Gesund ohne Medizin?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von KingOfLions, 3. Dezember 2018.

  1. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

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    Ja, wenn man gar nicht wirklich querschnittsgelähmt war ist es auch gar nicht so schwer, sich selbst von ner Querschnittslähmung zu heilen.
     
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  2. Suchira

    Suchira Sehr aktives Mitglied

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    :lachen:

    ja, aber es geht eben darum, dass manche vielleicht querschnittsgelähmt geblieben wären ohne es zu sein, weil manche einfach glauben was ihnen erzählt wird und das Loch in das man fallen kann ist dann ziemlich tief, wobei sich jeder, wie Baron Münchhausen, an den Haaren selber aus dem Sumpf ziehen kann , wenn er nicht alles glaubt was ihm erzählt wird, das sind alles Glaubenssätze ob positive oder negativ.
     
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  3. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

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    Also so wie ich es verstehe, geht so ein spinaler Schock idR von selbst wieder weg, egal, ob man daran glaubt oder nicht. Wie sich die Ärzte in so einer Situation verhalten sollen, darüber kann man diskutieren. Ich glaube, man lernt sein Leben richtig zu schätzen, wenn man eine kurze zeitlang im Glauben lebte, für immer an einen Rollstuhl gefesselt zu sein. Aber Ärzte sind natürlich auch nicht dazu da, einem was übers Leben beizubringen.
     
  4. ping

    ping Sehr aktives Mitglied

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    Das ist die übelste Schönrederei, die ich je bei einer kompletten Fehldiagnose gehört habe. Zynischer gehts ja wohl nicht mehr.
    Würde ein Arzt nach so einem Fehler einen solchen Satz raushauen....ich weiß nicht, was ich tun würde. Jedenfalls alles um zu verhindern, dass er weiter als Arzt arbeitet.
    Dir ist kein Argument zu schade, um die Fehler der Schulmedizin unter den Teppich zu kehren.
    Und nein, darüber brauche ich auch nicht weiter mit dir zu diskutieren.
    Würg
     
  5. Würfel

    Würfel Mitglied

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    Ich verstehe diesen Thread nicht. Er heißt "Gesund ohne Medizin?" und liest sich streckenweise sehr vorwurfsvoll.
    Aber welcher Vorwurf wird an die Medizin hier herangetragen?

    Es geht um einen Mann, der einen tiefen Sturz dank moderner Medizin überlebt habt. Also lebendig dank Medizin.
    Leider ließen die Unfallfolgen einen ungünstigen Verlauf mit anhaltender Lähmung erwarten, obwohl man natürlich alles tut, auch medikamentös, um sowas zu verhindern.
    Der Mann wurde mit dieser schweren Situation nicht alleine gelassen, sondern fachmännisch medizinisch und psychologisch weiterbetreut. Auch hier kein Versagen der Medizin.
    Im Verlauf stellt sich, entgegen der gefürchteten Erwartung ein Rückgang der Symptome ein, den es ohne Medizin nicht nur nicht gegeben hätte, sondern, er wäre vermutlich ohne Medizin gar nicht bis zu diesem Punkt gekommen, wo die Symptome zurückgehen.
    Ist doch eine Erfolgsgeschichte der Medizin. Was wird hier vorgeworfen? Dass man ehrlich mit dem Mann umgegangen ist? Es ist doch wichtig, dass man ehrlich mit den Menschen umgeht, damit sie sich ihrer Situation klar sind. Man muss sich klar darüber sein wo man ist, um weitergehen zu können. Hier im wahrsten Sinne.
     
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  6. Würfel

    Würfel Mitglied

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    Wo ist der Fehler?
     
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  7. ping

    ping Sehr aktives Mitglied

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    Wenn ich das richtig verstanden habe, diagnostizierten die Ärzte eine bleibende Querschnittslähmung?

