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Ich, das Absolute

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Meikel3000, 14. November 2017 um 18:10 Uhr.

  1. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2016
    Beiträge:
    7.746
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    Ich, das Absolute

    Vorwort:
    Das im Nachfolgende benutzen des Ich- wie auch des Du-Begriffes dient ausschließlich Formulierungsgründen und soll als die wahre Natur jedes Individuums verstanden werden, also kein situationsbedingtes Erfahrbarkeits-Ich wie in ”Ich bin fröhlich“, ”Ich bin traurig“, ”Ich habe Hunger“, etc.

    Weitere Erläuterungen zur Verwendung von Begriffen:

    Aufmerksamkeit
    - das Absolute, die höchst mögliche Qualität, singulär
    - Lebendigkeit, verstanden als das fundamental zugrunde liegende Kommunikationsverlangen aller Lebensformen, das eigentlich Lebendige

    Sein/Dasein/Sosein
    - eine bestimmte Intensität und Qualität von Aufmerksamkeit
    - Umsetzung des zuvor erwähnten Kommunikationsverlangens
    - Kurzform von Vorhandensein
    - Ich-Bin
    - Selbst
    - geistige Ausdrucksform als konkrete Seele
    - ein ganz konkretes, von anderen unterscheidbares Vorhandensein (z.B. Mensch, Delphin, etc.)

    Bewusstsein
    - das, was einem bewusst werden kann (nicht zu verwechseln mit dem, womit einem etwas bewusst werden kann),
    - der offene, nicht begrenzbare Bereich zur Umsetzung des Kommunikationsverlangens von Aufmerksamkeit/Lebendigkeit

    Ich
    - situationsbedingte, vorübergehend erweiterte Ausprägungsform des Ich-Bin zum Zweck von Erfahrbarkeit
    - notwendiger, jedoch imaginärer Bezugspunkt für geistige Fähigkeiten, um sie zuordnen zu können
    - Gewahrsein

    Aussagen aus Sicht des Absoluten über das Absolute, über Bewusstsein und Wissen

    Ich, das Absolute, bin nicht das Ich-Bin-Dasein. Die Präsenz von Ich-Bin, ist im Absoluten nicht vorhanden. Das Absolute ist kein Bedürfnis von irgendwas, nicht mal das Bedürfnis des Wissens von einem Ich-Bin. Aus dem Absoluten kommt das Ich-Bin als etwas Zusätzliches. Da sind keine Zwei. Ich war, ich bin, und ich werde stets in dem Zustand sein, bevor das Ich-Bin erscheint. Ich bin vollkommen etabliert in diesem ungeborenen Zustand. Ich, als das Absolute, habe keine Notwendigkeit zu irgendeiner Erfahrung, aber jede Möglichkeit dazu. Bedenke den Zustand bevor Erfahrung beginnt.

    Aufmerksamkeit allein spürt die Erweiterung des Bewusstseinsbereiches. Doch ich, das Absolute, bin nicht diese Erweiterung. Was ist, ist das absolute Unmanifestierte. Was dagegen erscheint, wie auch in Träumen, ist das vorübergehend Manifestierte, das kommunikativ zum Ausdruck Gebrachte. Ich, das Absolute, beobachte und nutze den Bewusstseinsbereich. Deswegen bin ich nicht dieser Bereich. Das ultimative Prinzip, das vom Vorhandensein jedes Soseins weiß, kann nicht anders als das Absolute bezeichnet werden. Das Ultimative, das du bist, kann nicht verloren gehen. Du kannst nur das verlieren, von dem du weißt. Das Ungeborene erfreut sich am Prinzip des Geborenen.

    Der Bewusstseinsbereich, in dem sich auch das Wissen über das Vorhandensein von Ich-bin befindet, kommt von einem vorherigen Zustand, in dem es noch keinen Bewusstseinsbereich gibt. Nur das nicht vorhandene Ich-bin, kann diesem Zustand begegnen. Im Absoluten ist kein Wissen über irgendwas. Alles Wissen ist vielmehr die ausmachende Qualität des Bewusstseinsbereiches. Der Bewusstseinsbereich ist gleichbedeutend mit Wissen. Doch das, was diesen Bereich benutzt, ist selbst kein Wissen, sondern Aufmerksamkeit.

    In der Abwesenheit von Wissen, wo ist die Frage nach Leid, Schmerzen oder Freude? Stabilisiere dich im Zustand ”Ich bin nicht“, und du wirst schnell heranreifen. Komme zurück zu dem Punkt, an dem es keine Beobachtung gibt. Mein wahrer natürlicher Zustand ist, ich bin das Ungeborene. Ohne das Gefühl/Gespür der eigenen Anwesenheit, bist du bereits. Ich verbleibe in dem Zustand des Nichtwissens. Bevor du erschienen bist als ein Ich-Bin, befandest du dich im höchsten Zustand des Absoluten, der reinen unverdorbenen Aufmerksamkeit. Bevor du wusstest ”Es gibt mich“, das war/ist dein wahrer Zustand. Das tiefe Gefühl, dass du das Ich-bin bist, muss akzeptieren, dass das Wissen um das Ich-Bin etwas rein Kognitives ist und dass du in Wahrheit das Absolute bist und nicht der kognitive Verstand.

