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Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von Sonne25, 21. Oktober 2016.

  1. Sonne25

    Sonne25 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2012
    Beiträge:
    1.432
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    .. und ich sag dir wer du bist. So gemeint, dass die körperbetonte Praxis stark von unserem Wesen abhängig ist. Eine anpassungsfähige Person leichter lernt flexibel zu werden hingegen jmd. mit starren Mustern länger "steif" bleiben wird. Ein sich nicht öffnen können bei Rückwärtsbeugen auf eine verschlossene Persönlichkeit schließen lässt.


    Wie sind eure Erfahrungen damit?
     
  2. sternenflug

    sternenflug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2015
    Beiträge:
    889
    Ort:
    Berlin
    Ist das nicht sehr gewagt, Rückschlüsse anhand der Praxis des Ausführenden, auf dessen Person zu ziehen?

    Ich denke, daß eher anders rum ein Schuh draus wird: Ich würde mir eher die Person anschauen, die pauschalisierend Rückschlüsse zieht. Und ganz ehrlich? Mich evtl. auch von so jemandem entfernen.
     
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  3. Sonne25

    Sonne25 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2012
    Beiträge:
    1.432
    Ob gewagt, das weiß ich nicht. Vielleicht falsch rüber gekommen, stelle nicht Behauptungen auf, sondern als Frage zu verstehen. Diese Aussage beruht auf Erfahrungen meine Praxis, meinen Körper betreffend.
     
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  4. sternenflug

    sternenflug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Berlin
    Hallo @Sonne25 :), ich habe das schon so, wie von dir angedacht, verstanden.
     
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  5. Sonne25

    Sonne25 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2012
    Beiträge:
    1.432

    Dann verstehe ich deine Antwort nicht :)
     
  6. sternenflug

    sternenflug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2015
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    Berlin
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    Was ich damit sagen wollte, ist: Ich z. B. (um bei deinem obigen Beispiel zu bleiben), bin nicht sehr anpassungsfähig -wohl eher: bedingt anpassungswillig -, lerne dennoch leicht (wenn ich will) bzw. bin flexibel, Rückwärtsbeugen sind mir egal und deshalb bin ich noch lange keine verschlossene Persönlichkeit.

    Aber das ist nur meine Meinung dazu ...
     
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  7. MelodiaDesenca

    MelodiaDesenca Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Ich empfinde oft gerade die Übungen, die eine Öffnung bewirken oder erforden, obwohl ich zu den verschlossenen Personen gehöre, als sehr wohltuend, da eben Aspekte fördernd, die sonst weniger zum Vorschein kommen. Und sie mir fallen mir leicht, aber was wichtiger ist - machen mich leichter. Ich glaube nicht, dass Schwierigkeiten bei Übungen einen Rückschluss auf die Person jedes Mal zulassen, aber kategorisch ausschließen würde ich es ebenso nicht, in dem einen und anderen Fall kann es sicherlich sein.
    Was ich jedenfalls bei mir bemerken kann, da ich eher ein unruhiger Mensch bin, dass ich erst nach einigen Minuten Yoga fähig bin, wirklich in den Übungen zu verweilen, vorher bin ich zu gehetzt, aber da ich mir mein individuelles Programm selbst zusammengestellt habe, ist diese Anlaufzeit auch schon darin berücksichtigt. ;)
     
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  8. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.293
    Ort:
    Milchstraße
    Es ist etwas daran, andererseits ist es komplexer.

    Wir können unterschiedliche Ebenen und Herangehensweisen unterscheiden.

