1. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Wege der Poesie

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Adamas, 9. August 2011.

  1. waskommtnoch

    waskommtnoch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2017
    Beiträge:
    3.997
    Ort:
    Steiermark
    Werbung:
    Wunderschön, lieber @Adamas ,
    schöne Gedanken zur Adventszeit und ihrer Bedeutung.
     
    Adamas gefällt das.
  2. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    725
    Ort:
    Salzburg
    Warten auf das Christkind

    Weiße Flocken langsam treiben,
    silbern spiegeln sie das Licht,
    das sich durch die Fensterscheiben
    seinen Weg ins Dunkel bricht.

    Samtig weiß, wie eine Matte,
    hüllen ein sie die Natur,
    zieren sie wie Zuckerwatte
    alle Wälder, alle Flur.

    Aus der Ferne hört man’s schellen,
    Schlittenklang vernimmt man sacht,
    hie und da die Hunde bellen
    durch die sonst so stille Nacht.

    In den Zimmern strahlen Kerzen,
    der Adventkranz gibt sein Licht
    und mit aufgeregtem Herzen
    lernen Kinder ein Gedicht.

    Oma, ja sie liest Geschichten,
    jene auch vom Christuskind,
    welches alle Jahre wieder
    seinen Weg zur Erde find’.

    Und mit rot gefärbten Wangen,
    sitzt und lauscht die junge Schar,
    wartet sie schon voll Verlangen
    auf das Kind im Silberhaar.

    Lässt die Ungeduld sie klagen
    wo das Fest doch noch so weit,
    gibt es Fragen über Fragen,
    oh du schöne Weihnachtszeit.

    Adamas
     
    Red Eireen, waskommtnoch, *Eva* und 2 anderen gefällt das.
  3. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    725
    Ort:
    Salzburg
    Zwei am Weihnachtsabend

    Schon zeigt der Himmel jenes helle Strahlen,
    wie man es nur am Weihnachtsabend kennt.
    Glänzt silberhell, zu aller Wohlgefallen,
    der Nächte Schmuck vom dunklen Firmament.


    Ist fast vollbracht des Christkinds frohes Wirken,
    das Freude macht teilt es Geschenke aus.
    Vom reichsten Mann bis abwärts zu den Hirten,
    da bringt es Gaben, huscht es durch das Haus.

    Doch nebenan, in Meiers großem Garten,
    das steht ein Rentier auf der Wolken Pracht.
    Mir scheint der Weihnachtsmann muss warten,
    bis, dass der blonde Engel Pause macht.


    Denn auch sein Schlitten trägt gar viele Träume,
    die einst auf Zetteln nächtens hinterlegt.
    Vom Fensterbrett, vom Astwerk mancher Bäume,
    da holte er wonach der Sinn so steht.


    Und nun da heißt es Kinder zu besuchen.
    Macht er genau was auch das Christkind macht.
    Beim Duft von Zimtstern und Vanillekuchen,
    ertönt von fern das Lied der Stillen Nacht.

    Adamas
     
  4. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    725
    Ort:
    Salzburg
    Leben heißt lernen

    Leben heißt lernen, heißt menschlich zu werden,
    das zu erfüllen sind wir auf der Welt.
    Alles was sonst auf uns zukommt auf Erden,
    ist nur ein Plus das infrage sich stellt.

    Einzig zu lieben, sich Freude zu schenken,
    zeigt sich im Dasein als richtiges Spiel,
    nicht nur an sich, auch an andre zu denken,
    öffnet die Pforte nach drüben - zum Ziel..

    Zu einem Endpunkt den wir uns gegeben,
    lange schon vor unsrer irdischen Zeit,
    als unser Zustand noch geistiges Schweben
    und wir zu neuem Erscheinen bereit.

    Einem Erscheinen um noch zu erlernen,
    was uns zum Menschsein im Grunde noch fehlt,
    was noch nicht richtig im Drüben - im Fernen,
    für unser Sein aber dort einfach zählt.

    So heißt es lernen um menschlich zu werden,
    bis unser Handeln man positiv misst.
    Ohne dem landen wir neu stets auf Erden,
    da man im Jenseits stets kritischer ist.

    Adamas
     
    Himbeere, *Eva*, waskommtnoch und 2 anderen gefällt das.
  5. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juli 2017
    Beiträge:
    7.409
    Welch ein schönes Stück zum Pfingstfest!(y)

    Ich freue mich sehr, dass Du mal wieder hier bist, lieber Adamas!:);)
     
    Himbeere und Adamas gefällt das.
  6. Red Eireen

    Red Eireen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2018
    Beiträge:
    14.298
    Ort:
    ★ Sternentor ★
    Werbung:
    :kuesse:

    Ich auch - und wie :flower2::flower2::flower2:
     
    Himbeere, Adamas und Tolkien gefällt das.
  7. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2018
    Beiträge:
    21.795
    Ort:
    Niederösterreich
    Ich habe länger nichts von dir gelesen.
    Das hier ist ein wunderschöner Text, der mir zu Herzen geht.:kuesse:
     
  8. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    725
    Ort:
    Salzburg
    Zeitlos

    Die Ewigkeit braucht keine Zeit,
    sie braucht sie nicht da nichts vergeht,
    allein dem Mensch gibt sie Bescheid
    wie lang sein Leben noch besteht.

    Und drüben, wo ja keine Hast,
    hat sie ganz einfach keinen Sinn,
    man würde doch, was hier nur Last,
    ins Jenseits mit hinüber zieh'n.

    O nein, die Schöpfung braucht es nicht
    das Hasten, selbst im Lichterschein,
    damit man das Genick sich bricht,
    genügt es auf der Welt zu sein.

    In einer Welt dem Irrsinn nah,
    wo Zeit mit Geld gehandelt wird
    und alles, selbst was einst geschah,
    im Grunde nur noch Stress verspürt.

    Doch wo das Licht der Ewigkeit
    da hat was menschlich keinen Platz,
    allein nur Friede - Seligkeit,
    hütet man hier wie einen Schatz.

    Adamas
     
    Red Eireen, Nicoleka, *Eva* und 2 anderen gefällt das.
  9. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    725
    Ort:
    Salzburg
    Letztes Geschenk

    Ich schenke dir die Zeit für dich
    damit auch du zur Ruhe kommst
    und nicht in Masse, unterm Strich,
    dem Wohlgefühl der andern frommst.

    Damit nun, nach des Daseins Hast,
    dir endlich jene Zeit verbleibt
    die dir zur wohlverdienten Rast
    und nichts mehr ist was dich noch treibt.

    Denn viel zu lange hastest du
    bereits für aller andern Streben,
    fühlst du in Pflicht dich immerzu
    das Beste jedem nur zu geben.

    In einer Pflicht die vorwärts drängt
    und so dein Handeln stets bestimmt,
    da eine Mutter auch nichts hemmt,
    selbst nicht wenn es ihr Leben nimmt.

    Doch nun da schenke ich dir Zeit
    nach Kummer, Hast und oft auch Not.
    Sieh', meine Arme sind ganz weit,
    umarme mich - ich bin dein Tod.

    Adamas
     
    Tolkien und Red Eireen gefällt das.
  10. Red Eireen

    Red Eireen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2018
    Beiträge:
    14.298
    Ort:
    ★ Sternentor ★
    Werbung:
    :kuesse: Mir direkt voll aus Herz und Seele poetisch wundervoll verpackt- gesprochen, lieber Adamas.:)

    Schön, dass es dich hier wieder gibt :)

    .
     
    Adamas und Tolkien gefällt das.
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden