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Ist das Chaneln?

Dieses Thema im Forum "Channeln" wurde erstellt von Nordpol, 4. Juli 2020.

  1. Nordpol

    Nordpol Mitglied

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    Vielen Dank für deinen Beitrag!
    Wie meinst du das praktisch? Ich folge einer Sache immer weiter? Ich stelle immer weitere Fragen? Wie erkenne ich denn dann die "wahre" Information?
     
  2. Nordpol

    Nordpol Mitglied

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    Hallo KingOfLions,
    ja, das sehe ich auch so. Es werden oft Zusammenhänge hergestellt, wo keine sind. Dazu aber zwei Anmerkungen, warum ich gerade aktuell über diese Information nachdenke:
    1. Hab ich vorher nicht an frühere Leben geglaubt.
    2. Hat mich diese Information emotional total berührt. Ich war sehr aufgewühlt und habe fast geweint. Das hat mich selbst überrascht.

    Nein, es ist nicht so, dass ich ungefragt Botschaften bekomme oder Empfindungen oder sonst was. Darüber bin ich auch froh. Worüber ich nicht so froh bin, dass mein Leben gerade Kopf steht. Kein Stein meiner Überzeugungen ist mehr auf dem anderen. Daher fällt es mir auch schwer, da einfach weiterzumachen, als wenn nicht wäre.

    Bei der Musik ist es bei mir schon so, dass ich sofort in Schwingung gehe. Ich habe von 18 - 30 als Tänzerin gearbeitet. Ich habe schon oft in Oper und Konzert geweint und auch wenn ich jetzt selbst Musik mache, tue ich das manchmal. In habe in meiner Familie auch kein musikalisches Geschick vererbt bekommen. Meine Geschwister hatten im Musikunterricht zwei linke Hände. Mir dagegen ist es leicht von der Hand gegangen und ich hatte ein gute musikalisches Gehör. In diesem Punkt hebe ich mich komplett von meiner engeren Familie ab. Und da ich mich all die Jahre fast ausschließlich für klassische Musik interessiert habe, ist es durchaus eine interessante Wendung, dass ich mich jetzt für Obertongesang und Kalimba interessiere. Aber ja, kann auch einfach Zufall sein.
     
  3. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Und, jetzt glaubst Du an frühere Leben? Was verändert sich für dich dadurch?

    Ich kenne auch Ausschnitte aus meinen "früheren Leben" ... was auch immer das heissen mag. Was natürlich die Annahme nahe leben könnte, dass es frühere Leben gibt, und vielleicht auch nachher noch Leben geben mag.
    Nur bin ich da auch recht pragmatisch. Das Vergangene ist vergangen, und ob es weitere Leben gibt .... Die Vergangenheit ist aber weitgehend irrelevant, wenn es daraus etwas geben sollte, kann ich das in und für dieses Leben genauso lösen.
    Und wenn es eine Reinkarnation geben sollte, ist das zwar ein nettes Goodie, aber ich habe dann sowieso alles vergessen ... also warum sollte ich mir in diesem Leben darüber Sorgen machen?

    Es um die "früheren Leben" geht sind das halt meistens sehr emotionale Geschichten die einem berühren, egal wo sie jetzt herkommen. Weil es eben sehr wichtige und einprägsame Geschichten sind, die ja mit einem selber zu tun haben.
    Aber letztlich sind es nette Storys zum herumerzählen ... was eben die tatsächliche Quelle und die Relevanz dieser Geschichten ist? Keine Ahnung. Und davon soll man sich beeinflussen lassen?

    Das ist doch gut so, dann hast Du etwas Neues erfahren. Und natürlich kann das das Weltbild sehr umwerfen, wenn man sich noch nie mit diesen Themen auseinandergesetzt hat.
    Aber letztendlich sind die esoterischen Geschichten ja mehr eine Ergänzung des bestehenden Weltbilds, und kein Umstoßen desselben. Die Welt funktioniert halt mit den Erkenntnissen dann ein bisschen anders ... aber im Endeffekt hat sich nicht wirklich groß was geändert, was nicht schon immer in deinem Leben gewesen wäre. Es erklärt nur manches besser ....

