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Vergewaltigung und die Schuld der Frau

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ometeotl, 10. Oktober 2018.

  1. Wanadis

    Wanadis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2018
    Beiträge:
    882
    Ort:
    im Apfelgarten
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    Ja, das ist wohl richtig was du schreibst.

    Trotzdem haben Männer wie Frauen keine Schuld vergewaltigt zu werden- und sollten sich selbst deswegen nicht schuldig fühlen, oder sich immer und immer wieder mit bohrenden Fragen beschäftigen, ob und was sie eventuell falsch gemacht haben könnten.
    Auf so eine Art und Weise kann kein Opfer richtig damit abschließen und nach vorne blicken.
     
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  2. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    17.922
    Ort:
    Saarland
    Sowieso klar, dass man nicht mitschuldig ist.
    Ok, einigen offenbar nicht...
     
    Loop und ApercuCure gefällt das.
  3. Rosenrot07

    Rosenrot07 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.517
    Man fühlt sich jedoch schuldig. Und widerlich und wie ein Stück Fleisch ohne Seele.
    Der eigene Körper wird zu einem Etwas, das man nicht mehr wertschätzt, sondern nur als Werkzeug und Gegenstand zum Reinstecken dient.
    Da stört es auch nicht, wenn man sich selber etwas antut (SVV), der geschändet und wertlos fühlt man sich ohnehin schon.
     
  4. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    17.922
    Ort:
    Saarland
    Bei Kindern, wo der Täter ein naher Verwandter ist, kann ich mir den Grund dafür vorstellen. Dass das Kind auch instinktiv quasi denkt, dass Väter (oder jemand in ähnlicher Position) gut zu einem sein müssen, und wenn das nicht der Fall ist, dann liegt das an dem Kind (nach dessen "Instinkt" eben). Ist natürlich objektiv gerade nicht garantiert, dass Eltern gut zu Kindern sind, aber das ist halt der Mechanismus, wie ich es mir vorstellen kann.

    Sonst fällt mir noch ein, dass eine irgendwelche chauvinistischen Ideen internalisiert hat, dass man Männer zu sowas provozieren kann.

    Wenn nichts davon zutrifft, wie kommt es dann zu solchen Gefühlen?

    Ok, vermutlich ist dann auch nicht bewusst klar, warum da übernommen wird, wie der Täter einen sieht.

    Ist komplizierte Psychologie sicher.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Oktober 2018
  5. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    4.389
    Ort:
    Wald und Wiese
    Einspruch... ich seh das anders:
    Wenn ich Jemanden vorsätzlich oder fahrlässig verletze, begehe ich die Straftat der vorsätzlichen oder fahrlässigen Körperverletzung; wenn ich aber angegriffen werde und in Notwehr handle um mein Leben zu schützen und dabei den Angreifer verletze, begehe ich keine Straftat...

    Anders verhält es sich bei einer Notwehrüberschreitung.
     
  6. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    17.913
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    Na, so kompliziert ist das nun auch wieder nicht.

    Eine Vergewaltigung ist nicht nur ein körperlicher Angriff, sondern bedeutet immer auch die Verletzung der Persönlichkeit und Identität. Veränderungen der Selbstwahrnehmung sind da quasi an der Tagesordnung.
    Sexueller Missbrauch ist ein traumatisches und damit lebensbestimmendes Ereignis.
     
    sikrit68 gefällt das.
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    17.922
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    Saarland
    Kompliziert daran ist, warum eine (nach @Rosenrot07 und habe ich schon öfter gelesen und daher geht es nicht darum, dass ich daran zweifel, aber es ist für mich halt kompliziert, also nicht sofort verständlich bzw. ich kann da nicht sofort sagen, dass es für mich klar ist) sich selbst widerlich findet und nicht nur den Täter (inklusive dessen Tat).
     
  8. Ometeotl

    Ometeotl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.364
    Nein. Ihr lest das Gesetz nur nicht richtig. Nur weil ich für etwas im Ausnahmefall nicht bestraft werde, bedeutet dass nicht dass die Handlung erlaubt ist. Ebensowenig wie die Notwendigkeit. Ich darf nicht an eine Hauswand pinkeln, egal wie notwendig es ist. Zu sagen dass man niemanden verletzen darf AUSSER in Notwehr ist genauso abwegig wie man darf keine Frau vergewaltigen außer in einer dunklen Gasse, wenn sie alleine ist, einen kurzen Rock trägt und keine Selbstverteidigung kann.
     
  9. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    12.829
    Doch, im Falle der Notwehr ist es erlaubt. Da im Gesetz zur Notwehr steht nix von Ausnahmefall.
    Da steht eindeutig:
    Voraussetzungen der Notwehr nach § 32 StGB
    (1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

    Also ist es erlaubt. Es ist nicht nur erlaubt sondern sogar geboten und auch das kann zb. dazu führen, dass ein Opfer sogar damit konfrontiert wird. Oft genug geschehen: Haben sie Nein gesagt? Haben sie sich gewehrt?
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Oktober 2018
  10. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2010
    Beiträge:
    17.913
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    Okay. Ich denke, dass es im Wesentlichen mit Scham zu tun hat.
     
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