird mich spätestens die Beule die daraus entsteht davon überzeugen das die Wand -real- ist. Wenn wir hier über Simulierte Welten reden, dann reden wir vor allem über Betrachtungsweisen.
    Wenn ich aber etwas davon "halten" sollte, was es mit gewissen Betrachtungsweisen auf sich hat, dann würde ich davon das folgende halten und sagen "Ich vermute es gibt einen Blickwinkel außerhalb dieser Realität von dem aus betrachtet diese Realität eine Simulation ist."

    Darum verwende ich auch meistens den Begriff der Simulation und nur seltener (weil er in seiner Begrifflichkeit nicht so technisch vorbelastet) den Begriff der Illusion. Aber unter uns würde ich mich gerne darauf verlegen nur von der "Simulation" zu schreiben.

    Da drückt sich doch wieder eine duale Weltaufassung aus: Illusion (Dinge die Real sind) vs. Nicht-Illusion (Dinge die nicht real sind). Bzw: Dinge die der Simulation angehören vs. Dinge die nicht der Simulation angehören

    Die Betrachtung der Welt als Simulation hat aber keine solche Dualität sondern löst sie auf: Es gibt, aus innerhalb dieser Sicht keine Dinge die nicht der Simulation angehören. Alles was innerhalb der Simulation wahrzunehmen ist: Information (Steine, Geräusche, Personen, Drogenräusche, Träume, Hirngespinste, Wahnsinn.... also alles was wir so wahrnehmen und bewerten). Alles ist Teil einer Simulation. Alles ist Information.
    Ergo:
    ALLES was wir wahrnehmen ist Teil der Simulation und damit zwangsläufig "echt" (und spätestens ab hier hätte sich ein Duales Weltbild selbst überholt) denn auf diese Weise betrachtet gibt es nichts was echter ist als Information.
    Selbst die Dinge die wir, unserer Prägung gemäß, als echter als andere Wahrnehmen (etwa Wände an die wir unserer Köpfe rennen) sind Bestandteil einer Simulation welche (für sich betrachtet) nur aus Information besteht.

    Weil die Welt um uns herum an der wir Teil haben aus unserer Sicht auch keine Illusion ist. Denn wir selber sind ja auch keine Illusion... glaub ich (höchstens eine Simulation). Und selbst diese Aussage könnten wir eigentich nur fundiert machen, wenn wir uns als Beobachter -außerhalb- dieser Simulation befinden würden wovon ich (zumindest in meinem Fall) nicht ausgehe :)

    LG
     
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  5. KassandrasRuf

    KassandrasRuf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2013
    Beiträge:
    2.225
    Dass der Kollaps der Wellenfunktion - aus der Superposition wird ein Zustand - eine( n) bewussten Beobachter(in) braucht, ist eine weit verbreitete Fehlinterpretation. Mit diesem Irrtum bist Du nicht allein.
    Es ist die Messung, der Kontakt mit "etwas Großem", wodurch, völlig unabhängig von Bewusstsein, z.B. bei einem Doppelspaltexperiment aus der Wellenfunktion eine Teilchenfunktion wird. Die Teilchenfunktion entsteht nicht, weil ein(e) Forscher(in) anwesend ist, sondern weil ein Messgerät mit den Quanten in Superposition (es liegen beide Zustände vor) auf eine bestimmte Art (je nach Messung) interagiert.
     
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  6. kyolong

    kyolong Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2018
    Beiträge:
    929
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    Nun dieses "Totschlagsargument" war, als ich das zum ersten mal gehört war, auch meine eigene natürliche gedankliche Reaktion. Es hat nur ein Problem (no offense, denn ich das war wirklich auch mein erster eigener Gedanke zu dem Thema): Es ist QUATSCH, denn dieses Argument ist schon lange widerlegt:



