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  1. Mein Weg führt mich eindeutig in Richtung des autarken Minimalismus und digitalen Nomadenlebens, wobei viele digitale Nomaden naheliegenderweise auch Minimalisten sind. Es gibt sehr viele Plattformen dazu, die ich schon länger nutze zum Austausch, sodass sich meine Interessen so weit verschoben haben, dass ich hier meine Zelte abbrechen will. Das Forum spricht mich in der jetzigen Form nicht mehr an. Den Blog werde ich nicht mehr weiterführen. Ich werde nur noch per PN erreichbar sein. Ich wünsche euch allen besinnliche Feiertage und guten Rutsch! :)
  2. Auf anderen Plattformen habe ich erstaunlich viel Toleranz erlebt gegenüber meiner minimalistisch-mobilen Arbeits- und Lebensform im Vergleich zu dem, was mir sonst so entgegenschwappte an Übergriffigkeit in diesem Forum oder auch von der Familie her, als wäre meine Arbeitsform ein Angriff auf ihre gewählte Lebensform. Es ist nicht immer leicht, damit umzugehen, da ich niemandem weh tun will. Zum Glück ist das bereits Trend. Was das Minimalistische angeht, hat das einer meiner Brüder schon immer so gelebt. Er ist der geborene Spartaner. Dass ich seinem Minimalismus auf einmal etwas abgewinnen kann, hätte ich nie gedacht. Er hat mich allerdings initial dazu genötigt, weil er nur 1-mal mit einem kleinen Kastenwagen fahren wollte beim Umzug, was er mir wenige Tage davor eröffnete. Also durfte es insgesamt nicht zu viel sein, dann noch die Begrenzung durch die kleine Lagergröße. Letztendlich habe ich es geschafft. Mein Bruder fand sogar, dass es wenig sei. Der Kastenwagen wurde nur halb voll. Er motzt sonst nur rum, aber für einmal erhielt ich Anerkennung von ihm. Genauer gesagt das zweite Mal. Beim ersten Mal fand er es gut, dass ich auf einem Gruppenfoto lächelte und nicht grinste wie die anderen. Er hasst dieses Getue. Mal sehen, ob er mich bei unserer geplanten Weihnachtsreise hängen lässt. Ich rechne mit allem! ;)
    Damour und Icelady gefällt das.
  3. Hier ein sehr schöner Artikel zum Thema Minimalismus
    http://m.spiegel.de/panorama/gesellschaft/minimalisten-haste-nix-biste-was-a-773718.html
    Dort wird genau meine Motivation erklärt: Die Welt ist so komplex geworden, dass viele die Übersicht verloren haben und überfordert sind durch diese permanente Reizüberflutung. Der Minimalismus vereinfacht das Leben und ermöglicht so die vorher ausgebremste Lebensbewältigung. Ich MUSS so leben, um mich effizienter durch den Alltag regulieren zu können aufgrund meiner einschränkenden und erschöpfenden Schmerzkrankheit: Minimalismus und Mobilität als Schlüssel zur erhöhten Flexibilität.
    Im Artikel wird noch auf folgenden Link verwiesen, wo ich mich auch wiederfinde, denn es geht nicht nur um den materiellen Minimalismus, sondern um den Hauptfokus auf das Wesentliche: www.alex-rubenbauer.de/minimalismus/1021/interview-fuer-die-nuernberger-nachrichten-zum-thema-minimalismus-und-downshifting/
    Damour gefällt das.