    Na ja, nicht wirklich. Der Obertongesang hat ja auch ein bisschen einen klassischen Touch. Kalimba ist weniger klassisch, aber dafür recht leicht zu lernen.
    (ich g'frett mich grade nach 20 Jahren wieder mit meinem Keyboard herum ... ich weiss, wovon ich rede ;-) ).

    Was dein Tanzen betrifft und deine Affinität zur Musik ... kann es sein, dass dich manche Stücke vielleicht in deine Zeit als Tänzerin zurückführen? Warum nur bis 30 (keine Ahnung wie alt Du jetzt bist), hast Du vielleicht aufhören müssen, sodass dich die Musik immer emotional in den Verlust zurückführt? Klassische Musik kann natürlich auch so sehr berührend sein, aber ich denke da gibt's vielleicht bei dir eine tiefere Verbindung, vielleicht sogar in deine Kindheit (schließlich gab's ja auch für deinen Beruf als Tänzerin eine Grund).
     
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  4. Nordpol

    Nordpol Mitglied

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    Vielen Danke, KingOf Lions, für deine pragmatische Sicht. Das tut wirklich gut.

    Es ist nicht so, dass ich mich vorher nie damit auseinandergesetzt hätte und das jetzt das erste Mal wäre. Dann gebe ich dir recht. Es gibt ja viele Menschen, die erst durch einen einschneidenden Vorfall in ihrem Leben ins Nachdenken kommen. Bei mir ist das nicht so. Ich war schon vor solchen Erfahrungen immer recht mit Themen des Lebens befasst. Ich habe auch Religionswissenschaft, Philosophie und Psychologie studiert.

    Ich danke dir für für den eye opener zu früheren Leben. Stimmt! Es ist vergangen und ist irrelevant. Erstmal.

    Eine meiner einschneidenden Sitationen im Leben ist auch, dass ich verantwortlich bin den Tod von einem Menschen. Damit lebe ich seit fast 20 Jahren. Es gab nie eine andere Erklärung für mich als "Zufall", zur falschen Zeit am falschen Ort. Jetzt, nach so langer Zeit, kommt auf einmal eine andere Sicht einfach so aus mir raus. Nämlich, dass ich nur Stellvertreter war. Ich weiß nicht woher und auch nicht warum. Hab mich in den letzten Dekaden mit den Geschehnissen arrangiert und sie nicht täglich gedreht und gewendet. Auch diese Sicht wurde mir extern bestätigt. Ich habe den neuen Gedankengang meiner Mutter gegenüber geäußert und die hatte bei einer "weisen Frau" schon vor einiger Zeit deswegen nachgefragt und genau dieses Wort benutzt.... "Stellvertreter". Auch das kann alles immer noch Zufall sein.

    Wenn ich aber Brennglas bin und Stellvertreter, dann wüsste ich gerne wofür. Und das kommt wohl eher aus der Vergangenheit.

    Ich bin, wie gesagt, den Großteil meines Lebens ein rationaler Mensch gewesen. Durch und durch. Bauchgefühl war mir unbekannt. Das kenne ich auch erst seit ein paar Monaten. Kann sein, dass ich das alles überbewerte, weil ich jetzt nur besonders auf meine Emotionen achte. Aber da es sie gibt, gibt es eine Grund dafür. Mag auch die Erklärung nicht "früheres Leben" sein (wie auch immer das aussehen sollte.... mit Seelenanteilen oder sonst wie). Daher geht es für mich nicht nur um ein "nettes Goodie", sondern wesentliche Inhalte meines aktuellen Lebens.

    Dass es emotional bei mir wirkt, ...
    das macht Sinn. Spiegelung und so. Aber ich habe mit diesen emotionalen Dingen und auch diesen Erfahrungen in meinem bisherigen Leben nichts zu tun gehabt. Was soll sich also da in mir emotional spiegeln? Ich bin auch in keiner emotionalen Notsituation, in der Menschen ja auch dazu neigen, sich an jedem Strohhalm festzuklammern, den es gibt... sei es Kartenlegen, Medien, die Vorstellung eines Seelenpartners, etc.

    Ich habe nach 20 Jahren Pause auch im Mai wieder mit Piano angefangen. Auf "der Mond ist aufgegangen..." war ich schon sehr stolz. :) Nach 8 Wochen hatte ich wieder das Niveau von früher. Bleib dran!