    Es gibt doch so viele Beispiele.
    Einer schwangeren Bekannten von mir, die bereits 5 Kinder hatte, wurde gesagt, ihr Kind werde stark behindert sein und ihr wurde dringend geraten, die Schwangerschaft abzubrechen.
    Dies lehnte sie ab, und 19 Jahre später machte das völlig gesunde Kind dann Abitur.
    Ich erwarte keine Wunder von Ärzten, aber sowas geht einfach nicht.
    Und wenn sie was nicht wissen, sollen sie es sagen. Und gegebenenfalls darauf hinweisen, dass dort, wo sie mit ihrem Latein am Ende sind, sich möglicherweise andere Wege anbieten. Aber diese anderen Wege sind ja nicht wissenschaftlich vertretbar.....und außerdem Konkurrenz.
    Im Namen der Medizin wird soviel Bockmist gebaut und vertuscht, das ist nicht beschreibbar.
    Man sollte sich von dem Glauben verabschieden, es ginge noch irgendwie um Heilung eines Menschen.
    Medizin ist in erster Linie Geschäft.
     
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  8. Würfel

    Würfel Mitglied

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    Tja, schwer zu sagen, dazu müsste man die Unterlagen sichten. Zumindest ist dem Patienten bei Lähmungssymptomatik eine schlechte Prognose kommuniziert worden und daran ist nichts verwerflich. Es ist sogar Pflicht dies zu kommunizieren, man kann den Patienten ja nicht im Unklaren lassen.

    Dass Dank guter medizinischer Betreuung eine Besserung eingetreten ist ist erfreulich, aber der Medizin doch nicht zum Vorwurf zu machen.


    Nein, auf keinen Fall. Jedenfalls nicht in D/A/CH.
    Dann dürfte man zig Behandlungen, die alltäglich sind gar nicht anbieten. Angefangen von kleinen Gallen-OPs bis hin zu intensiven Langzeittherapien wie Dialyse etc.
    Ich weiß gar nicht, woher so ein Vorurteil kommt. Würden wir in den USA leben, dann könnte ich es verstehen, hier verstehe ich es nicht.
    Hier geht es natürlich in erster Linie um Therapie und Heilung.
     
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  9. ping

    ping Sehr aktives Mitglied

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    Es gibt dazu unzählige Berichte, Dokumentationen, Aussagen von Ärzten selbst, die sichtbare Geschäftspraxis in Krankenhäusern.
    Das alles ist doch kein Geheimnis mehr.

    Noch ein Beispiel?
    Meine Schwester hörte von einem Moment auf den anderen nichts mehr.
    Der HNO verschrieb Cortison, welches nicht half.
    Er meinte dann, er könne nichts finden und verschrieb ihr Hörgeräte. Als meine Schwester ungläubig darauf hinwies, dass es doch eine Ursache geben müsse, antwortete er nur trocken, er wäre da, um ihr Hörgeräte zu verkaufen. Das sei sein Job. Ungelogen.
    Meine Schwester ging dann woanders hin und man fand Wasser in denn Ohren. Inzwischen hört sie wieder.

    Das sind keine Einzelfälle, diese Mentalität breitet sich immer mehr aus, vor allem in Krankenhäusern geht es nur noch nach Gewinnmöglichkeit.

    Aber das wurde schon so oft diskutiert, deshalb bin ich auch wieder raus.
     
  10. Würfel

    Würfel Mitglied

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    Wie gesagt, wenn das so wäre, dann dürfte man sehr viele Dinge gar nicht mehr tun, weil sie sich nicht lohnen. Krankenhäuser müssen leider irgendwie wirtschaftlich arbeiten und sei es, dass am Ende eine schwarze Null dasteht. Der bestehende wirtschaftliche Druck liegt aber nicht an der Medizin, sondern an den Wirtschaftlern.

    Es ist völlig üblich, dass bei Patienten, bei denen es eigentlich keine große Hoffnung mehr gibt dennoch Medikamente im Wert von Mittelklassewagen versenkt werden, um sie vllt doch noch zu retten. Wie passt eine solche Praxis in dein Bild, es würde nur um Wirtschaftlichkeit gehen. Wenn das so wäre, dann müsste man fast alle Notfälle sofort ablehnen und im Prinzip alle Intensivstationen schließen.
    Warum tut man das nicht, wenn es doch nur um Gewinne geht?

    Nebenbeibemerkt sind oberflächliche Vorurteile bzgl Wirtschaftlichkeit hier nicht das Thema.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2018 um 10:58 Uhr
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