    Hier ein erster Auszüg:
    Im Ringen um die angemessene Interpretation der Quantenmechanik waren sich Niels Bohr und Werner Heisenberg einig[5], dass ein solches Verschwinden von Interferenzstreifen durch die Störung des Quantenobjekts beim Messen des Weges erfolgt. Misst man z. B. im Gedankenexperiment von Niels Bohr den Impuls des Schirmes, in dem sich die Spaltlöcher befinden, mit genügender Genauigkeit, um (im Teilchenbild) Rückschlüsse auf den Weg des Photons zu nehmen, so erzeugt das nach Bohr über die Heisenbergsche Unschärferelation eine Ortsunschärfe, die das Interferenzbild „verschmiert“ und somit zerstört. Die Kohärenz der beiden Teilwellen wird als Folge der Messung unwiederbringlich zerstört und damit ihre Interferenz verhindert. Bis in die 1990er Jahre hinein vertraten einige Theoretiker, etwa Pippa Storey (damals an der Universität Auckland, Neuseeland), diese Interpretation des Messvorgangs als eine irreversible Störung des Objekts. Sie pochten somit auf die Unmöglichkeit von Quantenradierern.[6]

    Der obige Auszug folgt deinem Argument: Der Vorgang der Messung bedingt das Zusammenbrechen der Wellenfunktion."

    Das Experiment widerlegt diese Theorie aber, denn es führt den Nachweis, das es die Messung (Beobachtung) ist welche zum Zusammenbruch der Wellenfunktion führt, nicht der Vorgang der Messung.

    Zweiter Auszug aus verlinkter Wikiseite:
    Der Quantenradierer zeigt, dass sich in der Quantenphysik die Spuren eines Beobachtungsvorgangs völlig beseitigen lassen. Man muss nur dafür sorgen, dass die dabei gewonnene Information noch innerhalb des Systems – das heißt, bevor sie zu einem äußeren Beobachter gelangt – spurlos gelöscht wird.

    Das erscheint dann paradox, wenn man (analog zur Alltagserfahrung mit makroskopischen Objekten) glaubt, dass die Erhebung der „Welcher-Weg-Information“ das Quantenobjekt augenblicklich verändert, ihm im obigen Beispiel etwa eine bestimmte Polarisation „mitgibt“. Das Ausbleiben der Interferenz erscheint dann als kausales Ergebnis dieser Änderung, ein Aufheben dieser Veränderung ist nicht denkbar.

    Gemäß der Kopenhagener Interpretation muss man aus Experimenten wie dem Quantenradierer jedoch zwingend schließen, dass die physikalische Realität ohne Messung nicht existiert, das heißt, die Polarisation manifestiert sich erst dann, wenn sie gemessen wird, nicht durch den Polarisator.

    Auf die Alltagsebene übertragen wäre das analog zu einem Färbemittel, das die Haare eines Menschen grün färbt, aber erst wirkt, wenn der erste Beobachter tatsächlich hingesehen hat – vorher lässt sich der Effekt der Farbe folgenlos ungeschehen machen.


    Der Quantenradier ist (aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen) nach wie vor nicht in der gleichen Weise in der oberflächlich-wissenschaftlichen "Popkultur" angekommen wie das Doppelspaltexperiment. Daher hattest du wahrscheinlich keine Kenntnis davon.
    Mir persönlich ist es allerdings einigermaßen unerklärlich warum man nach einem so grundlegend wichtigen Experiment wie dem Quantenradier überhaupt suchen muss. Zumal seine Implikationen wirklich eindeutig sind und es das von dir hier (stellvertretend) vorgebrachte "Totschlagsargument"...

    ...auf nachvollzieh- und wiederholbare Weise widerlegt.

    Wie gesagt, nimm es nicht persönlich denn:

     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juni 2018
  7. Clipsi

    Clipsi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.190
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    Es kommt darauf an, wie sie beobachtet werden.

    Ein Schamane kann kein zerstörtes Knie operieren, ein Arzt schon, man sollte die echten Ärzte im Dorf lassen.

    Sensationell wie sich deine Rhetorik in den Jahren gewandelt hat, auch deine Art zu denken. Man könnte meinen du bist ein Mann geworden, nur besser.

    love silent :)
     
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