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Kastration bei Rüden

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Michelles, 7. September 2018.

  1. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    11.341
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    Das wird sich aber nur durch Kastration bessern, wenn er ausschliesslich wegen den gut duftenden Mädels abhaut. Alle anderen Motivationen wie jagen gehen, generelles Rumstrawanzen, nichtsexuelle soziale Kontakte pflegen wollen bleiben auch ohne Testosteron genauso wie sie sind.
     
    waskommtnoch, *Eva* und Azuris gefällt das.
  2. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    11.341
    Alle Hunderassen sind für bestimmte Zwecke durch Selektion auf Körperbau und Verhalten gezüchtet worden. Von daher sind sie alle "natürlich", sie sind schliesslich nicht im Labor genetisch manipuliert worden. Ein erwachsener Wolf würde definitiv weder deine Tiere bewachen oder treiben noch deinen Schlitten ziehen noch den Einbrecher auf Kommando beissen, noch für deine Kinder ein gutmütiger Spielkamerad sein noch der alten Dame nette, unkomplizerte Gesellschaft sein.

    Das ist Blödsinn.
     
    *Eva* und Azuris gefällt das.
  3. Sonne25

    Sonne25 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2012
    Beiträge:
    2.260
    @Michelles lese hier schon einige Zeit mit und oute mich mal als Besitzerin zwei kastrierter Rüden.. ;) ich habe den Schritt nicht bereut, im Gegenteil. Sie blieben vom Wesen gleich, lebhaft, trugen mental keinen Schaden und auch von Gewichtsproblemen keine Spur. Einzig, ihre Machtkämpfe nahmen ab und das war auch der Grund weshalb ich mich für die Kastration entschied.

    Dieser Aussage kann ich mich demnach nicht anschließen. Sind das deine tatsächlichen Erfahrungen @Clipsi oder ist das rein eine Meinung, die auf Hören Sagen beruht?
     
    *Eva* gefällt das.
  4. Clipsi

    Clipsi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2018
    Beiträge:
    1.112
    Blödsinn.

    Kastration ist Tierquälerei!


    Mischling? Oder Züchtungshund?

    User Garfield schreibt von Wölfen und Pferden. Bitteschön...:confused:
     
  5. Clipsi

    Clipsi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2018
    Beiträge:
    1.112
    Erfahrung bei Hund, Katzen und Pferden.

    Welchem Menschen schneidet man denn die Eier ab?
    Und warum nicht?
     
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  6. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    2.420
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    Wo willst du denn, im Normalfall all die Nachkommenschaft dieser Tiere lassen?
    Wie willst Du denen ein halbwegs gutes Leben bieten?
    Oder zurück zum alten unerwünschte Welpen und Kätzchen ersäufen?
    Wo sollen all die Hengste untergebracht werden?
    Eine Kastration ist heute, dank Narkose, das vergleichbar kleinere Übel.


    Gruß

    Luca
     
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  7. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    7.654
    Ort:
    Kassel, Berlin
    das bekannte Dilemma zwischen Träumerei und der Realität.
    sich vehement vor der Realität zu sperren macht es nicht besser,
    sondern sogar schlimmer. dies einzusehen ist nicht immer leicht.
     
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  8. Azuris

    Azuris Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2018
    Beiträge:
    155
    Ich sage auch gar nichts darüber, wer es kann oder nicht kann. Sondern antwortete auf deine Aussage, Veggie sein würde auch heißen keine fleischfressenden Tiere zu halten.
    Und Barfen heißt auch nicht automatisch Pülverchen, nur weil das viele aus Bequemlichkeit so machen.

    Aber zu Beginn schreibst du, dass es in Freier Wildbahn kein Problem ist ihn abzuleinen.

    So blöd du das wohl findest Clipsi, wie auch bei vorherigen Beiträgen, muss ich ihm auch hier Recht geben. Unsere heutigen Hunde sind zwar zweifelsfrei domestiziert, aber deshalb verlieren sie nicht ihr "natürliches" Verhalten. Es sind keine Wölfe das ist klar, aber in domestizierter Form haben auch unsere Hunde (manche mehr, andere Weniger) noch Teile dieses Ursprünglichen Verhaltens in sich.
    Das bedenken sehr viele nicht, weshalb es leider oft zum typischen "verhätscheln" von Hunden kommt.

