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Kann man seine Seele an die Dunkle Seite "verkaufen"?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Lunara95, 2. Januar 2019.

  1. **Mina**

    **Mina** Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2018
    Beiträge:
    57
    Ort:
    Österreich
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    Hallo,

    ich hab mir jetzt die anderen Antworten noch nicht durchgelesen und hoffe, ich kriege meine Deutung verständlich hin. Ich bin natürlich kein Wesen, das Dir irgendeine "Schuld" nehmen könnte und die Weisheit hab ich auch (noch) nicht mitm Löffel gegessen, ich schreibe dennoch mal dazu:

    Ich finde überhaupt nicht, dass es unreif ist, dafür zu beten, einen Menschen zurückzubekommen, und ich finde es auch überhaupt nicht unreif, Wünsche auf Zetteln zu verbrennen - ich nehme an, es war so eine Art "Liebeszauber"? - Ich bin in magischen Ritualen nicht so bewandert, weshalb ich Deine Sorge nachvollziehen kann (ich hab mir lange Sorgen gemacht, was schwarze/weiße Magie ist und hier spannende Antworten halten).
    Aber gleichzeitig sind Rituale wie Wünsche aufschreiben, irgendetwas mit dem Aufgeschriebenen anstellen, usw. manchmal sogar Teil von Psychotherapien. Und in Psychotherapien geht es sicher nicht darum, sich mit bösen Mächten zu verbinden ;) .
    So wie ich das hier lese, ist Dein Weltbild ("Hölle", "Engel", "Kirche", ...) ziemlich christlich geprägt. Das ist ja auch legitim, bloß kann es sein, dass Dein Glaube für Dich mit Angst behaftet ist? Dass Du Dich zu sehr selbst unter Druck setzt? - Ich war z.B. aufgrund meines eigenen Glaubens lange davon überzeugt, dass ich nur dann gläubig genug bin, wenn ich nie Ärger und Wut gegenüber anderen Menschen verspüre. Jemand hat mir dann aber das Gegenteil aufgezeigt, und seit ich mir die ein oder andere Wut wieder erlaube, scheine ich auch spirituell wieder freier zu sein. Ich kann für mich denken, dass sie vielleicht übertrieben ist o.ä. und sie reflektieren, aber ich verbiete sie mir nicht und bin daher mit mir "eins".
    Lange Rede, kurzer Sinn: Vielleicht solltest Du ebenfalls nicht zu streng mit Dir sein und Dir deine Liebe und Sehnsucht von damals zugestehen. Und auch eventuelle Fehltritte. Und wenn ein Gott jemanden in die Hölle schickt, weil derjenige wegen Verliebtheit mal ein Zettelchen verbrannt hat, nun ja ... Ich glaube, so leicht ist Gott nicht negativ zu beeindrucken ;) .
    - Und falls ich als Unerleuchteter falsch liegen sollte: Alleine die Tatsache, DASS Du über Recht und Unrecht nachgrübelst, zeigt, dass Du Gewissen besitzt. Und ich glaub nicht, dass in der "Hölle", falls es sie geben mag, gewissenhafte Menschen landen, jedenfalls nicht nach christlicher Vorstellung.

    Zu Deinen Erfahrungen in der Kirche und überhaupt, da nun doch mal etwas Persönlicheres von mir: Vor laaanger Zeit, also in meinen Jugendanfängen, da hatte ich mich erstmals mit spirituellen Dingen befasst (Gläserrücken, Reinkarnation, Geister, Magie ansatzweise, etc.). Ich hatte damals alles falsch gemacht, was man halt so falsch machen kann, wenn man an Symboliken glaubt, was vielleicht auch meine negativen Erfahrungen damals erklären könnte. Jedenfalls, Kurzfassung: Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass irgendwo "Böses" lauert, und auf Urlaub besuchte ich dann eine Kirche und kam mir da drin plötzlich total fehl am Platz vor und es war, als sei das "Böse" wieder da gewesen (mich gruselt es heute noch, wenn ich daran denke, und bis jetzt wusste auch kaum wer davon).
    Vielleicht hatte ich damals tatsächlich irgendwelche negativen Energien geweckt, vielleicht hatte ich mich auch bloß selbst ein bisschen in den Wahnsinn getrieben. Keine Ahnung.
    Ich hab nur mehr dunkel im Kopf, wie ich das Gefühl wieder weg bekam. Ich glaube, u.a. durch Gespräche mit Menschen, die mich mochten, wodurch ich sozusagen mithilfe von Liebe und Zuversicht diese negativen Gefühle wegbekam.
    Ich habe da einfach auch ein bisschen herumexperimentiert und mich auch erst mal informiert, wie man div. Rituale richtig macht und v.a. wie man sich vor negativen Energien schützen kann, z.B. mithilfe von Amuletten.
    Ich denke unterm Strich, dass es wichtig ist, dass Du etwas Positives findest, irgendeinen Anker, der Dich zur Not ins Licht zurückholt - egal ob das ein geweihtes Amulett, ein Kreuz, nette Worte einer Vertrauensperson, dein Haustier, ein Glücksbringer, ein kleines Gebet oder sonst was ist: irgendetwas, das Du Dir immer herbeiholen kannst und das Dir Liebe vermittelt. Auch die Liebe zu Dir selbst, egal was Du "falsch" machst. (Wie gesagt: Wie ein Mensch, der soeben das Ticket zur Hölle erhalten hat, wirkst Du in Deinem Posting nicht gerade ;) ).

