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Das Römische Reich, die Stadt des Lichts?

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Terrageist, 20. August 2019.

  1. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    1.903
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    Ja, so meine ich es auch teilweise, und darum habe ich es in der Überschrift auch als Frage gestellt.

    Die Frage wäre, was ist Licht?

    Wie haben oder hätten Menschen das früher gesehen?
    Sicher liegt darin auch ein Denken über Disziplin und Ordnung, zum Beispiel.
    Wer sich in diesen Wegen befand, dem ging es gut, wer außerhalb davon geriet,
    erfuhr die Brutalität.
    So wie Manche auch das "Licht Gottes" bezeichnen würden, oder geistige höhere Gesetze.
    Sie sind in ihrem Grundwesen unerbittlich.

    Dadurch entsteht im Hintergrund viel heimliches Chaos und Dunkelheit, um eine äußere Form
    wahren zu können.
    Daher war "Rom" vielleicht einst auch eine Stadt der "Erziehung".

    Irgendwann braucht das Kind seine Eltern nicht mehr, es erkennt Brutalitäten an, und zeigt
    auch Dankbarkeit,
    es erkennt die Menschlichkeit seiner Eltern und auch seine Fehlbarkeiten.

    Ja, Rom übernahm die Kirche. Auch wenn du beschreibst, dass alles länger dauerte,
    so ist es ja doch wahr, dass jetzt in Rom, genauer gesagt im Vatikan, der "Vater" = angeblich heiliger Vater
    der gesamten christlichen oder doch eher der katholischen Kirche sitzt.

    Aber wie du schon beschreibst, das wusste ich beispielsweise auch nicht, dass deutsche Kaiser quasi
    "römisch" gemacht wurden ..
    Was jetzt noch als "römisches Recht" gilt innerhalb unseres Rechtssystems hat ja gar nichts mit der Kirche zu tun.
    Die Kirche ist da in diesem Sinne wohl eher eine Ablenkung.

    Andererseits tut natürlich auch der Vatikan viel, wenn Behauptungen stimmen, evtl. sogar Mafiaähnlich.

    Aber das sind wohl noch verschiedene Richtungen.
     
  2. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    38.288
    Ort:
    Niedersachsen

    Natürlich ist nichts nur gut oder nur schlecht, weder Gesellschaften noch einzelne Personen.;)
    Bevor Julius Cäsar an die Macht kam, er sich zum Imperator ernannte, gab es in Rom keinen einzelnen Herrscher, sondern Rom war eine Republik, ein Senat entschied gemeinsam über die Belange der Stadt.

    Und weil Du Dich wunderst oder fragst, wieso oder was immer noch von Rom unsere Gesellschaften beeinflusst, musst Du bedenken, dass Rom unter Julius Cäsar und noch eine längere Zeit danach wirklich eine Weltmacht war, das römische Reich erstreckte sich von Nordafrika über den Nahen Osten bis hoch nach Großbritannien. Wir haben die Buchstaben übernommen und die Zahlen, bevor die arabischen Zahlen zu uns kamen. Und es sind noch viele lateinische Wörter in unserer Sprache (auch in anderen europäischen Sprachen). Und die Philosophie und das Rechtssystem war wohl schon sehr fortgeschritten, so dass man einiges übernehmen konnte (genauso wie das antike Griechenland einigen Einfluss hatte). Und durch die katholische Kirche wurde natürlich einiges vom alten Rom bewahrt und hat bis jetzt Einfluss.

    Rom ist, weil sie eine Weltmacht war, vergleichbar mit den USA heutzutage. Vieles von den USA hat weltweit Einfluss auf die Menschen, im Guten wie im Schlechten, jetzt wäre es interessant zu sehen, wie lange sich dieser Einfluss in Zukunft halten wird, ob sie das auch so lange schaffen wie Rom!:D
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    10.422
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo zusamen,

    in meinem Bücherregal habe ich ein Buch*, in dem die Christianisierung Deutschlands beschrieben wird. Anfänglich war es für viele Heiden bedeutsam, dass jeder Täufling ein Taufhemd geschenkt bekam. Besonders ausgeschlafene Heiden hatten sich deshalb mehrfach taufen lassen. Getauft zu sein bedeutete zudem noch lange nicht, dass damit dem Alten Glauben abgeschworen wurde.

    Ein weiteres gewichtiges Argument Christ zu werden, war die Botschaft von der persönlichen Auferstehung in einem paradiesischen Himmelreich auf Erden. Die Hoffnung also, all die Entbehrungen und das Leid der damaligen Lebensverhältnisse hinter sich lassen zu können.

    Ja und auch der übermächtige Gott spielte eine wichtige Rolle, in dessen Heil man sich stellen konnte. Ein Beispiel dazu ist Kaiser Constantin, der seine Legionen mit diesem Heilsgedanken von Sieg zu Sieg führte. Nicht ohne Grund hatte also Bonifatius die Donar – Eiche gefällt. Bei alledem sollte man jedoch auch nicht vergessen, dass es über lange Zeit sehr gefährlich war, sich als Christ zu outen.

    Unabhängig von alledem möchte ich noch anmerken, dass gerade die Frauen eine entscheidende Rolle in der Christianisierung gespielt hatten. Frauen hatte da schon immer weniger vom Christentum geredet, sondern diese Lehre vorgelebt und mit Leben erfüllt.


    Merlin
     
  4. plotinus

    plotinus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2018
    Beiträge:
    2.093
    Am 27. Februar 380 unterzeichnete der oströmische Kaiser Theodosius I. (347 – 395) in Thessaloniki in Gegenwart des weströmischen Kaisers Valentinian II. (371 – 392) und dessen mitregierenden Halbbruder Gratian (359 – 383) ein Dekret, mit dem das Christentum zur Staatsreligion erklärt und die Ausübung heidnischer Kulte unter Strafe gestellt wurden. Aber der Wortlaut des Dekrets "Cunctos populos" beinhaltete nicht nur die Sonderstellung des Christentums, sondern auch die Verfolgung der Andersgläubigen:
    Des weiteren verbreiterte sich das Christentum vor allem mit Feuer und Schwert, wie einige Jahrhunderte später auch der Islam.
     
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  5. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    1.903
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    Hi :), ich "wundere" mich ansich nicht. Es steckt einiges dahinter, was ich damit ansprechen wollte. Vielleicht ergibt sich hier mit der Zeit noch mehr.
    Die Dinge sollen einfach einen "Namen" bekommen. :)
    Manches ist auch namenlos.
     
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