    Grob gesagt geht es einem Hund in einem Rudel um 1 Sache: Dass alles intakt läuft. Für den Hund gibt es dafür 2 Möglichkeiten; Entweder es gibt jemand im Rudel, der diese Aufgabe auf die Reihe bekommt. (Sollte bestenfalls der Hundehalter sein). Oder der Hund übernimmt diese Aufgabe selbst. Bei einem funktionierenden Rudel, wo der Hund diese Aufgabe nicht übernehmen muss, trifft auch nicht der Hund die Entscheidungen wer angepöbelt wird, oder wo hin gegangen wird. Ist der Hund von den Kompetenzen des Besitzers überzeugt, verlässt er sich auch darauf, das der Besitzer das auf die Reihe bekommt. Bekommt er es aber nicht hin, bedeutet es für den Hund "Ich kann mich nicht drauf verlassen das Herrchen das schafft" und er übernimmt diesen Part wieder selbst.
    Bei einem unkastrierten Rüden wird es für den Faktor Mensch lediglich etwas mühsamer, diese Aufgabe aus Hundesicht zuverlässig zu übernehmen. Aber auch mit Kastration ändert sich das oben beschriebene Grundprinzip nicht, sonst wären alle kastrierten Hunde automatisch lammfromm.

    Das finde ich leider ein Negativbeispiel für die Durchführung eine Kastration.

    Ich finde es ein gutes Beispiel, das Hunde, (oder Tiere generell, auch Pferde) in der Natur unkastriert zusammen leben, aber es funktioniert bzgl. des Verhaltens miteinander. Kaum kommt der Faktor Mensch mit ins Spiel, soll es auf ein Mal nicht mehr funktionieren. Der Hund ist ein Hund, ob er mit Artgenossen zusammen lebt oder mit dem Mensch. Aber wenn es mit dem Mensch nicht funktioniert, soll es am Hund liegen und er wird kastriert, damit er sein Verhalten ändert.
    Ohne medizinische Notwendigkeit ist eine Kastration nur dann "nötig" wenn der Mensch es für nötig hält, es sich möglichst einfach machen zu wollen. Anstatt sich Hilfe zu holen (z.B. Hundeschule, Hundetrainer, etc.) um auch mit einem unkastrierten Rüde klar zu kommen, (dann müsste man sich auch eingestehen, das man damit nicht klarkommt) wird, siehe oben "Machtkämpfe nahmen ab" kastriert, in der bewussten Absicht, dadurch besser mit dem Hund klarzukommen.
    Und der traurige Abschluss dabei ist, als Besitzer wird man es sich passend zurecht reden.
     
    Daly gefällt das.
  9. Clipsi

    Clipsi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.112
    Nö. Nur Empathie oder nicht. Wie schon gesagt in 15 Jahren kommt das Streicheltier, dann nach der Ladung aus der Steckdose.

    Wie soll man denn das erklären, dieses man sieht es dem Tier doch an. Schau doch hin. Wenn es längst zu spät ist gibt es tausend Ausreden. Es ist genau wie vorher usw...

    Kastration tut mind. 2 Wochen lang extrem weh. Schmerztabletten gibt's auch nicht. Es liegt halt rum...

    Ja, ab zum Fleischer der halt will.

    Tiere sind schließlich keine Sachen, für wen der halt will.

    Aber es gibt Ausnahmen, für die schreib ich hier. Nicht für das Geldbörsl des Tierarztes.

    Und zum Schluss, kein Einziger meiner nicht kastrierten Rüden ging jemals über den Zaun wenn in der Nähe ein Weibchen trächtig war.
    Niemals. Es kommt immer auf den Halter an. Das Thema ist ewig. Umlängst sagte eine Tierärztin zu mir: die meisten Bisse kommen von Dackel und Schäfer, nicht von Kampfhunden, ja das Thema ist natürlich emotional Medientauglich aber nur so wahr, als sich der Halter eine Waffe hält.

    Insofern bleibt es beim Thema das sich der Halter einen Hund halten könnte dem er auch im Griff hat, aber das wäre Hausverstand und das ist ja bekanntlich eine ganz andere Geschichte.

    :):)
     
  10. Sonne25

    Sonne25 Sehr aktives Mitglied

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    Nenne es gerne als ein sich passend zurecht reden. Aber ich bin der Meinung, dass ich meinen Hunden dadurch ein friedlicheres Miteinander beschwert habe. Das Problem war nicht ich, sondern die Aggression der beiden gleichaltrigen Rüden untereinander, ich lernte sie erst in ihrer Pubertät kennen, hatte sie nicht von klein auf an..
    Hilfe holen.. tja, mir wurde geraten sie kastrieren zu lassen, und nein, sehe mich deshalb nicht als Tierquälerin.. :)

    Okay, aber dann sind es Erfahrungen aus Beobachtungen und nicht welche, die du persönlich gemacht hast. Denn so wie du schreibst, hast du deine Rüden nicht kastrieren lassen. Und eine Behauptung aufzustellen, kastrierte Hunde würden die Freude am Leben verlieren, faul werden, etc.. kann ich nicht teilen. Meine Hunde blieben Energiebündel..

    Pferde.. tja, dazu wurde von @Garfield ja schon einiges geschrieben..

    Katzen.. zum Thema Kastration bzw. Sterilisation.. die sogenannte Katzenpille, als Alternative kann einen Gesäugetumor hervorrufen. Da wähle ich, zum Wohl des Tieres doch lieber die Möglichkeit der Sterilisation.
     
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