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Unangenehmes Gefühl beim Meditieren

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Julepopule, 9. Mai 2019.

  1. Julepopule

    Julepopule Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2019
    Beiträge:
    1
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    Hallo zusammen!

    Ich wende mich mal an euch mit meinem Problem und vielleicht kann mir ja jemand helfen..

    Ich habe vor kurzem mit dem Meditieren angefangen da es mir psychisch nicht so gut geht und ich hoffe dadurch etwas Stress abzubauen und einen klareren Kopf zu bekommen.

    Allerdings bekomme ich jedes mal nach kurzer Zeit ein extrem unangenehmes Gefühl in der Magengegend. Wie ein Stechen und kribbeln und ich muss mich sehr zusammenreißen nicht abzubrechen. Sobald ich fertig bin hört es auf.
    Kennt das vielleicht jemand? Wird das mit der Zeit besser? Oder ist meditieren nichts für mich?

    Würde mich über Antworten freuen.

    Danke schonmal
    Jule
     
  2. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juli 2017
    Beiträge:
    8.786
    Willkommen im Forum @Julepopule!

    Das Ego protestiert gegen Entspannung und hat Angst, die Kontrolle zu verlieren und aufgeben zu müssen. Der Solarplexus rebelliert.

    Ich stelle Dir mal ein Rezept aus.;)

    http://www.esoterikforum.at/threads/meditation-tm-20-minuten-praxis-wer-hat-lust.226250/

    The Master of Med, @Sternenatemzug.

    In seiner Gegenwart und seinem Mantra fällt es bestimmt auch Dir leichter zu meditieren.

    Lieben Gruß
    Tolkien
     
    Damour gefällt das.
  3. Jonah-Kota

    Jonah-Kota Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2019
    Beiträge:
    86
    Hallo Julepopule!

    Schon mal daran gedacht dir das Lernen zu lassen?
    Vielleicht klappt wenn dir jemand Starthilfe gibt.
    Wie oben schon erwähnt wehrt man sich oft gegen die Entspannung.

    Lg
     
  4. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    12.212
    Liegst Du? Versuche es mal im Sitzen (ganz entspannt und bequem)
    Es gibt auch Tageszeiten, in denen man sich besser entspannen kann als zu anderen - bei einigen ist es nach dem Aufwachen, bei anderen am Abend.....probier mal
     
  5. Oberon LeFae

    Oberon LeFae Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2010
    Beiträge:
    2.311
    Schönen Guten Morgen!

    Ich persönlich vermute, wenn ich das so durchlese, folgendes: du wirst, wenn es mal still wird, mehr mit dir selber konfrontiert, und die ganzen Spannungen etc. treten deutlicher zu Tage. Das ist bis zu einem gewissen Grad ganz normal. Es gibt beim Meditieren tatsächlich das Stadium, wo dann plötzlich die Nase juckt, man auf einmal dringend aufs Klo muß oder Gedanken an Rosa Elefanten im Kopf rumspuken und man sich von da an mühsam durch die Meditation quält. Dagegen gibt es einen Trick: du versuchst, diese Dinge einfach wahrzunehmen und "vorbeiziehen" zu lassen. Möglichst nicht werten. Du kannst z.B. beschreiben: "Ich spüre gerade das Zwacken im Magen, und das beunruhigt mich!". Im besten Falle trittst du dann während der Beschreibung "beiseite", und der ganze Krempel regt dich nicht mehr so auf. Einfach beobachten - und das ist das, was in der Esoterik immer mit "Achtsamkeit" beschrieben wird.

    Cuio vae,
    Oberon LeFae *g*
     
    MaryMagdalene, Loop und LalDed gefällt das.
  6. Jonah-Kota

    Jonah-Kota Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2019
    Beiträge:
    86
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    100% deiner Meinung.
    Erlebe ich immer wieder dass es den Leuten am Anfang so geht.
     
    LalDed und Oberon LeFae gefällt das.
  7. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.304
    Ort:
    Milchstraße
    Hast du schon einmal eine Entspannungstechnik praktiziert?
    Du findest im Netz viele kostenlose angeleitete Entspannungen.
    Erhellend wäre, ob das von dir beschriebene Phänomen dann auch auftaucht.

    Es könnte sein, dass du deinen Bauchraum im Alltag nicht spürst, so dass dir die Verspannungen in der Meditation und Entspannung bewusst werden.

    Es könnte aber auch sein, dass du auf eine künstliche Art und Weise atmest, so dass die Anspannungen im Bauchraum entstehen.

    Kannst du beschreiben, wie du meditierst und wie du atmest? Hebt sich bei deiner Einatmung zb dein Bauch oder dein Brustkorb?
     
    Lunatic0 gefällt das.
  8. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    12.212
    Wie meditierst Du? In welcher Körperhaltung, zu welcher Tageszeit und bei welcher Helligkeit? Und was genau bezweckst Du, worauf bist da folkssiert - oder bist Du nicht fokussiert?

