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der sogenannte Hannoverismus - ein sprachliches und kulturelles Thema

Dieses Thema im Forum "Andere Völker und Kulturen" wurde erstellt von Mellnik, 13. Oktober 2020 um 12:12 Uhr.

  1. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    5.081
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    Volle Zustimmung! :)


    Ebenfalls Zustimmung.

    Es gilt der Satz: Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. :)

    Also: Man kann sowohl eine Mundart wie auch Hochdeutsch beherrschen. :)
     
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  2. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    39.121
    Ort:
    Niedersachsen

    Natürlich, alles, was Sprache ist, ist gut zu lernen, je mehr Sprachen man beherrscht, desto toller!:)
    Ich liebe Sprachen. Nach der Schule war ich einige Monate in Israel und fühlte mich damals dort wohl, plante, dorthin auszuwandern und lernte Hebräisch. Dann habe ich aber meinen Mann kennengelernt, der aus dem Iran kommt und habe dann noch Persisch gelernt (Hebräisch ist dadurch leider wieder in Vergessenheit geraten, ist ja leider so, wenn man eine Sprache nicht trainiert). Mein Schwiegervater hatte mal gesagt, dass man mit Erlernen einer weiteren Sprache selber eine zusätzliche Person wird. Der Satz gefällt mir einfach gut! Und genau aus dem Grund haben wir auch unser Kind zweisprachig groß werden lassen. Auch Dialekte und zusätzlich noch die offizielle Sprache beherrschen ist schon mal eine Erweiterung. Oder eben in Ländern wie Iran (gibt ja noch viele ähnliche Länder), in denen verschiedensprachige Völker miteinander leben, ist das mit der Zweisprachigkeit schon mal naturgegeben. Aber auch da wurden die Zweitsprachen immer sehr stiefmütterlich behandelt, ich glaube, inzwischen bemüht man sich etwas mehr, auch die regionalen Sprachen mehr zu fördern.
     
    Red Eireen und sikrit68 gefällt das.
  3. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.081
    Anderswo:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gugelhupf

    Und manche Nordlichter meinen nun sicher wieder mal, "Gugelhupf" sei verachtenswerter süddeutscher "Dialekt" und für Bauerntölpel.
    Und nur Napfkuchen und Topfkuchen sei "richtiges Deutsch".

    Ich sage nicht, dass alle Nordlichter so sind. Aber viele. :)
     
    brazos gefällt das.
  4. FuncaHannover

    FuncaHannover Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2018
    Beiträge:
    3.068
    Ort:
    Hannover
    Als echte Hannovaranerin von der Lane sach ich mal: Alles Mumpitz, alles Wurscht.
    Hauptsache man versteht sich. Päpstliches Verhalten kenn ich von den "echten" hier nich. Bei den Zugerasten is dat anders, aba die sind nich von hia.

    Nochn Stetment? Nee, da luer man up.
     
    Daydreamer gefällt das.
  5. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    5.081
    Ich versuche mal wieder zu erklären, was man unter "Hannoverismus" versteht.

    Die leider recht verbreite Unsitte mancher Norddeutscher, alles, was sie in Süddeutschland nicht verstehen, sogleich als "Dialekt zu verachten. Dabei handelt es sich dann aber um süddeutschen Standard, der auch Hochsprache ist.

    Ein Beispiel:

    Wörter wie "Metzger" und "Samstag" sind nicht deshalb schon gleich verachtenswerter Dialekt, weil man in Norddeutschland "Schlachter" bzw. "Fleischer" und "Sonnabend" sagt.
     
  6. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    5.081
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    Btw: Ich verachte keinerlei Dialekt.
    Ich habe oben nur versucht, die Denkweise mancher Norddeutscher nachzuahmen.
    Die geht so etwa nach dem Motto: "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht!"
    Also auch: Ein Wort, das ein Norddeutscher nicht kennt, ist für ihn allzuschnell gleich "süddeutscher Dialekt", und also mit gutem Gewissen zu verspotten und zu verachten.

    Anwesende natürlich ausgeschlossen. :)
     

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