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Wie lässt man jemand sterben, den man liebt?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Loop, 3. April 2019.

  1. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    19.070
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
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    Sicher , daß muss dann jeder selbst entscheiden.
     
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  2. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2010
    Beiträge:
    19.332
    Hallo Loop,

    ich habe lange gezögert, hier etwas zu schreiben, weil mich das Thema sehr bewegt.
    Ich selbst wurde schon unzählige Male mit Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit konfrontiert und habe, bewusst oder unbewusst, unterschiedliche Strategien entwickelt, damit umzugehen.

    Heute weiß ich, dass der Sog von Sucht so stark sein kann, dass er alle Beteiligten regelrecht verschluckt - unwiederbringlich.

    Du kannst versuchen, nicht weiter die Verantwortung für deinen Bruder zu übernehmen, denn die hast du nicht.
    Du hast in der Vergangenheit Hilfeangebote gemacht und "darfst" das auch weiterhin.

    Der Kranke ist weder willensschwach, noch lieblos oder gar bösartig , sondern abhängig. Versprechungen und gute Vorsätze kann er nicht einhalten - Kränkungen und Enttäuschungen sind unausweichlich.
    Das bedeutet, dass du deinen Bruder, die Anforderungen, die das tägliche Leben an ihn stellt, wieder spüren lässt.

    Und zum Titelthema: mein Bruder wäre beinahe am Alkohol verreckt und hat, nachdem wir ihn gedanklich fast aufgegeben hatten, die Kurve gekriegt.
    Er hat und hatte meinen Segen und meine Liebe auf all seinen Wegen. Doch für das Leben hat sich nur einer entschieden: er selbst!

    Viel Glück euch!


     
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  3. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2015
    Beiträge:
    12.611
    Ort:
    in den weiten des Universums
    :confused4:confused4:confused4:confused4:confused4 Welches persönliche Nachwort?
     
  4. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    19.070
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    @Hatari , der letzte Absatz. Inhaltlich finde ich den Beitrag gut, konnte ihn aber nicht liken.
     
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  5. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2015
    Beiträge:
    9.424
    Ort:
    Drachenlandewiese
    Als Co-Abhängige geantwortet:
    Der Threadtitel ist gekennzeichnet von deiner destruktiven Sicht auf diese Welt. Die Frage, die du dir stellst, ist negativ behaftet. Positiv wäre: wie lasse ich meinen Bruder leben, weil ich ihn liebe?
    Denn das ist es, es ist sein Leben. Im Grunde betrifft das uns alle: jeder lebt sein Leben. Wenn man jemanden zu sehr liebt, kann es einem so erscheinen als lebt man das andere Leben ebenfalls mit. Das ist aber ein Trugschluss. Und genau an dem Punkt sollte die eigene Co-Abhängigkeit ansetzen, sollte sich verändern, entwickeln dürfen. Sonst wird das nix.
    So lange du meinst, du kannst tatsächlich auch nur einen einzigen Menschen vor Schaden bewahren ausser dich selbst, so lange drehst du das Karrussell der Co's weiter. Und daraus gibt es, korrekt, kein Entrinnen. Also gestatte dir eine neue Sichtweise. Was du nicht beeinflussen kannst, übergib es einer höheren Macht. Wo du dich ohnmächtig fühlst, bete (was auch immer dein Glauben dir empfiehlt). Erkenne deine Hilflosigkeit und Ohnmacht an. DAS ist der allererste Schritt. Geh ihn!
    Alles Liebe dir, eine Co.
     
    Hiltrud, Isisi 2.0, Happynezz und 6 anderen gefällt das.
  6. Romulus

    Romulus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Mai 2012
    Beiträge:
    26.619
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    Es gibt nur die Möglichkeit entweder weitermachen bis zum Umfallen oder den Stopp mit der Erkenntnis, daß sie mehr als genug geholfen hat. Es gibt die einen Opfer, die sich aufopfern und die andern Opfer , die solches missbrauchen. Das ganze Verhältnis ist sowieso , sorry , aber pathologisch hochgradig.
     
  7. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    9.935
    Liebe Loop... habe hier schon lange nichts mehr geschrieben... und dachte, -bei dem Titel- dass ich dir eine PN schreibe für ein paar Liebe Worte... dass Du gerade aktuell Kraft brauchst, weil jemand dir Liebes im Sterben liegt oder wirklich etwas sehr Ähnliches...

    Hm, ja.... und dann sowas! Sorry, aber ist dir klar, wie „krank“ das wirkt, diese Aktion von dir? Du brauchst dringend (wieder? ) eine Therapie und Hilfe! Der Titel in Kombi mit dem Threadinhalt ist ein einziger Erpressungsversuch... Hey Leute, wenn ich nicht so weitermache wie die letzten 19 Jahre mit meinem Bruder, dann wird er sterben! Also sagt jaaa nichts falsches, zb... ich solle ihn loslassen!