    Viel Erfolg!
    Mina
     
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  2. Oberon LeFae

    Oberon LeFae Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2010
    Beiträge:
    1.553
    Jepp, da war ein Wortmißverständnis - ich meinte Opposition und hab´ Opportunismus geschrieben. *g*
     
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  3. Hellequin

    Hellequin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2015
    Beiträge:
    3.270
    Ort:
    Hochfranken
    Wobei vor dem Hintergrund einer göttlichen "Mit mir oder gegen mich"-Haltung Opposition durchaus eine Form von Opportunismus ist.
     
  4. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    4.946
    Ort:
    Voralpen, Aut
    Nur mal angenommen, es wäre etwas an dem Gedöns dran, daß Gott und Satan ein lustiges Spiel spielen: Der, der die meisten Follower auf Earthtube bis zum jüngsten Tag hat, gewinnt...und was dann?

    Also wenn sich die Erde tatsächlich gegenwärtig im Himmel wiederspiegelt und da ebenso Demokratie herrscht, würde schlimmstenfalls die nächste Legislaturperiode an die dunkle Seite der Macht gehen und das Spiel beginnt von Neuem, nur daß dann eben die Finsternis den Ton angibt, denn diese muss zwingendermaßen genauso und nicht weniger göttlich sein, da sie ja ebenso Teil der göttlichen Schöpfung ist und wie kann der eine gute Gott etwas erschaffen, womit er sich selbst schadet? Dann wär er doch garnicht mehr so allmächtig und Weise...das macht letztendlich alles keinen Sinn und die Idee dahinter ist es, Menschen zu manipulieren. Das war schon immer so.

    So spricht also der eine Gott, daß es den Ärmsten unter den Armen gut gehen solle, während den im Luxus schwelgenden Lebemensch natürlich nach seinem Ableben Pein und Knechtschaft in der Hölle erwartet.

    Und die Schäfchen laufen in die Kirche und waren hoffentlich alle schön brav, weil wenn nicht...

    Das Leben ist mehr, viel mehr als das, sei völlig unbesorgt. Der liebestolle Wunsch eines Teen/Tweennagers reicht nicht aus, um seine Seele ebenso mal loszuwerden.

    Es ist denkbar einfach...du hast nichts schlimmes getan, es gäbe selbst wenn was dran wäre, keinen Pakt, da du im Gegenzug auch nichts erhalten hast.

    Und selbst dann würde dir dein Gott verzeihen, wenn du dir selbst verzeihst, aber gut...das ist leicht gesagt und für viele undenkbar schwierig.

    Vielleicht schreckt es dich, wie weit du zu gehen bereit bist, wenn du verliebt bist.

    Tu dir selbst was Gutes und nutze die Tiefe deiner Leidenschaft auf eine erfreulichere Art und Weise...Geh! :)

    Go nairi an bothar leat!
    Tiger
     
  5. brazos

    brazos Sehr aktives Mitglied

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    Vielleich tist das irgendeine Antwort in dem Sinne, dass man sich weniger mit esoterischen, mehr mit realen Menschen und Handlungen beschäftigen sollte.
    So würde ich das Ganze sehen.
     
  6. Elehoim Elevin Ladastarn

    Elehoim Elevin Ladastarn Aktives Mitglied

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    1. Du kannst, deine Seele nicht verkaufen. Einerseits kann keiner den Wert einer Seele aufbringen und andererseits entzieht sich dieser Vorgang, meines Erachtens, auch ganz stark der Logik.

    Wenn du etwas möchtest, löse dich von diesem Wunsch. Verhalte dich stattdessen so, als ist dieser schon in Erfüllung gegangen. Lasse los. (Zu dem Thema kann ich dir auch das Buch "Das Geheimnis des Herzmagneten" von Ruediger Schache empfehlen)

    2. Du kannst von Gott nicht fallen gelassen werden. Stelle dir Gott nicht als ein Wesen vor, was irgendwo über uns schwebt. Gott (das wird wird dem Ganzen nicht ganz gerecht) ist im Grunde genommen die Summe aller Seelen, was es unmöglich werden lässt, da irgendwie fallen gelassen zu werden.

    3. Es gibt keine Hölle. Nach dem Tod kommst du in eine Art astrale Zwischenwelt, welche sich optisch deiner Werte, Vorstellungen und Ideologien anpasst. Glaubst du an eine Hölle und hast aufgrund verschiedener religiöser Prägungen eine Vorstellung von dieser "Hölle", besteht die Gefahr, dass du genau dort landest.

    Mein Tipp: Entferne dich von dem Gedanken, dass du für irgendetwas bestraft wirst oder wurdest. Deine Gedanken formen deine Umwelt, nicht nur materiell sondern auch in Bezug auf Handlungen und täglichen Abläufen.

    LG
     
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