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Wo gehen wir hin?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Xonolil, 7. Dezember 2017.

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Was ist eure Idealvorstellung für die Existenz nach dem Tod?

  1. Sofort wiedergeboren werden.

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  2. Ins ewige Leben (im Himmel oder sowas) kommen.

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  3. Nach dem Leben ist aus. Dann hört man auf zu existieren.

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  4. Man kommt in eine andere Dimension, eine präferierte.

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  5. Wenn man andere Menschen hat leiden lassen, kommt man in die Hölle.

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  6. Man wird ein Geist. Und wenn man als Geist stirbt wird man wiedergeboren.

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  7. Man wird vielleicht als Insekt wiedergeboren.

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  8. Ich bin Jesus und lebe an der Seite Gottes.

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  9. Sex, Drugs &Rock 'n Roll in der Hölle. Ich liebe Schlangen!

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  10. Man kommt in Platon's "richtige" Welt.

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  11. Der Tod ist nur ein Wartezimmer. Es geht darum, möglichst schnell wieder indieser Welt zu existieren

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  12. Dann sehe ich meine Familie und all meine Freunde wieder.

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  13. Man ist endlich frei von dern Zwängen der Existenz hier. (Man muss Kriminelle nicht mehr ertragen).

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  14. Man ist endlich frei von den Zwängen der Existenz hier. (Man muss ORF2 und ORF3 nicht mehr ertragen)

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  1. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    9.418
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    Jede Vorstellung kommt nur jetzt zustande, oder gar nicht.

    Woher weißt du das?
    Warst du schon da und hast nachgeschaut?

    Versuche mal ganz logisch und wertfrei zu analysieren, ob es das jetzt immer über überall gibt, oder nur manchmal. Das könnte helfen.
    Versuche mal, einen beliebigen Punkt im Universum zu finden, an dem es in genau diesem Augenblick nicht früher oder später ist als - jetzt ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2017
  2. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    58.941
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Tja, ich bin hält ein komplexer vielschichtiger Mensch und immer für Überraschungen gut. Man kann mich halt nicht einseitig betrachten.
     
  3. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
    Beiträge:
    2.929
    Ort:
    In Pörtschach am Wörthersee
    Ich kann es drehen wie ich will, ich betonte ausdrücklich, dass meine Vorstellungen im Jetzt stattfinden.

    Für mich ist aber klar: Meine Vorstellungen können auch Zukünftiges betreffen. Etwa wie es mir vielleicht ergeht, wenn ich sterbe. Auch dies ist noch nicht eingetreten, denn ich lebe, genau jetzt.

    Mir ist es genau im Jetzt gleichgültig, dass dann der zukünftig vor sich gehende Akt des Sterbens als ein Jetzt erlebt werden wird. Jetzt im Augenblick weiß ich nur, dass ich einmal sterben werde. Wann und wie, das ist offen.

    Was aber in 100 Jahren auf der Erde passieren wird, das ist (dunkle) Zukunft. Das werde ich höchst wahrscheinlich nicht erleben, weil ich voraussichtlich viel früher sterben werde. Das ist Zukunft.
     
    Südwind gefällt das.
  4. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2016
    Beiträge:
    9.418
    Hierzu gibt´s zwei Alternativen:

    1. Wenn du den Tod als Nichtvorhandensein verstehst, dann gibt es kein Danach. Und dann ist es auch nicht möglich, sich Vorstellungen darüber erschaffen.

    2. Wenn du den Tod nicht als Nichtvorhandensein verstehst, dann befindest du dich weiterhin im Jetzt. Keinen Moment vorher oder nachher. Ich gehe davon aus, dass du eine angenehme Überraschung erleben wirst, mit der du gar nicht gerechnet hast.
     
  5. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
    Beiträge:
    2.929
    Ort:
    In Pörtschach am Wörthersee
    Das klingt so, als würdest du um mich sorgen. Aber für mich weicht das alles ganz bewusst vom Thema ab, um eine andere Schiene zu legen.

    Es geht nämlich nicht um die Frage, ob Jetzt immer jetzt ist und ob ich etwas immer als Jetzt erlebe, sondern es geht doch um die Frage, wohin wir gehen.

    Eindeutig: Wir gehen jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde, jeden Tag, jeden Monat und jedes Jahr auf unseren Tod zu. Oder anders ausgedrückt: Wir nähern uns ständig unserem Verlassen von der Erde. Ob wir wollen oder nicht, das ist egal.

    Und da habe ich für mich genau im Hier und Jetzt die vollkommen berechtigte Überzeugung, dass ich als Lichtwesen lediglich aus meinem Körper austrete und mit einem Lichtkörper weiter lebe. Ich weiß nur nicht, ob ich hell oder dunkel sein werde und in welcher Umgebung ich mich befinden werde.

    Ich lasse mich auf alle Fälle überraschen und wünsche allen Menschen, dass sie nach ihrem Ableben auf der Erde im Jenseits froh und freudig feststellen, dass sie leben.

    Da brauche ich nicht nachzudenken, wie es ist, sollte es dieses nachtodliche Leben nicht geben. Das nachtodliche Leben gibt es. Ich hoffe deswegen wirklich sehr, dass jeder zu der Überzeugung kommt, dass es nicht aus ist, wenn wir sterben - und dass jeder gerade deswegen sein Leben im Jetzt bewusst "gut " gestaltet.

