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Homöopathie - ein Für und Wider

Dieses Thema im Forum "Homöopathie" wurde erstellt von Solis, 26. August 2015.

  1. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Eines der großen Probleme, weshalb das Wesen bzw. die Funktionalität der homöopathischen Wirkungsweise so schwer nahezubringen ist, schufen und schaffen sognannte "Homöopathen" selber, wenn sie in Interviews und öffentlichen Diskursen immer wieder ihre eigene Ratlosigkeit darüber an den Tag legen. Ein Homöopath, der offen bekundet, das homöopathische Wirkprinzip nicht zu verstehen bzw. nicht erklären zu können, entlarvt sich schlichtweg als Pfuscher und Dilettant - unabhängig vom Grad seiner persönlichen Aufrichtigkeit...

    Ein anderes Problem bereitet die äußerst aggressive Wissenschaftspropaganda, die mit sehr raffinierten Methoden die Diskussion gezielt von der Wahrheit weg und in die Irre führt. Hierzu gehört etwa die Strategie, ausschließlich solche ausgewiesenen "Homöopathen" in die breite Diskussion zu bringen, die von ihrer eigenen Materie nichts verstehen - wie oben angedeutet. Freilich wird hierbei nur der Eingeweihte die wirkliche Qualität des Kenntnis- und Wissensstandes der einzelnen Homöopathen ermessen können; für die große Laienschaft jedoch klingen die Pro-Argumente nahezu immer professionell, so stümperhaft sie auch sein mögen. Damit aber offenbart die Wissenschaft gerade dem authentischen Experten ihre größten Schwächen der Wahrhaftigkeit gegenüber: Hochmut und Feigheit. Den Hochmut sich einzubilden, in allem wissend zu sein und unfehlbar urteilen zu können, und die Feigheit, auch die authentische Seite der Homöopathie und authentische Homöopathen gleichberechtigt ins Blickfeld zu stellen. Es ist seitens ihrer schlichtweg unseriös und verlogen, ständig zu behaupten, es gäbe keine Studien, welche die Wirksamkeit homöopathischer Präparate bestätigen. Deren gibt es nämlich mindestens eben so viele wie die ohnehin fragwürdigen und unzureichenden "anerkannten" Belege, die sie - lobbyistisch gefördert und manipuliert - zum Beweis dagegen anführt. Dass die Wissenschaft die positiven Ergebnisse vor der öffentlichen Diskussion vollständig unterschlägt und sie ggf. als "unwissenschaftlich" und daher "ungültig" entwertet, verrät ihre panische Furcht vor dem Verlust ihrer heiligen Autorität...
     
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  2. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Ja, sie kommen mir im TV vor wie Schwachköpfe. Aber man muss hinter die Kulissen des Fernsehens und der übrigen Medien sehen, es kann nämlich sehr wohl sein, dass ein Homöopath oder ein Kenner der Homöopathie sich kompetent ausdrückt, aber es wird weggeschnitten. Allein aus diesem Grund bin ich allgemein und hier speziell mit "Dokumentationen" extrem vorsichtig in ihrer Aussagekraft. Sie geben sich dem Anstrich der Objektivität und sind doch nur Suggestion, um die Masse in die Irre der Mechanik und des damit verbundenen Atomismus zu leiten.

    Und diese Eitelkeit bedarf der öffentlichen Entlarvung!
     
  3. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    München
    Luziferischer Hochmut und ahrimanische Feigheit - vereinigt im asurasischen Neid und Hass gegen den Geist - da kann nurmehr der Christus mit dem Michaelsschwert helfen, dies aufzudecken und auszugleichen...
     
  4. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Hamburg
    Schon lustig... weiter wird hier ausschgließlich pseudopsychologisiert. Keine Spur eines richtigen und sachlichen Arguments, sondern ausschließlich Mutmaßungen und Unterstekllungen über die Geisteshaltung des Gegenseite...

    Wenn irgendjemand eine plausible und wissenschaftlich ghaltbare Erklärung dafür hat, wie Homöopathie funktionieren soll... dieser jemand kann das gerne aufschreiben und veröffentlichen. Wo sind die entsprechenden Artikel oder Bücher?
     