    Ich habe mit dem Tanzen aufgehört, weil es einfach Zeit war. Wenn mich Musik an einen Verlust erinnert, wie du meinst, dann kann das durchaus der Verlust einer Sprache sein. Das sag ich selbst manchmal so... "ich hatte meine Sprache verloren".

    Liebe Grüße zum Wochenende und vielen Dank für die Zeit, die du in das Gespräch mit mir investierst. <3
     
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  5. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Freut mich, danke!

    Ok, dann können wir eh auch auf einer anderen Ebene reden. Du scheinst aber schon dein ganzes Leben eine Suchende zu sein, wenn Du so viel studiert hast, und trotzdem einen ganz anderen Weg eingeschlagen hast.

    Es wäre auch kontraproduktiv, in dieser Situation zu verweilen. Und ich denke mal, wenn es schlimm war, wird die Situation auch für dich traumatisierend gewesen sein. Und Traumata verdrängen wir nun einmal gerne oder arrangieren uns damit, weil wir mit der dauernden Unsicherheit nicht leben könnten.
    Aber aus spiritueller Sicht kann man natürlich nicht wirklich sagen, ob es unbedingt eine Stellvertreterrolle gewesen sein muss. Müsste man die Situation genau anschauen.

    Das kann schon ein bisschen überforderen, dauernd auf die eigenen Emotionen zu achten. Wenn Du dich mehr damit beschäftigst, dann wird das sowieso zu einem Automatismus. Vor allem sich auch nicht durch diese dauernde Analyse selber auszubremsen, sondern vielleicht manche Situationen auch erst im Nachhinein zu analysieren.

    Alles andere sind halt Sachen, wo hier nicht die Plattform ist sie offen zu legen.

    Um emotional (zu spiegeln)/zu sein brauchst Du in keiner emotionalen Notsiuation zu sein. Das ist im Prinzip ein Prozess den wir dauernd unterliegen, da Emotionen die Kommunikation unseres Gehirns sind. Nur mit dem Verstand zu agieren, alles rationalisieren zu wollen, ist letztlich eine Trennung von den eigenen Gefühlen. EIne Schutzfunktion, die meistens durch Prägungen oder Ereignissen der Kindheit ausgelöst wurde.

    Interessant. War der Tanz eine Ausdrucksform für dich? Vielleicht auch genau die Form, deine Gefühle auszudrücken? Die dir vielleicht anders auszudrücken nicht erlaubt waren oder nicht anerkannt wurden?

    Liebe Grüße nach München! Nichts zu danken, gerne!
    Du hast jetzt eh viel zum Nachdeken, und vor allem NachSPÜREN :).
     
  6. Nordpol

    Nordpol Mitglied

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    [QUOTE="KingOfLions, post: 6852589,
    Es wäre auch kontraproduktiv, in dieser Situation zu verweilen. Und ich denke mal, wenn es schlimm war, wird die Situation auch für dich traumatisierend gewesen sein. Und Traumata verdrängen wir nun einmal gerne oder arrangieren uns damit, weil wir mit der dauernden Unsicherheit nicht leben könnten.
    Aber aus spiritueller Sicht kann man natürlich nicht wirklich sagen, ob es unbedingt eine Stellvertreterrolle gewesen sein muss. Müsste man die Situation genau anschauen.



    Das kann schon ein bisschen überforderen, dauernd auf die eigenen Emotionen zu achten. Wenn Du dich mehr damit beschäftigst, dann wird das sowieso zu einem Automatismus. Vor allem sich auch nicht durch diese dauernde Analyse selber auszubremsen, sondern vielleicht manche Situationen auch erst im Nachhinein zu analysieren.

    Alles andere sind halt Sachen, wo hier nicht die Plattform ist sie offen zu legen.



    Um emotional (zu spiegeln)/zu sein brauchst Du in keiner emotionalen Notsiuation zu sein. Das ist im Prinzip ein Prozess den wir dauernd unterliegen, da Emotionen die Kommunikation unseres Gehirns sind. Nur mit dem Verstand zu agieren, alles rationalisieren zu wollen, ist letztlich eine Trennung von den eigenen Gefühlen. EIne Schutzfunktion, die meistens durch Prägungen oder Ereignissen der Kindheit ausgelöst wurde.