    Wenn wir eine Person sehen, die gerade in diesem Moment sich bei Rückwärtsbeugen nicht öffnen kann, dann kann das ganz unterschiedliche Ursachen haben.
    - es kann tatsächlich daran liegen, dass diese Person ein blockiertes Herz-Chakra hat, das sich leer, kalt oder einfach taub, nicht-existent für diese Person anfühlt und dass diese Person schon seit Jahrzehnten, seit ihrer Kindheit keine andere Erfahrung hatte, so dass dies der Normal-Zustand für die Person ist und ihre Persönlichkeit prägt.
    - es kann sein, dass diese Person normalerweise durchaus Rückwärtsbeugen praktizieren kann oder Herz-Meditation oder einfach im Umgang mit ihren Kindern ein offenes Herz fühlen kann, dass sich derzeit jedoch in ihrem Herz-Chakra ein Thema zeigt bzw. eine Blockade zeigt oder löst, so dass diese Person Schwierigkeiten hat, mit ihrem Brustkorbzentrum zu arbeiten. Vielleicht ist die Person irritiert darüber, dass sich der Brustkorb-Bereich derzeit so anders anfühlt, wenn sie eine Rückwärtsbeuge praktziert, vielleicht schmerzend oder taub oder irgendwie blockiert und vielleicht führt sie aufgrund dieser Irritation die Rückwärtsbeugen sehr angespannt und gerade nicht öffnend, annehmend durch.
    - es kann sein, dass diese Person gerade ein ganz anderes Thema hat, z.B. hinsichtlich Urvertrauen, Selbstwert, etc., das ganz andere Chakren blockiert, dass sie sich aber aufgrund dieser psychischen Blockade derzeit auch nicht für Rückwärtsbeugen öffnen kann.
    - es gibt Menschen, die z.B. zunächst mit Meditation beginnen, ihre Achtsamkeit ausbilden, jedoch kein Yoga praktizieren. So kann es dann sein, dass diese durchaus achtsam, öffnend in Positionen hineingehen können, aber durchaus dann zahlreiche Blockaden, Schmerzen, Verspannungen etc. wahrnehmen können. Es kann also Menschen geben, die aufgrund ihrer Achtsamkeit Einblicke in ihre eigene Verschlossenheit erhalten und die auch die Arbeit mit ihrer Verschlossenheit als angenehm erfahren, die aber dennoch eine gewisse Verschlossenheit mitbringen, da sich diese über Jahrzehnte, seit der Kindheit als Gewohnheit in der Persönlichkeit etabliert hat.
    Wir generieren in den ersten sieben Lebensjahren eine energetische, psychosomatische, geistige Grundstruktur des Lebens, Erfahrens und Handelns, die sich von der späteren geistigen Erkenntnisebene deutlich unterscheiden kann. Daher kann es sein, dass wir Menschen kennen lernen, die uns auf der geistige und auch energetische Ebene als sehr offen erscheinen, die jedoch in ihrem Verhalten in angespannten Extrem-Situationen doch immer wieder in alten Mustern agieren können. Im Familien-Leben kann das immer wieder zur Normalität werden, können Streit- und Verschlossenheits-Verhaltensweisen etablieren, obwohl wir es auf den ersten Blick mit geistig offenen und energetisch stabilen Menschen zu tun haben.

    Wir können hier also ganz unterschiedliche Ebenen unterscheiden:
    - energetische Ebene
    - psychosomatische Ebene, Traumata/Blockaden
    - geistige Ebene
    - ...


    Wir können neben Blockaden auch ganz unterschiedliche Grund-Typen von Menschen unterscheiden, z.B. Menschen die eher flexibel sind, sich anpassen können und wollen, gerne kommunizieren, aber auch nicht immer unbedingt zuverlässig agieren,, andererseits Menschen, die eine gewisse Festigkeit mitbringen, gerne Verantwortung übernehmen, eine gewisse Stabilität und Verlässlichkeit ausstrahlen, aber hingegen nicht so flexibel auftreten können.
    Wir können daher oftmals nicht sofort sagen, ob eine gewisse Flexibilität oder Inflexibilität, Stabilität oder Instabilität auf eine Blockade schließen lässt oder ob es sich einfach um Grundeigenschaften eines Grundtypus handelt.

    Eine "Diagnose" ist komplexer und daher ist es hilfreich und notwendig, unterschiedliche Blickwinkel, Ebenen und Unterscheidungen einzubeziehen. Daher ist z.B. die Pulsdiagnose auch nur eine Methode von zahlreichen Methoden der ayurvedischen Diagnostik. Ein Yogatherapeut oder Ayurvedy-Therapeut bezieht zahlreiche Elemente in seine Diagnose ein.
     
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  9. Sonne25

    Sonne25 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2012
    Beiträge:
    1.432
    @Energeia danke für deine ausführliche Antwort bzgl der unterschiedlichen Betrachtungsweisen.
     
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  10. Hyleg

    Hyleg Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    345
    Ort:
    47°03' n.Br. 8°19' öst.Länge
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    Ich praktiziere jetzt seit über vierzig Jahren täglich Hatha-Yoga, und ich habe sehr davon profitiert, in mehrfacher Hinsicht .

    "Jede geistige Methode wirkt stärker, schneller und tiefer, wenn der Körper in das Geschehen mit einbezogen ist."
     

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