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Ginkgo-Blatt-Anhänger in Schatulle

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von FelsenAmazone, 23. März 2020.

  1. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Phönixland
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    Oh, stimmt - ein guter Hinweis. Nur nicht kopflos werden ;) nehm ich mal als Botschaft mit auf.
     
  2. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    3.102
    Ort:
    Phönixland
    Ich war noch nie in Weimar - und sammle es als Reiseziel auf. Danke für die Empfehlung.

    Na ja, ich brauch für die Reisemöglichkeit noch Geduld.

    Bis dahin reise ich virtuell dorthin - oder im Traum, mal sehen ;)
     
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  3. Ullrich

    Ullrich Mitglied

    Registriert seit:
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    87
    Woanders, wohl als Putzfrau, zu reinigen, schien keinen Anstoß in dir zu erregen, dafür aber führte es zur Bewusstheit zu träumen. - Es führte zur Bewusstheit in der Welt des Unbewussten. Und schließlich zu einem Holzschrank, der ja nicht dein Eigen genannt werden kann. Das Eigentum anderer, ihr tiefstes heiliges Eigentum darf nicht (als Halskette) berührt oder gar mitgenommen werden, sonst wäre es Diebstahl. Aber ansehen ist vom Gewissen erlaubt.

    Das Ginkgoblatt sieht der Zweiteilung des Gehirns ähnlich und repräsentiert das denkende Verstehen und es ist dem Herzen mit seiner Zweiteilung ähnlich:

    Dieses Baumes Blatt, der,
    von Osten
    Meinem Garten anvertraut,
    Gibt geheimen Sinn zu kosten
    Wie's den Wissenden erbaut.

    Ist es ein lebendig Wesen,
    Das sich in sich selbst getrennt?
    Sind es zwei, die sich erlesen,
    Dass man sie als eines kennt?

    Solche Fragen zu erwidern,
    Fand ich wohl den rechten Sinn:
    Fühlst du nicht an meinen Liedern,
    Das ich eins und doppelt bin?

    J. W. Goethe, West-Östlicher Divan

    Goethe spricht von "Osten", weil der Ginkgo in der ostasiatischen Kultur seine Heimat hat. Um 1730 sollen die ersten Samen nach Europa gebracht und in Botanischen Gärten gepflanzt worden sein.

    Ginkgo gilt als Sinnbild des dualen Prinzips Yin und Yang, als verwachsene innige Freundschaft, als japanischer Schicksalsbaum, der Segen bringende, der Fruchtbarkeit, der Muttermilch, des Lebenswillen und der Lebenskraft.
    Es wird berichtet, die Bombe in Hiroshima hätte alles Leben vernichtet und soll nur 800 Meter von einem Ginkgo explodiert sein. Obwohl die Rinde verkohlt gewesen sei, soll er im kommenden Frühjahr neues Grün ausgetrieben haben.

    Das Blatt hat eine gegabelte Blattnervatur. Von Narben zwar immer gezeichnet, doch treibt er das Leben aus.

    Verkohlte Rinde und austreibendes Grün. Machen beide Farben gemischt das tiefe Grün in deinem Traum aus?

    Das Heilige darf nicht berührt werden, aber es darf bewusst geschaut und verstanden werden.
     
  4. Matangi

    Matangi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2019
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    SO Steiermark
    Ginko stärkt das Gedächtnis. In Gold gerahmt, da fällt mir " kostbare Erinnerung" dazu ein...
     
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  5. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Phönixland
    Danke für Deinen Beitrag.

    "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen" - als ich über den Teil mit der Wohnung nachdachte, kam mir das in den Sinn.
    Doch, es war "meine Wohnung", ich erkannte es als Zuhause wieder, ich räumte wirklich meinen Kram zusammen, übrigens putzte ich nicht, ich räumte - doch es war nicht exakt die Wohnung, in der ich gerade tatsächlich physisch (seit erst knapp einem Jahr) lebe, das geschieht allerdings häufiger und kann eine der drei folgenden Ursachen haben:

    1 Es ist eine Wohnung, in der ich in Zukunft leben werde, als der Mensch, der ich gerade bin, denn ich habe schon Träume von Orten gehabt, die ich erst später sah.
    2 Es ist im Traum keine tatsächliche Wohnung gewesen, sondern als ein psychologisches Bild vom "Raum" und "Leben", in dem ich mich befinde, zu deuten.
    3 Es ist eine Erinnerung aus einem früheren Leben, auch diese erhalte ich im Traum.


    Ja, der Hinweis auf die Ähnlichkeit mit dem Gehirn kam ja schon, es ist deutlich, dass es um Gehirn/Denken/Erinnerung/Geist geht, das sehe ich auch.

    ein sehr schönes Gedicht, und ja, eins und doppelt, das Bild ist auch stimmig -
    den Bezug zu Goethe nehme ich wie geplant auf

    dies entdeckte ich auch schon im Wiki-Artikel und sehe den Zusammenhang zur Phönix-Symbolik

    das tiefe Grün enthielt keine Kohle oder grau mehr, es war ein sehr kräftiges Grün wie bei einer Tannennadel

    ja, bin immer noch in der Schau - bzw. Rückschau und Innenschau
    und ehre das Heilige, ich wollte es noch einmal sehen
    aber das ging irgendwie schief

    ich hatte einen Fortsetzungstraum - ich wollte wieder in diese Wohnung bzw. das Amulett noch einmal sehen, doch ich wurde in einem Nebenraum aufgehalten und gebeten, beim Nachbarn ein Waschbecken zu reparieren, vielmehr den Ablauf des Beckens
    so ging ich rüber zum Nachbarn
    ich war verwundert, bin ich doch kein Handwerker, aber ich helfe immer gern und wo ich kann
    da richtete ich mich auf eine unangenehme Arbeit ein, na ja der Abfluss ...

