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Wie züchtet man sich Verfolgungswahn?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von ChrisTina, 10. März 2007.

  1. VeRrUEcKTa

    VeRrUEcKTa Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2004
    Beiträge:
    274
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    Verfolgungswahn wird natürlich von negativen Gedanken gezüchtigt :nono: Wodurch sich als nächster frägt, warum nimmt man negativen Dünnschiss an?
     
  2. Roksenia

    Roksenia Guest

    Hi Du, :liebe1:

    interessanter Ansatz. Das ist bestimmt für viele Menschen ein Schlüsselwort, mit dem sie anfangen können, ihre Angstabhängigkeit zu begreifen.

    Ich gehe davon aus, dass die Schwachstellen, dessen Lücken mit Angst ausgefüllt werden, mit unserer verkomplizierter Einsicht auf viele Dinge zusammenkommen. Alles ist ineinander verwoben. Unser Leben, unsere Ansichten, unsere Bewertungen der Dualität. Irgendwann entstehen hier, wie unter Zwang, den wir selbst produzieren, die Lücken, durch die die verschiedensten Ängstearten und -formen reinschlüpfen können. Ich gehe davon (momentan mit Erfolg) aus, dass wenn ich meine Ängste zur Seite legen will, muss ich anfangen, mein Leben (und vor allem Denken) immer einfacher zu gestalten. Es gab so eine Wendung früher beim Lernen: "Vom Einfachen zum Komplizierten sollte man den Stoff verarbeiten". Ich distanziere mich davon und verarbeite jetzt den Stoff, indem ich so einfach wie möglich zu denken anfange und erst gar nicht mehr komplizierte Ablenkungen erschaffe. Hilft wirklich. :zauberer1

    Liebe Grüße
    Roksenia:liebe1:
     
  3. Tschango

    Tschango Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2014
    Beiträge:
    219
    Ort:
    Milchstraßengraben
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    Liebe ChrisTina, die automatische Suche beim Erstellen neuer Threads hat mir dieses Thema gezeigt und da es mich gerade relativ akut betrifft antworte ich dir, auch wenn der Thread über 10 Jahre alt ist.
    Ich habe in einem anderen Thread meine Problematik aus meiner Perspektive geschildert und mich inzwischen in psychiatrische Behandlung begeben. Die Ärztin nannte mein Krankheitsbild eine temporäre schizoaffektive Störung ausgelöst durch eine Krisensituation. Mir wurden Medikamente verschrieben die antipsychotisch wirken und viele Nebenwirkungen haben. Was mir tatsächlich schwer fällt ist mit der damit einhergehenden Pathologisierung umzugehen. Sobald ich erwähnt habe daß ich mich durch Privatdetektive verfolgt fühlte war es für sie schlagartig klar daß es sich um ein gedankliches Konstrukt handelt - ich scheine mit dieser Annahme tatsächlich eine grenze zur Wahnvorstellung übertreten zu haben. Ich habe das Gefühl daß meine Vorstellung in sich schlüssig ist und auch das Gefühl daß jeder dem ich das erklären möchte abblockt als hätte ich einen Alu-Hut am Kopf und würde von Illuminati reden. Das ist ein harter Brocken und ich versuche mich von meinen Ideen zu distanzieren soweit es meine Situation zulässt und mein Leben weiter zu leben. Ich hoffe irgendwann umsteigen zu können auf Medikamente mit weniger Nebenwirkungen. Vielleicht ist das ja für dich noch irgendwie interessant, auf was hast Du Dein Eingangsposting bezogen? Hat sich das inzwischen geklärt?
     
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