    Ich kann mich an den ewigen Zustand nicht erinnern, weil ich ihn nie vergessen habe. Als das Absolute habe ich keine Erfahrung meiner selbst. Ich weißt, was ich nicht bin. Was ich bin, kann ich nicht wissen, weil ich kein zu wissendes Ereignis bin. Derjenige, der hört, und den ich nicht kenne, empfinde ich als mich, weil der Hörende ein Teil des Ereignisses des Hörens ist. Ich bin jedoch kein zu hörendes Ereignis. Als eine Entität versuche ich das Absolute als etwas Wissenswertes erfahren zu wollen, was deswegen nicht möglich ist, weil ich das Absolute bin und keine Erfahrung im Sinne eines Ereignisses.

    Der Zustand vor dem Bewusstsein ist immer da. Genau jetzt ist er da. Die Wissensfähigkeit in seinem ultimativen Zustand ist kein Wissen als solches. Das Wissen, das weiß, dass es Veränderungen gibt, ist selbst unveränderlich, permanent. Der Körper ist mehr eine Gelegenheit, um die Erfahrung von Zeit machen zu können. Bewegungen der Aufmerksamkeit des Absoluten erfolgen vom Nichtwissen zur Wissensfähigkeit. Diese Bewegung markiert die Grenze, den Übergang von Nichtwissen zur Wissensfähigkeit. Ich, der vor dem Erscheinen des Bewusstseinsbereiches da war, bin von sämtlichen Ereignissen im Bewusstseinsbereich nicht betroffen. Meine wahre Natur ist es nicht ein Selbst zu sein, kein Ich-bin, kein dieses oder jenes. Ich befinde mich vor dem Auftauchen all dieser Erscheinungen, die durchaus nützlich sind, die aber nicht meine wahre Natur sind.

    Bewusstsein kommt und geht niemals. Es erscheint, gekommen zu sein. Es ist stets nur der Bewusstseinsbereich, der sich anschickt zu erscheinen und zu verschwinden, während das Absolute immer da ist. Aufmerksamkeit allein spürt die Erweiterung des Bewusstseinsbereiches. Doch ich, das Absolute, bin nicht diese Erweiterung. Es genügt zu verstehen, ohne den geringsten Zweifel und mit höchster Überzeugung, dass da ein Zustand ist vor dem Erscheinen des Bewusstseinsbereiches. Da ist kein Individuum, das nach einem anderem Individuum schaut. Das Gefühl der Präsenz von etwas oder jemand ist rein kognitiv. Mehr als das, ist nichts.

    Du bist nie geboren. Nur die Ankündigung über deine Existenz ist da. Was immer ich denke, bin nicht ich. Ich kann über mich nicht nachdenken, weil ich kein Gedanke bin. Ich bin von allen Gedanken befreit. Realisiere das klar und erlebe auch dich als gedankenbefreit. Da war keine Notwendigkeit von Wissen, als das Ich-Bin noch nicht vorhanden war. Wenn der Samen des Ich-Bin verbraucht sein wird, wirst du in deinem ewigen Zustand sein. Wenn du verstanden haben wirst, was du wirklich bist, wird es dann irgendeine Notwendigkeit für Mystik oder eine spirituelle Suche geben?

    Ich bin nicht mein Körper, nicht mal sein Benutzer. Ich bin das, was vor dem Auftauchen, dem Ausformen meines Körpers und seines Benutzers (den ich als mich empfinde) bereits vorhanden ist. Das ultimative Prinzip ist vor dem Auftauchen der Beziehung Subjekt/Objekt. Der absolute "Ich-bin-nicht"-Zustand, der den Ich-bin-Zustand annimmt, wird zu einer Dualitätsbeziehung und manifestiert sich. Unmanifestiert bedeutet totaler Frieden und Ruhe. Dieser Zustand ist keine Geburt, kein Tod, kein Kommen oder Gehen, keine Veränderung, sondern immerwährend.

