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Was sind Heiden?

Dieses Thema im Forum "Kelten, Germanen, europäische Naturreligionen" wurde erstellt von Harser, 17. Januar 2006.

  1. Schwarze Sonne

    Schwarze Sonne Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2007
    Beiträge:
    7
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    Hallo Harser!

    Das Wort "Heide" (ahd. m. heidan man, w. heida) geht auf das germanische haithio (= Heide; unbebautes Land) zurück. Dort lebten die letzten "unkultivierten Nichtgläubigen", die von dem flammenden Bekehrungswahn der christlichen Missionare bis dahin verschont geblieben waren.

    Meine Grüße
     
  2. boudicca

    boudicca Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2006
    Beiträge:
    68
    Ort:
    Oberösterreich
     
  3. Sitanka

    Sitanka Guest

     
  4. boudicca

    boudicca Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2006
    Beiträge:
    68
    Ort:
    Oberösterreich
     
  5. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    Dazu muss man sich einmal klar machen, was es überhaupt bedeutet, über Religion zu sprechen. Heute sind wir es gewohnt, eine Sammlung von Regelwerken, Bräuchen und Worten von Propheten samt einer Institution "Religion" zu nennen, aber in gewisser Weise ist das absurd. Religion ist die Sache an sich, und nicht das ganze Beiwerk drumherum.

    Es ist praktisch nicht herauszubekommen, wie die alten Kelten überhaupt geredet haben, geschweige denn, wie sie ihre Religion genannt haben. Wir haben Texte von Griechen und Römern, die eine Art vergleichende Religionswissenschaft betrieben haben, aber sie haben nie über Religioin an sich geschrieben, sondern Zuordungen von Götternamen vorgenommen, Rituale beschrieben usw. . dann haben wir noch Inschriften, aber die Religon "an sich" wird nicht benannt.
     
  6. Chrisael

    Chrisael Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2005
    Beiträge:
    1.174
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    @harser

    Ich bin ja auch noch der Meinung das religeon damals nicht etwas war das man getrennt von seinen Leben gelebt hat. Vielmehr war es etwas das vollkommen natürlich und eingeflochten ins Leben war. Dafür braucht man keine Bezeichnungen es ist einfach wie alles andere eben auch ist.

    Ich glaube es ist eine recht moderne Erscheinung das man alles einteilen und katalogisieren will.
     
  7. Aurate

    Aurate Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2007
    Beiträge:
    25
    Ort:
    Holzappel
    Aber es gibt doch heute noch Gebiete mit keltischen Sprachen???
     
  8. Aurate

    Aurate Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2007
    Beiträge:
    25
    Ort:
    Holzappel
    Und genauso ist es z.B. in Asien noch heute.
     
  9. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    @Chrisrael
    Genau, und mittlerweile gewöhne ich mir an, es genauso zu tun.

    @Aurate
    In meinem Satz meinte ich mehr die Semantik und den Inhalt der Rede. Mit den Sprachen hast du einerseits recht, aber andererseits ist zu bedenken, dass es in der Sprachhistorie eine Lücke von den alten Kelten (La Tène-Zeit) und den heutigen keltischen Sprachen gibt. Vom altirisch, dessen älteste Dokumente im 6Jh. aufgezeichnet wurden, kann man eine gute Verbindung zum heutigen irisch, gälisch usw. ziehen. Aber diese Verbindung ist nicht weiter zurückzuverfolgen, da das Gallische (offenbar eine Art universelle Amtssprache der Festlandkelten, die sich in Inschriften der La Tène-Zeit widerspiegelt) sich stark davon unterscheidet, schon die Zuordnung zu einer gemeinsamen Sprachfamilie ist gewagt, zumal die Sprache nicht rekonstruiert ist.
     
  10. Chrisael

    Chrisael Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2005
    Beiträge:
    1.174
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    Ja das bewundere ich immer wieder.
    Ich selber bin recht unreligeös groß geworden. Ein religeöser Gedanke das es wohl sowas wie einen Art Schöpfergott(ich seh das pantheistisch) geben muss kam mir erst recht spät. Immer wenn ich sehe wie natürlich die Asiaten mit Reliegon umgehen, mit ritualen, etc. kommt bei mir sowas wie Neid auf.
    Denn einerseits ist es befremdlich für mich, da ich fast ohne Rituale groß geworden bin, und amche sowas deshalb auhc nicht. Andererseits beneide ich die antiken Kulturen und die heutigen asiatischen Kulturen für ihren so natürlichen Umgang mit religeon und Ritualen.
    Mir fehlt da eindeutig was.
     
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