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Wege der Poesie

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Adamas, 9. August 2011.

  1. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    7. August 2011
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    Alte Gedanken

    Ich will keine alten Gedanken mehr denken
    die nichts mehr ändern und sinnlos wohl sind,
    doch sind Gefühle nicht einfach zu lenken
    wenn sie mir folgen als einsames Kind.

    Wo sie in manchen der ruhigen Stunden,
    meistens des Nachts zur Erinnerung werden,
    wenn sie sich mit meinen Träumen verbunden
    und damit meine Vergangenheit erden.

    Diese war mir einfach wichtig im Leben,
    zu viel hat sie einst mein Dasein bestimmt,
    wie soll es plötzlich hier Ruhe mir geben
    wenn sie sich meine Gedankenwelt nimmt.

    Wenn sich mir heute noch zeigt, oft im Bösen,
    wie sich dein Bild in die Sinne mir spielt,
    ja damit klar macht, wie dumm ich gewesen,
    dass ich mein Glück nicht mit Klauen mir hielt.

    Und wenn ich dich im Gedanken auch fliehe,
    so ist mir klar, dass ich dennoch verlier,
    da ich seither keine Trümpfe mehr ziehe
    in einem Spiel mit zu hoher Gebühr.

    H. G. W.
     
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  2. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Lusthandler

    Gar oft hat mir was nicht gepasst,
    was mich die Nase rümpfen ließ,
    wo ich auch den Entschluss gefasst,
    dass gegen Sitten es verstieß.

    Dass einfach nicht zu tolerieren
    was sich vor meinen Augen tat,
    und von der Art her auch zu spüren,
    dass ein Fiasko wohl gleich naht.

    Allein, wo ich zu handeln sah
    empfand nicht jeder dass es not,
    und nicht nur einmal es geschah,
    dass letztlich ich mich sah bedroht.

    So hab ich mir zur Pflicht gemacht
    mich einfach nicht zu alterieren,
    wenn jeder sonst darüber lacht,
    selbst wenn nur Unsinn war zu spüren.

    Denn vielen scheint gar nicht bewusst,
    wenn sie Empfindungen verletzen,
    oder, sie halten es für Lust
    sich über sie hinwegzusetzen.

    H. G. W.
     
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  3. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Lebensträume

    Traum des Lebens. Traum der Liebe.
    Viel zu schnell bist du gegangen.
    Ließest, kaum im Reich der Triebe,
    mich schon wieder schmählich hangen.

    Traum des Glücks. Der edlen Wonne.
    Warst nicht besser als die andern.
    Sah dich, wie die Wintersonne,
    eiligst nur vorüberwandern.

    Traum der Treue und der Tugend,
    gut, du warst Begleiter mir,
    doch beginnend in der Jugend
    war es stets ein Kreuz mit dir.

    Traum vom Träumen. Vom Erfüllen.
    Einzig du warst mir ein Freund.
    Nur, statt Wünsche mir zu stillen,
    blieb ich Träumer wie mir scheint.

    H. G. W.
     
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  4. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Bitte aus rechtlichen Gründen immer den Autor angeben!

    Adamas
     
  5. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Akrostichon


    V erschwunden ist was einst mein Leben prägte.

    E s ging dahin wie Eis im Sommerwind.

    R espektlos, da ich anfangs Zweifel hegte,

    T at ich erst Falsches, wie ein kleines Kind.

    R umorten mein Sinne im Beharren,

    A ls ob nicht längst das Gute ich geseh’n.

    U nd langsam nur, nach manchem Füße scharren,

    T rug deine Wärme bei es zu versteh’n.

    H alf letztlich mit, die Freude die du brachtest,

    E in kaltes Herz mit Liebe zu verseh’n.

