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Kasten ausgeräumt von vertorbenen Papa

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Neo30, 22. Juni 2018.

  1. Neo30

    Neo30 Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2011
    Beiträge:
    158
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    Gestern wurde der Kasten ausgeräumt meines verstorbenen Vaters, er ist genau vor 2 Wochhen verstorben.
    Ich habe einige Sachen für mich behalten.

    Immer wieder höre ich im Umkreis, dass der Kasten innerhalb von 3 Tagen ausgeräumt werden sollte da es angeblich für den Verstorbenen nicht gut sei...

    Ich bin nicht der Meinung solange wir als Familienangehörige damit umgehen können, alles hat seine Zeit auch wir müssen den Tod verarbeiten.
     
  2. Sanseharay

    Sanseharay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2018
    Beiträge:
    1.031
    Ort:
    Schwarzer Wald
    Jeder nehme sich die Zeit die er braucht.

    Wir brauchten auch sehr lange dazu.
    Meine Mutter ist im Februar verstorben.
    Jedes Stück Erinnerung. Oft lachten wir bei dem ein oder anderen. Die vielen Stofftaschentücher, die sie noch sorgfältig umhäckelt hatte.

    Jede von und hat nun einige Zuhause.
    Abschied nehmen läuft nie nach einem Schema ab.
    Für euch war es genauso stimmig wie für uns.
    Liebe Grüße
     
    Aprology, Yogurette, Loop und 2 anderen gefällt das.
  3. catlady5

    catlady5 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2018
    Beiträge:
    8.866
    Ort:
    Niederösterreich
    @Neo30 , lass dich nicht von deinem Umfeld irritieren. Für jeden ist der Umgang mit der Trauer ein anderer. Da gibt es kein richtig oder falsch.
    Alles Liebe cat
     
  4. Isisi 2.0

    Isisi 2.0 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2017
    Beiträge:
    2.070
    Ort:
    Niedersachsen
    Ich hab das mit den drei Tagen noch nie gehört. Woher wollen manche Leute das wissen?

    Laß Dir nichts einreden. Wenn Dein Papa sehen kann, mit welch liebevoller Erinnerung seine Sachen von Euch ausgeräumt werden, wird ihn das freuen. Egal zu welchem Zeitpunkt.
     
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  5. brazos

    brazos Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2005
    Beiträge:
    1.727
    Ort:
    Wien
    höre ich das erste Mal.
    Und wie ist das, wenn wer alleinstehend in einem Einfamilienhaus verstirbt, soll da das ganze Haus in 3 Tagen ausgeräumt werden? Noch vor dem Begräbnis?
    Alles Unsinn.
     
    Yogurette und Loop gefällt das.
  6. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    7.626
    Ort:
    Kassel, Berlin
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    meine Mutter ist Ende November letzten Jahres gestorben.
    sie hatte extrem viel Kleidung. ich bin immer noch damit
    beschäftigt, Säcke zur Kleidersammlung zu bringen und
    Koffer mit noch neuwertiger Kleidung für eine Frau in Berlin
    zu packen, die mein Mann nach und nach mit hin nimmt.

    das dauert so lange, weil ichs nur machen kann, wenn mein
    Vater stundenweise in der Tagesklinik ist, weil er einerseits
    will, daß die Sachen wegkommen, andererseits aber tut er
    sich generell schwer damit, wenn was weggemacht wird.
    ich wüßte also nie, ob nicht doch wieder Diskussionen kämen.

    das innerhalb von 3 Tagen schaffen zu wollen, wäre illusorisch.
    vor allem hatte ich da ja mit der Beerdigung zu tun und ganz
    nebenbei noch meinen Vater zu versorgen.

    wer sich solche Regeln immer ausdenkt?
    bestimmt keine Frau, weil die ja üblicherweise wissen,
    wieviel zu tun dranhängt, wenn ein Angehöriger gestorben ist.
     
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  7. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2016
    Beiträge:
    2.326
    Es sind aber, in der Regel, gerade die Frauen, die darauf achten, dass solche Regeln eingehalten werden.
    Vor allem von den anderen, ganz besonders von Frauen.
    Da wird geschaut, ob und wer wie lange schwarz trägt und gemutmaßt, warum die das nicht so lange macht, wie es Anstand und Sitte erfordern.

    Gruß

    Luca
     
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  8. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    7.626
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    Kassel, Berlin
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    wenn mehrere Frauen für all die Arbeiten, die nach einem Todesfall anstehen, da sind,
    wie es in früheren Zeiten ja eher üblich war als heute, mag sowas noch gegangen sein.
    da konnten sie sichs aufteilen, so daß alles recht flott über die Bühne gehen konnte.
     

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