1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Das Gefühl der Musik

Eintrag von Grünfuß im Blog Grünfuß's blog. Ansichten: 46

Es war dieses Wochenende Piratenfest in der nahen Stadt. So bin ich denn zu dem Vergnügen gekommen, am Abend Livemusik zu lauschen und auch dazu zu tanzen. Eine dieser Bands hat guten Irish Folk gespielt. Was mich jetzt noch Nachsinnen lässt. Denn diese kecke, sprunghaft, lebendige Melodien sind doch so typisch für die Grüne Insel. Ist nicht gleich an der Wahl der Instrumente und ihrem Arrangement zu erkennen, dass dies Musik Irlands ist? Verwurzelt in der dort eigenen Folklore, scheinen diese Klänge gleichermaßen Kobolde und Elfen zu beschwören, als auch diesen zu gefallen.

Nur, mir ist schon an anderer Stelle aufgefallen, wie sehr eine Landschaft die Art der Musik beeinflussen kann. Für mich ist dies beim Country der Fall, besonders, wenn die Stahlgitarre nur ganz langsam gezupft wird und lange nachhallt. Denn dann entsteht bei mir eine Ahnung der grenzenlosen Weite, der Prärie, wo einfach nichts ist, was den Schall reflektieren könnte und dieser somit endlos davon rollt. Andererseits, ähnelt die Gitarre schnell gespielt oftmals dem Hufschlag der Pferde beim Trab oder Galopp. Also fließt das, was den Musiker umgibt mit ein in seine Musik als Inspiration.

Aber bestimmte Elemente ähneln sich auch überall auf der Welt. Meistens halt bei den Sachen, die eine gezielte Wirkung haben sollen. Für mich besonders Auffällig bei der Trommel als Instrument. So lassen sich Vergleiche zwischen dem Japanischen Taiko und manchen Schottischen Folksongs ziehen. Da dort jeweils noch Bezug auf die Verwendung als militärisches Instrument für Botschaften und Einschüchterung zu erkennen ist. Welche dabei noch ungezähmter und undisziplinierter als modernere Marschmusik daher kommt. Ähnliches gilt, wenn Trommeln eingesetzt werden um den Zuhörer in Trance zu versetzen. Wie es bei Indianischen Trommelzeremonien der Fall ist, aber ähnliche Rhythmen finden sich auch in keltischer Musik, oder aber den sibirischen Schamanen. Hier sind die Ähnlichkeiten wohl auf die gleiche gewollte Wirkung zurück zu führen.

Nur ist die Wirksamkeit von Musik nun auch immer davon Abhängig, wie man selbst gestrickt ist und welchen Stilrichtungen man etwas abgewinnen kann. Bei mir fällt darunter nun mal auch Heavy Metal und somit muss ich auch anmerken, dass dieses Wochenende Wacken Open Air war.

Zwar bin ich selber der Kommerzialisierung dort überdrüssig geworden, aber aus Erinnerung kann ich sagen, dass es doch ein idealer Ort ist, um mit Gleichgesinnten zusammen zu treffen. Musik verbindet eben auch.

Oder soll halt zu einer Verbindung führen, nicht umsonst sind Minne und Liebeslieder nicht aus der menschlichen Kultur weg zu denken.
Rudyline und übermütig gefällt das.
You need to be logged in to comment