  4. Letztes Weihnachten war es der Todesengel, der an die Tür klopfte. Ich wollte nicht aufmachen, denn ich konnte meine Mutter nicht so schnell hergeben. Also drückte ich die Tür mit aller Kraft zu über Weihnachten und auch noch über Neujahr bis fast Ende Januar. Dann musste und wollte ich loslassen, denn meine Mutter hing nur noch an einem Faden in dieser Welt. Also öffnete ich die Tür und zeigte auf die Lichtgestalt drüben, die wartet, worauf meine Mutter durch die Tür ging, voller Vertrauen und freudiger Erwartung, wie ein Kind mit offenen, neugierigen, leuchtenden Augen. Noch immer ist die Tür offen, es ist, als lebten wir nebeneinander, sie ist da, gleich nebenan. Es wird auch dieses Jahr "unser Weihnachten". Ich treff mich mit meiner Familie, werde reisen, die Geschenke liegen bereit. Und Du, meine liebe Mutter, wirst dabei sein. Und nicht nur Du, auch Vater ist da, ich spüre seine liebevolle Gegenwart. Nun seid ihr vereint. :)
  5. Derzeit will ich internetmäßig runterfahren, da mich der Alltag fordert, nicht das digitale Nomadenleben, sondern die Verpflichtungen und Altlasten, die mich diesbezüglich einschränken. Um das möglichst bald hinter mich zu bringen, will ich mich nicht ablenken lassen durch den Internetkonsum, wozu ich immer wieder tendiere. Wenn sich Neues ergibt, schreib ich das in meinem Blog hier. Aber sonst werde ich weniger schreiben im Forum. Ich muss mich da selbst disziplinieren.
    Damour, east of the sun und Loop gefällt das.
  6. Ich denke in letzter Zeit öfter an das schöne Märchen von Aschenputtel, vielleicht weil Aschenputtels zierlicher Schuh nur ihr passte, niemandem sonst. So bin auch ich ganz eigen und trage nur fersoffene Schuhe, die zudem sinnbildlich für mein freiheitlich offenes Leben als digitale Nomadin stehen, das in der Form eben nur mir passt. Das mag der bösen Stiefmutter ein Dorn im Auge sein. Doch wirkliches Leid erfahren die verzogenen Stiefschwestern, die nicht sich selbst sein dürfen, sondern sich die Ferse oder Zehen abhacken lassen, um der Gesellschaft zu genügen. Aschenputtel blieb jedoch innerlich und äußerlich unversehrt. Sie nahm sich ihre Freiheit, zog los und blieb mit ihrer Umwelt, den Eltern und Gott verbunden und ließ sich von oben führen. :)
  7. Künftig werde ich noch einen dritten Zwischenstandort haben. Dann hätte ich meine Sachen in der einen Stadt (optimal erreichbar), wäre aber in einer anderen Stadt angemeldet (auch optimal erreichbar und später mit Schlafplatz) und übernachten tue ich wiederum bei meinem Neffen oder in Unterkünften unterwegs oder eben im Zug. Einfach genial, wie das alles optimal läuft für mich. Man muss nur genug lange suchen, um das zu finden, was wirklich wie angegossen passt. Bisher lief es so, wie ich mir das beim Planen dachte. Es zeigt mir, dass man sich sein Leben wirklich selbst gestalten kann und nicht immer nur die nächstbeste annehmbare Lösung annehmen muss. Egal, wie unorthodox sich das für andere anhört, es ist meine Vorstellung von Leben! Es ist mir piepegal, ob das andere nachvollziehen können. Warum auch sollte es mich auch nur eines Gedankens scheren, ich war schon immer jemand, der nichts auf die Meinung der Leute gibt. Ich bin ich und sie sind sie. :)

