nachdem du die gefährlichkeit schon mehrfach betont hast, habe ich alle meine ärzte befragt und auch mehrere pharmazeuten.
sie alle haben mir erklärt, dass die gefährlichkeit bei sehr hohen dosen liegt -
hab' mir leider die grenzwerte nicht gemerkt, da meine dosierungen weit drunter liegen -
10 tropfen oleovit d3, 2 tropfen k2.
die gefahr der überdosierung liegt um ein vielfaches höher.
meine schwiegertochter nimmt jetzt auch d3 und k2 und kommt endlich runter von den antidepressiva.
allerdings hat sich auch entscheidendes in ihrem leben verändert.
sie kann keine kinder bekommen und die notwendige entfernung der gebärmutter war wohl eine zäsur, die einen endgültigen schlussstrich gezogen hat.
Die Obergrenzen sind auch sehr umstritten, aber neue Forschungsergebnisse gehen davon aus, dass man gar und überhaupt nicht mit Vitaminen herumdoktoren sollte - so ist auch die einheitliche Info von Ärzten, die ich kenne (und ich kenne beruflich eine ganze Menge).
Zur Zeit geht man sogar von bisherigen "Normgrenzen" ab, weil selbst diese für bestimmte Gruppen von Menschen nicht gelten, bzw. einfach zu hoch sind.
Dieser Artikel gibt einen raschen Überblick:
https://www.welt.de/gesundheit/article152006372/Die-Legende-vom-Wundermittel-Vitamin-D.html
daraus:
Die Kritik an diesen Richtwerten wächst. Es soll ein Mangel bekämpft werden, der keiner ist, sagen Experten wie Helmut Schatz. Der ehemalige Professor für Innere Medizin an der Ruhr-Universität Bochum beobachtet seit vielen Jahren den „Hype“ um Vitamin D. Von einem gravierenden Mangel in der gesamten deutschen Bevölkerung könne kaum die Rede sein, sagt er.
Selbst ein Spiegel von unter 20 Nanogramm pro Millilitern sei bei einem gesunden Menschen kein Grund für eine Therapie. „Die Wirksamkeit von Vitamin D wird überschätzt“, warnt er. Die Einnahme von 800 Einheiten täglich schade zwar nach aktuellem Forschungsstand nicht. Die Frage sei aber, ob sie etwas bringt.
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Die Hoffnung auf Vitamin D könnte sich ähnlich schnell zerschlagen wie die auf Vitamin A, Beta-Carotin oder Vitamin E. Auch davon hatte man sich viel versprochen – bis sich schädliche Folgen zeigten.
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Bis dahin sieht Mühlhauser keinen Grund, im Körper „herumzupfuschen“. Es bleibe ohnehin die Frage, ob ein Vitamin-D-Mangel nicht eher die Folge vieler Erkrankungen als deren Ursache ist, sagt sie. Depressive etwa ziehen sich oft zurück, ihr Körper bekommt zu wenig Sonne – die Depression könnte den Mangel nach sich ziehen.
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In diesem Artikel (von 2016) steht noch, dass Babys Vitamin D bräuchten.
Meine große Tochter ist 20 und damals schon hat unser Arzt dringend davon abgeraten, Vitamin D zu geben - es sei unsinnig und beruhe noch auf Beobachtungen aus der Zeit der Industrialisierung (Rachitis - "englische Krankheit"), die unter heutigen (also den vor 20 Jahren) Bedingungen keine Rolle mehr spielten.
Warum es so ist, dass künstliche Vitamine allesamt sehr fragwürdig bis direkt schädlich sind, natürliche Vitamine aber nicht schaden, läßt sich heute noch nicht beantworten, es gibt nur Beobachtungen, dass es so ist (Rangar Yogeshwar hat in seinen Dokus viel dazu erklärt).
Ich selbst stamme noch aus einer Generation, in der man im Jugendalter unreflektiert Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel konsumiert hat, "weil es ja nicht schaden kann", weil man so nett "braun wurde" usw.) und ich habe noch "in den Knochen", was Schritt erforscht wurde (bestimmte Vitamine fördern bei Rauchern Krebs, Nierenversagen, langfristige Herzerkrankungen ... grusel^^).
Jetzt ist eine neue Generation (am Alter wenig festzumachen, eher als "Trend") da, die zwar nicht mehr mit Vitamin A, E , Multivitaminen, Kieselerde, Knoblauchkapseln, Weißdorn usw. herumexperimentiert - jetzt sind es Selen, Zink und Vitamin D, B- Vitamine ... .