    Ein unglückliches Leben ist nicht gut, ein glückliches Leben schon.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2017
  6. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

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    9.418
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    Menschen können die Bindung zur Erde nicht beliebig und auch nicht gewollt lösen, genauso wenig, wie sie es nicht beliebig oder gewollt haben, als ihre Bindung zur Erde hergestellt wurde. Gut, Astronauten können die Erde verlassen, ein paar Runden drehen, völlig losgelöst und schwerelos, aber sie verlieren dennoch nicht die Bindung zur Erde. Auch du bist hierher gebracht worden, und du wirst auch wieder abgeholt. Also sterbe nicht in der Überzeugung, ein alter Mann zu sein, sondern sterbe in der Überzeugung das zu sein, was den Alterungsvorgang des biologischen Körpers bemerkt hat. Denn das (=deine wahre Natur) ist immer frisch, immer aktuell, immer jetzt, ungeboren, unsterblich.

    Kaum ein Mensch kennt den wahren Grund, warum er ausgerechnet hier auf der Erde geboren wurde, was er hier eigentlich tun soll und warum das Ganze schon nach einigen Jahrzehnten wieder vorbei sein soll. Mit dieser Ahnungslosigkeit im Gepäck erschaffen sie sich Ersatzerklärungen, die sie zufrieden stellen ("Ich bin das Ergebnis einer primordialen Ursuppe", "Mich hat der liebe Gott gemacht", etc.)

    Dem Rest deines Postings stimme ich zu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2017
    Montauk und fab5 gefällt das.
  7. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
    Beiträge:
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    In Pörtschach am Wörthersee
    Das sind wirklich keine schlechten Ansichten.

    Und weil wir nichts Genaues wissen, deshalb kann und sollte man hier zu dem allem eigene, positive Ansichten aufbauen. Ein Weiterleben befriedigt mich z.B. viel eher als ein nichts sagendes Aus-und-Vorbei.

    Mir ist es einerlei, ob meine eigenen Ansichten zum Leben danach genau stimmen oder nicht. Hauptsache, es geht so weiter, dass man sich weiter entwicklen kann. Da befriedigen mich strenge kirchliche oder fernöstliche Dogmen nicht.
     
    NuzuBesuch, Meikel3000 und Tolkien gefällt das.
  8. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

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    Wien

    Ich denke, bei diesem Verlauf des Themas ist folgendes besonders wichtig:
    Die geistige Vorstellung im Gegensatz zum real Existentem nach Platon.

    Vorstellen können wir uns (NICHT) alles!
    Das was real existiert (nicht auf unserer Erde, sondern in der Wirklichkeit) hängt absolut nicht davon ab, was sich auch nur Milliarden von Menschen vorgestellt haben.

    Wenn wir in der Vorstellung leben, leben wir im Jetzt. Und das mag gut so sein. Weil wir auch vergessen, wohin wir kommen.

    Wenn wir unseren Geist vergessen, und nur im hier und jetzt leben, ohne den Geist zu beanspruchen was daraus wird, können wir einen Unterschied erkennen zwischen heute und morgen.

    Was ist stärker? Der Geist oder die reale Welt (in der wir [noch] nicht leben)?

    Ich denke, das was uns lieber ist.

    Ich z.B. bin ein Geist gefangen in einem Körper. Für mich stellt sich nur die Frage, wann ich das real erleben kann, was ich mir vorstellen kann. Auch dann, wenn es in Wirklichkeit nur sowas ist, wie eine völlig reale Vorstellung. Ja, das würde mir reichen! Ob die Vorstellung völlig real ist - die Manipulation, die Illusion! - oder nicht, spielt keine Rolle. Subjektiv ist es genauso nahe, wie die Wirklichkeit nach Platon.

    Wer wüsste überhaupt! Ob die reale Welt (das Höhlengleichnis nach Platon) auch vorstellbar genug ist!!!
    Was ist, wenn man sich die Realität gar nicht genug vorstellen wird können???

    Filter und so, geistige Fähigkeit. Es existiert etwas, aber man kann es sich nicht vorstellen????
     
  9. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    15.833
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    Nordhessen
    Sehr guter Gedankenansatz!
    Platons Gleichnis ist für uns Menschen gut zu verstehen, weil die letzte dort vorgetragene Situation die ist, die wir in unserem Leben kennen. Wenn dieses Gleichnis aber mit dieser letzten Phase beginnen würde und sonstwo enden würde, wäre sie wohl nur sehr schwer bis gar nicht zu verstehen.

    Sich geistig etwas vorstellen geht am einfachsten mit Dingen oder Ereignissen, die man kennt, die man schon erlebt hat, entweder in real oder in seinen Träumen und Phantasien. Dinge oder Ereignisse, die man nicht einordnen kann, werden ganz oft sofort gelöscht oder überspielt. Es ist eine geistige Übung, solche Ereignisse zuzulassen, sie sich bewusst zu machen, auch wenn sie einen verwirren, oder wenn man sie überhaupt nicht versteht. Ganz oft werden solche Bilder, Gefühle oder sonstige Ereignisse schon im unbewussten Bereich aussortiert, so dass sie uns gar nicht erst bewusst werden. Und das ist oft genug auch völlig richtig so, denn auf diese Weise bewahrt uns das Unterbewusstsein davor, verrückt zu werden.

    LGInti
     
  10. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
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    Ja!
    Wenn sich ein Mensch dessen bewusst worden wäre, was alles existieren würde - und wie es sich anfühlen würde...

    Sowohl positiv, wie auch negativ, wäre dieser schon längst für objektiv verrückt erklärt worden wäre.


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