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Wetterbeobachtung und Naturphänomene

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Waldkraut, 19. Mai 2018.

  1. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2011
    Beiträge:
    3.292
    Ort:
    Wald
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    Habt ihr schon mal die Natur beobachtet und das mit alten Bauernregeln und anderen, das Wetter betreffend, Volksglauben in Verbindung betrachtet?
    Stimmt diese Art der Vorhersage mit den Beobachtungen überein? Und wenn ja, welche Regeln gelten aus eurer Erfahrung als relativ sicher?

    Ich hatte eine Zeit lang eine Kreuzspinne auf meinem Balkon. Immer wenn es bald Regen geben sollte, hat sie ihr Netz ab gesponnen - darauf konnte ich mich verlassen, wenn sie meinte es wird regnen, hat es immer gestimmt.

    Aus dem Volksglauben dazu:
    • "Reißt die Spinne ihr Netz entzwei, kommt der Regen bald herbei
    • "Wenn die Spinnen ihr Netz im Regen spinnen, wird der nicht mehr lange rinnen."
    Was den Regen betrifft, verlasse ich mich auch gern auf den Blick zum Himmel - Eiswolken/Federwolken kündigen z.B. Regen an - der kommt dann zu 90% am Tag darauf. (ist allerdings von Region zu Region unterschiedlich)

    oder:
    • "Siehst du die Schwalben niedrig fliegen, wirst du Regenwetter kriegen."
    • "Fliegen die Schwalben in den Höh'n kommt ein Wetter, das ist schön"
    • "Wenn die Schwalben das Wasser im Fluge berühren, so ist der Regen zu spüren."
    Stimmt logischer Weise, da Schwalben im Flug Mücken fangen, die vor Regenbeginn in niedrigen Schwärmen tanzen. Ist allerdings eher ein kurzfristige Vorhersage.

    oder:
    • "Kuckucksruf und Nachtigall - Sommer ist es überall"
    Stimmt auch - nach dem ersten Kuckucksruf kann man getrost aussähen, selbst wenn die Eisheiligen noch ausstehen, da diese dann nicht mehr in die Minusgrade gehen.


    .... und noch was zum schmunzeln:

    "Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, so ändert sich's Wetter oder bleibt wie es ist." :D - stimmt auch, definitiv!

    LG
    Waldkraut
     
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  2. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    17.182
    ich will auch etwas beisteuern, was auch ich bestaetigen kann das es so ist.

    *wenn der maulwurf viel und hoch aufwirft, dann folgt regen*

    oder

    *wenn der Maulwurf schon im Januar graebt folgt Winter **(kaltes Wetter) bis zum Mai*
     
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  3. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.292
    Ort:
    Wald
    das wusste ich noch nicht (y) - genau genommen folgen aber die Hügel nach den Regen und nicht umgekehrt.
    Mir war nur bekannt, dass sie dann viel wühlen,wenn es an der Oberfläche ruhig ist.

    Warum sieht man jetzt viele Maulwurfhügel?
     
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  4. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    17.182
    vielleicht reicht aber die Luftfeuchtigkeit bereits, regenwuermer lieben kein direktes wasser.
    so als Vorbote im Fruehjahr und herbst , da merkt man aj oft erst die hohe luftfeuchtigkeit und dann kommt der regen.
     
    Waldkraut gefällt das.
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    13.761
    Ort:
    An der Nordsee
    "Wenn die Möwen nach dem Lande fliegen, werden wir bald stürmisches Wetter kriegen."
    Richtig!

    R.
     
    Seitedrei und flimm gefällt das.
  6. plotinus

    plotinus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    459
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    Eine Bauernregel aus dem Erzgebirge;
    "kommt die Esche vor der Eiche,
    hält der Sommer große Bleiche.
    kommt die Eiche vor der Esche,
    hält der Sommer große Wäsche."

    Ich habe aber selbst den Gehalt dieser Bauernweisheit nie nachkontrolliert.
     
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  7. plotinus

    plotinus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2018
    Beiträge:
    459
    Bekommst du draußen nasse Füße,
    könnt es regnen...
    Viele Grüße

    Wer im Sommer Kraut klaut,
    und auf Gott vertraut,
    hat im Winter Sauerkraut.
     
    catlady5, flimm und Isisi 2.0 gefällt das.
  8. Neues Insekt

    Neues Insekt Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2018
    Beiträge:
    90
    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist
    Ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.

    ... das mit den Spinnen und den Maulwürfen klingt sehr Logisch ...
     