    aber es war alles ganz sauber, das klare Wasser nur, das lief nicht ab ..
    was haben Sie denn in den Ausguss geschüttet, fragte ich - ?

    und zog an einem Stofffetzen, der aus dem sauberen Ablauf rausguckte
    ich zog und zog und hatte tatsächlich einen ganzen Pullover in der Hand!
    noch ein Faden lugte hervor, ich zog wieder -
    und es kamen Hemden heraus ...
    da musste ich im Traum lachen und auch der Nachbar neben mir und mir wurde klar, glücklicherweise, das ist ein Traum und was für ein komischer ... aber ich wollte weiterträumen und fragte noch einmal:

    was mach ich hier und was haben Sie hier in dem Waschbecken gemacht?
    Die Antwort - übrigens von einer erwachsenen Person - war:
    Na, ich hab meine Wäsche gewaschen und alles weggespült, so macht man das doch, oder nicht? Und wenn was ist, dann kann ich doch immer Ihre Hilfe haben, weiß man doch!

    Da wurde ich von unlogischem Gehirnquietschen und wohl auch weil ich ausgeschlafen war, vollends wach und merkte, dass es wohl Dinge gibt, um die sich andere besser selber kümmern müssen und ich nicht immer so viel anderen abnehmen sollte ... denn ich hatte es eben nicht geschafft, wieder den Anhänger, das Amulett zu sehen, was ich eigentlich wollte, weil ich mit einer seltsamen Hilfsaktion eben das verpasst hatte, was ich tun wollte. Das war für heute eine wichtige Lektion ...

    beim nächsten Traum will das schöne Stück aber noch einmal sehen!

    ich berichte ...

    lg
    eva
     
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  6. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

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    ja, ich fühle es, es ist eine kostbare Erinnerung und es steckt eine Botschaft drin, die ich unbedingt "fassen" will -
    wenn es ein früheres Leben war in dem ich träumte, könnte ich das einmal auf dem Weg der Rückführung versuchen rauszufinden ...

    neben der Arbeit die ich habe und dem, was ich just so wuppe in meinem Leben, gibt mir die Beschäftigung mit diesen Bildern sehr viel Kraft

    in diesen Zeiten brauchen wir alle viel Kraft ... Nachrichten kann ich grad gar nicht ertragen ...
     
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  7. Ullrich

    Ullrich Mitglied

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    Ein spannender, komplexer Traum, mit dessen Geheimnisvollen ich mich gerne beschäftige. Und nicht weniger spannend ist seine Fortsetzung. Aber ich bleibe noch beim ersten Traum.

    Vielleicht, weil das Heilige keine Alltagserscheinung ist, die nach Belieben angerührt oder angesehen wird, das Heilige würde im Bewusstsein vergehen, es würde trivial. Da hat sich wohl wieder das Gewissen gemeldet. Heiligkeit erfordert Ehrfürchtigkeit. Seinem Sog, das Geheimnisvolle zu entdecken, es zu enthüllen, muss widerstanden werden.

    Das Äußerliche ist nicht in der Tiefe der Schatulle, es ist frei wie ein Vogel und darum passt zu ihm das helle Grün besser.
    Auch Phoenix ist ja ein Vogel, der aus der Tiefe der toten, erdigen Asche zum Leben aufsteigt. Das wäre wieder der verkohlten Rinde des japanischen Ginkgos ähnlich, der oben in der Krone dennoch das lebende Grün austreibt.

    Dafür liegt in der Schatulle, in seinem Dunkel die Tiefe.

    Ein Tannenwald hat mit seinem dunklen Grün eine ganz andere Wirkung, wie es z. B. bei einem Buchenwald ist, der viel lichter und höher ist. Das Dunkle des Tannengrüns kann erschrecken, aber es ist auch versteckter und geheimnisvoller, es zieht den Blick hinein wie ein Sog, während ein Buchenwald eher dem Vogel auf der Schatulle gleicht. Geht man durch einen Buchenwald, entsteht im Vergleich ein luftiges, schon fast schwebendes Gefühl. Und durch ihn kann das Licht der Sonne reizvoll hindurch scheinen.

    Schwere, geheimnisvolle Tiefe und lichte Höhe zeigt der Traum im Verbund wie beim Ginkgoblatt. Es liegt doch eher noch in einem Prozess begriffen. Die Tiefe zu fassen, bedarf ihrer Reife, um befreiend aufsteigen zu können. Und wie die Narben des Blattes, bedarf es zur Reife etwas, das Narben hinterlässt.

    Die Schatulle überhaupt geöffnet haben zu können oder besser, zu dürfen, das, wie mir scheint, hat das Gewissen erlaubt.

    Ist "Schatulle" denn eigentlich der richtige Begriff?
     
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