    Wenn auch du realisiert haben wirst, dass du nicht der Körper bist, dann bist du zunächst der Bewusstseinsbereich, in dem ein Körper auftaucht und wieder verschwindet. Wenn du danach realisiert haben wirst, dass du auch nicht der Bewusstseinsbereich bist, dann bist du im Zustand des Höchsten, des Parabrahman. Parabrahman hat Ähnlichkeit mit dem Namen einer Stadt, die weder weiß, ob sie existiert oder nicht. Dasein oder Nichtdasein hat absolut keinen Effekt auf sie. Einen Tag bevor mein Körper sich auszuformen begann, genannt Parabrahman, gab es keine Bedürfnisse für Gutes oder Böses oder für irgendwas. Das unpersonifizierte Absolute, das zwischen den beiden Konzepten des präsenten Vorhandenseins und dem Nichtvorhandensein des Ich-Bin unterscheiden kann, befindet sich a priori zu beiden Konzepten. Es muss bereits vorhanden sein, um dieses beurteilen zu können. Das Wissen ”Ich-bin“ bedeutet Bewusstseinsbereich, Ishwara, Gott, Guru, etc., doch ich, das Absolute, bin das nicht.

    Aus dem Absoluten und seiner Umsetzung des fundamental zugrunde liegenden Kommunikationsverlangens erscheint das Sosein, und daraus Illusion, und jede Illusion beschäftigt die Wahrheit. Aus dem temporären Sosein verstehend, kann dessen illusorisches Vorhandensein geschlussfolgert werden. Derjenige, der seine Unrealität realisiert, ist das Ewige. Wie sollte mir jemand meine Zukunft voraussagen können, wenn ich nicht bereits dort wäre? Ich sehe ganz klar, dass da etwas geboren wird. Und ich sehe ebenfalls ganz klar, dass ich das Geborene nicht bin. Und das ist es, warum ich vollkommen angstfrei bin. Löse alle Identifikationen mit dem Körper, und dann erzähle von dir selbst.

    Solange ich glaube, eine Entität zu sein, sind spirituelle Erlösung und all diese Worte hier nutzlos.

    Zu einer rein sachlichen, sich nicht auf Persönliches beziehenden Diskussion, bin ich gerne bereit. Auch freue ich mich über Fragen, Anregungen und Hinweisen, die zu einem noch besseren Verständnis über das Absolute führen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2017 um 18:23 Uhr
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  2. Valerie Winter

    Valerie Winter Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Zwischen den Dimensionen
    Interessant, in meinen Gedanken formt sich das Bild einen frühen Embryos, der noch nichts von dieser Welt mitbekam, keine Eindrücke oder Wissen sammeln konnte aber er existiert bereits.

    Er ist ganz rein und unverdorben von Gewohnheiten, Eindrücken und auch Indoktrinationen, er ist nur "vorhanden" ohne die ganzen "Anhaftungen" der längeren und "bewussten" Existenz.

    Ich weiss nicht, ob du auch gerade daran denkst oder gedacht hast, @Meikel3000 aber mir kommt dieser Embryo gerade in den Sinn. ;)
     
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  3. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

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    7.746
    Ich kann deine Assoziation gut nachvollziehen.

    Doch um das Absolute verstehen zu können, musst du den Zustand berücksichtigen, bevor es zum Impuls zur Ausformung eines Embryos kam. Der Embryo ist eindeutig eine Folge. Selbst zu sagen, er ist die Folge eines Kinderwunsches und dessen Umsetzung, ist bereits zu spät gedacht, um eine Aussage über das Absolute herleiten zu können.

    Aber deine Assoziation ist eine erste Annäherung an das Verständnis des Absoluten.
     
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  4. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

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    das ich nicht der Körper bin, weis ich zwar, aber ich dachte bis jetzt, das wir ein Team sind...

    das verstehe ich nicht....
     
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  5. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    7.746
    Der Teamgedanke ist eine gute Formulierung. Du benutzt deinen biologischen Körper dafür, um dich mit seiner Hilfe kommunikativ zum Ausdruck bringen zu können. Daran besteht nicht der geringste Zweifel. Deswegen kannst du ihn gerne als Teammitglied bezeichnen.

    Die Ausformung eines Körpers benötigt einen Impuls, damit sie stattfinden kann.
    Der Impuls kommt aus einem Zustand, bevor und damit die Ausformung umgesetzt werden kann.

    Dieser Impuls ist die Umsetzung des erwähnten, fundamental zugrunde liegenden Kommunikationsverlangens.
    Es strebt danach, etwas Konkretes zum Ausdruck bringen zu können in der Form von "Ich liebe es, zu sein."
     
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  6. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

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    ja, ich stell mir das so vor, dass sich Disharmonie verdichten muss...oder ja, Wünsche..weil Wünsche machen unfrei, oder so...
     
  7. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    7.746
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  8. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

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  9. Arcturin

    Arcturin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
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    8.646
    Ort:
    potentiell immer da; tendenziell fokussiert
    Das stimmt nicht.
     
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  10. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
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    14.323
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    findest du..?
    der Wunsch ist ein wollen von einem Nicht-ist-Zustand, er kann nur unfrei machen, denk ich mal....
     
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