    Auf diese Weise zwingst du jeden, der dir sagt -wie es alle Therapeuten, Freunde usw. bisher schon 100 Mal gesagt haben-, dass deine Hilfe keine ist und du ihn sich selbst bzw Profis überlassen „darfst“... in eine Position des Mottos: Lass deinen Bruder sterben!

    Aber auch was du deinem Bruder damit antust... wie lautet denn deine „indirekte“ Ansprache ihm gegenüber? Etwa so: Wenn ich dir nicht helfen darf, mußt du leider sterben? Und zwar an genau dem Suizid, mit dem du schon dein Lebtag drohst!

    Irgendwie ist da so eine krasse Negativität in der Art, wie du dich hier ausdrückst. Und diese Negativität aber kaschiert sich hinter „Besorgtheit, Liebe, Aufopferung usw“

    Es ist irgendwie ziemlich unfair von dir! Der irreführende und echt gemeine Threadtitel, damit bist du unfair allen gegenüber, die dir ernsthaft Tipps geben wollen in Bezug auf deinen Bruder, ihm gegenüber bist du sowieso unfair, aber auch dir und der gesamten Situation gegenüber....

    DU bist nicht in der Lage und schon gar nicht auf die Art und Weise, wie die letzten Zehn oder Zwanzig Jahre, deinem Bruder zu helfen. Akzeptiere das doch einmal!

    Und wenn wir von der Schuldfrage zur Perspektive der Verantwortung zwitschen, hast du schon einmal in dir bewegt, welchen Anteil du selbst mit deiner vermeintlichen Hilfe an der Rolle trägst, die dein Bruder in deinem (und seinem) Leben spielt?

    Naja... und jetzt zu deiner Frage: Man „lässt“ niemanden sterben... einfach so... das wäre unterlassene Hilfeleistung ( wie du ja sehr präzise weißt und es daher auch genauso formuliert hast-?) ... Man „begleitet“ jemanden ggf. im Sterbeprozess (hoffentlich aber nur, wenn dieser jemand auch tatsächlich im Sterben liegt) und es kann dann mitunter sehr schwerfallen, ihn/sie „gehen zu lassen“

    Man lässt also aber sehr wohl jemanden gehen... Man kann aber auch Situationen, Umstände, Verhaltensweisen usw „gehen“und „los“ lassen.

    Und genau DAZU haben dir viele wieder wertvolle Tipps gegeben, wie all die Jahre zuvor auch schon.... und genau darauf wird es hinauslaufen, liebe Loop... die ganze Welt sagt es dir schon seit Jahren, du weißt es auch, du willst halt nicht... „weil er dann sterben wird“.

    Wie also lässt man „einfach so“ unter Unterlassung von ewigen Hilfeleistung-EN jemanden sterben, den man liebt?

    Hast du selbst schon ein paar Ideen, wie du das bewerkstelligen kannst? *kopfkratz?

    So ganz ernsthaft, ohne diese Frage als rhetorische zu bewerten? :)

    Wir können hier ja mal ein Brainstorming darüber veranstalten, wie man jemanden sterben lässt, den man liebt....

    ;)
     
  8. Loop

    Loop Faith of the Heart Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    34.360
    Ok, bevor jetzt noch mehr Leute denken, hauen wir nochmal drauf, vielleicht kapiert sie es dann ja:

    ich war am Freitag bei der Psychologin vom PSD und hab ab 29.4. Therapie. Heute war ich auch nochmal da, und auch bei einem Sozialarbeiter vom PSD, und hab schon Tipps bekommen vor der eigentlichen Therapie, nämlich, mit meinem Bruder gemeinsam zu seinem Sozialarbeiter und seinem Arzt zu gehen und die Optionen zu besprechen, mein Bruder kann dann selber entscheiden, wie er vorgehen will, mit Anwalt, Kurs doch machen, neues Attest, Krankenhaus, amtliche Betreuung, oder gar nichts machen. Das ist dann seine Entscheidung, die ich respektieren werde. Ich nehme ihm nichts mehr ab, ich bin müde. Wir haben immer aufeinander aufgepasst in der schwierigen Kindheit, leider ist er zu krank geworden, als daß ich das selber hinkriege, ich kann ihm nicht helfen, und er muß lernen, daß es nicht immer so geht, wie er will, er muß auch mal anfangen, sich selbst um sein Leben zu kümmern. Den Ansporn dazu hat er erst, wenn ich es nicht mehr tue, das meint die Psychologin und sie hat damit sicher recht.
    Damit wird das jetzt in andere Hände gelegt, in erfahrene von Ärzten und Sozialarbeitern, und in seine eigenen, und fertig.

    Ich sag allen danke, die versucht haben zu helfen, es waren gute Tipps dabei, wie das mit dem Anwalt oder der Caritas.

    Das wars.
     
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  9. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Ruhe dich erstmal aus und dann Kopf hoch. Das wird schon.
     
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  10. ColoraDonna

    ColoraDonna Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2018
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    2.668
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    Du machst das super ! :umarmen:
     
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