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Erste Einleitung einer außerkörperlichen Erfahrung

Dieses Thema im Forum "Astralreisen, OBEs" wurde erstellt von Stefan86, 6. Dezember 2017 um 15:20 Uhr.

  1. Stefan86

    Stefan86 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    Mittwoch
    Beiträge:
    4
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    Liebe Forummitglieder,

    ich hoffe mein Thema ist richtig platziert und ist nicht redundant.
    Falls ja möge man es mir bitte verzeihen :)

    Ich suche Tipps und Tricks um meine OBE einzuleiten. Bzw was fehlt mir noch?

    Vielleicht kann mir jemand behilflich sein und ich hoffe ich kann mit meinen Infos jemandem behilflich sein.

    Ich stelle mich kurz vor:
    Ich bin 30 Jahre alt und versuche seit etwas über einer Woche intensiv meine erste Astralreise einzuleiten.
    Vorkenntnisse bzw. wissenswerte Daten zum Thema:
    • Buch von William Buhlmann "Out of Body" habe ich mit Begeisterung verschlungen
    • Buch Mindwalking von Ulrich Kramer gelesen (nur indirekter Bezug zum Thema)
    • Gedankenhygiene seit ca. 9 Monaten
    • höre Meditationsmusik seit ca. 6 Monaten
    Konkret zum Thema:
    Gestern Abend habe ich wieder versucht eine OBE einzuleiten.

    Vorgehen:
    1. Textpassage Ablösungserscheinungen im Buch Out of Body lesen um eine Basisentspannung zu erreichen
    2. 50x Affirmation in schriftlicher Form "ich bin gleich außerkörperlich" " ich verlasse gleich meinen Körper"
    3. Kopfhörer rein und binorale Beats anhören
    4. Nachdem eine tiefere Entspannung eingesetzt hat weiter mit gedanklicher Affirmation "Ich bin außerkörperlich"
    5. Erspüre meinen Energiekörper von den Füßen bis zum Kopf --> Körper kribbelt
    6. Nachdem ein noch tieferer tranceänlicher, halbschlafählicher Zustand erreicht wurde mache ich die OBE Stellung (Kopf in den Nacken)
    7. Konzentration vom Körper weg
    Teilweise werden Körperareale taub, die Zähne z.B., die Hände scheinen sich größer anzufühlen und summen und kribbeln, ein kurzzeitiges schaukeln ist spürbar (mit ca. 4 Hz). Wenn ich meinen Kopf nach rechts drehen will habe ich das Gefühl mich nach rechts zu verschieben, wobei keine Bewegung stattfindet.

    Soweit so gut. Weiter komme ich nicht. Wie seht ihr das?
    Was könnte ich besser machen?

    Vielen Lieben Dank!


    Gruß
    Stefan
     
  2. Astral70

    Astral70 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2016
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Zwischen den Sternen
    Hallo Stefan86,
    zunächst einmal ein herzliches Willkommen, Neuling:)

    Zunächst einmal muß Dir klar sein daß bei diesem Lernprozeß ALLES(!) langsam vonstatten geht. Die Idee, zu den Sternen zu fliegen wenn man einmal die Anleitung befolgt kannst Du getrost in die Tonne treten. Mehrere Monate intensives und regelmäßiges Üben mit nur gelegentlichen und bescheidenen Erfolgen sind völlig normal.
    Ich rate Dir zuerst an den Grundlagen zu arbeiten:
    Um die körperliche und geistige Entspannung hinzubekommen muß man erstmal lernen ruhiger und gelassener zu werden:
    der moderne mitteleuropäische Hektiker des 21. jhs. muß erstmal den Fuß vom Gas nehmen und lernen umzudenken.
    Meiner Erfahrung nach braucht es die Ruhe eines stehenden Tümpels, die Geduld eines alten Elefanten und die stahlharte Disziplin eines Soldaten um regelmäßig zu üben. Das Lust&Laune-Prinzip scheitert.

    Die Arbeitstechnik ist soweit okay, allerdings rate ich von den Binauralen Beats ab. Dies ist ein Hilfsmittel, und wenn Du damit anfängst zu üben ist es vergleichbar wie ein Laufen auf Krücken. Daher übe ich ohne jegliche Hilfmittel, um es gleich richtig zu lernen.