    Es kommen immer mehr Erinnerungen hoch, die mit dem Reisen verknüpft sind. Schon als Kind war ich fasziniert von der Miniatur-Eisenbahn inmitten komplett realistisch nachgebildeter Landschaften und Dörfer. Mein Onkel war Fan davon. Auf unserem Heimweg vom Kindergarten gingen wir an einem Gebäude vorbei, wo uns ein alter Mann mit Freude seine riesige Eisenbahnlandschaft zeigte. Er hatte das alles selbst authentisch nachgebildet, unser Dorf, unser Haus! Genial! Auch später waren die Schulbesuche im Verkehrshaus in Luzern unvergesslich. Eine ganz kleine Miniatur-Eisenbahn hatten wir auch zuhause auf dem Dachboden. ;)

    Wir wohnten recht nah an den Zuggeleisen, vor allem aber eine Freundin, die ich regelmäßig besuchte und wo ich an Wochenenden übernachtete. Bei jedem Schnellzug, der vorbeiraste, erschütterte das alte Haus bis in die Grundmauern. :D

    Denkwürdig waren auch zwei Flüge über unser Haus, beim ersten händigte uns der Flieger ein Foto in Flugperspektive unseres Hauses aus, das ich immer noch habe, während das Haus selbst schon längst abgerissen wurde. Den zweiten Flug gewann ich bei einem Zeichnungswettbewerb in der Grundschule. Da flogen wir auch wieder über unser Haus, das war einfach unvergesslich! Das alles erinnert mich daran, wie ich auch später gern reiste und interessante Häuser zeichnete. Es liegt mir im Blut und war schon sehr früh da und wurde durch meine langen Schulwege begünstigt. Ich kannte es nie anders. :)
    the_pilgrim gefällt das.
  8. Einer meiner Beiträge vom April wurde heute gelikt, sodass ich nochmal nachlas, was ich schrieb:

    "Das wurde mir in letzter Zeit auch bewusst, dass die verschiedenen Konzepte (bei mir mehr psychologisch) mich zwar bereichert haben, aber mich auch wieder zum Anfang meiner selbst führten (meine mich von Kind an prägende intuitive Gottwahrnehmung der spirituellen Welt ohne Beifügung von außen). Jetzt, wo ich mein Leben radikal verändert habe und derlei viel Besitz abbaute auf ein Minimum, merke ich, dass es nicht darum geht, etwas beizufügen, sondern alles abzubauen, was mir Raum wegnimmt, den ich für eine freiräumige Selbstentfaltung brauche, auch im Religiösen. Ein freier Raum ist auch eine Qualität. Weniger ist mehr. Das habe ich im Materiellen, aber auch mental und spirituell begriffen. Es ist alles da im Holz, meine Figur der Gerechtigkeit und des Ausgleichs, ich muss nur wegnehmen, was zu viel ist, dann wird sie sichtbar." Quelle: http://esoterikforum.at/threads/glaube-persoenlichkeit.211784/page-3#post-5689562

    Nachdem ich in meinem Glaube & Persönlichkeit-Thread weiterschmökerte und einen aktuellen Beitrag beantwortete, kam ich zum Thema Stressreaktion (meines Neffen auf erwähntes Gespräch über Gott etc.), wodurch ich auf folgenden interessanten Artikel aufmerksam wurde. Auch da geht es um die Fähigkeit, das Unwichtige abzubauen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und überhaupt aufmerksam arbeiten zu können. Bemerkenswert finde ich die Feststellung, dass dafür ein gewisser Stress/Druck vorhanden sein muss. Das könnte erklären, warum ich Ende Dezember 2016 ein ganzes Haus räumen konnte und dabei viel wegwarf, während ich mich jetzt schwertue mit dem weiteren Wegwerfen. Im Dezember/Januar musste ich pünktlich raus mit allem, der Druck war da.

    "Auch Helen Heinemann, Gründerin des privaten „Instituts für Burnout-Prävention“ in Hamburg, kann Stress viel abgewinnen: „Da bin ich superwach, superkonzentriert und kann alles, was unwichtig ist, fallenlassen“, sagt sie, ein „Wohlgefühl“ sei das, zunächst. Schwierig wird es, wenn sie die aufgebaute Spannung nicht zeitnah abbauen kann, sagt die Pädagogin mit psychotherapeutischer Ausbildung." Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wissen/s...tisol-das-uns-aufmerksam-haelt/8094122-2.html
  9. Meine 10-jährige Nichte ist nun restlos "infiziert" vom Nomaden-Gen. ;)
    Saßen wir noch eben in ihrem Lieblings-McDonald, wo ich sie bisher kaum wegkriegte, will ihr dies nicht mehr genügen. Fahren will sie, weit weg mit der Bahn. Nicht einmal auf Toilette durfte ich gehen und weg waren wir schon, schnell auf den nächsten Bus, Umsteigen auf den Schnellzug in Richtung Berner Oberland. Zugfahren, 1.Klasse, so kann sie ihre Schularbeiten viel besser erledigen, findet sie. :D
  10. Ich bin eine digitale Nomadin. Ich bin hauptsächlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und lebe sehr sparsam. Ich habe keine Möbel (abgesehen von vereinzelten Stühlen), alle meine Siebensachen befinden sich in ein paar Boxen in einem jederzeit zugänglichen kleinen Lagerraum eines Firmengebäudes mit guter Infrastruktur. Angemeldet bin ich bei einem Verwandten, wo ich auch durch die Woche übernachten kann, wenn ich nicht gerade unterwegs bin. Das digitale Nomadenleben ist bereits Trend, es gibt Gruppen, Blogs und viele andere, die es auch so machen, arm & reich, jung & alt. Irgendwann wird es das Normale sein. Lieben Gruß, Lynn
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