1. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung
  2. Information ausblenden

Ziehe immer nur Schlechtes an, warum ist das so?

Dieses Thema im Forum "Energiearbeit" wurde erstellt von Caliban, 6. August 2019.

  1. Caliban

    Caliban Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2018
    Beiträge:
    4
    Werbung:
    Mein Sohn ist das mein Ein und Alles, deswegen hatte ich gefragt, ob "Pech" ansteckend sein kann. Ich versuche ihm zuliebe immer nicht so grummelig zu sein und mir Aversionen gegen Personen aus unserem Umfeld nicht anmerken zu lassen, damit er nicht gleich denkt, dass alle Menschen schlecht sind. Es ist wie dieses indianische Sprichwort mit den Wölfen, es gewinnt der, den man füttert. Ich versuche, das umzusetzen, aber manchmal ist das alles andere leicht.
    Was die Bretter betrifft:
    Meiner Mutter war ich scheißegal, die schob mich zur Oma ab. Sie konnte keinen Bezug zu mir aufbauen. Bei meinem Bruder klappte das dann komischerweise besser. Meine Oma gab mir die Schuld für die unglückliche Ehe meiner Eltern und verprügelte mich mit aller Kraft die sie aufbringen konnte. (Das ist nicht übertrieben). Ich habe lange nichts gesagt, weil ich dachte, es wäre normal, Kinder müssen eben verprügelt werden. Sie hat das solange gemacht, bis ich größer war als sie, da bekam sie dann Angst, dass ich zurückschlagen könnte.
    Es gab haufenweise Sprüche wie: "Du taugst nix." "Du bist dumm." Usw... Und alles, was ich angefasst habe, würde ihrer Meinung nach sowieso nichts werden.
    Meine Mutter bekam das alles mit, aber sie hat mir nie geholfen. Das mag jetzt nach Selbstmitleid klingen, aber es war eben so.
     
  2. ABvonZ

    ABvonZ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. März 2019
    Beiträge:
    863
    Schon in deinem ersten Satz, den du schön und treffend formuliert hast, deutet sich deshalb schon die grundlegende Problematik an: Pech klebt ganz fürchterlich und du an deinem Sohn mit "mein Ein und Alles". Es ist die Kunst - trotz solcher Liebe - loslassen zu können. Sie bindet nämlich zu arg, lässt nicht los, lässt den Sohn nicht flügge werden. Aber auch das rechte Loslassen nach und nach ist Liebe! Es ist eine andere Form, eine eher luftige, geistige, eine in die Freiheit entlassende.

    Zitat Wikipedia: "Damals bestrich man Baumäste mit Pech, damit die Vögel mit ihrem Gefieder daran kleben blieben und gefangen werden konnten. Jeder Vogel, der in die Falle tappte, hatte „Pech gehabt“ und war in diesem Sinne ein armer 'Pechvogel'."
     
    flimm und David Cohen gefällt das.
  3. Sannie

    Sannie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2019
    Beiträge:
    465
    Es hört sich für mich nicht nach Selbstmitleid an. Ich finde schon, dass das was passiert ist dich prägt und es dir ebend bewusst wird, dass deine Vergangenheit nicht richtig war. An deinem Sohn erkennst du, dass ein Familienleben sich anders gestalten lässt. Was mir auffällt, durch das kurze Lesen, ist das deine eigenen Gefühle zu dir selber dadurch fehlen und du sie auf deinen Sohn spiegelst. Es lahmt euch beide, denn keiner kann dadurch aus sich Selbst hinaustreten.
    Ich denke schon, dass du dein eigenes Trauma verarbeiten solltest. Dein Sohn ist eigenständig, egal wie alt er ist. Lasse ihm seine Persönlichkeit frei entwickeln. Der Weg zu sich selbst ist nicht einfach, aber alles hat ein Anfang und die Bewusstwerdung trägt vieles dazu bei.
     
    flimm gefällt das.
  4. David Cohen

    David Cohen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. November 2017
    Beiträge:
    2.644
    Ort:
    Kösching, in Bayern
    Ganz wichtig !
    Liebe Caliban, ich habe mit der inneren Kind Arbeit angefangen -
    bin noch nicht ganz fertig damit -
    aber das was du als Kind erlebt hast habe ich so ähnlich erlebt.
    Ja.
    Wenn du Links möchtest sag bescheid, oder einfach googeln,
    dann triffst du selbst die Entscheidungen, ist vielleicht besser.
     
  5. Pure

    Pure Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2008
    Beiträge:
    305
    Ort:
    NRW, Münster
    Es ist nur die selektive Aufmerksamkeit, die das schlechte betont und für das gute was immer auch da ist blind bleibt...denn es kann immer viel schlimmer kommen. Hier ist umgekehrt die Fähigkeit vorhanden mit unguten Energien umzugehen und diese zu transformieren, so findet man sich dann mitten in Herausforderungen. Umgekehrt wäre der andere Pol, wenn bei allen im Umfeld alles wunderbar läuft, nur eben bei einem selbst nicht. Hier trifft es zwar auch die Person im Zentrum, diese mildert die Ereignisse aber ab. Ist eine Eigenschaft der Energiekörper, diese kann man auch transformieren, durch bewusste Arbeit an sich in die gewünschte Richtung verändern. Entsprechende Programme um gutes anzuziehen könnten ebenfalls hilfreich sein, das heißt selbst kleinere Rituale durchführen um gutes in sein Leben zu ziehen und an innerer Einstellung arbeiten, die Sachen in positiver Perspektive, die immer dabei ist auch mal betrachten.
     
  6. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    4.189
    Werbung:
    @Caliban
    Es tut mir weh zu lesen, wie Du Deine Kindheit verbringen musstest.
    Bitte mach unbedingt eine gute Psychotherapie, alleine wird man diese Lasten kaum los.
    Du versuchst, es Dir Deinem Sohn gegenüber nicht anmerken zu lassen - glaub mir, er fühlt die Wahrheit. Er kann sie nicht in Worte fassen, aber er fühlt sie und wird sie Dir widerspiegeln, eines Tages.

    Es gibt Eltern, die können nicht mehr tun, als ihre Kinder in die Welt zu setzen - und hin und wieder dafür zu sorgen, dass sie überhaupt am Leben bleiben. Mehr geht für manche Mütter und Väter nicht.
    Dass Deine Mutter Dich zu ihrer Mutter gegeben hat (von der sie garantiert ebenso misshandelt wurde wie Du) spricht dafür, dass sie nichts verarbeitet hatte, zu dem Zeitpunkt, gar nichts.

    Es wurde schlicht dafür gesorgt, dass Du auf die Welt gekommen und halbwegs am Leben gebliegen bist. Nicht mehr. Das muss genügen. Den Rest musst Du selber schaffen - und das wirst Du auch, denn wer überlebt, was Du erlebt hat, ist stark.

    Bitte suche Dir, Deines Sohnes willen, proffessionelle Hilfe. Je mehr Du verarbeitest, je besser Du zu Dir findest, desto glücklicher könnt Ihr Beide werden.
    Alles Liebe!
     
    Pure und Adagio gefällt das.

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden