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Die Aufmerksamkeit als Erklärungsprinzip von Bewusstsein und Materie (Teil-1)

Eintrag von Meikel3000 im Blog Meikel3000's blog. Ansichten: 353

Die Aufmerksamkeit als Erklärungsprinzip von Bewusstsein und Materie

1. Einleitung - Kernaussagen

1.1. Höchste Qualität

In dieser Abhandlung wird Aufmerksamkeit als die höchste Qualität verstanden, die es gibt. Die Abhandlung wird aufzeigen, warum Aufmerksamkeit nicht wie im üblichen Sinne zu verstehen sein darf als Konzentration oder Fokussierung oder irgendeine bestimmte geistige Qualität wie zum Beispiel das Hören, sondern warum Aufmerksamkeit das a priori Vorhandene ist, das eine Konzentration und eine Fokussierung überhaupt erst ermöglicht.

Bereits mit der Tatsache, warum es unmöglich eine noch höhere Qualität geben kann, weil auch eine solche ohne Aufmerksamkeit weder angewendet noch bemerkt werden könnte, wird deutlich, warum allein Aufmerksamkeit der Anspruch auf die Bezeichnung ”das Absolute“ zusteht und dass es nichts Höheres geben kann. Selbst jeder angenommene oder auch tatsächliche, allmächtige Gott benötigt unverzichtbar Aufmerksamkeit, weil er sonst weder sich selbst noch sein eigenes Universum bemerken könnte. Bereits diese Tatsache verdeutlicht die unanfechtbare höchste, absolute Qualität von Aufmerksamkeit.

Anders gesagt: Sowohl alle sinnlichen Qualitäten wie sehen, hören, riechen, schmecken und tasten, wie auch alle sensorischen Qualitäten wie der Gleichgewichtssinn und Intuitionen, wie auch alle kognitiven Qualitäten wie denken, assoziieren, erinnern und vorstellen, sind nicht das a priori zugrunde liegende Vorhandensein von Aufmerksamkeit, sondern ihre jeweiligen Ausprägungsformen. Wie es dazu kommt und warum es diese unterschiedlichen geistigen Qualitäten überhaupt gibt, dazu mehr in den Folgekapiteln.

1.2. Charakterisierung von Lebewesen

Diese höchste geistige Qualität, genannt Aufmerksamkeit, benutzen allen Lebewesen und Daseinsformen in verschiedenen Intensitäten und Qualitäten (=Ausprägungsformen), die ihre jeweilige Charakteristika ausmacht. Eine Fledermaus benutzt andere Aufmerksamkeitsqualitäten wie z.B. den Ultraschall, als ein Wal in den Ozeanen, der im Tiefsonar-Bereich mit seinen Artgenossen über viel hunderte Kilometer hinweg kommunizieren kann. Menschen dagegen können nichts von beiden, sie benutzen wiederum andere Aufmerksamkeitsqualitäten, als Fledermaus und Wal.

Wenn Wissenschaftler diesen unterschiedlichen Intensitätsformen auch verschiedene Namen und Bezeichnungen geben, wie z.B. Reflexe, Instinkte, bio-chemische Reaktionen, etc., es ändert nichts an der Tatsache, dass es Formen von Aufmerksamkeit sind, die die verschiedenen Lebewesen ausüben. Ob es sich dabei um die Reaktion eines Moleküls auf ein anderes Molekül, oder um das Schwimmen eines Fisches im Meer handelt. Denn würden der Fisch und das Molekül keine Aufmerksamkeit ausüben, könnten sie nicht tun, was immer sie tun, weil sie es nicht bemerkten.

Viele Menschen verstehen sich selbst als etwas Geistiges. Sie nennen es Geist oder Seele. Aber was genau ist es, was dieses Geistige und die Seele eigentlich ausmacht? Das reine Vorhandensein, manche nennen es auch das Gewahrsein, kann unmöglich dem Anspruch von etwas Absoluten genügen. Denn wenn reines Vorhandensein bzw. Gewahrsein über keinerlei Fähigkeiten und Qualitäten verfügt, das es anwenden und nutzen könnte, dann ist es vollkommen nutzlos und ohne jegliche Bedeutung. Ein reines Vorhandensein zeigt nicht die geringste Charakteristika von Lebendigkeit.

Diese Abhandlung wird in den Folgekapiteln aufzeigen, was Lebendigkeit überhaupt erst ausmacht und warum die bisher vorhandenen Definitionen von Leben nur jeweils Folgewirkungen beschreiben.

Wenn wir uns selbst und all die anderen Menschen und Lebewesen betrachten, denen wir täglich begegnen, so folgen sie alle (ausnahmslos!) dem, was sie gerade im Sinn haben. Jedes Lebewesen hat irgendeine Idee im Sinn, folgt irgendeinem Begehren (und sei es auch Nichtstun), das ihm seinen Antrieb gibt. All dies sind Absichten, die durch das Ausüben von Aufmerksamkeit erschaffen werden, denn sonst gäbe es sie nicht.

Jede Daseinsform, ob Molekül oder Zelle, ob Kleinst-Lebewesen oder Fisch, ob Pflanze oder Landtier, ob Vogel oder Mensch, oder als Wesen, von denen viele Menschen heutzutage überzeugt sind, dass es sie auf anderen Planeten gibt, oder solche, die man als Engel, als Geister, als Dämon, oder als Gott bezeichnet, - welchem Lebewesen man auch immer begegnet, für jedes von ihnen gilt:

Jede dieser Lebensformen bedürfen der Fähigkeit Aufmerksamkeit auszuüben, denn sonst könnten sie nicht das sein, was sie sind. Und die Art und Weise wie sie es jeweils tun, bestimmt ihr Dasein. Diese Fähigkeit ist das eigentlich Lebendige hinter all den vielen unterschiedlichen Verhaltensvariationen, die in Wirklichkeit ein Ausdruck der Aufmerksamkeit sind, ein Ausdruck des Geistigen.

Diese Abhandlung wird ebenfalls aufzeigen, warum Aufmerksamkeit etwas anderes ist als Bewusstsein.


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