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  9. Johannes.von.Nepomuk

    Johannes.von.Nepomuk Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. April 2016
    Beiträge:
    346
    Ort:
    Sandbochum, (( 58 Höhenmeter ü.NN ))
    Als die Bauernregeln entstanden sind, war es in Europa aus Sicht der Klimatologie noch anders als heute. Bestimmte Wetterlagen verändern sich auch mit dem physikalischen Zustand der Sonne und den irdischen geologischen und ökologischen Verhältnissen der Erde.

    So hatten wir in Europa im 18/19. Jahrhundert noch oft kalte Wetterlagen, die im Winter zu viel Frost und Schnee führten, so sind diese Wetterlagen vor allem seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts sehr selten geworden. Mit der Zunahme von Südwestwetterlagen sind insbesondere die Winter seit 1987 viel milder geworden.

    Eine ähnlich Warmphase gab es auch im Mittelalter, in der sogenannten Warmphase des Mittelalters.

    Die Bauernregeln, sind Beobachtungen von Wetterlagen zu bestimmten Zeiten. Mit der einer neuen klimatischen Veränderung haben sich auch die Positionen der Wetterlagen stark verändert.

    Auch die Industrialisierung wird einen Einfluss auf das Wetter haben.

    Es ist natürlich ein großer Vorteil auf die Wolken-Struktur und Wolken-Art zu achten, wenn man in der Kurzfrist bestimmte Wetterlagen einkalkulieren möchte.

    Die Tiere können durchaus mehr Wetter-Empfindsamkeit spüren, als der materielle Mensch, der aktuell mit seinen Empfindungen auf materielles Werte gepolt ist.

    In der Natur gibt es etliche Hinweise auf Wetter-Phänomene, die aber nicht lokales oder regionales Wetter prognostizieren können, sondern immer im Kontext mit der Großwetterlage stehen. Bauernregeln können die heutigen Großwetterlagen nicht mehr deuten.


    _______

    Fins Aviat

    Johannes.von.Nepomuk
     
  10. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wald
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    @Johannes.von.Nepomuk

    was du schreibst leuchtet mir ein. Dass eine "Bauernregel" nicht die Großwetterlage bestimmen kann auch - aber das ist auch nicht schlimm, wenn man in seiner Region bleibt.
    Die Natur beobachten halte ich pers. allerdings noch für einen sehr zuverlässigen Zeiger.
    So erinnere ich mich z.B. dass im letzten Herbst die Berberitze recht dicke Früchte getragen hat, was auf einen Winter mit guter Kälte und viel Schnee hinweist - das hat sich ganz klar bewahrheitet. Wir hatten hier so viel Schnee und Frost, wie die letzten 5 Jahre zuvor nicht mehr.

    Was den Wetterbericht angeht, kann ich nur sagen, dass der hier im Voralpenland sehr oft überhaupt nicht stimmt und ich mich da doch lieber auf den Blick zum Himmel und die Beobachtung der Tiere und Pflanzen verlasse.
    Bei Tiefdruck in Anmarsch z.B. neigen sich die Äste der Fichten nach unten und auch das Zwitschern der Vögel verändert sich je nach Wetterlage - auch vorausschauend.
    Ich kann schaun was draußen wächst und was nicht und kann auch daran einiges sehen was das Wetter betrifft. Zugvögel sind auch ein Indikator - wann sie kommen und ob sie bleiben oder nochmal umkehren und wann sie uns wieder verlassen oder wie oft sie hier brüten usw.
    Insekten sagen mir einiges über das Wetter - als Beispiel eben wie schon erwähnt mit der Kreuzspinne oder den tief tanzenden Mücken, die Anzahl der Wespen und wann sie vermehrt auftreten usw.

    Zu guter Letzt ist es auch mein eigener Körper, der mir ganz genau sagt wann es Gewitter geben wird oder nur Regen oder ob der Fön uns heimsucht.

    Sicher ist vieles nur kurzfristig und manches sogar nur ein paar Stunden vorher sicher ... aber für mich immer noch aussagekräftiger als ein Wetterbericht der mir online sagt, dass es hier seit morgens regnet obwohl die Sonne scheint und noch kein Tropfen weit und breit zu sehen ist, oder umgekehrt :whistle:

    Dass die Tier- und Pflanzenwelt in anderen Regionen nicht ganz so zuverlässig das Wetter vorher sagen kann, liegt nicht an der Natur, sondern am Mensch, der Insekten durch Pestizide ausgemerzt hat und viele Pflanzen deswegen auch kaum noch normal wachsen. Da bin ich froh, dass hier im bayerischen Oberland sich die Bauern eindeutig gegen so ein Lebensfeindliches Programm aussprechen und hier regional auf ökologische Landwirtschaft achten, ganz gleich ob mit oder ohne Siegel.

    Aber dennoch gibt es überall bestimmte Regeln die auch heute noch gelten und um die soll es hier gehen.

    LG
    Waldkraut
     
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