    Körperhaltung:
    Nicht für jeden ist jede Körperhaltung geeignet. Jeder muss für sich herausfinden, welche ihm liegt. Wichtig ist: man muss sich wohlfühlen. Ob das nun das Lümmeln in einem Sitzsack, das Liegen in der heissen Badewanne, der Lotussitz oder oder das Liegen auf einer Unterlage ist, ist völlig egal. Man muss sich entspannt fühlen - die Körperhaltung, die das ermöglicht, ist die Richtige. Hosen-/Rockbund öffnen, kein Kleidungsstück sollte drücken/zwicken. Es sollte einem wohlig warm sein, manche haben gern eine Decke zum Drunterkuscheln...

    Tageszeit:
    Es gibt Leute, die morgens nach dem Aufstehen entspannter sind, andere Abends vor dem Schlafengehen. Das muss man herausfinden. Zu meditieren zu einer Tageszeit, in der man sowieso wenig entspannt ist, ist schwierig.

    Helligkeit:
    Auc das ist bei vielen anders. Einige können gut bei Helligkeit, andere brauchen tiefe Dunkelheit, wieder andere können gut gedämpftes (Kerzen-)Licht vertragen.
    Musst Du probieren.

    Kann sein, dass, wenn die Bedingungen stimmen, dann die Probleme wegfallen.
     
  9. Sunrise43

    Sunrise43 Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2019
    Beiträge:
    59

    Hallo jule

    Vl kann ich dir mit dieser Information weiterhelfen. Habe erst heute einen Beitrag gesehen von einem Psychologen namens Michael Winterhoff. In diesem Beitrag geht es zwar eher mehr um Kindererziehung aber er erklärt auch, dass alle die nach 90 er geboren sind mental im Katastrophen Modus gefangen sind. (keine innere ruhe, zu viele gedanken)
    Aufgrund von Stress und digitalen Welt. Er hat ein Experiment gemacht die nicht jeder schafft aber die zur völligen Entspannung bringt. 4 bis 5 stunden in Wald alleine gehen, ohne hund, freunde, handy, nicht mit Fahrrad und nicht joggen. Er beschreibt das die ersten 2 Stunden total anstrengend sind weil der Mensch keine Ablenkung hat und mit den Gedanken überfordert sind, nach der 3 Stunde ist alles weck, sorgen Probleme und Ängste. Die restliche Zeit sollte man sich entspannen und eventuell ein Café alleine trinken gehen. Ich werde es bestimmt versuchen. Klingt hart aber ein Versuch ist es wert.



    Hier ein Ausschnitt vom Interview

    Winterhoff:: Kaum sind Sie im Wald – enormer Druck. Nach zwei bis drei Stunden passiert aber etwas Geniales: Sie sind wieder in einer anderen Verfassung, sind wieder Sie selbst. Kein Druck mehr, keine Gedanken mehr, Sie sind entspannt und haben Glücksgefühle. Zu realen Problemen bekommen Sie eine Distanz und möglicherweise zu anderen Lösungsschritten. Wenn Sie das erlebt haben, werden Sie freiwillig etwas tun, um in dieser Verfassung zu verbleiben. Ich persönlich gehe alle zwei Wochen in den Wald, um clean zu bleiben. Sonst wäre ich schnell wieder im Katastrophenmodus. Wir brauchen zu der digitalen Anforderung einen Gegenpol.
     
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  10. Mandu Kan

    Mandu Kan Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2020
    Beiträge:
    22
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    Was Du da beschreibst ist nichts außergewöhnliches. So geht es vielen. Sobald der Geist sich beruhigt hat, kommen die Dinge zum Vorschein die sonst im Alltag "übersehen" oder unterdrückt werden. Gerade der Bauch ist sehr empfindlich und es kommt oft vor, dass psychische Belastungen oder unterdrückte Emotionen etc. sich dort zeigen. Aber Du brauchst keine Angst haben, denn es ist ein gutes Zeichen, dass sich etwas zeigt, das sonst nicht beachtet wird. Versuche mal dieses Gefühl zu akzeptieren bzw. ertmal zu tolerieren, auch wenn es erstmal unangenhem ist. Woher es kommt oder was der Grund dafür ist, ist nicht so wichtig. Oft wollen solche Empfindungen einfach nur beachtet werden und lösen sich dann auf. Wenn es etwas tiefsitzendes ist, kann es natürlich etwas dauern aber Akzeptanz und die Beachtung von dem was ist hilft oft schon weiter. Ich hoffe das hilft Dir! Vieleicht ist dein Problem ja auch gar nciht mehr aktuell, kannst ja mal Berichten wie es jetzt ist. Geführte Meditationen können natürlich auch helfen. Ich habe einen Youtube Kanal da gibt es welche und auch allerlei wissenswertes schau mal rein:
    https://www.youtube.com/channel/UCrT0yuWa1RqMpCk7HO8MVjQ
    Wünsch Dir alle Gute und weiterhin viel Erfolg beim meditieren! Wenn ich dir sonst irgendwie helfne kann sag Bescheid ;-)
     
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