    Ich habe folgende Arbeitstechnik:
    Erstmal mich so hinlegen, als ginge ich schlafen (stimmt ja eigentlich auch): der Raum ist frisch gelüftet und angenehm temperiert, die Kleidung und die Körperhaltung sind bequem - eben genauso, als wenn man schlafen geht.
    Dann entspanne ich körperlich solange bis ich wohlig schwer zum einschlafen bin.
    Nun entspanne ich geistig, wobei ich gedanklich schweige, mir NICHTS vorstelle, den Geist entleere und alles auf null runterfahre.
    Als nächstes folgt der hypnogene Zustand, wo man erste Traumbilder sieht.
    Und GENAU HIER gebe ich die Affirmation meinen Körper zu verlassen UND visualisiere bestimmte Bilder: ich stelle mir vor, ich sei eine Energiekugel, die emporsteigt und durchs Zimmer schwebt, oder ich ziehe mich an einem Seil Hand-über-Hand aus dem Körper. Dabei stelle ich mir DAS GEFÜHL des herausziehens vor, und NICHT das Seil.
    Das Problem dabei: Der Geist hält keine Ruhe und dauernd springt Dir wieder was anderes durch den Hirnkasten (Kann der blöde Heini nicht mal den Rand halten?)

    Deine Symptome sind völlig normal, es sieht so aus als ob Du kurz vorm Durchbruch seiest.

    An Literatur kann ich Dir den "Astralreisealgorithmus" von Andreas Schwarz empfehlen. Hier ist alles genau und leicht verständlich erklärt.
    Da es viele verschiedene Arbeitstechniken gibt, rate ich Dir eine zu wählen, mit der Du persönlich am leichtesten zurechtkommst - und diese dann auch konsequent anzuwenden.

    Und was Du besser machen kannst: ruhiger werden, Dich in Elefantengeduld üben und die Hilfsmittel weglassen.
     
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  3. Stefan86

    Stefan86 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    Mittwoch
    Beiträge:
    4
    Lieber Astral70.
    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
    Ja das mit der Körperhaltung ist auch soeine Sache. Ich habe bis jetzt auf dem Rücken angefangen und lag da eine Stunde "dumm rum"... bis mir das unangenhemn und blöd vorkahm :D
    Dann bin ich einfach schlafen gegangen.
    Das werde ich auch nochmal ändern. Also erstmal bequem liegen und Positionen wechseln und ab einem bestimmten Enstpannungszustand (hypnagoger Zustand) die Techniken anwenden.

    Ist es nach dem ersten Erfolg leichter die darauffolgenden AKE´s einzuleiten als zuvor?
    Zumindest könnte ich mir das vorstellen.

    Wie lange hat es bei dir genauert und wieviele AKE´s hast du schon hinter dir?

    Vielen Dank!
     
  4. Astral70

    Astral70 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2016
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Zwischen den Sternen
    Hallo Stefan!

    Es ist nach der ersten AKE teilweise leichter.
    Zu Anfang weiß man nicht so recht welche Technik richtig ist, ob man es richtig anfängt, was einen erwartet und wie sich dies alles anfühlt und wie es verläuft.
    Diese anfängliche Unsicherheit macht es schwer sich auf unbekanntes einzulassen, da man nicht weiß was hinter der Tür ist.
    Doch mit steigender Erfahrung schwindet die Angst vor dem Unbekannten und man wird selbstsicherer.
    Vor diesem Hintergrund wird es leichter. Andererseits bleibt es von der Technik her schwierig, den Körper einschlafen zu lassen, während man den Geist wachhält.

    Bei der Körperhaltung ist es individuell was man mag - Hauptsache man liegt bequem. Und daß Du Dir blöd vorkamst und nur dumm rumgelegen bist ist Blödsinn. Du warst doch alleine mit Dir selbst, oder? Und wenn Du IN DIESEM MOMENT dies für richtig gehalten hast, dann war es hier doch okay. Übrigens übe ich nur in der flach ausgestreckten Rückenlage: die Beine sind ausgestreckt und parallel, die Arme liegen parallel zum Körper neben den Hüften und die Handflächen zeigen ausgestreckt nach unten.

