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  1. Ich bin in letzter Zeit wieder dabei Sachen für mich zu verarbeiten. Dabei greife ich gern auf das Dichten zurück, um es für mich plastischer und besser fassbar zu machen. Also sind es in erster Linie wohl Texte, die ich für mich selbst erschaffen habe, oder die aus einer Laune und Spaß am Wortpuzzle heraus entstanden sind. Also doch recht persönlich und warum dies teilen?
    Nun sind die Worte schon auf Papier geflossen, können mir also nicht mehr Schaden und dann kann ich sie genauso gut weitertragen, denn vielleicht helfen sie ja noch jemanden. Die Rückmeldung und der Austausch danach ist auf jeden Fall ein netter Nebeneffekt.

    Dies hat mich aber auch zum Nachdenken und Hinterfragen gebracht, was eigentlich meine Beweggründe sind, also was ich an Motiven habe, die im Hintergrund wirken. Dies hat sich dann ausgeweitet und ich finde diesen ganzen Themenkomplex ziemlich Spannend.
    Denn ich finde schon, dass es einen Unterschied macht, mit welchen Absichten man seine Handlungen begeht. Weil je nachdem, welches Ziel man verfolgt, wird sich auch verändern, wie man eine Tätigkeit ausübt.

    Ich nehme mal dafür Sport und Training als Beispiel. Ein Mann, der Sport macht, um mit seinem Körper am Strand zu beeindrucken, wird sich an den Geräten schon ganz anders vor Zuschauerinnen präsentieren, als Jemand, der es sich selbst beweisen/ sich selbst überwinden will, indem er Marathon läuft und nun eine seiner Trainingseinheiten absolviert. Dann gibt es auch noch die Leute, die sich zum Sport begeben, weil ihr Arzt es ihnen nahe gelegt hat. Jeder wird nun entsprechend Handeln und von seinem Plan, sich leicht oder sehr schwer Ablenken lassen.

    Es ist nur wichtig, dass man nicht anfängt, die Leistungen des Anderen aus seiner eigenen Warte zu bewerten. Es heißt ja noch lange nicht, dass was für einen selbst Richtig ist, für jemanden Anderen überhaupt einen Sinn ergibt. So mache ich beispielsweise Ausdauersport um meine Ängste auf einem verträglichen Level unten zu halten.

    Somit gehört die Frage nach den eigenen Motiven, auch mit zur Selbstreflexion. Besonders wichtig für Situationen, die einen dermaßen aufwühlen, das man nur noch ein Standardprogramm abspult.
    Was ist an Beweggründen da, dass ich nur noch so handeln kann? Wie bekomme ich diese Schäden wieder aus meinem System heraus? Oder tritt es so selten zu Tage, dass ich nichts ändern muss?
    Die Antworten werden dann individuell verschieden sein. Aber es ist schon ein interessanter Ansatz um kurz inne zu halten und sich selbst zu betrachten. Auch um seinen „Affenhirn“ einen Arbeitsauftrag während des Meditierens zu geben.
  2. Es war dieses Wochenende Piratenfest in der nahen Stadt. So bin ich denn zu dem Vergnügen gekommen, am Abend Livemusik zu lauschen und auch dazu zu tanzen. Eine dieser Bands hat guten Irish Folk gespielt. Was mich jetzt noch Nachsinnen lässt. Denn diese kecke, sprunghaft, lebendige Melodien sind doch so typisch für die Grüne Insel. Ist nicht gleich an der Wahl der Instrumente und ihrem Arrangement zu erkennen, dass dies Musik Irlands ist? Verwurzelt in der dort eigenen Folklore, scheinen diese Klänge gleichermaßen Kobolde und Elfen zu beschwören, als auch diesen zu gefallen.

    Nur, mir ist schon an anderer Stelle aufgefallen, wie sehr eine Landschaft die Art der Musik beeinflussen kann. Für mich ist dies beim Country der Fall, besonders, wenn die Stahlgitarre nur ganz langsam gezupft wird und lange nachhallt. Denn dann entsteht bei mir eine Ahnung der grenzenlosen Weite, der Prärie, wo einfach nichts ist, was den Schall reflektieren könnte und dieser somit endlos davon rollt. Andererseits, ähnelt die Gitarre schnell gespielt oftmals dem Hufschlag der Pferde beim Trab oder Galopp. Also fließt das, was den Musiker umgibt mit ein in seine Musik als Inspiration.

    Aber bestimmte Elemente ähneln sich auch überall auf der Welt. Meistens halt bei den Sachen, die eine gezielte Wirkung haben sollen. Für mich besonders Auffällig bei der Trommel als Instrument. So lassen sich Vergleiche zwischen dem Japanischen Taiko und manchen Schottischen Folksongs ziehen. Da dort jeweils noch Bezug auf die Verwendung als militärisches Instrument für Botschaften und Einschüchterung zu erkennen ist. Welche dabei noch ungezähmter und undisziplinierter als modernere Marschmusik daher kommt. Ähnliches gilt, wenn Trommeln eingesetzt werden um den Zuhörer in Trance zu versetzen. Wie es bei Indianischen Trommelzeremonien der Fall ist, aber ähnliche Rhythmen finden sich auch in keltischer Musik, oder aber den sibirischen Schamanen. Hier sind die Ähnlichkeiten wohl auf die gleiche gewollte Wirkung zurück zu führen.

    Nur ist die Wirksamkeit von Musik nun auch immer davon Abhängig, wie man selbst gestrickt ist und welchen Stilrichtungen man etwas abgewinnen kann. Bei mir fällt darunter nun mal auch Heavy Metal und somit muss ich auch anmerken, dass dieses Wochenende Wacken Open Air war.

    Zwar bin ich selber der Kommerzialisierung dort überdrüssig geworden, aber aus Erinnerung kann ich sagen, dass es doch ein idealer Ort ist, um mit Gleichgesinnten zusammen zu treffen. Musik verbindet eben auch.

    Oder soll halt zu einer Verbindung führen, nicht umsonst sind Minne und Liebeslieder nicht aus der menschlichen Kultur weg zu denken.
    Rudyline und übermütig gefällt das.