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  5. weisnicht

    weisnicht Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    3.921
    :LOL: glaubst kannst dann noch was sehen? wenns so is schick uns eine Botschaft :)
     
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  6. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Wenn man Aussagen oder auch die eigenen genauer bzw. objektiver betrachtet, merkt man, dass ganz wie von selbst außermaterialistisch gedacht und empfunden wird.
     
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  7. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Natur statt Naturidentisches

    Mit dem Aufkommen der Industrialisierung und dem Wirtschaftswunder nach dem zweiten Weltkrieg, entstand eine politische Oppositionshaltung der so genannten 68er-Generation. Sie wollte zurück zu Natur und zum Natürlichen statt Chemie und Mechanik, wenngleich sie der chemischen Anti-Baby-Pille den Vorzug gab. Man begann das, was aus dem chemischen Labor in das soziale Leben trat, als etwas Unnatürliches zu empfinden, z. B. traten chemische Bleichmittel den Einzug an, statt die Wäsche nachts auf die Wiese auf die Bleiche zu legen. Bleichmittel haben den Komfort, nicht auf das Wetter und auf das Scheinen des bleichen Mondes achten zu müssen und können bequem jederzeit verwendet werden. Oder es tauchten naturidentische Vitamine auf, um mit ihnen einen möglichen Vitaminmangel durch die mehr und mehr industriell verarbeiteten Lebensmittel auszugleichen. Die im chemischen Labor entstandenen Vitamine mögen zwar baugleich denen der Natur sein, doch Baugleichheit entspricht empfindungsgemäß nicht einer Naturgleichheit.
     
  8. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

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    Eine wissenschaftliche Erklärung erweist sich naturgemäß als ungenügend; zum tieferen Verstehen und wirklichen Begreifen sind Gedankengänge über das intellektuelle Auffassungsvermögen hinaus notwendig.
     
  9. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Original und Fälschung

    Baut man ein berühmtes Gebäude nach, dann trägt der Nachbau nicht dieselbe Bedeutung in sich, wie das Original. In England gibt es aber so genannte Follys, die nicht unbedingt ein Nachbau sein müssen. Man hat während des Imperialzeitalters Originalbauten von ihrem Entstehungsort entfernt, wo sie in der betreffenden Kultur eingebettet gewesen waren, und sie in England aufgestellt. Die fehlende Einbettung ist es, die ein Folly zum Betrügerischen macht, obwohl es ein gewisser Prachtbau ist, dem aber der ursprüngliche Sinn fehlt, denn es ist das Seelische der Kultur nicht mitgekommen, sondern nur das Skelett ohne sein Fleisch. Im Imperialismus hatte man wohl die Idee, Äußerlichkeiten anderer Kulturen, bei sich selbst aufzustellen; vielleicht sollten sie dem imperialen Denken ein gutes Stück als Trophäe dienlich sein. In dieser Zeit entstanden auch unsere Zoos. Tiere, die in der lebendigen Seele fremder Länder eingebettet waren, wurden eingefangen und bei uns als prächtige Exoten angeschaut und bewundert.

    Es entstand also ein Interesse an der Trennung zwischen bloßer Äußerlichkeit und belebter Natur und Kultur, zwischen Skelett und Fleisch, zwischen Künstlichkeit und Seelenhaftigkeit. In dieser Zeit entstand die Idee des physischen Atoms, doch dem entgegengesetzt gleichsam die Homöopathie.
     
  10. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    schau, es ist ganz einfach: probiere die "wewissae kügelche" aus - oder lass es bleiben...wozu naturwissenschaftliche beweise suchen?

    ich habe die erfahrung gemcht, dass die homöopathie in einigen fällen wirkt, in anderen nicht. (bei kronischen sachen wirkt linder gut.) meine hämmoroiden behandle ich ausschlisslich mit homöopathie, bei hohen blutdruck hat kein mittel gewirkt, so mache ich meine erfahrungen und pfeife auf "beweise"....:jump20:

    shimon
     
    magdalena, Bukowski und pekeglo gefällt das.
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