    Bei mir war es so, daß ich mich zunächst drei Monate lang intensiv mit der Fachtheorie befaßt habe, bevor ich mich zögerlich an die ersten Gehversuche heranwagte. Dann hatte ich immer wieder die Austrittssymptome: Kribbeln, Schwindel und ein hoher Pfeifton. Nach vier Monaten habe ich die Übung dann abgebrochen, da ich keine Lust mehr hatte und wollte einfach einschlafen - und war mit einem Kracken plötzlich mitten "im Nichts". Alle fünf Sinne waren weg, aber ich war bei vollem Bewußtsein, konnte klar denken und hatte einen messerscharfen Verstand. Ich hätte das Kairoer Telefonbuch in wenigen Sekunden auswendig lernen können - das wußte ich einfach. Aber: Ich war völlig unerfahren in einer fremden Umgebung und wußte nicht was als nächstes passieren würde, oder wie ich mich verhalten mußte. Ich bekam Angst und wollte zurück. Danach habe ich erstmal an mir runtergetastet ob noch alles dran ist - o man, das war vielleicht affenstark!
    Seitdem hatte ich immer mal wieder Teilablösungen und komme bis zum Pfeifen. Da es mir inzwischen vertraut ist, habe ich keine Angst mehr. Wenn das passiert - sich einfach passiv fallen lassen, der Rest passiert von selbst.

    Ich würde Dir raten, Dich nochmal gründlich mit der Fachtheorie zu befassen, und auch Geduld, innere Ruhe und Gelassenheit zu üben. Denn hier geht ALLES langsam, also bleibe geduldig
     
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  5. Benzzon

    Benzzon Aktives Mitglied

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    Bodensee
    Alles Blödsinn. Jeder der einmal was erlebt hat, kann dies nicht mit solchen Worten beschreiben. Sorry ... keine ausserkörperliche Erfahrung.
     
  6. Stefan86

    Stefan86 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    Mittwoch
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    4
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    Ja das mit der Angst ist ein Riesengroßes Thema.
    Ich habe diesbezüglich keine Angst oder denke es zumindest. Jedenfalls habe ich gleich nachdem ich das Buch "Out of Body" angefangen habe zu lesen mit der Einleitung der AKE angefangen. Wenn die Angst kommt, dann muss man sich dieser natürlich stellen und die Ursache herausfinden. Mich beruhigt immer die 99 %ige Gewissheit, dass unser Bewusstsein unzerstörbar ist. Das letzte Prozent erfahre ich nur durch die eigene AKE.
     
  7. morrow

    morrow Neues Mitglied

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    Ob Bewusstsein unzerstörbar ist.... möglich aber irgendwann vergeht alles. Das ist dann wohl genau diese 1% Ungewissheit :D

    Du gehst es sehr euphorisch an mit der Anleitung und den BBeats. Im Grunde eine gute Idee. Nur - wie in allen Dingen in dem Bereich - kann das dazu führen, dass man anfangs gar keine Ergebnisse erzielt. Erst dann wenn man für ca eine Woche mal wieder gar nichts tut. Dann kommen aufeinmal 1-2 AKEN - als Beispiel :D

    Aber auf mich wirkt es eigentlich ganz gut wie du es momentan angehst. Das Unterbewusstsein merkt sich deine Zielarbeit ja durchaus. Ist ein wenig wie Radfahren. :) Drück dir die Daumen!

    Am Besten läuft es bei mir persönlich wenn ich mir einfach ein Ziel setze, einmal daran denke und dann wieder loslasse. Oder man startet über den Klartraum eine AKE. Das ist auch möglich und zu anfangs meist leichter. Das ist aber die Sache des Individums.


    Liebe Grüße,
    Dani
     
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  8. Stefan86

    Stefan86 Neues Mitglied

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    4
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    Lieber Morrow,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Ja parallel versuche ich täglich mindestens 21 Realitychecks zu machen. (So... jetzt wird es z.B. wieder Zeit :) ... alle 5 Finger dran... und ich weis auch wie ich hierhergekommen bin ... :) ) Ich habe mal irgendwo gelesen, dass das Unterbewusstsein ab 21 sich täglich wiederholenden Ereignissen umprogrammiert wird.
    Sollte ich in die Luzide Traumphase geraten was mache ich dann um eine AKE einzuleiten? Ich habe nur von der Methode gehört sich aufrecht hinzustellen und sich dann nach hinten fallen zu lassen.

    Was gibt es da noch an Methoden?

    Übrigens vor knapp 9 Monaten habe ich auch intensiv Realitätschecks gemacht (ca. 2 Wochen), es dann sein gelassen und dann habe ich einen luziden Traum gehabt in der ich sogar eine Vorahnung hatte. Diese traf 3 Monate später auch tatsächlich ein. Der Besuch, den ich vermutet hatte, kam tatsächlich. Das fand ich überwältigend.
    So viel zum Thema üben und es zumindest kurzzeitig sein lassen.

    Vielen Dank.
     
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