    I st jeder Tag, seit du mir erstmals lachtest,

    T atsächlich etwas das noch nie so schön

    H. G. W.
     
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  6. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Dann bitte "Autor unbekannt" anführen. So sicherst du dich gegenüber
    den Autorenrechten ab und zeigst an, dass du das Gedicht nicht missbräuchlich
    in deinem Namen verwendest.

    Adamas
     
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  7. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Verrücktes Leben

    Einst glaubte ich, ich sei verrückt,
    da vieles aus der Spur mir lief
    und, vielleicht besser ausgedrückt,
    der andern Spott mir immer rief.

    Denn ganz egal was ich auch machte,
    es weckte immer Widerspruch,
    ja selbst als mir die Jugend lachte,
    kam ich damit oft in Verruf.

    Zog jeder seine Nase hoch,
    wenn ich die Tage mir verschönte
    und alles tat, ja mehr auch noch,
    was mich erfreute, mich verwöhnte.

    Ja selbst noch in den trüben Stunden,
    mein Herz mir immer überquoll,
    und ich selbst da mein Glück gefunden,
    im Gegensatz zu andern Groll.

    Und ich, was dann auch immer war,
    stets nur zur Freude immer strebte,
    denn was auch kam war wunderbar,
    es zeigte einfach, dass ich lebte!

    H. G. W.
     
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  8. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Nein, hier gibt es nichts was ein Verzeihen nötig machen würde.
    Der Autor , oder eben "Autor unbekannt" wird ja häufig vergessen.
    Ich will mich hier auch nicht aufspielen, aber ich weiß wie teuer es kommen
    kann, wenn sich ein Autor oder sein Rechtsnachfolger auf den Schlipps getreten
    fühlt. Wenn ich also darauf hinweise, dann im Interesse jener die darauf vergessen.

    Adamas
     
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  9. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Gänsehaut

    Vor langer Zeit, es war recht finster,
    ging ich an der Friedhofsmauer,
    plötzlich, hinter hohem Ginster,
    lag dort jemand auf der Lauer.

    Sah ich, wie aus dem Verstecke,
    er im Dunkeln nach mir spähte,
    und, was weiter ich entdeckte,,
    langsam hin und her bewegte.

    Kalt lief es mir gleich am Rücken,
    schließlich stand ja dort ein Geist,
    welcher wohl, ihm zum Entzücken,
    mich in tausend Stücke reißt.

    "Herrgott hilf" so stieg mein Flehen
    zitternd hoch zum Himmelszelt,
    "bitte lass es nicht geschehen,
    dass er mich holt von dieser Welt."

    Da, ganz sacht brach Mondenlicht,
    plötzlich durch die Wolkendecke
    und gab endlich frei die Sicht,
    hin zu jener Geisterecke.

    Jene war ein Kranz mit Schleife,
    welche von der Mauer hing,
    und schon reichte, dass ich Pfeife,
    eine Gänsehaut mir fing.

    H. G. W.
     
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  10. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Zweitleben

    Könnte mein Leben ich noch einmal leben
    würde es sicher nicht anders verlaufen,
    nein, diese Chance wär mir nicht gegeben,
    das würfe alles nur über den Haufen.

    So wie es war, das war doch mein Wille,
    ich habe mir doch den Ablauf gewählt,
    was ich erlebte, im Trubel, der Stille,
    war genau das was zum Fortkommen zählt.

    Nichts war ja anders als ich es wollte,
    und was getan war doch einst so geplant,
    mir ist nicht klar was ich ändern hier sollte,
    was und auch wer hier zur Änderung mahnt.

    Würde ich hier im Geringsten nur ahnen,
    dass alles falsch, was ich mache im Leben,
    und nicht verläuft in den richtigen Bahnen,
    wäre wohl wirklich ein Neustart gegeben.

    So aber fühle ich mich auf dem Wege
    den ich im Drüben mir einstmals gewählt,
    liegen dazwischen auch Abzweigungsstege,
    ist es die Richtung, die einzig mir zählt.

    H. G. W.
     
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