    Interessant. War der Tanz eine Ausdrucksform für dich? Vielleicht auch genau die Form, deine Gefühle auszudrücken? Die dir vielleicht anders auszudrücken nicht erlaubt waren oder nicht anerkannt wurden?



    Liebe Grüße nach München! Nichts zu danken, gerne!
    Du hast jetzt eh viel zum Nachdeken, und vor allem NachSPÜREN :).[/QUOTE]
     
  7. Nordpol

    Nordpol Mitglied

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    Guten Morgen KingOfLions,

    Nein, ich war keine Suchende. Lediglich hat es mich fasziniert rationale Zusammenhänge zu entdecken. Religionswissenschaft entstand aus der Religionskritik. Also nix mit Suche, sondern Entzauberung. :)

    Und nein, ich bin auch nicht traumatisiert. Ich habe keinerlei Folgebelastung und wurde damals gut behandelt. In Bezug auf diese Erfahrung habe ich ein gute Resilienz. Wie gesagt konnte ich damit die letzten Jahre gut leben.

    Ich bin nicht dauernd am analysieren. Hatte mich mehrere Wochen nicht mit den letzten Geschehnissen beschäftigt. Und ich lasse gewohnheitsmäßig Themen schon immer etwas setzen/liegen, da ich das von mir schon kenne, dass mein Unterbewusstsein etwas länger braucht, um Dinge zu bearbeiten. Daher könnte es sein, dass ich Emotionen jetzt in seltsame Sinnzusammenhänge stelle, aber eher nicht überanalysiere. :)

    Schönen Sonntag!
     
  8. Alpträumer

    Alpträumer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2020
    Beiträge:
    656
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    Du folgst einfach deiner Intuition.
    Ähnlich dem zeichnen.
    Man hat ein Bild im Kopf aber am Papier schaut es dann anders aus.
    Dann malt man weiter.
    Und irgendwann sieht das Bild am Papier genauso aus wie im Kopf.
    So ähnlich, nur das die Spirituelle Praktik selbst dieses Bild ist. Du praktizierst weiter und weiter und dann kommt vielleicht ein Bewusstsein dafür.
    Plötzlich fallen dir die Dinge wie von Zauberhand von selbst ein. Dann brauchst du niemand der dir sagt was das ist. Du weisst es selbst.
    Aber su könntest damit anfangen zB. Die Dinge selbst beim Namen zu nennen. Deine Welt manifestieren wie man es so schön sagt.
    Das schöne ist. Am Anfang hast du noch Gestaltungsfreiheit. Du kannst deine innere Welt formen wie es dir beliebt solange du nicht irgendeinem Schema folgst. Zb. Einem Buch.
    Du bekommst ja irgendeinen Input. Irgendeine Information lässt dich ja daran glauben dass Channeln funktioniert usw. genau das ist das Paket. Jetzt kommt es drauf an was du daraus machst, ob sich das Paket weiter entpackt oder nicht. Wenn du diese Sache, diese Fähigkeit einfach weiter entwickelst.
    Und dann macht dieses Paket etwas mit dir.
    Es macht dich zu etwas.
    Wenn da zB. Ein Mönch ist.
    Dann ist der deshalb Mönch weil der so ein Paket ausgepackt hat.
    Wenn da ein Energetiker ist ein Geistheiler, dann ist er es deshalb weil der so ein Paket ausgepackt hat.
    Du kannst dann das annehmen und sein was dir dieses Paket ermöglicht.
    Du kannst es aber auch einfach sein lassen und das nächste Paket öffnen.
    Dort ist dann wieder so etwas drinnen. vielleicht ein Magier diesmal.
    Im nächsten Paket ist ein Prediger drin.
    Im nächsten ein Schriftsteller.
    Handwerker,Bettler...
    Im nächsten ein Buddha.
    Im nächsten ein Gott.
    Aber dann wenn du alle Pakete geöffnet hast und erfolgreich warst. Dann bist du nur du selbst.
    Kein Paket so wie jetzt.
    Dann bist du, DU SELBST.
    Aber dafür muss man all die Pakete öffnen und erfahren.
    An der Welt sieht man schön wie jeder Mensch in irgendso einem Paket hängen geblieben ist.
     
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